und alle die sich mit fremden Feder schmücken möchten.
CentOS oder SL nutzen 1:1 den Kernel von RHEL weswegen keine Änderungen vorgenommen werden. Oracle jedoch verpatcht den Kernel noch zusätzlich. Die müssen jetzt mehr machen um auch die Patches von RH zu berücksichtigen. Novell arbeitet zwar nicht massiv am RHEL Kernel aber das Wissen über Änderungen wäre für den Support schon wichtig.
Schon lustig wie Novell und Oracle versuchen an RH zu verdienen und durchgehend damit scheitern.
Die können ja auch diff nutzen, um die Änderungen rauszufiltern. Das dürfte nicht viel mehr Aufwand sein, sobald es per Script automatisiert wurde.
Oracle scheitert? Das sehe ich nicht so, sie sind recht erfolgreich mit Oracle Enterprise Linux als Basis für Oracle Produkte. Mehr soll's ja auch nicht sein und für Red Hat sollte es eher eine Ehre sein, wenn Oracle die beste Enterprise Linux-Distribution als Basis nimmt. Übrigens stellt Oracle seit über einem halben Jahr einen eigenen "Unbreakable Kernel" zur Verfügung, auf Basis von 2.6.32 für RHEL/OEL 5.5+. Oracle leistet außerdem einige Beiträge für Linux, schließlich wird BTRFS unter der Führung eines Oracle-Mitarbeiters entwickelt. Und OCFS2 als produktiv einsetzbares, Open-Source Cluster-Dateisystem sollte man auch nicht vergessen. Die meisten die hier über Oracle wegen OEL herziehen, haben eigentlich überhaupt keine Ahnung was tatsächlich los ist ... wie immer.
Jup, einmal Diff auf den original kernel. Dann das Diff mit dem Diff der letzten RH-Kernel Version Diffen und voila, fertig sind die Patches die beim Support der nächsten Version berücksichtigt werden müssen.
erzgebirgszorro schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Oracle scheitert? Das sehe ich nicht so, sie sind recht erfolgreich mit
> Oracle Enterprise Linux als Basis für Oracle Produkte.
Sie haben damit kaum bis keine Kunden bzw. Red Hat verliert keine Kunden. Eher wechseln Kunden die erst auf Oracle gesetzt haben (wieder) auf RHEL weil es bei Oracle einfach an Kernel Kompetenz fehlt.
> Übrigens stellt Oracle
> seit über einem halben Jahr einen eigenen "Unbreakable Kernel" zur
> Verfügung, auf Basis von 2.6.32 für RHEL/OEL 5.5+.
Das sind eben nur die eigenen Patches auf dem RHEL Kernel. Oracle muss sich jetzt eben die Mühe machen und die Änderungen analysieren und mit den eigenen abgleichen. Ein einfaches diff gibt keine Auskunft darüber warum etwas geändert wurde und worauf es sich überall auswirkt. Es ist nicht unmöglich - das will man ja auch nicht - aber es erschwert das nackte kopieren und anbieten von Support.
> Oracle leistet außerdem
> einige Beiträge für Linux
Nein, Oracle leistet Beiträge für Oracle. Was Oracle entwickelt ist für Oracle Kunden und nur der Umstand, dass man dabei auf Linux setzt hat zur Folge, dass es der Allgemeinheit zu Gute kommt. Keine der Entwicklungen der Vergangenheit waren Beiträge um irgendwie FOSS zu fördern. Oracle geht es alleine um die eigenen Kunden.
Der nächste der mit Unwissenheit prahlen muss ...
> Sie haben damit kaum bis keine Kunden bzw. Red Hat verliert keine Kunden. Eher
> wechseln Kunden die erst auf Oracle gesetzt haben (wieder) auf RHEL weil es bei
> Oracle einfach an Kernel Kompetenz fehlt.
Belege? Also unsere Kunden, die wir betreuen, wechseln in großer Zahl von RHEL zu OEL und bleiben auch dabei.
> Das sind eben nur die eigenen Patches auf dem RHEL Kernel.
