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Wenn die meisten 20 Euro pro Jahr an Debian + Ubuntu zahlen würden...

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  1. Wenn die meisten 20 Euro pro Jahr an Debian + Ubuntu zahlen würden...

    Autor edrfcvknjmhgjbjk 19.03.10 - 21:19

    ..was ich ab sofort machen werde für diese Leistung, dann geht richtig was ab in OSS Szene.

  2. Re: Wenn die meisten 20 Euro pro Jahr an Debian + Ubuntu zahlen würden...

    Autor Ritter von NI 20.03.10 - 09:37

    Full ACK. Werde ich demnächst auch machen

  3. Re: Wenn die meisten 20 Euro pro Jahr an Debian + Ubuntu zahlen würden...

    Autor Gaius Baltar 20.03.10 - 15:27

    Ist dann aber wieder teuer als Windows (Aktualisierung alle 5-6 Jahre). *scnr*

  4. Re: Wenn die meisten 20 Euro pro Jahr an Debian + Ubuntu zahlen würden...

    Autor philipp_ 20.03.10 - 16:44

    > Ist dann aber wieder teuer als Windows (Aktualisierung alle 5-6 Jahre). *scnr*

    das kann sein, aber ich benutze Linux ja auch nicht, weil die Lizenzkosten niedriger sind, sondern weil ich IMHO mehr dafür bekomme. Ich bin bei Linux tatsächlich sowas wie Eigentümer meines Betriebssystems (und damit meines Computers) während ich bei Windows nur ein Windows Exemplar besitze und Eigentümer einer Nutzungslizenz (mit einer langen Liste an Einschränungen) bin.

    Man kann ja mal die MS-Eula mit der GPL vergleichen. Die GPL passt auf eine Din-A4 Seite und kann von sogut wie jedem normalen Menschen verstanden werden. Bei der letzten Windows EULA, die ich mir durchgelesen habe (Win XP) habe ich an der Stelle genervt mit lautem Lachen aufgehört, als da stand, dass ich Windows nicht zur Herstellung von nuklearen oder biologischen Massenvernichtungswaffen benutzen darf.. an dem Punkt habe ich mich verarscht gefühlt

  5. Re: Wenn die meisten 20 Euro pro Jahr an Debian + Ubuntu zahlen würden...

    Autor BasAn 20.03.10 - 17:28

    >> während ich bei Windows nur ein Windows Exemplar besitze und Eigentümer einer Nutzungslizenz (mit einer langen Liste an Einschränungen) bin.

    Wobei du dieses "Windows Exemplar" auch nicht "besitzt", wie du sagst gehört dir bloss die Lizenz dieses nutzen zu dürfen (gemäß deren Vorgaben).

  6. Re: Wenn die meisten 20 Euro pro Jahr an Debian + Ubuntu zahlen würden...

    Autor ullff 21.03.10 - 21:53

    Darf man bei einer GPL-lizenzierten Software einen LGPL-lizenzierten Adapter erstellen und den dynamisch an ein Closed-Source-Programm koppeln und GPL-Software plus LGPL-Adapter dann so verkaufen, dass man mit einem Klick das Closed-Source-Programm nachlädt und installiert?
    Offensichtlich bin ich ein ziemlich dummer Mensch, denn ich kann mir da leider kein garantiert richtiges Urteil bilden.

  7. Re: Wenn die meisten 20 Euro pro Jahr an Debian + Ubuntu zahlen würden...

    Autor Ritter von NI 21.03.10 - 23:35

    Gaius Baltar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist dann aber wieder teuer als Windows (Aktualisierung alle 5-6 Jahre).
    > *scnr*


    Aber nur, wenn du nur einen Rechner hast und auch ansonsten keine weitere Programme kaufst, also Office, das allseits beliebte Photoshop und natürlich alle 2 Monate ein Spiel für 60€.

    Das schöne ist, man kommt erst gar nicht in die Verlegenheit, dafür Geld auszugeben. Man hat alles (und noch mehr)

    Und wie BasAn schon sagte, du hast nur (eingeschränkte) Nutzungsrechte, aber du besitzt es nicht.

  8. Re: Wenn die meisten 20 Euro pro Jahr an Debian + Ubuntu zahlen würden...

    Autor bla 22.03.10 - 08:43

    >Darf man bei einer GPL-lizenzierten Software einen LGPL-lizenzierten Adapter erstellen und den dynamisch an ein Closed-Source-Programm koppeln und GPL-Software plus LGPL-Adapter dann so verkaufen, dass man mit einem Klick das Closed-Source-Programm nachlädt und installiert?

