Mozilla könnte auch langsam mal an die Unternehmen denken und eine Client-Server Lösung anbieten. Damit wären dann die "Großen" mal weg vom Fenster. Das sich Thunderbird in den letzten Jahren immer mehr etabliert hat, zeigen u.a. auch die Downloadzahlen. Wenn nun noch ein passables Client-Servermanagement dazukommt, wäre das echt eine Bereicherung.
Nachdem Thunderbird von Mozilla beinahe eingestampft wurde, ist es etwas überzogen nun Unternehmenslösungen zu fordern.
Wenche wirklich gut funktionierende Lösung gibt es denn sonst noch, wenn man keine Programme aus Redmond haben will. Ich meine Client-Server-Programme. David von Tobit ist auch nicht grade der Brüller.
Was genau meinst du? Etwa ein geschlossenes System wie Exchange/Outlook?
Warum nicht über Standard-Protokolle arbeiten?
In einem Unternehmen kann ich auch einen POP/SMTP/IMAP-fähigen Mailserver meiner Wahl nehmen. Theoretisch kann selbst MS Exchange mit dem Thunderbird zusammen.
Falls du noch ein glöbales Adressbuch willst, dann kommt noch ein LDAP-Server hinzu.
Das schöne daran ist: Jetzt kannst du theoretisch auch mit anderen Clients auf deine Mails und das Adressbuch. Standards sind schon was tolles. ;)
@Lestat_at_work: Der Server holt die eMails ab und verteilt sie an die Clients. Die eMails liegen auf dem Server und nicht lokal. Wie es bei Exchange oder Tobit der Fall ist. Sowas wäre ein Ansatz. Man kann auch den Profilordner auf dem server speichern und TH lokal den Speicherort zuteilen..... Aber eine "Richtige" Client-Server an- verbindung wäre toll.
Hmm, also ich sehe das so:
Mails lokal gespeichert: POP
Mails auf dem Server: IMAP
Wenn du bei IMAP kein offline-lesen aktiv hast (was wimre default ist) hast du das gewünschte Verhalten.
Wenn dein Profil auch servergespeichert ist, und auf allen Kisten Thunderbird installiert, sollte das doch funktionieren (Habe es zugegeben noch nicht in einem solchen Rahmen versucht).
Und was genau ist eine "richtige" Client-Server-Anbindung? :)
Mit Server meinte ich den z.B. Firmen Server. Lokal auf dem jeweiligen Client. "richtig" (für mich (muß nicht jedem gefallen)) wäre eMail-Programm auf dem Server ruft (von wo auch immer) die eMails ab (speichert diese dann lokal auf dem (z.B. Firmen) Server) und verteilt diese dann an die Clients. Die eMails, die auf den Client abgerufen werden, kommen vom Server und nicht von einem lokalen Verzeichnis.
Also eine wirkliche alternative zu M$ Exchange gibt es nicht, ich habe in der Firma eine LDAP/SAMBA/POSTFIX Lösung realisiert. Also Benutzerinformationen im Verzeichnisdienst (wie AD bei M$) und als PDC, was sonst, SAMBA. Postfix, weil es schön komfortabel zu konfigurieren ist und als POP/IMAP-Server Dovecot. Externe Postfächer werden mit fetchmail abgerufen und durch Postfix auf die Nutzerpostfächer verteilt.
- LDAP als AD
- SAMBA als PDC
- Postfix/Dovecot/Amavis als Exchange
- MMC als Administrationsmaske
Es fühlt sich wie ein SBS an, ist aber viel umständlicher und kann immer noch nicht alles.
Wer Exchange-Alternativen sucht, kann sich mal Zarafa anschauen.
> Es fühlt sich wie ein SBS an, ist aber viel umständlicher und kann immer noch nicht alles.
Was ist "SBS"? :P
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Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> Wer Exchange-Alternativen sucht, kann sich mal Zarafa* anschauen.
*[www.zarafa.com]
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SBS = Small Business Server (MS Server + Exchange + IIS)
Das hat sich wohl erledigt...
http://www.openchange.org/
Der Kaiser! schrieb:
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> > Es fühlt sich wie ein SBS an, ist aber viel umständlicher und kann immer noch nicht alles.
> Was ist "SBS"? :P
SBS = Small Business Server
>> Was ist "SBS"? :P
> SBS = Small Business Server
Dankeschön! :)
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Wie im grossen, so im kleinen.
wofür nen extra-Server von Mozilla, wenn es die erforderliche Software schon gibt. Wie oben beschrieben mit Samba und "lokalem" Mail-Server per IMAP geht das doch klar. Oder Openxchange (oder so ähnlich, Exchange-ähnliches System, aber eben open source).
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