Mir ist in den letzten Jahren immer wieder aufgefallen, das Linux-Distributionen immer sehr schnell den Status Beta bzw. Final bekommen. Im Endeffekt müsste es aber zu 90% Alpha bzw. Beta heißen... eine Final Version ist mir da noch nicht untergekommen (siehe FreeBSD und Ubuntu).
NeulP schrieb:
-------------------------------------------------------
> Mir ist in den letzten Jahren immer wieder
> aufgefallen, das Linux-Distributionen immer sehr
> schnell den Status Beta bzw. Final bekommen. Im
> Endeffekt müsste es aber zu 90% Alpha bzw. Beta
> heißen... eine Final Version ist mir da noch nicht
> untergekommen (siehe FreeBSD und Ubuntu).
1. FreeBSD ist keine Linuxdistribution.
2. Ubuntu ist keine Enterprise-Distribution (auch wenn Mark das gerne so hätte).
1. Ja, da muss ich dir recht geben, hab ich nicht genau differnziert. Aber letztlich basiert sowohl FreeBSD als auch Linux auf Unix.
2. Ob Enterprise-Distribution oder nicht. Man macht keine Veröffentlichungen mit bekannten Fehlern bzw. halb funktionalen Features.
Zu 2., doch, macht man (siehe z.B. Fedora/RedHat). Eine Distribution verfolgt normalerweise ein Ziel (z.B. neuste Features oder extreme Stabilität). Mehrere Ziele in einer Distribution zu vereinen geht normalerweise nicht weswegen RH stabil ist und Fedora Bleeding Edge. Unter dem Strich profitieren beide davon und der Endanwender kann sich aussuchen was ihm wichtig ist.
MfG =HAL-9000=
Joa, ich kann das schon verstehen.
Meiner Meinung nach gibt es nur 3 gute Linux Ditributionen die "Final" sind...
Debian 4, 5
SLES 10, 11
RHEL 4, 5
Alles andere kannst du vergessen. Schlecht getestet, zu schnell released, Bugs ohne Ende...
Wenn ich überleg das zwischen Ubuntu RC und Final nur knapp eine Woche liegt..
Was soll man da erwarten?
Auch wenn manche es nicht gerne hören.. bei Microsoft liegt zwischen RC und Final nochmal mehrere Monate..
Wie soll man auch anders die Qualität sichern?
Ubuntu ist doch eh einfach nur zusammen gefrickelter Müll...
Mit Debian Etch und Lenny habe ich besonders im Server Bereich die besten Erfahrungen gemacht.
Und auf dem Desktop Windows XP x64 und jetzt Windows 7.
Server gut und schön, aber was ist mit dem Desktop?
SLED und Red Hat sind für Otto-Normal zu teuer. Debian hinsichtlich der Release-Zyklen nicht planbar. Was bleibt?
IMO CentOS, was aber wohl Manpower-Probleme hat und sicherheitsrelevante Bugfixes gerne mal später kommen.
Da muss ich dir Recht geben. Dieser 6-Monate Zyklus ist einfach ein Wahn. Wieso kommt keiner auf die Idee, den Kernel und die Desktopoberfläche mal für mind. 1 Jahr in der Hauptversion zu lassen (nur Bugfix oder kleine Features) und nur Desktop-Anwendungen wie Gimp, VLC, OpenOffice und Firefox zu aktualisieren?
Ich nutze zwar Kubuntu, würde aber sicherlich auch etwas Geld springen lassen, wenn man mir ne stabile Distri mit etwas längeren Release-Zyklen und aktualisierten Desktop-Anwendungen anbietet.
Centos geht zwar schon in die Richtung, aber mit gimp 2.2 und einem alten VLC will ich auch nicht mehr arbeiten. Das manuelle einspielen von diesen Pakete ist so gut wie nicht möglich (und nein, ich will nicht kompilieren).
Und Amarok 2 will ich nun auch nicht mehr missen :-)
optional schrieb:
-------------------------------------------------------
> Da muss ich dir Recht geben. Dieser 6-Monate
> Zyklus ist einfach ein Wahn. Wieso kommt keiner
> auf die Idee, den Kernel und die Desktopoberfläche
> mal für mind. 1 Jahr in der Hauptversion zu lassen
> (nur Bugfix oder kleine Features) und nur
> Desktop-Anwendungen wie Gimp, VLC, OpenOffice und
> Firefox zu aktualisieren?
+1
So ist es!
OSS muss nicht vermarktet werden, daher wird es in der Regel maximal als Beta klassifiert, zumal die Entwicklung immer weitergeht. Ich benutze Linux schon sehr lange. Instabil läuft nur ausdrücklich als alpha klassifizierte Software. Beta-Software läuft in der Regel sehr stabil.
In der Windows-Welt wird alles schnell vermarktet. Daher werden die Produkte schnell als 1.0 klassifiziert, obwohl sie eigentlich noch Alpha oder Beta haben müssten. Auch hier ist der Kunde oft beta-tester, nur mit dem Unterschied, daß er dafür auch noch bezahlen muß :-)
Ich dachte OSS wäre schon Jahre tod? Ich nehme jedenfalls lieber ALSA. Pff, immer diese Nostalgiker.
er meinte wohl Open Source Software und nicht Open Sound System ;)
s/tod/tot/
War noch bisschen unkonzentriert so früh am Morgen. Sorry. :)
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
Kommentare: 216 | letzter Beitrag 00:27 Uhr
Kommentare: 162 | letzter Beitrag 10:16 Uhr
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 66 | letzter Beitrag 08:55 Uhr
E-Mail an news@golem.de
Das Unternehmen Owncloud entwickele nur Software und biete Support für Kunden, sagte Technikchef Frank Karlitschek auf dem Linuxtag 2012. Darüber hinaus verriet er einige technische Details zu Owncloud 4 und kommenden Entwicklungen.

Die Kavallerie hält Einzug in Himmelsrand: Mit Patch 1.6 liefert Bethesda die Möglichkeit nach, in Skyrim auch auf dem Rücken von Pferden zu kämpfen. PC-Spieler dürfen bereits jetzt hoch zu Ross das Schwert schwingen.

Das Landgericht Hamburg hat entschieden, dass der Blogger und Rechtsanwalt Markus Kompa für ein via Youtube eingebettetes ZDF-Video als Verbreiter haftet. Geklagt hat ein umstrittener Arzt aus München, der zuvor erfolgreich gegen den Bericht der ZDF-Sendung Wiso vorgegangen war.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.