...lasst mich dann auf Android nativen C/C++ Code ausführen. Dieses ganze Java Dingens ist mir nix. Ich will von ganz vielen generische Basisklassen ableiten, meine eigenen Operatoren übelst überladen, Zeigerprobleme, inline Assembeln und den ganzen bösen Hokuspokus mit dem man aber all die tollen Sachen machen kann. Und ich will vor allem vollen Zugriff auf das ganze System.
Wenn ich das darf, dann werd ich zum Android Jünger. Diese Idee ist nämlich genau das, was ich zusammen mit der Google Brille haben will!
Das NDK hast du schon gefunden? :-)
Damit lässt sich schon halbwegs gut arbeiten. Für Framework-geschichten muss man halt über JNI gehen. Je nachdem wie viel man so auf das Framework zugreifen muss, ist das dann mehr oder weniger schmerzhaft. Für normale Apps ist das eher nichts, für Spiele o.ä. kann es interessant sein.
...ich stelle mir folgendes vor, was mich sofort zum Kauf eines aktuellen Android Handys veranlassen würde:
Auf Android läuft meine Lieblings IDE in der ich all das machen kann, was ich unter offenen Systemen auch machen kann (ich starte einfach mein Qt-Creator, Code::Blocks, Eclipse, was auch immer - wenn ich mal ganz draufgängerisch bin, möchte ich auch einfach nur an der Konsole vi und make verwenden - anschließend wird ein Beispiel von 99bottlesofbeer kompiliert - ich mein so richtig üble Dinge wie Whitespace, Malbolge oder sonstiges) und anschließend öffne ich die Konsole und tippe ./a.out.
Geht das auch?
Neben C/C++ will ich vor allem vorhandene Software nutzen können oder einfach portieren können, bspw. Pidgin oder irgendwelche Sonderlösungen.
Einen X-Server gibt es auf jeden Fall schonmal (https://market.android.com/details?id=com.theqvd.android.x), vielleicht tut sich noch mehr in Richtung native code und größerer Desktop-Linux-Ähnlichkeit.
Au ja.
Wenn irgendetwas nicht für Android vorhanden ist: Einfach Quellen runterladen und neu kompilieren.
Scharf wäre auch, wenn ich mal eben einen NS-Löser von Uni-XYZ in Fortran ausprobieren könnte. Immerhin hab ich ja einen Dual-Core/Quad Core. Wer weiß vielleicht sind die LAPAC/BLAS libs performant genug? Im Vergleich zu einer altertümlichen Itanium Maschiene müssten doch ganz gute Benchmarks rauskommen.
Nur die 1GB RAM müsste man noch anheben, um große Matrizen zu lösen. Aber das könnte man auch während der Rechnung auf der 32 GB Micro-SD Karte auslagern. Und wie nett wäre es den neuen FFT Algorithmus des MIT auf einem Smartphone auszuprobieren. All die tollen Forschungsdinge, die so frei auf den Servern dieser Welt zum Ausprobieren liegen...
Ach ich träume schon wieder...
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