Was mir da nicht klar wird: heißt das, dass die ausgewählten Programmierer entlohnt werden? Oder hofft Canonical ein Handy-BS umsonst von der Hobby-Community entwickeln zu lassen? Das ganze soll ja angeblich auch für den Highend-Bussiness-Bereich interessant sein. Dafür sind aber hochkomplexe Dinge erforderlich, wie die Einbindung in Exchange und ActiveDirectory/Samba4. Das wird man sicherlich nicht kostenlos von der "Community" geliefert bekommen...
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spectas schrieb:
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> Was mir da nicht klar wird: heißt das, dass die ausgewählten Programmierer
> entlohnt werden? Oder hofft Canonical ein Handy-BS umsonst von der
> Hobby-Community entwickeln zu lassen?
wahrscheinlich. dafür bekommt man das os ja auch kostenlos
> Das ganze soll ja angeblich auch für
> den Highend-Bussiness-Bereich interessant sein. Dafür sind aber
> hochkomplexe Dinge erforderlich, wie die Einbindung in Exchange und
> ActiveDirectory/Samba4. Das wird man sicherlich nicht kostenlos von der
> "Community" geliefert bekommen...
das wird man dann selbst entwickeln
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ubuntu_user schrieb:
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> spectas schrieb:
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> > Was mir da nicht klar wird: heißt das, dass die ausgewählten
> Programmierer
> > entlohnt werden? Oder hofft Canonical ein Handy-BS umsonst von der
> > Hobby-Community entwickeln zu lassen?
>
> wahrscheinlich. dafür bekommt man das os ja auch kostenlos
Klar dafür müssen die Entwickler um bei Ubuntu mit zu entwickeln ihre Rechte am Code abtreten.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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spectas schrieb:
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> Was mir da nicht klar wird: heißt das, dass die ausgewählten Programmierer
> entlohnt werden?
Bisher wurde noch kein externer Programmierer bezahlt, der etwas zu einer Ubuntu-Komponente beigesteuert hat.
Dazu kommt noch, dass Programmierer ein CLA absegnen müssen, dass Canonical das unbegrenzte Recht einräumt, den Code nach belieben unter andere Lizenzen (auch proprietäre) zu stellen.
> Oder hofft Canonical ein Handy-BS umsonst von der
> Hobby-Community entwickeln zu lassen?
Vermutlich. Bei Desktop-Ubuntu war Canonical aber bisher recht unerfolgreich damit. Nicht viele FOSS-Programmierer sind so scharf drauf, ihren Code einer einzelnen Firma zu schenken (das ist z.B. auch ein fundamentaler Unterschied zu BSD-Lizenzen, wo jeder und nicht nur eine einzelne Firma das unbegrenzte Verwertungsrecht hat).
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Da könnte Ubuntu ja von heute auf morgen, lizenztechnisch zu einem OS X werden.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Thaodan schrieb:
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> Da könnte Ubuntu ja von heute auf morgen, lizenztechnisch zu einem OS X
> werden.
Ich glaube nicht, dass Desktop-Ubuntu allzubald diesen Weg geht.
Wenn wir allerdings die Erfahrungen von Android heranziehen, glaube ich kaum, dass die ausgelieferten Ubuntu-Smartphones sich an die GPLv3 halten müssen. Selbst wenn keine proprietären Erweiterungen vorgenommen werden würden, sobald der Bootloader geschlossen ist, widerspricht das der GPLv3 und das heißt, dass Canonical eine proprietäre Lizenz vergeben hat, denn die v3 Erfordert, dass Nutzer eines Geräts, das mit GPLv3-Software ausgeliefert wurde, nicht nur an den Quelltext kommen müssen, sondern auch in der Lage sein müssen, modifizierte Version selbst zu installieren.
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