Warum braucht man für Firefox, Thunderbird und LibreOffice 3D? Schön 1-2 Watt mehr verbrennen, damit die Fenster wackeln. Wir haben ja schließlich unbegrenzt Energie für unsere Laptops und Netbooks... So ganz verstehe ich nicht was sich Canonical dabei gedacht hat. Ich kenne weder normale User, noch "Power-User", noch DAUs die Unity mögen. Alle wollen nen Desktop haben, wie er "früher" (siehe Gnome 2) war.
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Morpf schrieb:
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> Warum braucht man für Firefox, Thunderbird und LibreOffice 3D? Schön 1-2
> Watt mehr verbrennen, damit die Fenster wackeln. Wir haben ja schließlich
> unbegrenzt Energie für unsere Laptops und Netbooks... So ganz verstehe ich
> nicht was sich Canonical dabei gedacht hat. Ich kenne weder normale User,
> noch "Power-User", noch DAUs die Unity mögen. Alle wollen nen Desktop
> haben, wie er "früher" (siehe Gnome 2) war.
das stimmt so schonmal nicht. sowohl osx als auch windows nutzen die 3d-beschleunigung immer mehr für ihren desktop.
zudem ist unity nicht bei allen unbeliebt. das konzept ist jedenfalls deutlich besser als bei gnome 3 und ähnelt windows 7, osx schon ziemlich
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So viele "3D" Effekte gibt es ja garnicht. Es geht vielmehr darum, dass die Fenster alle schön flüssig verschoben und sanft ein/ausgeblendet werden können. Das kann eine GPU deutlich effizienter als eine CPU. Ich würde darauf jedenfalls nicht verzichten wollen, das gehört bei einem modernen Betriebssystem einfach dazu.
EDIT: Mit dem schrecklichen Bedienkonzept von Unity hat das aber auch nix zu tun ;-)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.08.12 17:32 durch gorsch.
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gorsch schrieb:
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> EDIT: Mit dem schrecklichen Bedienkonzept von Unity hat das aber auch nix
> zu tun ;-)
und was ist daran schrecklich?
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würde mich auch interessieren.
aus meiner erfahrung wollte niemand, der vorher gnome2/windows verwendete und gnome shell/unity für eine weile ernsthaft probiert hat, wieder zurück.
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Morpf schrieb:
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> Warum braucht man für Firefox, Thunderbird und LibreOffice 3D? Schön 1-2
> Watt mehr verbrennen, damit die Fenster wackeln. Wir haben ja schließlich
> unbegrenzt Energie für unsere Laptops und Netbooks...
Die Hardwarebeschleunigung ist sogar energiesparender.
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> So viele "3D" Effekte gibt es ja garnicht. Es geht vielmehr darum, dass die Fenster alle schön flüssig verschoben und sanft ein/ausgeblendet werden können. Das kann eine GPU deutlich effizienter als eine CPU. Ich würde darauf jedenfalls nicht verzichten wollen, das gehört bei einem modernen Betriebssystem einfach dazu.
Ja das stimmt. Ist aber kein Grund Unity2D zu entfernen.
Unity 2D mit Compositing ist ebenso möglich gewesen und würde meiner Meinung nach auch mehr Sinn machen, da man hier evtl. sogar auch KWin oder einen anderen modernen Fenstermanager nehmen könnte.
Der Weg mit dem doch relativ alten und nicht mehr sonderlich weiterentwickelten Compiz, das meines Wissens auch noch weit entfernt ist von einer ordentlichen Wayland unterstützung (die anderen Fenstermanager haben das zumindest deutlich besser schon drauf).
Ich weiß nicht aber, es sieht so aus als ob Canonical hier aufs falsche Pferd setzt.
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Ich habe nichts gegen Hardwarebeschleunigung gesagt. Mir ist bewusst, dass dort Hardwarebeschleunigung vorteilhaft sein kann. Ich habe ausdrücklich 3D-Effekte kritisiert. Abgesehen davon folgt gefühlt eigentlich immer aus einem Mehr an Rechenleistung oder Effizienz ein Mehr an Effekten, sodass die Vorteile wieder aufgezehrt werden (siehe 3D).
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> Ja das stimmt. Ist aber kein Grund Unity2D zu entfernen.
> Unity 2D mit Compositing ist ebenso möglich gewesen und würde meiner
> Meinung nach auch mehr Sinn machen, da man hier evtl. sogar auch KWin oder
> einen anderen modernen Fenstermanager nehmen könnte.
das dürfte sich aber ziemlich vom normalen unity unterscheiden
> Der Weg mit dem doch relativ alten und nicht mehr sonderlich
> weiterentwickelten Compiz, das meines Wissens auch noch weit entfernt ist
> von einer ordentlichen Wayland unterstützung (die anderen Fenstermanager
> haben das zumindest deutlich besser schon drauf).
seit wann wird compiz nicht mehr weiterentwickelt? das wäre mir neu
> Ich weiß nicht aber, es sieht so aus als ob Canonical hier aufs falsche
> Pferd setzt.
soweit ich das sehe ist unity = eigens enwickelte dash, gnome libs + compiz
unity 2d ist irgendwie wieder was völlig anderes wo man kaum eine vernünfitge basis finden dürfte
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ubuntu_user schrieb:
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> das stimmt so schonmal nicht. sowohl osx als auch windows nutzen die
> 3d-beschleunigung immer mehr für ihren desktop.
An der Stelle fehlt irgendwie ein Argument, dass meine These widerlegt. Nur weil Hardwarebeschleunigung performanter ist, daher ja der zweite Wortteil, heißt das nicht, dass man die gewonnen Performance für 3D-Schnickschnack einsetzen muss. Zumal das 3D-Zeugs zu kriechen anfängt, wenn man mal keine HW-Beschleunigung dafür hat, Stichwort VM.
