Hallo,
als geborender, aufgewachsender und gelernter Windows-Benutzer habe ich bisher immer Windows zum Spielen benutzt,
werde aber nun durch Windows8 sehr abgeschreckt.
Da bald Steam für Linux mit Support für Valve Spiele rauskommt, möchte ich Linux auf dem Desktop nochmal eine Changse geben.
(Früherer Kontakt wurde immer dann beendet, sobald ich ein heruntergeladenes Programm nicht per Doppelklick starten konnte).
Welche Distribution nutze ich dafür am besten? Vielleicht die hier beschriebene?
Gruß
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Frankenwein schrieb:
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> Hallo,
> als geborender, aufgewachsender und gelernter Windows-Benutzer habe ich
> bisher immer Windows zum Spielen benutzt,
> werde aber nun durch Windows8 sehr abgeschreckt.
>
> Da bald Steam für Linux mit Support für Valve Spiele rauskommt, möchte ich
> Linux auf dem Desktop nochmal eine Changse geben.
> (Früherer Kontakt wurde immer dann beendet, sobald ich ein
> heruntergeladenes Programm nicht per Doppelklick starten konnte).
>
> Welche Distribution nutze ich dafür am besten? Vielleicht die hier
> beschriebene?
>
> Gruß
Bis Steam für Linux rauskommt wird es wohl Anfang 2013 werden. Die Closed Beta die für Oktober angekündigt ist hat nichtmal begonnen. Entwicklet wird Steam bei Valve auf Ubuntu um dort den Support sicher zu stellen. Es wird aber mit 99,9%iger Wahrscheinilchkeit ohne Probleme auf allen anderen Distributionen laufen.
Du solltest nicht mit der Einstellung rangehen das Linux wie Windows sein soll dann klappt das auch. ;-) Setzt dich ja auch nicht auf ein Motorad und beschwerst dich das es kein Lenkrad hat. Zum Glück hat Linux nicht das Schwachsinnige Software Verteilungssystem bei dem man sich durch irgendwelche Webseiten stöbern muss um dort irgendwelche hirnrissigen Installer herunterzuladen. Geht mit anständiger Paketverwaltung alles viel einfacher.
Ich habe Windows nur noch zum Spielen. Kein einziges Zusatzprogramm auf Windows installliert. Ist quasi ne bessere Spielekonsole Windows.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.10.12 09:49 durch blackout23.
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Exakt. Schau Dir Ubuntu mal an. Du kannst es vor einer etwaigen Installation über eine Livecd auf deinem Rechner testen. Nach einem Neustart ist alles wie zuvor, falls es Dir nicht zusagt.
noch gibt es - von Browser-basierten abgesehen - kaum gute Spiele dafür, was sich aber mit valve zukünftig ändern könnte.
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Ok dann werde ich noch etwas damit warten Linux auf meinem Desktop zu installieren.
Vielleicht gibt es bis dahin ja eine besonders angepasste Version.
Was das Softwareverwaltungssystem angeht:
Wenn alles darin enthalten währe, währe es wirklich ein toller Ersatz.
Ich hatte aber z.b. versucht eine spezielle Steuersoftware eines Herstellers von Bluetooth-Modulen zu installieren.
Im Softwarecenter vom damaligen Ubuntu gab es das nicht, als download gab es eine .deb Datei.
Da das Ubuntu System nichts mit der deb Datei anzufangen wusste, und ich nicht als unerfahrender Benutzer auf der Konsole
arbeiten wollte, hab ichs dann wieder sein lassen mit dem "Linux Abenteuer".
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Frankenwein schrieb:
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> Da das Ubuntu System nichts mit der deb Datei anzufangen wusste, und ich
> nicht als unerfahrender Benutzer auf der Konsole
> arbeiten wollte, hab ichs dann wieder sein lassen mit dem "Linux
> Abenteuer".
Wie genau gedenkst du (ganz allgemein) "erfahrener" zu werden, wenn du nichts angreifst? :)
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Es geht einfach darum, dass manche Leute - wo ich mich auch zu zaehle - von manchen Dingen erwarten das sie schlichtweg laufen, ohne grosse Frickelei und Investition von ach so knapper Lebenszeit.
Hatte glaube ich mal fuer 6-9 Monate Ubunte (paar Jahre her) als ich noch mehr Zeit hatte mich taeglich damit laenger zu beschaeftigen. Ich arbeite IT-nah und habe nun mal keine Lust mich nach der Arbeit hinzusetzen und stundenlang rumzuhampeln damit eine Applikation auf Linux laeuft, die auf Windows mit einem Klick funktionert.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.10.12 11:21 durch schubaduu.
