Golem nimmt einen Prozessor aus dem vierten Quartal von 2008, dazu eine Grafikkarte von Anfang 2009 und erlaubt sich die - mehr als - reisserische Schlagzeile "Quantal Quetzal ist noch ziemlich langsam". Geht's noch?
Also mal ganz ehrlich: IT News für Profis sehen anders aus.
Es kommt ja auch niemand auf die Idee, auf seinem Motorola Timeport das neuste Android 4.1 zu installieren.
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Hardware von Anfang 2009 ist der Grund warum das Ubuntu langsam ist?
Mein 3 Jahre alter Mac läuft mit dem aktuellen os x mehr als flott und windows 7 auch, Windows 8 ebenfalls und älteres Ubuntu auch...
Das Ubuntu müsste selbst auf einen 5 Jahre alten Rechner schnell genug laufen, was es aber nicht tut.
Ich kenn mich nicht wirklich aus mit Android, aber soweit ich es mitbekommen habe wirken sich gerade die neuen Version von Android sehr auf die Geschwindigkeit und Stabilität aus, selbst ältere Geräte laufen schneller, sofern sich die neure Version überhaupt installieren lässt (gibt sicher Forks die das auch inoffiziell zur Verfügung stellen).
catb schrieb:
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> Golem nimmt einen Prozessor aus dem vierten Quartal von 2008, dazu eine
> Grafikkarte von Anfang 2009 und erlaubt sich die - mehr als - reisserische
> Schlagzeile "Quantal Quetzal ist noch ziemlich langsam". Geht's noch?
>
> Also mal ganz ehrlich: IT News für Profis sehen anders aus.
> Es kommt ja auch niemand auf die Idee, auf seinem Motorola Timeport das
> neuste Android 4.1 zu installieren.
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> Hardware von Anfang 2009 ist der Grund warum das Ubuntu langsam ist?
Nein, der Grund ist, dass der standardmäßig benutzte freie Treiber für Nvidia-Karten namens Nouveau keine 3D-Unterstützung für diese spezielle Notebookgrafik anbietet und Unity deshalb per Softwarerenderer (LLVMpipe) gezeichnet wird. Das funktioniert ganz gut, aber halt lange nicht so gut wie mit echter 3D-Beschleunigung.
Installiert man den proprietären Nvidia-Treiber nach (Was Ubuntu direkt anbietet), dann läuft Unity auch auf dieser Hardware flüssig (Was ihm Artikel auch geschrieben wurde).
Unity läuft z.B völlig problemlos und mehr als "geschmeidig" auf meinem alten Latitude-Notebook Baujahr 2007 mit Intel-Onboardgrafik. Und dieser Chip bringt lange nicht die Leistung einer GeForce 130M, selbst wenn diese ebenfalls zum untersten Leistungsspektrum gehört.
Was mich wirklich aufregt ist aber der folgende Satz:
"Damit fällt einer der wesentlichen Vorteile von Linux weg, denn dessen Entwickler bemühen sich seit jeher um die Kompatibilität mit älterer Hardware."
Der Autor tut gerade so, als ob es nur Unity für Ubuntu gäbe. Wer Unity nicht benutzen kann oder will, kann problemlos eine der zig anderen Benutzeroberflächen oder Window-Manager nachinstallieren bzw. gleich eine der passenden Installations-CD (Xubuntu, Kubuntu, usw.) benutzen.
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catb schrieb:
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> Also mal ganz ehrlich: IT News für Profis sehen anders aus.
> Es kommt ja auch niemand auf die Idee, auf seinem Motorola Timeport das
> neuste Android 4.1 zu installieren.
So, so. Man vergleicht also Handys mit PCs und schmeißt am besten alles nach 2 Jahren weg. Na dann...
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Nun jetzt macht das ganze einen Sinn.
Ohne 3D-Beschleunigung zu testen und dann die Geschwindigkeit zu bemängeln ist wirklich dreist.
Die Überschrift hat wirklich nichts mit einem seriösen Artikel zu tun.
glasen77 schrieb:
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> > Hardware von Anfang 2009 ist der Grund warum das Ubuntu langsam ist?
> Nein, der Grund ist, dass der standardmäßig benutzte freie Treiber für
> Nvidia-Karten namens Nouveau keine 3D-Unterstützung für diese spezielle
> Notebookgrafik anbietet und Unity deshalb per Softwarerenderer (LLVMpipe)
> gezeichnet wird. Das funktioniert ganz gut, aber halt lange nicht so gut
> wie mit echter 3D-Beschleunigung.
>
> Installiert man den proprietären Nvidia-Treiber nach (Was Ubuntu direkt
> anbietet), dann läuft Unity auch auf dieser Hardware flüssig (Was ihm
> Artikel auch geschrieben wurde).
>
> Unity läuft z.B völlig problemlos und mehr als "geschmeidig" auf meinem
> alten Latitude-Notebook Baujahr 2007 mit Intel-Onboardgrafik. Und dieser
> Chip bringt lange nicht die Leistung einer GeForce 130M, selbst wenn diese
> ebenfalls zum untersten Leistungsspektrum gehört.
>
> Was mich wirklich aufregt ist aber der folgende Satz:
>
> "Damit fällt einer der wesentlichen Vorteile von Linux weg, denn dessen
> Entwickler bemühen sich seit jeher um die Kompatibilität mit älterer
> Hardware."
>
> Der Autor tut gerade so, als ob es nur Unity für Ubuntu gäbe. Wer Unity
> nicht benutzen kann oder will, kann problemlos eine der zig anderen
> Benutzeroberflächen oder Window-Manager nachinstallieren bzw. gleich eine
> der passenden Installations-CD (Xubuntu, Kubuntu, usw.) benutzen.
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