FALSCH! Der Kernel basiert nicht auf dem Red Hat Kernel, sondern auf dem Vanilla 2.6.32 (in RHEL 5 gibts nur 2.6.18). Der ist aus der Arbeit an der Exadata Maschine entstanden, weil der Red Hat Kernel keine ausreichende Leistung bereit gestellt hat.
> Nein, Oracle leistet Beiträge für Oracle. Was Oracle entwickelt ...
Ah ja, BTRFS ist also nur für Oracle Kunden nützlich? Und die Bugs die Oracle im Kernel fixt, treten also auch nur bei OEL auf und die Patches also nur für Oracle Kunden relevant? Übrigens ist Oracle weiterhin Gold Sponsor für GNOME Veranstaltungen und was GNOME mit der übrigen Oracle Produktpalette zu tun haben soll, erschließt sich mir auch nicht.
Spekulieren kann man viel, und Red Hat hätte garantiert die nächste Patentklage losgelassen wenn es ihnen möglich gewesen wäre. Aber so versuchen sie nur ihr wissen zu schützen, und so wie ich mir die ganze geschichte vorstelle ist das OEL nur ne veränderte Version von REEL, weil man ist ja faul
Wieso faul? RHEL ist einfach die beste Enterprise Linux-Distribution, Punkt. Warum soll man die nicht unter Einhaltung der Spielregeln als Basis benutzen dürfen? Macht Red hat doch auch ... die Kunden wollen nur lieber Support aus einer Hand, das ist doch verständlich, oder?
Da gegen sag ich ja auch nichts, udn faul muss nicht immer negativ bewertet sein.
Aber ich würde mich als Publischer auch nicht darauf einigen owllen, dass jemand anderes mienen Support übernimmt udn sich das Geld einsteckt. Ob die Strategie von RH nun erfolg hat oder nicht, wird sich zeigen. Nur will ich nicht wissen was in Zukunft passiert, wenn RH es nicht schafft den Support wieder an sich zu nehmen oder beteiligung am Support bekommen. Solche aktionen macht man nicht zum Spaß sondern zur Gewinnsicherung udn Existenssicherung.
Jeder sagt RHEL ist das Beste EL nur wird RH nicht mehr finanziell unterstützt, das doch der Gewisse Punkt, der hier im Raum stehen sollte
Ich glaube RH geht's gut genug und die haben ja noch mehr als das Basis-RHEL. Mit RHEL6 gehen sie ja noch einen Schritt weiter und haben ihren Support verändert. Einige Sachen sind jetzt eben nicht mehr free for all, wobei der Basissupport günstiger geworden ist, wenn ich mich richtig erinnere. OEL hat außerhalb von Oracle-Umgebungen so und so kaum Verbreitung und zum Glück bestehen IT Landschaften nicht nur aus Oracle-Datenbanken ;-)
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
Kommentare: 216 | letzter Beitrag 00:27 Uhr
Kommentare: 162 | letzter Beitrag 10:16 Uhr
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 66 | letzter Beitrag 08:55 Uhr
E-Mail an news@golem.de
Das Unternehmen Owncloud entwickele nur Software und biete Support für Kunden, sagte Technikchef Frank Karlitschek auf dem Linuxtag 2012. Darüber hinaus verriet er einige technische Details zu Owncloud 4 und kommenden Entwicklungen.

Die Kavallerie hält Einzug in Himmelsrand: Mit Patch 1.6 liefert Bethesda die Möglichkeit nach, in Skyrim auch auf dem Rücken von Pferden zu kämpfen. PC-Spieler dürfen bereits jetzt hoch zu Ross das Schwert schwingen.

Das Landgericht Hamburg hat entschieden, dass der Blogger und Rechtsanwalt Markus Kompa für ein via Youtube eingebettetes ZDF-Video als Verbreiter haftet. Geklagt hat ein umstrittener Arzt aus München, der zuvor erfolgreich gegen den Bericht der ZDF-Sendung Wiso vorgegangen war.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.