Wenn man an die gewaltigen Sprünge der Anfangszeit denkt, hat man das Gefühl, daß es bei Ubuntu nur noch zur Seite geht. Der einzige Anreiz dieser Distro ist die schnellere Startzeit.
Der Rest bewegt sich nur zur Seite, beim Design muß man bereits Rückschritte attestieren, nach dem Motto wir können uns nicht entscheiden zwischen Ubuntu oder doch lieber wie Mac. Aber indem man noch etwas Violett noch zu Braun und Orange ergänzt, zieht man mit Mac nicht gleich.
Auch Windows nutzt die Möglichkeiten der graphischen Oberfläche deutlich intelligenter. Das Fenstergeschwabbel war schon immer oberpeinlich. Offenbar wird allmählich gespart, wo es geht, weil Ubuntu noch immer keine schwarzen Zahlen schreibt.
sprichst Du jetzt von GNOME oder Ubuntu?
gugs schrieb:
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> Der Rest bewegt sich nur zur Seite, beim Design muß man bereits
> Rückschritte attestieren, nach dem Motto wir können uns nicht entscheiden
> zwischen Ubuntu oder doch lieber wie Mac. Aber indem man noch etwas Violett
> noch zu Braun und Orange ergänzt, zieht man mit Mac nicht gleich.
Sehr geil ist auch dieser weiß/orange vom Design der Website mit dem hellbraun/dunkelgrau/rosa-Hintergrund-Mischmasch. Da sieht man wieder dass die überhaupt keinen roten Faden haben und keiner sagt wie genau jetzt vorgegangen werden soll.
Sehr geil ist auch, dass der Kommentator im Video sagt, dass die Buttons nun links sind und im nächsten Moment will der rechts oben hinklicken, um das Fenster zu vergrößern und dann merkt "moment, da stimmt doch was nicht" :D
vielleicht gibts ja einen roten Faden und DU bist einfach nur FARBENBLIND... ;-)
gugs schrieb:
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> Der Rest bewegt sich nur zur Seite, beim Design muß man bereits
> Rückschritte attestieren, nach dem Motto wir können uns nicht entscheiden
> zwischen Ubuntu oder doch lieber wie Mac.
Es wurde bereits angekündigt, dass man mit dem rechts freigewordenen Platz in Zukunft etwas vor hat. Wie dies z.B. aussehen könnte sieht man hier:
http://www.omgubuntu.co.uk/2010/03/meet-zeitbutton-right-hand-side.html
Ubuntu entwickelt sich prächtig.
Nen grünen Faden seh ich da auch nicht. ;)
Eher ein bunter Faden, an dem viele Leute gestrickt haben und sich keiner entscheiden konnte, welche Farbe er nun haben soll.
aze schrieb:
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> vielleicht gibts ja einen roten Faden und DU bist einfach nur
> FARBENBLIND... ;-)
Oder die sind farbenblind und denken nur, sie hätten einen roten Faden...
Ich frag mich immer noch, wie man ein Theme "leicht" nennen kann und dann Fenster macht, die oben nen dicken dunkelgrauen Klotz als Titelrahmen tragen müssen, der alles optisch nach unten drückt... Dazu noch diese dreckigen Farben und das düstere Hintergrundbild.
Sehr merkwürdig, diese Logik. O_o
Also mir reichen die gefühlten 1000% Updates die da unter der Haube gemacht wurden... fühlt sich im ganzen schneller und schlanker an...
mir ist es lieber ne geil laufende Software zu haben die von der Optik her veraltet ist, als was "durch gestyltes bis zum geht nicht mehr, modden wir halt mal tot" Ramsch Software die nur gut aussieht aber nichts kann.
Vielleicht haben sie es ja auch "Licht genannt" .
Das machts kaum sinniger...
Klau3 schrieb:
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> gugs schrieb:
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> > Der Rest bewegt sich nur zur Seite, beim Design muß man bereits
> > Rückschritte attestieren, nach dem Motto wir können uns nicht
> entscheiden
> > zwischen Ubuntu oder doch lieber wie Mac.
>
> Es wurde bereits angekündigt, dass man mit dem rechts freigewordenen Platz
> in Zukunft etwas vor hat. Wie dies z.B. aussehen könnte sieht man hier:
> www.omgubuntu.co.uk
>
> Ubuntu entwickelt sich prächtig.
Und wieso muss man einen Menübutton auf die rechte Seite packen? Was spricht dagegen die Knöpfe rechts zu lassen, wie es mehr als 95% der Leute gewohnt sind?
So siehts wie der krampfhafte Versuch aus ein bischen mehr wie die teure Konkurrenz bei Apple zu wirken.
Bei Ubuntu ist es aber so, es kann nichts und sieht auch noch schlecht aus.
Lunar schrieb:
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> Und wieso muss man einen Menübutton auf die rechte Seite packen? Was
> spricht dagegen die Knöpfe rechts zu lassen, wie es mehr als 95% der Leute
> gewohnt sind?
> So siehts wie der krampfhafte Versuch aus ein bischen mehr wie die teure
> Konkurrenz bei Apple zu wirken.
