Schon Oktober 2004:
http://www.golem.de/0410/34359.html: "Derzeit arbeiten die Entwickler intensiv am Nachfolger Samba 4, der Mitte 2005 in einer ersten Beta-Version erscheinen soll. Mit ersten einsetzbaren Versionen ist Ende 2005 zu rechnen."
Möchte mal wissen, wer sich dieses Nachgefrickel wirklich antut?
Firmen tun dies bestimmt nicht.
PG schrieb:
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Mit ersten einsetzbaren Versionen ist Ende 2005 zu rechnen.
Cadux schrieb:
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> Möchte mal wissen, wer sich dieses Nachgefrickel wirklich antut?
> Firmen tun dies bestimmt nicht.
Genau. Firmen setzen da lieber auf Qualitätsware von Microsoft, die immer pünktlich erscheint und dann von Anfang an einwandfrei funktioniert:
Microsoft began work on Windows Vista [...] in May 2001, five months before the release of Windows XP. It was originally expected to ship sometime late in 2003
[...] =====> On January 30, 2007, it [Windows Vista] was released worldwide
(Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Windows_Vista)
> Genau. Firmen setzen da lieber auf Qualitätsware von Microsoft
So ist es.
Mit SLA und Goldpartner. Die paar Cent fallen da nicht ins Gewicht.
Niemand wird das Wagnis OpenSoße ernsthaft in Erwägung ziehen.
Leistung für Geld und Geld für Leistung, das normale Geschäftsprinzip also.
OS ist den meisten schier suspekt.
Da spielen technische Aspekte eine untergeordnete Rolle.
Es sei denn, man hat ne kleine Klitsche und ist kurz vor der Pleite.
Danke für die Blumen.
Jetzt weiss ich es also, ich arbeite also für eine kleine Klitsche und meine Firma ist fast Pleite...
Nur komisch was unser Vorstand da immer was von Weltmarktführerschaft da plappert...
Mal ehrlich - MS hat durchaus Bereiche in denen es mittlerweile gut geworden ist. Aber Sorry, AD ist im Vergleich zu anderen Lösungen ein ziemlicher Schrott. Ich hatte vor über 10 Jahre mit den Novell Directory Services gearbeitet, die konnten damals schon mehr als AD heute kann, und das schnell und elegant. OpenLDAP ist sicherlich nicht der absolute Renner, aber es funktioniert auch in Umgebungen wo MS den Löffel abgibt. (Viel Spass mit AD wenn du mal einen stabilen Server einbinden musst, der auch mal länger als 4 Wochen ohne Reboot laufen muss (da haben praktisch sämtliche Unix/Linux-Derivate die Nase mehr als vorn).
Ohne die OpenSource Konkurrenz wären die meisten MS Produkte für eine "normale" Firma weder bezahlbar, noch wären sie so gut wie sie mittlerweile geworden sind.
Also Danke OpenSource - Ich trete gerne den Beweis an das man damit nicht alles, aber fast alles in einem Unternehmen umsetzen kann.
Natürlich,
schonmal daran gedacht, dass es heterogene Umgebungen gibt?
Die Anforderungen sind oft so, dass Mitarbeiter A sich:
- Am Windows Client
- Am Webproxy (z.B. Squid)
- Am ERP-System, bei dem die Datenbank unter Unix läuft
- Am Webinterface der CRM-Software (z.B. SugarCRM)
- Am Backend für das CMS (z.B. Squid)
- Am Archivsystem, dass eine Java EE Anwendung unter Linux ist
- Am E-Mail System (z.B. OpenExchange)
- An einer selbstentwickelten Konsolenanwendung, auf die von Windows aus per SSH zugeriffen wird
wenn möglich mit nur einem Passwort, dass automatisch repliziert wird, anmelden. Wenn möglich noch über Single Sign On, damit man nicht permanent sein Kennwort eintippen muss.
Und womit geht das? Richtig, Samba.
(I.d.R. reicht es aus, wenn Samba ein Memberserver ist, aber trotzdem ist die Entwicklung hin zu einem vollständigen Domänencontroller richtig und gut)
P.S. Die Authentifizierung (z.B. bei SugarCRM über eine PHP-LDAP-Library ohne Samba) geht natürlich auch ohne Samba, aber aus Gründen der Ausfallsicherheit ist eine lokale Authentifizierung durchaus wünschenswert. Denn wenn dann der Windows Domänencontroller ausfällt, kann der Vertrieb noch weiterarbeiten.
Vergiss nicht das ein MS AD auch gerne mal das Profil zerfeuert und man es neu anlegen muss, mit allen Daten, einstellungen etc. Da haben bei uns die Jungs immer Spaß :D
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