    Deine Frage kann man auf anhieb auch nicht ganz verstehen... :D

    >Darf man bei einer GPL-lizenzierten Software einen LGPL-lizenzierten Adapter erstellen

    ja

    >und den dynamisch an ein Closed-Source-Programm koppeln

    ja, die LGPL wurde dafür entwofen um freie Software auch in propritären Anwendungen nutzen zu können.

    >GPL-Software plus LGPL-Adapter dann so verkaufen

    Software unter GPL und LGPL darf man grundsätzlich verkaufen ja

    >mit einem Klick das Closed-Source-Programm nachlädt und installiert?

    Wenn du die GPL-Software plus LGPL-Software in Form einer Distribution verkäufst, und du dein Closed-Source-Programm damit verteilen willst, stellt sich mir die frage wieso du es nachladen möchtest? machs doch gleich mit auf CD/DVD :P

    Und weil du schlau bist, hast du den Preis für deine Closed-Source Anwendung schon beim verkauf der Distribution erhalten.

    mfg

  9. Re: Wenn die meisten 20 Euro pro Jahr an Debian + Ubuntu zahlen würden...

    Autor Linuxuser123 22.03.10 - 09:25

    > Aber nur, wenn du nur einen Rechner hast und auch ansonsten keine weitere
    > Programme kaufst, also Office, das allseits beliebte Photoshop und
    > natürlich alle 2 Monate ein Spiel für 60€.

    OpenOffice und Gimp gibts auch für Windows.


    > Das schöne ist, man kommt erst gar nicht in die Verlegenheit, dafür Geld
    > auszugeben. Man hat alles (und noch mehr)

    Ich muss zugeben, dass der erste Punkt stimmt. Man kommt nicht mehr in die Verlegenheit, Geld für Spiele auszugeben, weil man bei Linux-only einfach nicht die Plattform dafür hat. Dass man in Sachen Spiele alles hat, wage ich mal zu bezweifeln. Tuxracer macht auf Dauer nicht so viel Spaß.

  10. Re: Wenn die meisten 20 Euro pro Jahr an Debian + Ubuntu zahlen würden...

    Autor Der Kommunist 22.03.10 - 11:27

    ullff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Darf man bei einer GPL-lizenzierten Software einen LGPL-lizenzierten
    > Adapter erstellen

    Ja.

    > und den dynamisch an ein Closed-Source-Programm koppeln

    Ja.

    > und GPL-Software plus LGPL-Adapter dann so verkaufen, dass man mit einem
    > Klick das Closed-Source-Programm nachlädt und installiert?

    Ja (zumindest GPLv2 und davor; GPLv3 habe ich gerade nicht da), auch wenn das nicht im Sinne der Erfindung ist - rechtlich ok, moralisch nicht. Du musst dann nur den GPL-Code frei verfuegbar machen (was ja kein Problem ist). Im Grunde lieferst du ja drei Softwarepakete mit drei unterschiedlichen Lizenzen aus, nur dass die drei Softwarepakete miteinander zusammenarbeiten. Kritisch/illegal waere es nur, wenn du GPL-Code in deine Closed-Source-Anwendung reinkopierst und daraus ein Softwarepaket mit _einer_ Lizenz vertreiben wuerdest.

    > Offensichtlich bin ich ein ziemlich dummer Mensch, denn ich kann mir da
    > leider kein garantiert richtiges Urteil bilden.

    Da hast du Recht, denn die GPL ist wirklich leicht zu verstehen.

  11. Re: Wenn die meisten 20 Euro pro Jahr an Debian + Ubuntu zahlen würden...

    Autor nope 22.03.10 - 11:44

    was hier kennt sich einer mit der GPL aus ?


    Darf ich in einem GPL Programm (z.b. Notepad) Code schreiben, den mit GCC kompilieren und das Produkt dann verkaufen
    oder ist das eine abgeleitete Arbeit ? Immerhin kopiert GCC ja C Bibliotheken mit in den Code rein




    Sorry aber ich find die GPL weder verständlich noch einfach zu lesen. Die CreativeCommons Lizenzen sind super einfach verständlich, die GPL leider nicht.

  12. Re: Wenn die meisten 20 Euro pro Jahr an Debian + Ubuntu zahlen würden...

    Autor Tanren 22.03.10 - 15:06

    nope schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > was hier kennt sich einer mit der GPL aus ?
    >
    > Darf ich in einem GPL Programm (z.b. Notepad) Code schreiben, den mit GCC
    > kompilieren und das Produkt dann verkaufen
    Ja

    > oder ist das eine abgeleitete Arbeit ? Immerhin kopiert GCC ja C
    > Bibliotheken mit in den Code rein
    Stimmt. In der gcc Lizenz gibt es aber eine spezielle Klausel die dies erlaubt.

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