Was ist eure lieblings-Arbeitsumgebung? Klassisches Gnome, Unity, KDE, XFCE, LXDE, Terminal-Sitzung oder welches sonst? Was gefällt euch da am meisten bzw. die wichtigsten Features für diese Entscheidung?
Bei mir ist es schon mal KDE, da ich Fenster einfacher verwalten kann. Darunter gesamte Fenster einer Arbeitsfläche verschieben, mit der Maus nicht genau an den Rand muss, um Fenstergröße zu ändern. Außerdem finde ich die Bedienobjekte (Leisten, Schieber, Knöpfe etc.) kompakter. Auf dem Netbook ist es praktisch, über die Transparenz der Fenster gleichzeitig, wenn auch etwas weniger einfach, simultan zwei Fenster anschauen zu können. Auch nicht übel ist, dass ich Widgets und Desktophintergrund für jeden Desktop separat anpassen kann.
4 mal bearbeitet, zuletzt am 26.04.12 16:12 durch renegade334.
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XFCE, da es komplett anpassbar ist, sehr schnell ist, aktiv weiterentwickelt wird, stabil ist und 1:1 so aussehen kann wie Gnome 2 (für so Autisten wie mich)
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Ganz klar: GNOME 3/Shell
All die neuen Desktops wirken zwar fremd und daher abschreckend (ging
auch mir so), letztlich kommt man aber wunderbar damit zurecht, wenn
man mal kurz 2-3 Einführungen liest. Wofür benutzt man eine
Desktop-Umgebung denn zu 99%? Genau: Programme starten. Und das geht
mit den neuen Desktops durchaus sehr komfortabel von der Hand.
Und IMHO gerade mit GNOME 3 schneller als z.B. mit GNOME 2.
Nachdem ich bemerkt hatte, dass sich das Applikations- und Startmenü
über die Super-Taste (=Windows-Taste) aufrufen lässt und das Suchfeld
automatisch fokussiert ist, bin ich versöhnt:
Programm starten via "SUPER-Taste, Anfangsbuchstabe(n) der Anwendung,
Enter drücken" ist schnell und weitaus universeller als jedes
spezifische Shortcut ("STRG+Foo+Bar" sind auch drei Tasten), das ich
erst festlegen muss.
Ich hatte mich mit Fedora 15 schon komplett an GNOME 3 gewöhnt und will
nicht mehr weg. Nach den ersten Previews bekam ich wirklich Bauchweh ob
der anstehenden Umstellung. GNOME 2 läuft aus und das Alter hat man der
Umgebung schon angemerkt, Unity ist ein reines Ubuntu Ding (sicher,
es wird Ports geben, aber das ist Frickel) und das gefällt mir nicht wirklich.
Blieb ein kurzer KDE4 Test - nett, aber nicht mein Geschmack. Zwar
sehr schön, aber ich habe mich an viele GNOME-Anwendungen gewöhnt,
die unter KDE dennoch irgendwie fremd wirken. Und ein Konfigtool für
Skripte wie gconf2 oder jetzt gstettings fehlt mir auch. Also doch
GNOME 3 unter Fedora. Und nach 1-2 Tagen war alles gut und ich mit
der Welt versöhnt. Und ich habe für X Jahre meinen Frieden.
Was GNOME IMHO z.B. KDE voraus hat: ich kann einfach sehr viele Settings
(und zwar Desktop UND Anwendungen) über die Konsole setzen (->
gsettings) und daher ein schönes Configscript bauen, dass mir das
alles einstellt, wie ich will. Oder das von Puppet duchreichen lassen etc.
Es ist einfach super, wenn man automatisiert die Settings so legen kann
wie man das haben will (inkl. Anwendungen!), und zwar OHNE Altlasten
und krams, wie man das beim Umzug von Configdateien von System A
nach B so hat.
Und GNOME 3 ist zudem auch noch leicht anzupassen, indem man nur ein
wenig CSS und JavaScript-Verständnis mitbringt:
http://blog.fpmurphy.com/2011/05/more-gnome-shell-customization.html
http://blog.fpmurphy.com/tag/gnome-shell
Super sind auch Features wie integriertes Screencast recording:
https://live.gnome.org/GnomeShell/CheatSheet#Screencast_recording
Edits: Typos und Grammatik.
