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Nochmal ein Selbsttest am Arbeitsplatz

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  1. Nochmal ein Selbsttest am Arbeitsplatz

    Autor: gutschilla 22.01.13 - 11:06

    Mein alter Rechner hat seine 5 Jahre auf dem Buckel und fing an, mit seiner Behäbigkeit zu nerven. Ich hatte aber nie Probleme mit dem installierten XP64 (exakt null Bluescreens) bis auf die anfänglichen Treiberprobleme (x64-Treiber anno 2007 waren ein Thema).

    Also ein schicker neuer Rechner. Da ich beruflich ausschließlich für Linux/Solaris entwickle, lag es nah, von der VM-Rödelei unter Windows Abschied zu nehmen und gleich Linux zu installieren. Solaris auf dem Desktop fällt leider raus (WLAN, USB3, 3D).

    Für Ubuntu habe ich mich entschieden, da es Debian-basierte Distribution sein sollte (kenne ich mich halt besser mit aus) und Debian selbst auf dem Server eine feine Wahl ist, ich aber auf dem Desktop zugunsten aktueller Software etwas Wackelei im Softwarestack in Kauf nehmen kann. Vor allem aber versprach ich mir das größte "Out-Of-The-Box"-Feeling.

    Es hat dann auch fast alles Out-Of-The-Box geklappt. Die erste Installation habe ich wieder geschrottet, da BTRFS offenbar noch nicht production-ready ist (Boot nur jeden zweiten Versuch), jedenfalls auf meiner Samsung SSD. Als EXT4 und gut.

    Bisher (drei Wochen) habe ich einen Absturz gehabt, und zwar als ich an meine betagte 5830 den dritten Monitor per DisplayPort anschloss (closed-source-Treiber). Das darf man offenbar nur mit ausgeschaltetem Rechner tun. Für einen Laptop wäre das indiskutabel, am Desktop ändere ich die Displays eher selten.

    An Unity musste ich mich gewöhnen, aber unter Win8 hätte ich auch kein Startmenü gehabt ;-) Mittlerweile komme ich prima damit klar und die Seitenleiste funktioniert bestens: zweimal Klicken für eine Uebersicht der gestarteten Programminstanzen, Shift-Klick für eine neue Instanz. Toll, wenn man fünf+ Terminals offen hat. Das Suchen in den Menüs über Alt ist ganz nett, aber in meinen Programmen weiß ich eigentlich, wo was ist. Na, vielleicht nicht bei Gimp ;-)

    Steam habe ich interessehalber auch probiert: Eine Runde Amnesia geht super. Team Fortress 2 säuft beim Start ab, aber was soll's, ist keine Zockerkiste. Es würde mich aber ungemein freuen, mit den Kollegen abends mal ein Deathmatch zu starten. Sagt man das heute eigentlich noch so? ;-) Allerdings finde ich die Spieleauswahl doch sehr begrenzt. Wenn ich mal spiele, dann Ego-Shooter und da gibt's bei Steam IMHO drei Games: Team Fortress, Amnesia und Serious Sam.

    Das eigentlich Geile an Ubuntu ist die aktuelle Software, gerade für Entwickler. Subversion, Git, CouchDB, MySQL, VirtualBox und allerlei Compiler/Bibliothken einfach installieren oder im Gegensatz zu Windows "einfach" selbst kompilieren ohne nach einem Windows-Port zu suchen (und sich irgendwovon ne obskure Binary zu ziehen). Und meine Komodo-IDE läuft auch. Alles bestens.

    Achso, surfen mit Opera/Firefox/Chrome geht auch prima. Ubuntu One ist mein neues Google Drive. Treiber für unsere beiden HP-Netzwerkdrucker und das Fax waren dabei und funktionieren. Den Farblaser bekam ich unter WinXP64 nie überredet, auch bunt zu drucken.

    Das Geschriebene ist jetzt sicher nicht der allgemeine Fall, aber ich wollte illustrieren, dass man mit Ubuntu sehr gut arbeiten kann und zumindest in meinem Fall ich keinen Aerger mit Treibern hatte. Anders sah's auf meinem Laptop aus. Funktionierte alles bestens, nur das UMTS-Modem (fest verbaut) wollte nicht, was für dann für mich "nicht geht". Schade, also wieder Win7 und VirtualBox.