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Lass es lieber gleich. Linux ist immer noch so ein Terminal Gefrickel sofern etwas nicht im Software Center gibt und nur wegen Steam, wer weiß wie viele Spiele da wirklich nachkommen. Spar dir die Zeit.
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412.- schrieb:
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> Lass es lieber gleich. Linux ist immer noch so ein Terminal Gefrickel
> sofern etwas nicht im Software Center gibt und nur wegen Steam, wer weiß
> wie viele Spiele da wirklich nachkommen. Spar dir die Zeit.
Klar vorallem bei Ubuntu
>=40'000 Pakete in den Repository + PPA
Sogut wie jeder Propietäreanbieter stellt DEB/RPM zur verfügung und da reicht ein Doppelklick.
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412.- schrieb:
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> Lass es lieber gleich. Linux ist immer noch so ein Terminal Gefrickel
Aha und Windows ist nur "Wollen sie Wirklich" und "Wollen sie Wirklich",
wenn man keine Ahnung einfach mal....
> sofern etwas nicht im Software Center gibt und nur wegen Steam, wer weiß
> wie viele Spiele da wirklich nachkommen. Spar dir die Zeit.
Doppelklick auf das Paket (nicht anders wie bei Windows, MSIs) ist auch so schwer.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Würde dir Kubuntu empfehlen (Ubuntu mit KDE), wenn du etwas Ahnung von Unixen hast oder auch lernen willst kann es auch Debian oder ein Arch sein ( habe jemand im Arch Forum gesehen der von Windows 7/Ubuntu nach einem Monat Benutzung von Ubuntu auf Arch umgestiegen ist ohne irgend welche großen Probleme*).
*https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=150852
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Jedes Betriebssystem muss man lernen. Nicht nur Linux, sondern genauso Windows, MacOS, Android etc.
Was man schnell vergisst: Irgendwann hat man sich auch Windows beigebracht. Daher ist es relativ unrealistisch, wenn man an Linux den Anspruch hat, dass alles einfach und ohne Lernaufwand direkt funktioniert.
Bei Ubuntu ist dieser Lernaufwand noch relativ gering (finde ich). Da gibt es weitaus schlimmere Distributionen.
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ico schrieb:
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> Bei Ubuntu ist dieser Lernaufwand noch relativ gering (finde ich). Da gibt
> es weitaus schlimmere Distributionen.
so is es, ich war nach meinem kurzen ausflug zu gentoo auch wieder schnell bei ubuntu. ich hab zur zeit einfach keine zeit am system rumzufrickeln, damit scheidet für mich auch windows aus, denn das ist auch ein absolutes frickelsystem. man denke nur mal an die ganzen treiber und programme, die nach der installation mühsam aus verschiedenen quellen nachinstalliert werden müssen.
meiner meinung nach, ist ubuntu das am einfachsten zu bedienende betriebssystem überhaupt.
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Der Aufwand die USE-Flag zu nutzen ist sehr groß das stimmt.
Der Mittelweg ist da Arch, Rolling Release, volle Anpassbarkeit und simpler als Ubuntu und dadurch auch in vielen fällen einfacher.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Also nach einem Monat Linux war ich froh, die grafische Paketverwaltung bedienen zu können. Wenn der Kerl wusste, was er da während der Installation tut - Respekt! Und v.a. wenn er das System am laufen hält, Arch war dieses Jahr doch etwas zickig bei den Updates und brauchte jede Menge "manual intervention".
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Satan schrieb:
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> Also nach einem Monat Linux war ich froh, die grafische Paketverwaltung
> bedienen zu können.
Die in der Shell ist eh einfacher, die in der Gui ntze ich auch selten und dann nur um etwas bestimmtes zu Suchen.
>Wenn der Kerl wusste, was er da während der
> Installation tut - Respekt! Und v.a. wenn er das System am laufen hält,
> Arch war dieses Jahr doch etwas zickig bei den Updates und brauchte jede
> Menge "manual intervention".
Wie meinst du das mit dem zicken? Das Paketsystem selber sicher nicht, eher das man wegen Bugs im Upstream downgraden musste (zuletzt bei meinen Notebook mit "intel-dri"
und "libgl".
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-- Georg Schramm
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