Finde Skype sehr praktisch, aber habe es nur auf meiner Müll-Windowsinstallation drauf. Unter meinem Linuxsytem mit allen meinen Daten "traue" ich es mich irgendwie nicht, weil es halt closedsource ist und ich nicht weiß, ob es mich irgendwie ausspioniert.
Gibts dazu irgendwelche Untersuchungen? Es hat ja lokale Reche und hört auf bestimmte Ports und das ist mir irgendwie ungeheuer. Sind meine Sorgen berechtung oder bin ich zu paranoid.
GentooUser schrieb:
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> Unter meinem Linuxsytem mit allen meinen
> Daten "traue" ich es mich irgendwie nicht, weil es halt closedsource ist
> und ich nicht weiß, ob es mich irgendwie ausspioniert.
Bisschen paranoid, was?
Ich halte es damit aehnlich. Paranoid wuerde ich das nicht bezeichnen - angesichts beinahe taeglicher Meldungen ueber den schlampigen Umgang mit personenbezogenen Daten sowie massives Ausspionieren gerade von kommerziell orientierten Institutionen aus ist eine derartige Vorsicht allemal angebracht. Es ist ja nun kein Unding/Aufwand, zum Skype-Telefonieren den Schrott-PC zu verwenden - Sicherheit bringt das allemal, selbst wenn sie vllt. nicht unbedingt erforderlich waere... Lieber etwas uebertriebene Sicherheit als fehlende Sicherheit, wo diese geboten gewesen waere...
Solange die Protokollsourcen nicht offen sind, ist Paranoia durchaus angebracht.
> angesichts beinahe taeglicher Meldungen ueber den schlampigen Umgang mit
> personenbezogenen Daten sowie massives Ausspionieren gerade von kommerziell
beinahe täglich meldungen wie: "instant messenger kopiert festplatten!" und "skype räumt konto leer!" was für ein bullshit, ob deine daten bei skype sicher sind oder nicht hat ma herzlich gar nix damit zu tun auf welchem pc du es installiert hast...
Das hat ja wenig mit Paranoia zu tun, wenn man an einem Unternehmen und/oder seinem Produkt zweifelt, zu dem fast alles bis auf Marketing-Aussagen an Informationen fehlt. Wie soll da irgend etwas wie Vertrauen aufkommen? Gerade wo gegenteilige Feststellungen, nämlich die ominöse Backdoor in Skype, immer mehr Indizien bekommt.
GS - geprüfte Sicherheit.
Bei Produkten im Warenhäusern verlassen wir uns auch nicht auf den Zuruf des Herstellers, sondern es wird geprüft. Vor einer Prüfung kann man auch keine Sicherheit attestieren.
Nur hier diese Prüfung wird nicht ermöglicht. Wenn das kein Misstrauen schafft, dann weiß ich auch nicht, was in manchen Menschen vorgeht.
Diesen hatte sich Skype, soweit ich es noch in Erinnerung habe, nicht in den Weg gestellt. Inwieweit sich das jetzt bei der Linux-Version fortsetzt musste dir denken.
Deshalb habe ich Skype noch nicht einmal mehr auf meinen Windows-Systemen am laufen. Außerdem ist mir das Teil zu systemlastig und greift zu tief ins System ein, wie fast alles was kommerziell ist.
Das hat mit Paranoia übrigens nichts zu tun. Jemand der in ein unbekantes Gewässer springt ohne sich vorher über die möglichen Folgen zu informieren ist nicht paranoid sondern nur vorsichtig!
Es ist halt gut möglich, das es in skype eine Backdoor gibt, dies es z.B. staatliche Ermittlungsbehörden ermöglicht, auch verschlüsselte Gespräche mitzuhören. Sowas kann natürlich auch von anderen Stellen zusätzlich missbraucht werden. Läge der Verschluesselungsalgorithmus offen, könnte man nach solchen sichheitslücken suchen. Das der Client von skype offengelegt weden soll, nutzt da gar nichts.
Allerdings sind fast alle anderen Telefonate egal ob Festnetz oder Voip, gar nich verschluesselt und ganz ohne backdoor abhörbar.
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