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  2. Re: Nochmal ein Selbsttest am Arbeitsplatz

    Autor: renz 22.01.13 - 11:32

    Netter Bericht und es ist ja auch schon sehr viel Background vorhanden.

    Für Personen ohne Detailwissen ist nur die Frage: Läuft alles out-of-the-box
    Ist bei mir, bis auf den WLan Treiber am Netbook, bei allen Geräten der Fall.

    Was die Spielauswahl angeht finde ich das sogar sehr beachtlich. 62 Spiele in einer offiziellen Beta Phase! Team Fortress lief bei mir sehr sauber, anderes habe ich noch nicht probiert.

    Sollte man die meisten Spiele zum Laufen bekommen, könnte das für interessierte User durchaus ein Umdenken geben. All jene in meinem Bekannten und Verwandten Kreis, die nicht explizit Spielen, konnte ich am Privatrechner bereits umstellen und erhalte durch die Bank Begeisterung. Mit Steam könnte es nochmal einen Schub geben.

    Ich freu mich erstmal und warte auf die nächsten Schritte. Sobald Football Manager und CS:GO laufen kann ich die freigewordenen GB für Win7 besser nutzen.

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  3. Re: Nochmal ein Selbsttest am Arbeitsplatz

    Autor: Himmerlarschundzwirn 22.01.13 - 11:39

    Zu Unity fällt mir folgende Frage ein. Bis jetzt hat es meiner Erfahrung nach immer ewig gedauert, bis das Programm-Menü (keine Ahnung, wie die das Kind getauft haben) denn mal reagiert hat und die Programme überhaupt mal angezeigt hat. Und das jedesmal wieder. Nur waren das auch relativ alte Rechner (P4, ca. 1 - 2 GB RAM, entweder Intel-Grafik oder ne etwas betagte Quadro FX 1800). Nun ist die Frage, ob das wirklich ein Problem ist oder ob man nur aktuelle Hardware braucht, damit das richtig flott geht?

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  4. Netter Bericht :)

    Autor: Unwichtig 22.01.13 - 11:42

    Lese immer wieder, dass bei den Leuten Ubuntu out-of-the-box funktioniert.
    Das einzige Leidensthema ist dann auch immer die Graphikkarte, die selbst mit Closed-Source-Treiber oefters mal abstuerzt oder nicht funktioniert wie sie soll.
    Zu 95% ist das Problem dann auch schon gefunden: AMD-Graphikkarte.
    JA, es ist einfach ein Problem. JA, es gibt Leute bei denen die Karte "super funktioniert". Aber JA, mit einer nVidia-Karte kommt auch jeder Laie zurecht ohne irgendwas anpassen zu muessen. Einfach ueber Ubuntu die Zusatztreiber installieren lassen und gut ist.

    Schade, dass das Linux-Erlebnis fuer manche Leute aufgrund von AMD-Graka-Treibern oft in einem kleineren "Desaster" endet.

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  5. Re: Netter Bericht :)

    Autor: Himmerlarschundzwirn 22.01.13 - 11:54

    Ich muss auch sagen, dass ich von Ubuntu positiv überrascht bin. Ich habe damit jetzt mal auf einem alten Vaio-Netbook rumgespielt und viel zu spielen gab's da gar nicht. Die Intel-Grafik läuft relativ gut, WLAN geht OOTB (hatte da vor 2 Jahren noch massive Probleme bei diversen Notebooks, das überhaupt ans Laufen zu bringen, von OOTB keine Spur), selbst Bluetooth ging sofort ohne mein zutun und das Highlight war, dass Panasonic sogar für meinen Laserdrucker Linuxtreiber im Angebot hatte (und das Teil ist mal wirklich etwas, was ich exotische Hardware nennen würde...) Also das kann man nicht abstreiten, fleißig sind die Jungs. Einzig die Geschwindigkeit - gerade durch Unity - lässt zu wünschen übrig auf diesem etwas betagten Gerät. Aber das wäre mit Win7 genauso, denke ich...

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  6. Re: Nochmal ein Selbsttest am Arbeitsplatz

    Autor: gutschilla 22.01.13 - 14:01

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu Unity [.. ] Nun ist die Frage, ob das wirklich ein Problem ist oder ob
    > man nur aktuelle Hardware braucht, damit das richtig flott geht?