Mit dem Unterschied dass das bei Ubuntu sogar schlechter ist, da man da schnell das Fenster schliessen kann, wenn man auf "Datei" klicken will und ein paar Pixel danebenklickt. Bei OSX passiert da nix, da die Menüleiste oben am Bildschirm ist.
gugs schrieb:
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> Offenbar wird allmählich gespart, wo es geht, weil Ubuntu noch immer keine
> schwarzen Zahlen schreibt.
Vollkommen falsch. Canonical hat noch nie großartig selbst entwickelt, sondern lebt seit jeher von Entwicklungen, die hauptsächlich von Red Hat und Novell stammen. Von daher kann Canonical auch keine Entwickler einsparen. ;)
Naja... fairerweise muss man sagen, dass im Laufe der Zeit sogar ein paar Programmierer hinzu gekommen sind -- die zwar lächerlich wenig leisten im Vergleich zu dem, was die ärmere Firma Mandriva mit ungefähr gleicher Angestelltenzahl hinkriegt, aber wenigstens sind's keine totalen Freeloader mehr ...
Immerhin, der Widderhintergrund sah schlechter aus, wie ausgek##zter Teer.
Bei Opera 10.50 ist der Menübutton links, weil die Fensterknöpfe in Windows rechts sind. Bin ja gespannt, wie die Linuxversion aussieht, und ob es dann eine spezielle Ubuntuversion geben wird, die spiegelverkehrt angeordnet ist.
Überdies gehören die Fensterknöpfe meiner Meinung nach an die rechte Seite. Beim Mac ist das verkehrtrum, aber die haben auch Ok und Abbrechen vertauscht. Windows: Ok links, Abbrechen rechts. OS X: genau verkehrtrum. Ich verklick mich ständig, weil ich zwischen den Systemen wechsle.
Crossposting, aber passt auch gut hier:
Ich finde immer wieder, dass Prioritäten oft falsch gesetzt werden.
Die ganzen Effekte waren und sind totaler Mumpitz egal ob unter Win, OSX oder Linux.
Linux ist nach wie vor unter Zugzwang etwas zu präsentieren, was Leute dazu bringt es zu nutzen. Jenseits der technischen Vorteile, die nur für eine Hand voll versierter Nutzer von Interesse sind, und dem OSS-Überbau, der auch nur eine kleine Menge von Leuten wirklich tangiert, gibt es defacto nichts, was den Normalo-DAU zu Linux bewegen könnte (ok, vll der Preis).
Da fehlen schlicht und einfach gesunde Ansätze. Eine OEM-Initiative für Ubuntu wäre ein guter Anfang. Wieso gibt es dies kaum? Auch durch gute Propaganda kann man viel durchsetzen. Ich sehe davon nichts. Aber dafür 1000 sinnlose Meldungen, wie Ubuntu macht dies und Ubuntu macht das, blablabla. Wo ist Ubuntus "Ich bin ein PC"-Werbung? Man mag davon halten was man will, es ist aber eine klare Message, die Windows doch recht klar positioniert...
Echt, Linux muss mal langsam diese technische Selbstverliebtheit ablegen. Und Ubuntu sollte mal langsam damit anfangen, wenn es sich schon "Ubuntu" nennt. Für Nerds gibt es genügend andere Distros. Dieses Layout-Getänzel ist nur noch lächerlich.
Wieso konzentriert man sich nicht auf sinnvolle Usability? ZB Gnome-Shell ist ein sehr guter Ansatz, den es gilt zu verfolgen. Wenn schon Ubuntu die LTS-Version rausbringt, wieso pushen die nicht die "Gnome-Shell-Erfahrung" (um in der Marketingsprache zu bleiben)? Aber dafür erklären die gross, dass die Farbe von Dunkelbraun zu Beige-braun wechselt... WTF??? Naja, es gibt jede Menge Baustellen und viel zu wenig sinnvolle, konstruktive Ansätze und leider viel zu viele offensichtliche Mängel.
My 2cents,
Parka, die Jacke.
Das ist simple Konditionierung.
Der Grund ist: Die meisten Menschen sind Rechtshänder. Die primäre Hand ist also rechts, also sollten sich in einer GUI auch die primären Aktionen rechts befinden. Und das ist in einem Dialogfeld nun mal "OK" und nicht "Abbrechen".
Außerdem ist "OK/Abbrechen" beim Mac schlechter Stil - ein richtiger Dialog sieht so aus:
Möchten Sie Aktion X ausführen?
[ Nicht ausführen ] [ Ausführen ]
Die Fensterbuttons sind aus folgendem Grund links oben: Mac OS war schon immer dokumenten-zentriert. Da gibt es keine Sub-Windows wie bei Win, also Dokumentenfenster, die in einer Anwendung eingefangen sind. Deshalb ist ein Dokumentenfenster beim Mac immer eine Analogie zu einem Arbeitsblatt - und wenn man im echten Leben mit der rechten Hand auf ein Arbeitsblatt schreibt, so hat man zur Manipulation des Blatts die linke frei. Und mit der linken löst man eher Aktionen auf der linken Seite aus.
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