Also ich wär mal für ne modularer aufteilung von samba.
Dann jeweils aufteilen in client/server implementierung
Es sollte geben samba-file/printserverserver
(server = smbd;client=smbclient)
samba-domaincontroller
(server= smb4??;client=winbind)
Dann wär das ganze nicht so in einem großen klotz.
Und weiß man eigentlich schon mehr über SMBv2 ?
Ich finde auch, dass SAMBA inzwischen viel zu groß und unhandlich geworden ist. Ein Modularisierung wäre wünschenswert.
Einen kleinen Samba-Kern der alle elementaren Funktionalitäten enthält und dann ladbare Module für weitere Aufgaben(PDC AD etc.)
Samba sollte vor allem einfacher zu bedienen sein.
Ich setze alle halbe Jahr mal eine Windows Domäne auf. Da reicht es, wenn ich mich durch die Wizards klicke und es läuft.
Alleine einen Ubuntu Rechner in eine Windows Domäne als Member zu hängen erfordert einiges an Dokumentation lesen und Kerberos/LDAP/Samba Konfiguration.
Bei Suse geht es über Yast quasi genauso wie unter Windows (Domäne angeben / User + Kennwort -> Join) aber wenn, wie ich vor ein paar Jahren hatte, das nicht auf Anhieb klappt, dann steht man auch ratlos da und muss trotzdem wieder alles zu Fuss machen.
Ich behaupte mal, ich hab eine Windows Server Umgebung mit 2 Servern , Exchange, Terminaldienste und die nötigen Gruppenrichtlinien für die Clients schneller am laufen, als einen Samba-Server mit lokaler Anmeldung über Windows Benutzer am laufen.
Für Leute wie dich wäre Webmin vielleicht besser geeignet als die Kommandozeile. Unix Admins arbeiten einfach fixer mit der Shell, aber das muss man sich halt mal anlernen.
Wenn ich anstatt eines Klicks in Webmin jedesmal durchschnittlich Zeilen in verschiedenen Konfigurationsdateien ändern darf, ist das bescheiden und sollte dem Entwickler zeigen, dass die Konfiguration vielleicht sinnvoller strukturiert werden könnte.
So darf man das nicht sehen, es gibt viele Programme, bei dem jeder selbst durch eine sinnvoll Strukturierung der Konfigurationsdateien, unwarscheinlich viel Zeit sparen kann. Das ist dann i.d.R. nichts allgemeingültiges, sondern eine, auf die eigene Umgebung zugeschnittene, Umsetzung der Möglichkeiten. Was dann wiederum zur Folge hat, dass eine kleine Änderung in einer Config-Datei oder ein Suchen und Ersetzen mit egrep mehrere Stunden Konfiguration über eine GUI erspart.
Sowas lässt sich schwer bis garnicht über ein GUI-Interface abbilden.
Z.B. die Apache-Konfiguration. Statt alles in eine Datei zu schreiben, kann man bestimmte Dateien/Verzeichnisse mit einschließen. So kann man pro vhost oder pro Modul eine eigene Konfigurationsdatei anlegen.
Anderes Beispiel: nagios
Es gibt einige Tools, die eine grafische Konfiguration ermöglichen. Aber alle die ich bisher gesehen habe bieten nicht den vollen Funktionsumfang, den ich von den Configfiles gewohnt bin.
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