    Soweit ich weiß, kann man die Darstellung von 3D auf 2D ändern. Allerdings lief das "Dash", so wie das Startsuchtippmenü nun heißt, auf meinem Laptop schon recht träge (C2D1,8GHz, Intel-SSD, onboard-GFX), auf meinem Desktop (i7 3,5GHz, Samsung 840 PRO SSD, ATI 5830 GFX) dann zügig. Kurzum: Ich denke ja, Ubuntus Dash benötigt, zumindest im 3D-Modus einen aktuellen Rechner, um nicht zu haken.

    Allerdings nehme ich diese Weisheit aus meiner Erfahrung mit meinem Laptop. Ob's an dessen lahmen Prozessor, SSD oder Grafik liegt, kann ich nicht sagen.

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  7. Re: Nochmal ein Selbsttest am Arbeitsplatz

    Autor: Himmerlarschundzwirn 22.01.13 - 14:40

    Weißt du zufällig, wie man auf 2D umstellt? Ich dachte, das ginge bei Ubuntu 12.10 nicht mehr? Notfalls such ich selbst mal, aber kann ja sein, dass es einer im Kopf hat.

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  8. Re: Nochmal ein Selbsttest am Arbeitsplatz

    Autor: DTF 22.01.13 - 14:46

    Für mich ist das kein Selbsttest, sondern einfach nur ein plumper Werbeversuch.

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  9. Re: Nochmal ein Selbsttest am Arbeitsplatz

    Autor: Himmerlarschundzwirn 22.01.13 - 15:04

    Und wenn es für dich ein Gedicht ist, wen juckt's?

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  10. Re: Nochmal ein Selbsttest am Arbeitsplatz

    Autor: AdmiralAckbar 22.01.13 - 15:31

    Ich nutze seit 2 Jahren Ubuntu nicht mehr, Grund war die immer schlechter gewurden Unterstützung meine Grafikkarte (ATI-3870) . Mit ein Update auf die neuste Distribution Version konnte ich dann nicht mal mehr die closed Treiber nutzen. Ich hatte dann immer öfters Probleme sobald ich mit zwei Bildschirmen arbeitete.
    Die Druckerunterstützung hat auch Prima funktioniert bis ein weiteres Update die Randabstände in der config geändert hat- diese musste ich von Hand aus wieder umarbeiten.

    Gut ist aber die Softwareaktualisierung die alle Programme die man aus den Hinterlegten Quellen installiert hat mit den neusten Updates automatisch versorgte, Auch die verwaltungsmäglichkeiten übersteigen die von Windows 7 bei weitem.

    Die Ubuntu Community ist immer Hilfsbereit und hilft bei den kompliziertesten Sachen weiter.

    Leider stellte auch Libre/Open Office keine alternative für mich da so das ich beim neu machen meines Rechners den Bootloader und die Ubuntu Partition entfernt hab.

    Seitdem hilft mir aber die Live CD bei Reparaturen von Windows PCs.

    Vielleicht beim nächsten PC mal wieder eine Partition (Wobei die Amazon suche mir überhaupt nicht gefällt- zum Glück ist sie ausschaltbar)

    MFG Mit freundlichen Grüßen

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  11. Re: Netter Bericht :)

    Autor: Anonymer Nutzer 22.01.13 - 15:54

    Unwichtig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lese immer wieder, dass bei den Leuten Ubuntu out-of-the-box funktioniert.
    > Das einzige Leidensthema ist dann auch immer die Graphikkarte, die selbst
    > mit Closed-Source-Treiber oefters mal abstuerzt oder nicht funktioniert wie
    > sie soll.
    Das bezweifle ich. Habe diverse Nvidia und Ati Grafikkarten schon zum Laufen gebracht. Die letzten 5 Jahre hatte ich keine Probleme mehr mit der Hardware.
    Ich glaube eher, da wird zu viel gebastelt, es werden falsche Distris gewählt, keine Treiber aus dem Repository, usw.

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  12. Re: Netter Bericht :)

    Autor: Wander 22.01.13 - 17:06

    hiasB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das bezweifle ich. Habe diverse Nvidia und Ati Grafikkarten schon zum
    > Laufen gebracht. Die letzten 5 Jahre hatte ich keine Probleme mehr mit der
    > Hardware.
    > Ich glaube eher, da wird zu viel gebastelt, es werden falsche Distris
    > gewählt, keine Treiber aus dem Repository, usw.

