Seit gut 15 jahren wird von diversen distributoren recht viel aufwand in installer gesteckt - quasi für jede distri und jede version musste ein neuer installer her.
Irgendwie kontraproduktiv - wo es am desktop noch so viel zu tun gibt. Super DAUs installieren eh nie betriebssysteme und ein einfacher grafischer installer tut es auch - der linux desktop hat aufpolieren viel nötiger als die installer die man eh nur 1x benutzt.
mfg
Omnibrain
Das selbe haben viele schon 96 behauptet von wegen das der Suseinstaller schon einfach genug ist. Ich habe zwar Arch bei mir laufen wessen stärke garantiert nicht dau-freundlichkeit beim installieren ist aber wenn ich kurz ein Linux für Bekannte aufsetze bin ich recht froh über den Komfort den man bei vielen Distributionen mittlerweile hat.
Alleine die Blicke derjenigen die ihren ersten Kontakt mit Linux haben wenn man die Live-CD Bootet und erstmal Webradio als Untermalung für die darauffolgende Installation anmacht ist es wert :)
Lob und Anerkennung an die OSS Entwickler.
Btw fällt mir an meinen KDE4 Desktop nicht viel ein was noch poliert werden müsste bis auf ein paar kleinigkeiten wie das neue Nachrichtensystem das noch besser integriert sein soll (freu mich da schon richtig drauf)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.07.10 12:30 durch benji83.
> Alleine die Blicke derjenigen die ihren ersten Kontakt mit Linux haben wenn man die Live-CD Bootet und erstmal Webradio als Untermalung für die darauffolgende Installation anmacht ist es wert :)
Hehe bei Debian installs hab ich immer bb laufen lassen ;)
danke für den tipp
http://www.youtube.com/watch?v=9ukhOAUseKY&feature=related
sieht hammer aus!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.07.10 13:27 durch benji83.
iFACE schrieb:
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> Hehe bei Debian installs hab ich immer bb laufen lassen ;)
Kenne ich von der grml-LiveCD, ist echt nicht schlecht ;) . Was man mit ASCII-Zeichen so alles anstellen kann...
Omnibrain schrieb:
> Irgendwie kontraproduktiv - wo es am desktop noch so viel zu tun gibt.
> Super DAUs installieren eh nie betriebssysteme und ein einfacher grafischer
> installer tut es auch
Solange es beim aktuellen Ubuntu und mit aktuellen PCs teilweise gar keine Installation möglich ist, weil der PC einfach mit einem schwarzen Bildschirm hängen bleibt, ist ein Installer einfach noch nicht ausgereift!
_Das_ ist eine Sache des Installers, erst recht, wenn mit viel älteren Versionen (6.x) eine Installation auf diesen PCs möglich ist.
PC-Opa schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Solange es beim aktuellen Ubuntu und mit aktuellen PCs teilweise gar keine
> Installation möglich ist, weil der PC einfach mit einem schwarzen
> Bildschirm hängen bleibt, ist ein Installer einfach noch nicht ausgereift!
>
> _Das_ ist eine Sache des Installers, erst recht, wenn mit viel älteren
> Versionen (6.x) eine Installation auf diesen PCs möglich ist.
Das dürfte ein Fall für die Alternate CD sein.
Klau3 schrieb:
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> PC-Opa schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Solange es beim aktuellen Ubuntu und mit aktuellen PCs teilweise gar
> keine
> > Installation möglich ist, weil der PC einfach mit einem schwarzen
> > Bildschirm hängen bleibt, ist ein Installer einfach noch nicht
> ausgereift!
> >
> > _Das_ ist eine Sache des Installers, erst recht, wenn mit viel älteren
> > Versionen (6.x) eine Installation auf diesen PCs möglich ist.
>
> Das dürfte ein Fall für die Alternate CD sein.
Ich bin überzeugt, du willst helfen. :)
Aber leider ist der häufig zu findende Hinweis auf die Alternate-CD _keine_ Hilfe! :(
Auch mit versuchter (wg der vielen Hinweise) Alternate-CD hängt sich, reproduzierbar, kurz nach dem Install-Start der PC mit schwarzem Bildschirm auf!
Man käme ja gar nicht soweit, um ein Terminal-Fenster zu öffnen, und die PCs waren genauso wie die CDs in Ordnung.
