..mittlerweile Massen tauglich geworden! Es ist leicht zu bedienen, sehr sicher, System fährt sehr schnell hoch, Schreibtischoberfläche sieht klasse aus und bei Bedarf kann man neue Software aus der Paket-Repository mit wenigen Klicks installieren wenn man möchte. Zudem kann der Benutzer das System nach belieben verändern wenn er möchte. Lediglich die Grafiktreiber sind noch verbesserungswürdig.
Aber im Großen und Ganzen hat Canonical (und alle die noch daran beteiligt sind!) hier großartige Arbeit geleistet.
Ich fürchte nur, dass ein gewisser Publisher, der mit Ubi anfängt und mit Soft aufhört, etwas gegen die Namensgebung des neuen Features haben wird ;)
Der schwarze Ritter schrieb:
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> Ich fürchte nur, dass ein gewisser Publisher, der mit Ubi anfängt und mit
> Soft aufhört, etwas gegen die Namensgebung des neuen Features haben wird ;)
Wen sollen die wo verklagen? Das Wen lässt sich ja noch beantworten, nur das Wo ist ein Problem. Ich glaube kaum das Ubisoft Canonical auf der Isle of Man verklagen wird bzw. kann. Insofern dürfte das mit dem Namen kein großes Problem sein.
MfG =HAL-9000=
Mozilla hat ein Projekt namens Ubiquity:
http://netzwertig.com/2008/08/27/firefox-addon-ubiquity-kommandozentrale-im-web/
Wie 'Der schwarze Ritter' auf Ubisoft kommt ist mir schleierhaft.
Stimme Dir vollkommen zu. Meine Freundin ist absoluter computer DAU und dennoch kommt sie super mit Ubuntu zurecht. Sie installiert sich Spiele und Software und wirft nicht mehr benötigte Software genau so einfach wieder runter.
Vor ein paar wochen habe ich meinem Vater Ubuntu auf seinem netbook das er auf reisen mitnimmt installiert
er war erst zögerlich weil er seit 20 jahren mit windows gearbeitet hatte und sorgen hatte wegen kompatiblität und nutzerfreundlichkeit (letztes linux das er versuchte war redhat 4)
Nun ist er vollkommen begeistert von Ubuntu und will seinen gesamten Selbständigen betrieb darauf umstellen
natürlich sind da ein paar kniffe die er nicht versteht er ist ja fast 60 aber er ist dazu gereitzt diese neuen kniffe zu lernen und sich die sachen erklären zu lassen weil er fasziniert ist wie ein kleinkind ^^
Ubiquity gibt's schon länger (wie lange genau weiß ich nicht), es wurde nur verbessert. Ich hab hier z.B. ein Kubuntu 9.10 laufen:
user@host:~$ aptitude search Ubiquity
p ubiquity - Ubuntu live CD installer
v ubiquity-artwork-2.0.10 -
v ubiquity-artwork-2.0.6 -
p ubiquity-casper - Configuration hooks for live installer
v ubiquity-frontend-2.0.10 -
v ubiquity-frontend-2.0.6 -
p ubiquity-frontend-debconf - debconf frontend for the Ubiquity live ins
p ubiquity-frontend-gtk - GTK+ frontend for Ubiquity live installer
p ubiquity-frontend-kde - KDE frontend for Ubiquity live installer
p ubiquity-frontend-mythbuntu - Mythbuntu frontend for the Ubiquity live i
v ubiquity-slideshow -
p ubiquity-slideshow-ubuntu - Ubiquity slideshow for Ubuntu
p ubiquity-ubuntu-artwork - Ubuntu artwork for Ubiquity live installer
http://www.dict.cc/?s=ubiquity
Dann soll Ubisoft mal gegen ein geläufiges Wort vorgehen. Es soll ja auch schon vorgekommen sein, dass Microsoft gegen die Marke Micromachines klagte oder Apple gegen Appleseed.
> Es soll ja auch schon vorgekommen sein, dass Microsoft gegen die Marke Micromachines klagte oder Apple gegen Appleseed.
Und Intel gegen diverse Detekteien (Intelligence wie bei FBI, kurz Intel), wirklich armselig.