    Was ist denn eine "falsche" Distribution?

    Ich hatte dieses Jahr schon 3 Rechner auf dem Schreibtisch, bei denen die Besitzer unter anderem Probleme mit den Grafiktreibern hatten - ein etwa 4 Jahre altes HP Probook, ein recht aktuelles Dell XPS und ein Thinkpad T430. Alle nutzten ein aktuelles Ubuntu (12.04 oder 12.10) und die Treiber stammten allesamt aus dem offiziellen Quellen.

    Ich kenne die Problematik auch aus eigener Erfahrung. Bei der Auswahl eines Kernels für mein T420s muss ich wirklich Rosinenpickerei betreiben - mal ist nmi_watchdog buggy und führt zu regelmäßigen kernel panics, mal gibt es Probleme bei der Initialisierung der modesettings bei bestimmten HD-Panels, fast immer ist die Leistungsaufnahme jenseits von Gut und Böse (~ 30 Watt (idle)) weil die Intel-GPU die RC6 states nicht erreicht, hin und wieder kommt es beim Herunterfahren zu einer Kernel Panic, wenn alles andere mal läuft funktioniert das Workaround für Nvidia-Optimus nicht mehr richtig, .... Leider führt deshalb kein Weg am Kernel kompilieren und manuellem Einpflegen von Patches vorbei.

    Bei meiner Workstation habe ich etwas mehr Glück, dort gibt es aktuell nichts zu beklagen - dank Slackware wird das auch (hoffentlich) noch lange so bleiben.

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  13. Re: Netter Bericht :)

    Autor: Anonymer Nutzer 22.01.13 - 17:41

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist denn eine "falsche" Distribution?
    Naja, wenn ich brandaktuelle Hardware unterstützen will oder die aktuellste Software haben will, dann bringt Debian wenig.
    Wenn ich hingegen eine möglichst einfache Installation haben will, würde ich nicht unbedingt Gentoo nutzen. Nicht mal Arch, da ich pacman auf der Konsole keinem Newbie zumuten würde.

    > Ich hatte dieses Jahr schon 3 Rechner auf dem Schreibtisch, bei denen die
    > Besitzer unter anderem Probleme mit den Grafiktreibern hatten - ein etwa 4
    > Jahre altes HP Probook, ein recht aktuelles Dell XPS und ein Thinkpad T430.
    > Alle nutzten ein aktuelles Ubuntu (12.04 oder 12.10) und die Treiber
    > stammten allesamt aus dem offiziellen Quellen.
    Nouveau/ Nvidia Treiber?
    ATI/ fglrx?
    Jeweils beide getestet?

    Ich habe Ubuntu auf diversen Samsung, Sony, HP, Lenovo Notebooks installiert und hatte seit Jahren keine Probleme mehr. Gleiches gilt für diverse Desktops, wobei ich bei denen die Hardware auch entsprechend ausgesucht habe.
    Selbst der alte Mac Mini, den Apple nicht mehr supportet läuft problemos mit Kubuntu.

    > .... Leider führt deshalb kein Weg am Kernel kompilieren und manuellem
    > Einpflegen von Patches vorbei.
    Den letzten Kernel habe ich mit Gentoo vor Jahren kompiliert - und da auch nur, weil ich Gentoo mal sehen wollte. Ich muss irgendwie wahnsinnig viel Glück mit der Hardware haben ...

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  14. Re: Nochmal ein Selbsttest am Arbeitsplatz

    Autor: inb4 22.01.13 - 18:12

    ach, da isser wieder, der "gute erfahrungen mit einem *nix system sind werbung" DTF.
    Hatte schon angst, Sie hätten sich zu lange der sonne ausgesetzt und wären zu Stein erstarrt.

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  15. Re: Netter Bericht :)

    Autor: Wander 22.01.13 - 20:30

    hiasB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wander schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was ist denn eine "falsche" Distribution?
    > Naja, wenn ich brandaktuelle Hardware unterstützen will oder die aktuellste
    > Software haben will, dann bringt Debian wenig.
    > Wenn ich hingegen eine möglichst einfache Installation haben will, würde
    > ich nicht unbedingt Gentoo nutzen. Nicht mal Arch, da ich pacman auf der
    > Konsole keinem Newbie zumuten würde.

