Als ich es das letzte Mal getestet habe, war es von der Konfiguration sehr umständlich. Letztendlich bin ich dann bei vdr gelandet, der zwar auch nicht viel einfacher war, aber damit habe ich alles hinbekommen.
Wie sieht es mittlerweile aus?
Da stimme ich dir voll und ganz zu. Ich wollte kürzlich einen einfachen Media-Center-PC unter Linux (älterer Shuttle PC, Onboard-Grafik mit Budget DVB-S-Karte) einrichten. Um es kurz zu machen: ALLE Distributionen (XBMC, ctVDR, MythTV, Mythbuntu und noch einige mehr) scheiterten an diversen Unzulänglichkeiten. Mal war es die Einrichtung, mal die Hardware und vielleicht auch eigene Dummheit. Letztendlich war es dann leider doch wieder ein Windows 7 mit DVB-ViewerPro. Funktioniert problemlos - von der Einrichtung bis zum täglichen Betrieb. Echt schade, ich habe dem Pinguin wirklich eine reele Chance gegeben...
Ich benutze XBMC auf der XBOX (ohne TV logischerweise) und zumindest XBMC funktioniert wunderbar ohne das ich es jemals vorher benutzt hatte.
Ich fand Version 0.21 viel runder und besser zu bedienen als z.B. 0.22 (selbst YouTube ging mit einem experimentellen Plugin unter 0.21) - mit 0.22 kam ich kaum zurecht und hatte viele Darstellungsfehler, weshalb es wieder runter flog. Lt. Artikel wurde ja u.a. die Konfiguration ueberarbeitet - bin mal gespannt... Potenzial hat MythTV allemal!
Mit dem aktuellen Mythbrowser plugin was intern webkit von qt verwendet geht youtube wunderbar. wenn du dann noch das blue-abstract theme (http://www.mythtv.org/wiki/Blue_Abstract_Theme) verwendest anstatt die weniger tollen mitgelieferten themes dann sieht MythTV sogar gut und modern aus.
Pille schrieb:
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> Da stimme ich dir voll und ganz zu. Ich wollte kürzlich einen einfachen
> Media-Center-PC unter Linux (älterer Shuttle PC, Onboard-Grafik mit Budget
> DVB-S-Karte) einrichten. Um es kurz zu machen: ALLE Distributionen (XBMC,
> ctVDR, MythTV, Mythbuntu und noch einige mehr) scheiterten an diversen
> Unzulänglichkeiten. Mal war es die Einrichtung, mal die Hardware und
> vielleicht auch eigene Dummheit. Letztendlich war es dann leider doch
> wieder ein Windows 7 mit DVB-ViewerPro. Funktioniert problemlos - von der
> Einrichtung bis zum täglichen Betrieb. Echt schade, ich habe dem Pinguin
> wirklich eine reele Chance gegeben...
Aus meiner Sicht ist ein Mediacenter mit Linux 10x einfacher aufzubauen, aber Du musst wissen wie. Linux!=Windows.
Man muss halt erstmal von Windows loslassen und was neues lernen.
Die Windows Philosophie musste auch erst erlernt werden, obwohl die weder logisch noch einfach ist.
Ist nicht böse gemeint, hat bei mir auch seine Zeit gebraucht. Am besten fängst Du mit einem Linux an, dass nicht alles automatisch macht wie Ubuntu oder Ubuntu basiert.
Nimm z.b. Archlinux -> sehr gute Wiki. Du baust dir das System, das Du brauchst. Ist wirklich nicht so schwer.
Es kann sein, dass es am Anfang länger dauert, aber wenn Du verstehst was Du machst, geht alles blitzschnell.
Obwohl ich bei der Arbeit und sonst nur Linux und MacOS benutzte ist auf meinem Mediacenter Windows7 mit MediaPortal.
Das ist meines Erachtens das einige, wofür Windows wirklich gut ist. Das z.B. Audiosubsystem ist seit Vista 10x besser als alles unter Linux. Außerdem funktioniert automatischer Standby (S3) und aufwachen daraus zuverlässig.
Auch das mitgelieferte Windows Mediacenter ist echt schick, in 30min eingerichtet und hat einen hohen WAF, leider fehlen mir da ein paar Funktionen, die MediaPortal bietet.
PS: Ja, ich habe die Open-Source Lösungen ausprobiert - sind für nicht versierte Benutzer (Frau, Kinder, Partygäste) ungeeignet.
XMBC?
GUEST schrieb:
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> XMBC?
Fernsehen?