> Vor ein paar wochen habe ich meinem Vater Ubuntu auf seinem netbook das er auf reisen mitnimmt installiert
> er war erst zögerlich weil er seit 20 jahren mit windows gearbeitet hatte und sorgen hatte wegen kompatiblität und nutzerfreundlichkeit (letztes linux das er versuchte war redhat 4)
> Nun ist er vollkommen begeistert von Ubuntu und will seinen gesamten Selbständigen betrieb darauf umstellen
> natürlich sind da ein paar kniffe die er nicht versteht er ist ja fast 60 aber er ist dazu gereitzt diese neuen kniffe zu lernen und sich die sachen erklären zu lassen weil er fasziniert ist wie ein kleinkind ^^
:)
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
darf ich auf einen widerspruch in deinem kommentar hinweisen? wenn etwas massentauglich ist geht die sicherheit in den keller. das tut weh diese 2 begriffe so unnatürlich in einem kommentar zusammengepresst zu lesen.
Jau, aber mittlerweile heisst das nicht mehr paket repository (wie schon seit 10 jahren) sondern
APP STORE
roffel :) nur so als anmerkung
Hm, naja, never change a running system sag ich da nur, nicht auf Gedeih und Verderb im Betrieb umstellen, jedenfalls niemals ohne Plan B.
Glaube ich nicht, bisher muss man da nichts bezahlen :P
egregius schrieb:
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> ..mittlerweile Massen tauglich geworden! Es ist leicht zu bedienen, sehr
> sicher, System fährt sehr schnell hoch, Schreibtischoberfläche sieht klasse
> aus und bei Bedarf kann man neue Software aus der Paket-Repository mit
> wenigen Klicks installieren wenn man möchte. Zudem kann der Benutzer das
> System nach belieben verändern wenn er möchte. Lediglich die Grafiktreiber
> sind noch verbesserungswürdig.
> Aber im Großen und Ganzen hat Canonical (und alle die noch daran beteiligt
> sind!) hier großartige Arbeit geleistet.
Ja, ähnlich euphorisch habe ich das vor 2 oder 3 Jahre auch noch gesehen. Inzwischen bin ich ziemlich ernüchtert und "spiele" mit Ubuntu nur nebenbei noch etwas rum - aus Neugier und Interesse. Ein "Umstieg" ist in weite Ferne gerückt.
Wo ist das Problem?
Ich "experimentiere" seit Ubuntu 6.06 immer wieder mit Ubuntu und habe fast jede Version ausprobiert und teilweise auch benutzt - und in jeder Version ging irgendwas anderes nicht, das ich dringend brauchte. Zum Teil konnte ich die Probleme mit stundenlangem Aufwand lösen, zum Teil aber auch nicht. Und das lag nicht an mir, sondern auch in Foren und im Launchpad gab es dazu "offene Issues". Wenn ich wirklich auf Ubuntu umgestiegen wäre und darauf angewiesen gewesen wäre, hätte ich echt ziemlich im Regen gestanden!
Natürlich kann ich vorübergehend bei einer älteren Version bleiben, aber erstens ist es dann mit den Vorteilen der Repositories vorbei, die in der Regel keine "neuen" Softwareversionen bekommen, sondern nur Sicherheitsupdates und zweitens sind die "normalen" Supportzyklen nicht gerade lang. Auf einem Server ist das ok, da kann man wahrscheinlich 3 Jahre lang bei einer LTS bleiben und sich dann mal um ein Update kümmern, aber auf dem Desktop will das doch kein Mensch!
Besonders schlimm finde ich, daß mehrfach Dinge nicht mehr gingen, die vorher schon funktioniert haben. Wenn prinzipiell irgendwas (noch) nicht geht, kann ich mir überlegen, ob ich damit leben kann. Aber wenn ich nie sicher sein kann, ob morgen noch alles (wichtige) läuft, ist das ein K.O.-Kriterium.
Die Regressionstests bei Canonical sind anscheinend sehr mangelhaft (vor allem für 64 bit) und pausenlos wird an echt grundlegenden Dingen rumgeschraubt. Wie oft sich jetzt das Audio-System geändert hat, kann ich schon gar nicht mehr verfolgen. Such mal bei der Google Bildersuche nach "Linux Audio", das spricht Bände. Zum Beispiel hier: http://yokozar.org/blog/content/linuxaudio.png (bei mir der erste Treffer)
Die Version 10.04 hat vorläufig den Vogel abgeschossen, denn ich habe schon für die Installation viele Stunden gebraucht: Meine Grafikkarte, die von jeder der letzten ACHT Releases problemlos unterstützt wurde, stürzt nun plötzlich ab. Live-CD geht nicht, Installer auch nicht (sucht mal im Forum nach "Lucid video issue"). Also habe ich per Alternate-CD installiert, konnte danach aber trotzdem Gnome nicht starten. Auch der "Safe-X"-Modus funktioniert(e) nicht! Die einfacheren Lösungen aus den Foren (nomodeset oder so ähnlich) funktionierten auch nicht.