    Wobei doch aber die meisten Neulinge mit derartigen Distributionen erst nach einiger Zeit in Berührung kommen. Wer sich für Linux interessiert landet fast zwangsläufig zunächst bei Ubuntu, Mint oder vielleicht openSUSE.

    > > Ich hatte dieses Jahr schon 3 Rechner auf dem Schreibtisch, bei denen
    > die
    > > Besitzer unter anderem Probleme mit den Grafiktreibern hatten - ein etwa
    > 4
    > > Jahre altes HP Probook, ein recht aktuelles Dell XPS und ein Thinkpad
    > T430.
    > > Alle nutzten ein aktuelles Ubuntu (12.04 oder 12.10) und die Treiber
    > > stammten allesamt aus dem offiziellen Quellen.
    > Nouveau/ Nvidia Treiber?

    Das Thinkpad verwendet für einige Anwendungen den Nvidia-Treiber per bumblebee und sonst den normalen Intel-Treiber.

    Die Probleme sind fast die gleichen, die ich mit meinem T420s hatte/habe - die RC6
    states werden nach einem Suspend to Disk oder RAM nicht mehr angesteuert -> Leistungsaufnahme verdreifacht sich im idle von ~10 Watt auf ~30 Watt, dem verwendeten Kernel fehlte noch dieser Patch was dazu führt, dass die Bildschirmausgabe bei der Initialisierung von X versagt und im Akkubetrieb führte das Herunterfahren immer zu einem Neustart.

    > ATI/ fglrx?

    Beim HP-ProBook versagte zunächst die automatische Auswahl des radeon Treibers und Ubuntu startete nur im 2D Fallback-Modus, das Installieren von catalyst behob dieses Problem zwar, jedoch stieg damit auch die Leistungsaufnahme unverhältnismäßig an (Temperatur immer bei ~70°).

    Das Gerät von Dell hatte neben einigen Problemen mit dem Touchpad, den Sondertasten und der Lüftersteuerung unter dem freien radeon Treiber mit heftige Grafikfehler zu kämpfen und die von Ubuntu angebotene Installation von catalyst schlug regelmäßig fehl.

    > Jeweils beide getestet?

    Ja, wobei man in einigen Fällen ja keine Wahl hat, da nicht jeder Treiber jede Hardware unterstützt.

    > Ich habe Ubuntu auf diversen Samsung, Sony, HP, Lenovo Notebooks
    > installiert und hatte seit Jahren keine Probleme mehr. Gleiches gilt für
    > diverse Desktops, wobei ich bei denen die Hardware auch entsprechend
    > ausgesucht habe.

    Natürlich gibt es unzählige Geräte die anstandslos laufen. Probleme gibt es aber dennoch (noch) zu genüge und sollten nicht totgeschwiegen werden.

    > > .... Leider führt deshalb kein Weg am Kernel kompilieren und manuellem
    > > Einpflegen von Patches vorbei.
    > Den letzten Kernel habe ich mit Gentoo vor Jahren kompiliert - und da auch
    > nur, weil ich Gentoo mal sehen wollte. Ich muss irgendwie wahnsinnig viel
    > Glück mit der Hardware haben ...

    Ich hatte vorgestern erst wieder die Freude. ;)
    Wie schon gesagt, mein Thinkpad und theoretisch auch etliche (die meisten?) Notebooks mit Sandy Bridge CPU/GPU leiden (je nach Kernel) zum Teil an massiven Problemen mit den Stromsparmechansimen.


    https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=150743&p=1
    https://bugzilla.kernel.org/show_bug.cgi?id=48721
    https://bugzilla.kernel.org/show_bug.cgi?id=48791
    https://bugzilla.kernel.org/show_bug.cgi?id=47811

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  16. Re: Nochmal ein Selbsttest am Arbeitsplatz

    Autor: smeexs 23.01.13 - 06:21

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu Unity fällt mir folgende Frage ein. Bis jetzt hat es meiner Erfahrung
    > nach immer ewig gedauert, bis das Programm-Menü (keine Ahnung, wie die das
    > Kind getauft haben) denn mal reagiert hat und die Programme überhaupt mal
    > angezeigt hat. Und das jedesmal wieder. Nur waren das auch relativ alte
    > Rechner (P4, ca. 1 - 2 GB RAM, entweder Intel-Grafik oder ne etwas betagte
    > Quadro FX 1800). Nun ist die Frage, ob das wirklich ein Problem ist oder ob
    > man nur aktuelle Hardware braucht, damit das richtig flott geht?