> zudem ist unity nicht bei allen unbeliebt. das konzept ist jedenfalls
> deutlich besser als bei gnome 3 und ähnelt windows 7, osx schon ziemlich
Unity ist zumindest in meinem Bekanntenkreis, der so ziemlich alle Erfahrungsstufen abdeckt, alles andere als beliebt. Dass es durchaus Beführworter gibt will ich gar nicht bestreiten. Aber der Vergleich von Unity mit Win7 erschließt sich mir nicht so recht. Gnome 2 war deutlich näher an Windows als es Unity jetzt ist.
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Morpf schrieb:
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> Ich habe nichts gegen Hardwarebeschleunigung gesagt. Mir ist bewusst, dass
> dort Hardwarebeschleunigung vorteilhaft sein kann. Ich habe ausdrücklich
> 3D-Effekte kritisiert. Abgesehen davon folgt gefühlt eigentlich immer aus
> einem Mehr an Rechenleistung oder Effizienz ein Mehr an Effekten, sodass
> die Vorteile wieder aufgezehrt werden (siehe 3D).
sieht halt besser aus ^^
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Was kommt als nächstes? Ray tracing für den Desktop?
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Also ich verwende 10 Mal lieber Gnome Shell (Gnome3) als dieses imho behinderte Unity. Wie kommt man bitte auf die Idee die Menüleiste oben ins Panel zu knallen (gut das lässt sich durch Deinstallation der globalen Menüs abstellen) und die Fensterbuttons bei maximierten Fenstern auch in das obere Panel zu integrieren. Eine alternative GUI installieren ist das erste was ich nach einer Ubutnu Installation mache.
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Ich bin auf LXDE umgestiegen. Das hat nicht nur ne für mich angenehmere UI-Gestaltung sondern ist auch noch deutlich ressourcenfreundlicher.
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Morpf schrieb:
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> An der Stelle fehlt irgendwie ein Argument, dass meine These widerlegt. Nur
> weil Hardwarebeschleunigung performanter ist, daher ja der zweite Wortteil,
> heißt das nicht, dass man die gewonnen Performance für 3D-Schnickschnack
> einsetzen muss. Zumal das 3D-Zeugs zu kriechen anfängt, wenn man mal keine
> HW-Beschleunigung dafür hat, Stichwort VM.
da hast du recht. allerdings sehen halbtransparente fenster, schnellen workspacezwitcher, usw halt besser aus. im schlimmsten fall landest du eben bei windows rt/metro und das ist häßlich. denn man kann dann ja auch sagen, warum mehr aks 16 farben und irgendwelche bunten verläufe
> Unity ist zumindest in meinem Bekanntenkreis, der so ziemlich alle
> Erfahrungsstufen abdeckt, alles andere als beliebt. Dass es durchaus
> Beführworter gibt will ich gar nicht bestreiten.
die frage ist mit welcher version du angefangen hast. 12.04 ist einigermaßen brauchbar. leider noch teils etwas instabil. für mich eher ne gute google-like beta.
für lts aber schon ziemlich ambitioniert.
> Aber der Vergleich von
> Unity mit Win7 erschließt sich mir nicht so recht. Gnome 2 war deutlich
> näher an Windows als es Unity jetzt ist.
man hat jetzt
- starticons und taskleiste in einem. das gab es auch in windows 7, ursprünglich von osx. dazu hat diese immer vollständige länge
- das hinaufziehen von fenstern und den damit verbunden vollbildmodus erinnert ebenfalls daran. ich glaube das war auch bei osx so.
- systemsteuerung finde ich auch ähnlich.
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Morpf schrieb:
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> Was kommt als nächstes? Ray tracing für den Desktop?
das wäre doch mal was ^^
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rabatz schrieb:
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> Also ich verwende 10 Mal lieber Gnome Shell (Gnome3) als dieses imho
> behinderte Unity. Wie kommt man bitte auf die Idee die Menüleiste oben ins
> Panel zu knallen (gut das lässt sich durch Deinstallation der globalen
> Menüs abstellen)
wie du schon sagtest, das kann man relativ einfach abstellen.
> und die Fensterbuttons bei maximierten Fenstern auch in
> das obere Panel zu integrieren.
das finde ich hingegen sehr sinnvoll.
> Eine alternative GUI installieren ist das
> erste was ich nach einer Ubutnu Installation mache.
die da wäre?
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Morpf schrieb:
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> Ich bin auf LXDE umgestiegen. Das hat nicht nur ne für mich angenehmere
> UI-Gestaltung sondern ist auch noch deutlich ressourcenfreundlicher.
unity ist wohl auch eher für neulinge gedacht die von windows und osx kommen. lxde und xfce haben andere macken und features die ich dann vermisse.
unity-positv:
- das suchmenü
- shortuts finde ich in unity sehr gelungen.
- workspaceswitcher ist deutlich angenehmer
- obere panel
- unity-quick commands in der taskleiste, ka wie die heißen
- softwarecenter + integration in unity
- musik/messanger integration
- gefühlt ist der multimonitorsupport gelungen
unity-negativ:
- globale menüs
- x-beenden knop in der oberen taskbar bei nicht vollbild
- teilweise sehr instabil
1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.08.12 18:46 durch ubuntu_user.
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ubuntu_user schrieb:
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> die da wäre?
Wie geschrieben: Gnome Shell
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rabatz schrieb:
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> ubuntu_user schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > die da wäre?
>
> Wie geschrieben: Gnome Shell
die finde ich aber ehrlich gesagt deutlich unkomfortabler als unity
um ehrlich zu sein, ist das ne totale katastophe
1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.08.12 19:04 durch ubuntu_user.
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