Schön zu hören, dass nicht nur ich an der Konfiguration scheitere. Ich habe schon einige Jahre vdr Erfahrung auf dem Buckel, und gebe MythTV immer mal wieder eine Chance. Jedes mal stelle ich fest, dass MythTV zwar einen optisch netteren konfig-Dialog hat, aber einfacher als vdr ist es lange nicht... Was mich auch jedes mal ärgert ist, dass immer die Option angepriesen wird, einen Backend Server und mehrere Frontends zu haben - geklappt hat das bei mir noch nie. Ich glaube, ich habe alles auf dem Linux und Windows Markt ausprobiert. Meiner Vision von einem TV/Media Server im Keller mit mehreren Clients im Haus bin ich aber mit nichts näher gekommen als mit vdr.
Woran ist es denn beim DVBViewer gescheitert?
Vollo schrieb:
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> Woran ist es denn beim DVBViewer gescheitert?
Ich gebe zu, der fehlt noch.
Scheint aber kein streaming zu können ? Das ist leider eine Voraussetzung für mich, da der PC im Wohnzimmer keine TV Karten hat, die sind alle im Keller.
Gerade das kann er besonders gut. Zusammen mit dem Recordingservice ideal fürs streamen.
meine empfehlung, ion mit xbmc auf linux basis und als backend tvheadend ;)
Mason schrieb:
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> meine empfehlung, ion mit xbmc auf linux basis und als backend tvheadend ;)
Herrje, noch was neues für mich.
Für alle anderen interessierten:
Kein Timeshift,Kein .ts-recording, kein (direktes) DLNA - Naja.
Dafür XBMC als Frontend - chic.
Danke für die Empfehlung !
Bedienerfreundlich ist ein gutes Stichwort. In den letzen Jahren stand ich mehrmals kurz davor, mir einen HTPC zusammenzuschrauben. Der Aufwand und die bedienung haben mich immer wieder abgeschreckt.
Habe mir dann für 150 Euro einen gebrauchten Topfield 5200 für DVD-C mit 500 GB Festplatte erstanden und etwa 2h in die Konfiguation von 2-3 zusätzlichen TAPs gesteckt. Seit dem funktioniert das Ding 100% zuverlässig. Timeshift, Dual Tuner, nachträgliches Entschlüsseln, EPG, Aufnahmenverwaltung, Werbeblöcke überspringen, alles perfekt.
Für bereits vorhandene Filme dann noch einen WDTV nebendran und ich habe für unter 250Euro alle gewünschten Funktionen out of the box und keine Zeit und Geld in Frickellösungen gesteckt
Most schrieb:
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> Bedienerfreundlich ist ein gutes Stichwort. In den letzen Jahren stand ich
> mehrmals kurz davor, mir einen HTPC zusammenzuschrauben. Der Aufwand und
> die bedienung haben mich immer wieder abgeschreckt.
> Habe mir dann für 150 Euro einen gebrauchten Topfield 5200 für DVD-C mit
> 500 GB Festplatte erstanden und etwa 2h in die Konfiguation von 2-3
> zusätzlichen TAPs gesteckt. Seit dem funktioniert das Ding 100%
> zuverlässig. Timeshift, Dual Tuner, nachträgliches Entschlüsseln, EPG,
> Aufnahmenverwaltung, Werbeblöcke überspringen, alles perfekt.
> Für bereits vorhandene Filme dann noch einen WDTV nebendran und ich habe
> für unter 250Euro alle gewünschten Funktionen out of the box und keine Zeit
> und Geld in Frickellösungen gesteckt
Ich war auch drauf und dran einen HD-Recorder zu kaufen und gut is'... Für DVB-S(2) sieht es mit dem Preis/Leistungs- Verhältnis aber leider lange nicht so gut aus. Für die min. 500 Tokken kann man auch weiter basteln. - Aber ich denke der Konsens hier ist schon, dass es kein perfektes "Plug&Play" Produkt am Markt gibt. Erst recht nicht frei. Und unter den Kauf-Geräten gibt's keine Eierlegende Wollmilchsau. Versprochen wird überall viel, gehalten wird nicht so viel. Der Kernpunkt ist es (IMHO) die eigenen "gewünschten Funktionen" genau zu kennen & Kompromisse zu suchen.
:-)
www.dream-multimedia-tv.de/
;-)
oh mann, das gefrickeln hatte ich auch schon endlos hinter mir. irgendwann ist mir komplett der kragen geplatzt, weil immer wieder ein neues problem dazukam bei istallation und einrichtung.
jetzt hab ich win7 mediacenter, einen simplen dvb-t stick und mymovies auf dem homeserver laufen. genau das, was ich immer wollte. nach einer stunde rechneraufsetzen lief der ganze mist problemlos bis heute durch!
ich hab schliesslich noch eine familie und nicht wochenlang zeit in meinem privatleben irgendeine von den gefühlten 5000 distris zu reparieren!
ich nutze es selber und die Benutzerfreundlichkeit is IMHO sehr gut.
klar, die Einrichtung ist nicht ganz einfach und man muss schon einige configs bearbeiten damit alles so läuft wie es soll, dafür läut es dann genau so wie man es will und die reine Oberfläche hat meiner Meinung nach nen sehr hohen WAF
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