Ich hatte das Glück noch nicht auf die Idee gekommen zu sein, Steam herunterzuladen. Was soll diese aggressive Werbung für ein Krebsgeschwür unter OpenSource-Software. Richard Stallman hat doch sogar davor gewarnt, es zu benutzen.
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Dann gehörst du wohl einfach nicht zur Zielgruppe Gamer. Die haben eben meist kein Problem mit nicht open Source Software ;)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.13 16:45 durch CrushedIce.
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Man kann weitestgehend frei wählen und das ist auch gut so: STEAM unter Linux macht in meinen Augen nur dahingehend Sinn als dass hier Hoffnung hinsichtlich Treiberverbesserungen besteht. Ansonsten ist eine DRM-Plattform unter einem an sich freien System leicht deplaziert. Aber das kann und soll auch Jeder selbst entscheiden! ;-)
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!"
(Albert Einstein)
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Felix_Keyway schrieb:
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> Richard Stallman hat doch sogar davor gewarnt, es zu benutzen.
Stallman warnt auch davor Ubuntu zu benutzen. Mag ja einiges richtig sein, was er sagt und er ist auch sicher eine Wichtige Person in der OpenSource-Welt und ich schätze ihn auch. Er ist aber kein Gott und manchmal haut er auch einfach Stuss raus, so wie jeder normale Mensch auch. Viel eher würde ich darauf hören, was einem der eigenen Verstand sagt und nicht was "sogar" Stallman sagt. Stallman sagt sicher auch, dass man keine "normalen" Mainboards verwenden soll, weil das Bios nicht OpenSource ist. Er hätte sicher nicht unrecht, dass es besser wäre wenn es anders wäre – man kann es mit seinem fanatischen OpenSource-Glaube auch zu weit treiben.
Ich glaube mich auch daran erinnern zu können, dass sich Stallman (für seine Verhältnisse) recht positiv über Steam geäußert hat, weil es den Linux-Desktop einfach bekannter machen könnte.
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Zuerst sei gesagt, dass ich von Stallman sehr viel halte und einige seiner Gedankengänge nachvollziehen kann.
Dennoch bleibt auch er ein Mensch mit ganz subjektiven Anschauungen und wenn wir in einem Punkt nicht übereinstimmen, so gehe ich trotz allem *meinen* Weg.
Steam bietet mir persönlich keinen Mehrwert, dennoch nutze ich es (mittlerweile gut 200 Spiele dort) seit langem und ausgiebig. Nicht, weil ich die Plattform so toll finde, sondern einfach weil mir diese Form des DRM am wenigsten auf die Nerven geht.
Natürlich, ich könnte ganz verzichten und in gewissen Bereichen (EBooks) tue ich das auch, bei Spielen allerdings nicht. Dort kaufe ich für 5-10¤ Titel ein und versuche die Entwickler direkt zu unterstützen so gut das geht.
Im Endeffekt muss jeder selbst wissen wie weit er gehen möchte. Wenn Steam meinen Account morgen sperren sollte- aus welchem Grund auch immer -, dann kann ich innerhalb weniger Tage, völlig ohne schlechtes Gewissen, sicherlich gut 2/3 bis 3/4 der Spiele wiederherstellen und das ohne Steam. Der Rest wäre kein dramatischer Verlust.
Was ich damit sagen will: Jeder muss für sich abwägen ob es ihm das Ganze wert ist, oder nicht. Origin kommt mir beispielsweise nicht auf die Platte, genauso wenig uPlay. Zu diesem Schluss kam ich persönlich eben :)
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Danke für den Beitrag. Wie du ja sicherlich gelesen hast, sehe ich das ähnlich. Genau zu dem Punkt sei noch gesagt: "Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. ‚Sapere aude [lat.: „wage es, zu denken“]! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!‘ ist also der Wahlspruch der Aufklärung."
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pythoneer schrieb:
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> Danke für den Beitrag. Wie du ja sicherlich gelesen hast, sehe ich das
> ähnlich. Genau zu dem Punkt sei noch gesagt: "Aufklärung ist der Ausgang
> des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist
> das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu
> bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache
> derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des
> Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
> ‚Sapere aude ! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu
> bedienen!‘ ist also der Wahlspruch der Aufklärung."
Ich stimme Immanuel Kant voll und ganz zu.
Das Zitat könnte auch noch mehr als nur die Einleitung mit den Definitionen für die Begriffe Aufklärung und (selbstverschuldete) Unmündigkeit enthalten, denn der wahre Knackpunkt, also das, was Kant bezwecken will, wird erst im Hauptteil entfaltet.
Schöne Grüße
Ehrl
1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.13 21:47 durch Ehrl.
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