    für alte und schwächere rechner sollte man auch nicht ubuntu nehmen sondern xubuntu , xubuntu hat einen anderen desktop ( Xfce )der besser für schwache rechner geeignet ist. sonst ist alles im großen und ganzen das selbe, achja der datei-browser ist auch ein anderer. obwohl der xfce nicht so anspruchsvoll ist hat er doch genug fans und man kann ihn besser individuell anpassen als unity. ich hab xubuntu auf einem atom netbook , läuft echt sehr flott, davor hatte ich ubuntu drauf und das zeigte ein ähnliches verhalten wie bei dir.!

    wenn du nicht uminstallieren willst ,kannst du auch erstmal unter ubuntu einen leichteren desktop verwenden. melde dich einfach ab und beim anmelden kannst du einen anderen desktop wählen (neben der passwort eingabe) , zb unity 2D , der braucht auch etwas weniger, natürlich könntest du dir auch Xfce zum ubuntu dazu installieren aber dazu kann ich nicht viel sagen, das hab ich noch nicht gemacht , ich hab mir nur den XMBC desktop dazu installiert was recht easy war, das ist so eine art wohnzimmer-multimedia-desktop.

    sollte unity 2D oder xubuntu noch immer zu viele ansprüche an deinen rechner stellen könntest du auch Lubuntu testen , das soll noch weniger brauchen.

    http://xubuntu.org/
    http://lubuntu.net/
    http://xbmc.org/

    für fragen und probleme aller art zum thema ubuntu
    irc://irc.freenode.net:8001/ubuntu-de
    einfach in die adressleiste kopieren, frage stellen und warten.

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  17. Re: Nochmal ein Selbsttest am Arbeitsplatz

    Autor: smeexs 23.01.13 - 06:46

    da ich leider nicht mehr editieren kann gibts hier nun ein doppel-post

    den Xfce dazu installieren ist eh ganz leicht , hab grad getestet ,
    einfach den terminal aufrufen mit Strg+Alt+T und folgendes hinein kopieren:

    sudo apt-get install xubuntu-desktop

    desktop wechseln kannst du dann wenn du dich ab und wieder anmeldest , neben der passwort eingabe kannst du einen desktop wählen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.13 06:51 durch smeexs.

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  18. Re: Nochmal ein Selbsttest am Arbeitsplatz

    Autor: Himmerlarschundzwirn 23.01.13 - 08:11

    Danke schon mal für die Umstände und die wirklich gute Erklärung. Über Xfce habe ich auch schon nachgedacht, aber das sieht irgendwie für meinen Geschmack ziemlich altbacken aus. Weiß nicht, ob ich mich damit anfreunden kann. Aber den Tipp mit Unity 2D werde ich mal versuchen, das klingt mir erfolgversprechend :-)

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  19. Re: Nochmal ein Selbsttest am Arbeitsplatz

    Autor: Himmerlarschundzwirn 23.01.13 - 10:10

    Also ich muss schon noch mal nachfragen: Gibt es den 2D-Modus auch noch bei der 12.10 oder nicht? Ich kann nämlich nichts finden und auch Google sagt mir nur, dass das abgeschafft wurde?

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  20. Re: Nochmal ein Selbsttest am Arbeitsplatz

    Autor: kn3rd 23.01.13 - 11:10

    Hi den 2D Modus gibt es leider in Ubuntu 12.10 nicht mehr, nur noch 3D was bei sehr alter Hardware wirklich etwas langsam sein kann. Wenn du Ubuntu nutz, nutz am besten die LTS Versionen, die Zwischenversionen sind sowas wie Testversionen.

    Installier dir am besten die Gnome-Shell, die funktioniert auch sehr gut auf alter Hardware flott und flüssig und sieht nicht so altbacken aus, wie Xfce

    sudo apt-get install gnome-shell

    Anschließend unter Appearance das Template vom Unity-Template auf das Gnome Template "Adwaita" umstellen.

    Bei Fragen kannst du gerne jederzeit auch die Ubuntu Community z.B: auf ubuntuusers.de fragen.

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