Wenn ich auf einem aktuellen PC mit einer aktuellen ATI-Grafikkarte kein aktuelles Linux installieren kann, andererseits aber sehr alte Linux-Versionen sich installieren lassen, dann schiebe ich den "Fehler" sehr wohl dem Installer zu.
Das (der 'Installer') betrifft ja nicht nur das aktuelle Linux, ich kenne ältere Knoppix-Versionen, die paar Versions-Nummern lang nicht liefen (Live-CD) wenn zwei oder mehr Netzwerkkarten im PC waren und noch viel ältere, andere Distributionen die nicht gingen wenn Realtek-Hardware oder Soundblaster verbaut waren etc.
Nein, die Installer sind wirklich noch nicht gut. :(
Dies ist umso trauriger, weil ja ansonsten Linux wirklich alle mögliche Hardware unterstützt!
>Nein, die Installer sind wirklich noch nicht gut. :(
Ich kenne das Problem und ich komme ebenfalls mit der Alternate-CD nicht weiter. Obwohl ich mich nicht als Experte hinstellen will ist doch einiges an Kenntnis da - trotzdem konnte ich das Problem nicht lösen, da ich keine Möglichkeit sehe überhaupt in das Geschehen einzugreifen.
Ich kann dem also nur zustimmen:
>Man käme ja gar nicht soweit, um ein Terminal-Fenster zu öffnen, und die PCs waren genauso wie die CDs in Ordnung.
Noch habe ich meine Lieblings-Linux-Distri noch nicht gefunden :( ... aber vielleicht ja mit Ubuntu 10.10 oder CrunchBang Linux?!
Wenn genug vorwissen und vor allem interresse, zeit und spass am lernen vorhanden ist wäre Archlinux einen blick wert.
Nach der installation hast du nicht viel mehr als den Kernel und die gnutools + packetverwaltung, den rest kannst/darfst/musst du selber nach lust und laune installieren und konfigurieren (händisch in den entsprechenden Configdateien) - begleitet wird das mit einem sehr guten beginnersguide (auch auf deutsch) und einer erstklassigen wiki.
Archlinux ist rollingrelease (so wie gentoo - sprich es gibt keine version 9.04 oder 11.0 sondern neue Programme sind ohne Distributionsupdate sofort verfügbar) und bietet die meisten Packet unverwurstelt an (hab schlechte erfahrungen mit den patches gemacht den div distributoren an den paketen machen)
Klau3 schrieb:
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> Das dürfte ein Fall für die Alternate CD sein.
Nein, das dürfte ein Fall für *einen* Installer sein, der auch in der Lage ist, das zu tun, was man sonst nur über die Alternate-CD gebacken bekommt. Der Alternate-CD bloße Existenz ist Beweis genug, dass der normale Installer überarbeitet werden muss.
Omnibrain schrieb:
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> Seit gut 15 jahren wird von diversen distributoren recht viel aufwand in
> installer gesteckt - quasi für jede distri und jede version musste ein
> neuer installer her.
>
> Irgendwie kontraproduktiv - wo es am desktop noch so viel zu tun gibt.
> Super DAUs installieren eh nie betriebssysteme und ein einfacher grafischer
> installer tut es auch - der linux desktop hat aufpolieren viel nötiger als
> die installer die man eh nur 1x benutzt.
>
> mfg
> Omnibrain
Halte es gerade deshalb für sinnvoll, den Installer so einfach zu gestalten, dass ihn auch ein (nicht Nerd-)Kind bedienen kann. Der Installer ist wie der erste Blick auf eine Visitenkarte. Wer damit punkten kann, hat Kunden/User.
“Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety”
Benjamin Franklin
http://geronimo89.dk
> Auch mit versuchter (wg der vielen Hinweise) Alternate-CD hängt sich, reproduzierbar, kurz nach dem Install-Start der PC mit schwarzem Bildschirm auf!
Am Bootprompt, füge mal "nomodeset" hinzu.
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
benji83 schrieb:
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> Btw fällt mir an meinen KDE4 Desktop nicht viel ein was noch poliert werden
> müsste bis auf ein paar kleinigkeiten wie das neue Nachrichtensystem das
> noch besser integriert sein soll (freu mich da schon richtig drauf)
Da fällt mir ganz spontant die Dauerbaustelle Akonadi ein, funktioniert selbst mit 4.4 noch nicht reibungslos.
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