4 mal bearbeitet, zuletzt am 26.04.12 16:13 durch bitshift.
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Das Dash von Unity in Kombination mit der Anpassbarkeit der Leisten von Gnome 2 wäre optimal.
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Das Suchfeld gibts unter KDE auch ist per alt+f2 erreichbar und kann je nach Plugins weitaus
mehr als das von Gnome.
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i second that!
"we have computers, which can beat your computers"
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Ich habe keine echte Lieblingsumgebung, da mir an jeder entweder Features fehlen (Gnome Shell, Unity, XFCE) oder mir die Umgebungen zu träge sind (KDE).
In Benutzung ist bei mir momentan XFCE, ab und zu schiele ich mit einem Auge auf die Entwicklungen bei Cinnamon.
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Gnome 2
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Bei Linux-Desktops kam bei mir meistens KDE zum Einsatz. Das hatte einen simplen Grund: yakuake :-) Gibt's da mittlerweile was gutes für Gnome?
R.I.P. Fisch :-(
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Ich bin mit der derzeitigen Situation auch mehr als unzufrieden. Ich habe zwar Ubuntu 12.04 noch nicht getestet, aber Unity ist für mich einfach nicht optimal. Mich stört dabei weniger, dass es Unity nur für Ubuntu gibt, immerhin sieht man ja wie Gnome3 ja wunderbar kaputtgefrickelt wurde. Gerade bei Gnome3, wo man erst zig Extensions raussuchen soll, um eigentlich Basisfunktionalitäten nachzurüsten.
Mit KDE bin ich irgendwie nie wirklich warm geworden, es ist einfach zu überladen, die Konfig-Dialoge sind einfach nur unsinnig voll. Insgesamt verhält sich die Oberfläche auch recht träge.
Gnome 2 war eigentlich eine recht brauchbare Oberfläche, allerdings kann ich mich da nur anschließen, dass die Entwicklung nun mal weitergehen muss, weshalb auch der MATE Desktop in meinen Augen das gleiche Schicksal ereilen wird, wie Trinity für KDE.
Ich habe ja noch Hoffnung, dass man mit Cinnamon etwas brauchbares auf die Beine bekommt, aber ob Linux Mint das alleine stämmen kann, naja. Solange keine größere Distribution Cinnamon als Standarddesktop anbietet, bleibe ich erstmal primär bei Windows 7 und experimentiere mit Cinnamon (LMDE) in der VM.
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> Bei Linux-Desktops kam bei mir meistens KDE zum Einsatz. Das hatte einen
> simplen Grund: yakuake :-) Gibt's da mittlerweile was gutes für Gnome?
Es gibt einen Klone für Gnome "gkuake"
Aber Du kannst yakuake auch unter Gnome problemlos installieren und laufen lassen.
apt-get install yakuake
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Normal Gnome 2.9, also self^^
Im Grunde möchte ich selbst bestimmen was läuft, laufen soll und wie etwas funktionieren soll. Das wird derweil immer schwieriger oder aufwendiger weil alles nur noch auf den Touchscreen-Komsumer ausgelegt wird.
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gnome 3, eindeutig, schnell komfortabel und intuitiv
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> Es gibt einen Klone für Gnome "gkuake"
> Aber Du kannst yakuake auch unter Gnome problemlos installieren und laufen
> lassen.
>
> apt-get install yakuake
Danke für die Info! Muss ich nachher spaßeshalber mal ausprobieren - auch wenn ich's nicht mehr nutze. Früher hat das noch nicht auf Anhieb funktioniert.
R.I.P. Fisch :-(
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Gnome Shell
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ww schrieb:
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> > Bei Linux-Desktops kam bei mir meistens KDE zum Einsatz. Das hatte einen
> > simplen Grund: yakuake :-) Gibt's da mittlerweile was gutes für Gnome?
>
> Es gibt einen Klone für Gnome "gkuake"
> Aber Du kannst yakuake auch unter Gnome problemlos installieren und laufen
> lassen.
>
> apt-get install yakuake
ansonsten gibts noch "tilda", sehr leichtgewichtig.