Inzwischen habe ich es (nach vielen Tagen) hinbekommen, aber es funktioniert NUR noch mit den "NVidia restricted drivers". Ein ungutes Gefühl bleibt, daß ich nach irgend einem Update plötzlich wieder "im Dunkeln" stehe... jeder "normale" oder weniger hartnäckige Computerbenutzer hätte da längst aufgegeben (ich war kurz davor, auf 10.10 zu warten...)
Ist ja schön, daß Ubuntu da "an vorderster Front" steht und experimentierfreudig ist - aber das sollte nicht der Endnutzer ausbaden müssen!
So wird das nix mit dem Massenmarkt...
Hmm, die "NVidia restricted drivers" sind die Einzigen, die für Nvidia-Grakas überhaupt vollwertiges 3D liefern und in sofern wohl auch die einzig empfehlenswerten für diese Hardware. Das liegt am Hardware-Hersteller, nicht an Linux. Die Weiterentwicklung des freien Nv-Treibers wurde seitens Nvidia gecancelt, Nouveau steht völlig ohne Nvidias Unterstützung da und ist deshalb (soweit ich weiß) noch nicht brauchbar, man korrigiere mich. Mit freien Treibern ist derzeit nur Intel- und ATI-Grafik (bis HD 4xyz)vernünftig zu betreiben.
Was deine anderen Probleme angeht, da weiß ich ja nichts drüber, bei mir ist seit Langem (vielen Debian-, dann Ubuntu-Versionen) ALSA im Einsatz, obendrauf (KDE) Phonon und vorher Arts, das war's im Wesentlichen. OSS läuft soweit ich weiß als Emulation nebenher für Progs die's brauchen.
Wer Linux nutzen will, ist nunmal darauf angewiesen, die Hardware passend auszusuchen, das ist aber ein Hersteller-Problem. Ohne Specs wird's schwierig mit freien Treibern.
Generell geb ich Dir insofern Recht, als dass z.B. unter Debian wesentlich weniger Probleme auftreten. Aber da sitzt man auch jahrelang auf einer alten Distri, das ist aber weit weniger dramatisch als bei Windows, wo Viele immernoch XP nutzen. Neure Software lässt such bedingt immerhin über externe Repositorien einspielen - oder per Installer, was so wenig empfehlenswert ist wie der einzig mögliche Weg unter Windows*: kann halt zu Instabilitäten führen.
Viele können mit Ubuntu (und Derivaten) mittlerweile viel anfangen, aber mangels Hersteller-Unterstützung (auch software-seitig) ist eben längst nicht alles möglich. Wenn ich aber mal in den Seitenspiegel schau, seh ich das viel-gelobhudelte OS-X, das allerdings nur auf der Hardware eines Herstellers läuft.
Edgar_Wibeau schrieb:
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> Hmm, die "NVidia restricted drivers" sind die Einzigen, die für
> Nvidia-Grakas überhaupt vollwertiges 3D liefern und in sofern wohl auch die
> einzig empfehlenswerten für diese Hardware.
Darum ging's mir nicht - daß ich für "vollwertiges 3D" die proprietären Treiber brauche, ist ok (und auch unter Windows ja nicht anders).
Es ist einfach so, daß mit 10.04 GAR NICHTS mehr geht, ich kann nicht booten, selbst die Live-CD stürzt ab. Und wohlgemerkt, das war in 6.06, 7.04, 7.10, 8.04, 9.04 und 9.10 anders. Dort konnte ich installieren und auch zumindest den Desktop "normal benutzen" (erst für die Desktop-Effects habe ich die restricted drivers gebraucht) Ich gehe davon aus, daß es auch in 10.10 wieder geht, nur in 10.04 haben sie es versaut...
> Das liegt am Hardware-Hersteller, nicht an Linux.
Nein, ein solch heftiges "Regression-Problem" liegt sehr wohl an Linux bzw. an Ubuntu.
