1. Die "unbekannte" OpenSource-Lizenz sollte man sich ohnehin genau durchlesen. Ich vermute mal, dass es _nichts_ mit Freiheit und Gemeinnuetzigkeit von Quellcode zu tun hat.
2. Es liegt auf der Hand, dass hier Skype Arbeit "OutSource"n moechte, d.h. unter Vorhaltung des Begriffs "OpenSource" unentgeltlich fuer sich arbeiten laesst. Der Sourcecode wird dann wieder in die proprietaere Software uebernommen und damit kraeftig verdient - ohne dass die OpenSource-Gemeinde etwas davon zurueck bekommt.
Dieses Handeln richtet sich entschieden GEGEN OpenSource und ist damit inakzeptabel. Ich hoffe nur, dass dieses Angebot nicht angenommen wird - Skype verdient genug Geld und hat seinen proprietaeren Schrott selbst zu finanzieren!
alter, cool down!
du weißt doch noch überhaupt nicht welche lizens sie dafür in erwägung ziehen, oder hast du mehr informationen als wir?
ich hasse solche voreingenommenen spekulaten wie dich! schaun wir doch erstmal ab was rauskommt, steinigen kann man sie danach ja immernoch.
Ich kenne Skype und ich habe den Artikel gelesen [Solltest du auch mal tun!]. Bist du wirklich so naiv zu glauben, sie wollten mit dieser Geste etwas gutes tun??? Allein schon die Tatsachen aus dem Artikel "nur das freigeben, was fuer plattformkompatible Entwicklung notwendig ist" zeugt vom kostenlosen Outsourcing, um spaeter auch mit diesen Plattformen Geld zu verdienen. Auch ist es ja nun nicht verwunderlich, dass ein kommerziell orientiertes Unternehmen auf Geld verdienen aus ist. Gerne liesse ich mich eines Besseren belehren (z.B. dass Helfer eine Aufwandsentschaedigung bekommen oder gar am Umsatz beteiligt wuerden - haha...), aber das halte ich fuer unwahrscheinlich - warten wir mal ab.
edit: Mich juckt nicht, dass Skype Geld verdienen will/muss, sondern dass man Geld verdient, indem man sich kostenloser Hilfe bedient, welche eigentlich ein anderes Ziel als Geld im Auge hat...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.11.09 10:42 durch Der Kommunist.
Der Kommunist schrieb:
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...
> edit: Mich juckt nicht, dass Skype Geld verdienen will/muss, sondern dass
> man Geld verdient, indem man sich kostenloser Hilfe bedient, welche
> eigentlich ein anderes Ziel als Geld im Auge hat...
Sind doch dann alle glücklich!
Skype "verdient" Geld,
die Entwickler haben ja ein anderes Ziel als Geldverdienen...
Wer Zynismus findet darf ihn in der Redaktion oder bei Skype abliefern!
Der Kommunist schrieb:
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> edit: Mich juckt nicht, dass Skype Geld verdienen will/muss, sondern dass
> man Geld verdient, indem man sich kostenloser Hilfe bedient, welche
> eigentlich ein anderes Ziel als Geld im Auge hat...
Ich verstehe euer Problem nicht. Das müssen doch die Helfer für sich entscheiden, ob sie "kostenlose Hilfe" für Skype leisten wollen oder nicht. Es wird ja niemand dazu gezwungen. Und wenn das jemand aus Spaß an der Freude machen will und die Bedingungen akzeptiert, dann soll er doch.
Ich würde sagen, erstmal abwarten, bis es soweit ist. Da das Kernstück weiterhin proprietär bleiben soll, gehe ich mal davon aus, dass es jedenfalls nicht unter den Bedingungen der GPL passieren wird.
eben, und dass die community leer ausgeht stimmt ja nunmal auch nicht. immerhin haben wir skype (ich persönlich nutze das kostenfrei), und wenn das programm (insbesondere linuxversion) besser wird haben alle was davon. also genug geknatscht, is auch gleich grosse pause.
Der Kommunist schrieb:
> edit: Mich juckt nicht, dass Skype Geld verdienen will/muss, sondern dass
> man Geld verdient, indem man sich kostenloser Hilfe bedient, welche
> eigentlich ein anderes Ziel als Geld im Auge hat...
Was glaubst du wohl warum so viele Unternehmen mittlerweile OSS-Lösungen unterstützen? Genau aus dem Grund.
Bei Amarok hast du ja auch direkt Unterstützung um bei Magnatune oder Jamendo Geld auszugeben oder seien es die zig OSS Google Anwendungen die eine Clientanbindung an die Googledienste bietet oder auch Firefox/Chrome durch den Google indirekt auch Geld einnimmt oder oder oder....
Also ich finde es sehr begrüßenswert, wenn man direkt Skype im "nativen" IM-Client benutzen kann und nicht extra immer eine Skype Client-Instanz fahren muss nur um mit seinen Skype-Kontakten zu kommunizieren. Genau DAS sollte künftig nämlich möglich sein - wenn natürlich mit einem Closed-Source-Kern, den es jetzt ja auch schon gibt.
Der Kommunist schrieb:
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> 1. Die "unbekannte" OpenSource-Lizenz sollte man sich ohnehin genau durchlesen.
Diese Lizenz kann problemlos frei sein wie BSD, Apache o.ä. Der proprietäre Teil davon ist eh nicht einsehbar.
> 2. Es liegt auf der Hand, dass hier Skype Arbeit "OutSource"n moechte
Dass Skype etwas davon hat, liegt auf der Hand. Aber es gibt auch einen Nutzen für die User, die gerne skypen. Insofern hat jeder etwas davon. Eigentlich ist es schon gut, dass es einen Linux-Client gibt. Das ist ja nicht selbstverständlich. Dass Skype noch einen Schritt weitergeht, finde ich gut.
> Dieses Handeln richtet sich entschieden GEGEN OpenSource und ist damit
> inakzeptabel.
Erst denken, dann posten. Aber ich gebe zu, dass Denken manchmal auch nicht hilft, wenn man zu verbohrt ist. ;)
Der Kommunist schrieb:
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> Dieses Handeln richtet sich entschieden GEGEN OpenSource und ist damit
> inakzeptabel.
Haha, noch so ein armer Irrer der glaubt die Krebs-GPL und Stallmans Predigten seien der Inbegriff von Freiheit :P
Open Source heißt NUR, einzig und alleine, das der Quellcode mitgeliefert wird. Wenn ich Dir den Source gebe, aber Änderungen verweigere (mein gutes Recht) dann ist es noch immer quelloffen.
GPL und Freiheit haha, BSD bedeutet Freiheit.
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