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Ich hab mir Linux Mint mit Gnome 3 eingerichtet und noch ein bisschen modifiziert.
Hab die untere Menüleiste entfernt (geht ja ganz leicht über dieses "Erweiterte-Einstellungen"-Menü)
Und dann das Paket avant-window-navigator installiert, dass ein sehr gut konfigurierbares Panel à la Mac einblendet.
Sieht spitzenmäßig aus :)
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KDE, und zwar immerhin schon seit 4.1, auch wenn die Version schon aus damaliger Sicht die reinste Dauerbaustelle war. Hat damals Gnome 2 abgelöst, das irgendwann einfach zum wiederholten Male den Geist aufgegeben hatte.
Plasma ist an sich ein tolles Konzept, mein Desktop besteht im Grunde nur aus wenig interaktiven Elementen wie nem Wetterbericht, oder aber einem Applet, das per Knopfdruck Daemons startet oder Netzwerkeinbindungen löst. Plus eben das Standardzeug im Panel. Macht aber das Leben durchaus einfacher, weil man alles auf einen Blick hat und für solche einfachen Dinge dann doch nicht mehr die Konsole anwerfen muss. Vorausgesetzt, man nimmt sich die nötige Zeit zur Konfiguration. Leider mangelt es etwas an wirklich sinnvollen Plasma-Applets - aber wer programmieren kann, kann sich relativ einfach was in Python zusammenbasteln.
KWin hat auch nen Haufen toller Features für die Fensterverwaltung, ich hab damals richtig gefeiert, als mit KDE 4.4 endlich Fenster-Tabs kamen. Das Quick Tiling ist zwar in gewisser Weise von Windows 7 "inspiriert", aber zumindest dann sinnvoll, wenn man z.b. auf der linken Bildschirmhälfte programmiert und auf der rechten ne API-Dokumentation liest. Dazu kommt dann noch ein Haufen Effekte, von denen zwar die meisten ziemlich überflüssig sind, aber die kann man sich glücklicherweise so zusammenkonfigurieren, dass sie einem das Arbeiten eher angenehmer machen als dabei stören.
Die Standardsoftware ist für meine Zwecke auch deutlich mehr als ausreichend. Kate als Texteditor ist zum Beispiel so mächtig, dass ich zum Programmieren nur noch den und nen Compiler brauche, Okular als Dokumentbetrachter wird inzwischen sogar auf Windows benutzt und Kopete als Chatclient tut ebenfalls seine Dienste und Kontact 2 ist inzwischen auch so stabil, dass man es recht bedenkenlos einsetzen kann. Dazu kommen noch die Programme, die zwar nicht direkt von KDE selbst sind, aber darauf aufbauen und daher auch gut integrierbar sind, wie etwa Amarok und K3b.
Was mich an KDE nur etwas nervt, sind Probleme, die zum Teil scheinbar von den freedesktop-Specs kommen und die man einfach mal von Windows übernommen hat, wie diese allein vom Konzept her schonmal völlig verkorksten Dateizuordnungen - warum um alles in der Welt kann sich jedes Programm einfach für irgendwelche vermeindlichen Dateitypen eintragen und verschwindet auch nach Deinstallation nicht aus den Listen? - dazu kommen Probleme bei der GTK-Integration, die man teils mühevoll wegkonfigurieren muss, sowie die (inzwischen zum Glück nicht mehr so häufig) sporadisch auftretende exzessive CPU-Nutzung durch kded4 oder plasma-desktop.
Mir gefällt aber auch einfach die Tatsache, dass man quasi auf jeden Pixel am Bildschirm Einfluss hat - dauert zwar immer, bis alles so läuft, wie es soll, aber das ist einer der Gründe, warum ich nie mit Unity glücklich werden würde. Ich hatte es schonmal für längere Zeit auf dem Netbook probiert, weil das da doch etwas flotter war als KDE, aber Spaß hat das trotzdem keinen gemacht. Inzwischen läuft da auch Arch Linux drauf - mit KDE.
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Unity mit 'hide launcher' aktiviert → bleibt schön im Hintergrund und 98% des Bildschirmplatzes wird zum Arbeiten genutzt. Zudem schätze ich Zeitgeist sehr.
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XFCE und eine Menge Terminals.
Gruß, LX
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