> Was deine anderen Probleme angeht, da weiß ich ja nichts drüber,
Ich will jetzt nicht in alle Details gehen, aber mal als Anhaltspunkte: in einer Version lief plötzlich der Sound nicht, obwohl er in allen vorherigen und nachfolgenden Versionen lief. Also auch kein "prinzipielles Treiberproblem", sondern irgendwas war kaputtkonfiguriert. Habe alles mögliche probiert, Foren gelesen, Launchpad gelesen. Es gab dazu einen offiziellen Bug und einen Haufen Workarounds, von denen aber keiner bei allen Leuten funktioniert hat.
In (bzw. seit) einer anderen Version lief eins meiner USB-Geräte nicht mehr, weil aus einer Grundsatzentscheidung heraus die proprietären Treiber ausgesperrt wurden. Im Klartext: Der Hersteller hatte Treiber bereitgestellt, aber die waren Closed Source. Im Kernel wurde dann (vorsätzlich) die Sichtbarkeit einer Methode geändert, damit solche Treiber nicht mehr funktionieren (und nicht repariert werden können). Schließlich ist Closed Source böse und der Anwender muß dann die Prinzipienreiterei der Entwickler ausbaden. Ich weiß die Details nicht mehr (2 oder 3 Jahre her), aber es gab' zu dieser Entscheidung Artikel auf heise und ich glaube auch auf golem.
In noch einer anderen Version lief Eclipse nicht. Das im Repository lief, aber war zu alt, ein aktuelles ließ sich nicht installieren (betraf wohl nur 64-bit Systeme). Ja, das konnte ich auch kaum glauben und habe mich stundenlang damit beschäftigt. Auch dazu gab's einen Bug auf Launchpad und keine Lösung. Irgendwann hab' ich mal wieder für ein halbes Jahr aufgegeben.
Das waren jetzt nur ein paar der Probleme. Ja, die klingen lösbar, waren es aber nicht! Und ich bin kein Computer-Depp, ich kann durchaus mal was selbst compilieren und kenne zumindest Grundlagen von Shellscripten... (und bin ansonsten Software-Entwickler (Java, kein C))
> Wer Linux nutzen will, ist nunmal darauf angewiesen, die Hardware passend
> auszusuchen,
Bei Peripherie geht das gerade noch, aber bei jeder einzelnen Komponente auf dem Mainboard wird's dann doch schwierig.
Abgesehen davon lief ja alles schon mal, sogar alles gleichzeitig! (ich glaube, das war in 8.04) Aber in jeder anderen Version gab's dann andere Probleme - wie soll ich denn danach meine Hardware aussuchen?
> das ist aber ein Hersteller-Problem.
Mag sein. In der Praxis ist es aber doch ein Problem von Linux.
> Generell geb ich Dir insofern Recht, als dass z.B. unter Debian wesentlich
> weniger Probleme auftreten. Aber da sitzt man auch jahrelang auf einer
> alten Distri,
Eben.
> das ist aber weit weniger dramatisch als bei Windows, wo
> Viele immernoch XP nutzen.
Ich nutze auch noch XP, aber all meine Software ist aktuell. Und ich habe bisher noch keine Software gefunden, deren aktuelle Version nicht unter XP läuft. Klar wird das kommen. Aber es passiert nicht alle 6 Monate ;-)
> Neure Software lässt such bedingt immerhin über
> externe Repositorien einspielen - oder per Installer, was so wenig
> empfehlenswert ist wie der einzig mögliche Weg unter Windows
"Bedingt" ist das Schlüsselwort.
Unter Windows gibt's halt die Installer und ich kann von jeder Software per Click die aktuelle Version installieren - und zwar meistens "wohin ich will". Und meistens gibt es einen Uninstaller.
Unter Linux gibt's die Repos und das ist extrem komfortabel. Viel besser als unter Windows.
Wenn es aber NICHT im Repository liegt, dann geht der Ärger los: dann wird's unkomfortabel und aufwendig und manchmal ganz unmöglich.
Schade irgendwie...
> Wenn ich aber mal in den Seitenspiegel schau, seh ich
> das viel-gelobhudelte OS-X, das allerdings nur auf der Hardware eines
> Herstellers läuft.
Jau - soooo toll finde ich OS-X auch nicht (habe es aber noch nicht intensiv genutzt - u.a. mangels Mac).
Sagen wir mal so: Vom Konzept her gefällt mir Linux am besten, aber im Laufe eines Jahres bereitet es mir immer noch so viele Schmerzen, daß Windows leider bisher das kleinere Übel ist...
Von den Lobeshymnen auf Ubuntu bin ich jedenfalls vorerst wieder abgekommen, es ist einfach nicht "stabil" genug...
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