mir gefällt es wirklich was cannonical da macht. bei aller kritik und bei allen sachen die schief gehen bzw. abgelehnt werden hat diese innovationstüchtigkeit doch einen positiven effekt: es bewegt sich etwas. ich bin es sowieso leid die ganze zeit zwischen maus und tastatur zu switchen. die bedienung mit der maus ist nicht nur umständlich sondern fördert auch eine verkorkste und verschachtelte ui zu tage, die seinesgleichen sucht. wer es nicht benutzen will, der braucht es auch nicht zu tun. cannonical testet weiter und guckt was gut ankommt, das wird dann weiterentwickelt.
Volle Zustimmung.
Es gibt mittlerweile viele die das ähnlich sehen. Ich würde Unity momentan auch nur mit der Kneifzange anfassen, aber es gibt schon einige nette Ansätze und Ideen. Ich denke dieser Mut zahlt sich irgendwann aus für Canonical.
Das Ubuntu TV fand ich auch super. Da konnte Unity mal seinen Charme ausspielen wo er mich auch trifft.
TecHead schrieb:
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> ich bin es sowieso leid die ganze zeit zwischen maus und tastatur zu
> switchen.
Genau das ist der Punkt, der mir an der Demo nicht gefällt. Die GUI wird nun mal hauptsächlich mit der Maus bedient. Shortcuts gehen oftmals einhändig, aber in ein Suchfeld tippen...
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Aber in einem Tool in dem du 100+ Befehle/Filter/Wasweissich hast, kannst du nicht für alles einen Shortcut haben, ohne dinge wie Ctrl+Alt+Shift+7 zu vermeiden, was dann in meinen Augen auch keinen Sinn mehr macht.
Hingegen wenn ich ungefähr weiss, (wie im Video zu sehen) dass der Filter etwas mit Glow zu tun hat, bin ich meines Erachtens schneller, kurz das Suchfeld aufzurufen und dann "glow" zu tippen.
Das ist ja das selbe mit programmen starten, z.b. Die Konsole o.a.
Mir würd da jetzt persöntlich nicht mehr in den Sinn kommen, die aus dem Menü heraus zu starten.
TecHead schrieb:
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> die bedienung mit der maus ist nicht nur umständlich sondern
> fördert auch eine verkorkste und verschachtelte ui zu tage, die
> seinesgleichen sucht.
Das Menü lässt sich bei jeder üblichen GUI-Anwendung unter Windows und Linux auch so über die Tastatur erreichen. Dazu sind einzelne Buchstaben in der Menüzeile unterstrichen (bzw. werden bei GNOME unterstrichen, sobald man Alt drückt), die man nur gemeinsam mit Alt drücken muss.
Verkorkste Menüstrukturen gibt es leider zu oft - diese werden nun aber einfach nur durch verkorkste, umständliche Befehle ersetzt, die man jetzt auswendig lernen muss. Hier sollte man lieber die Zeit investieren, die Menüstruktur zu verbessern.
> wer es nicht benutzen will, der braucht es auch nicht
> zu tun. cannonical testet weiter und guckt was gut ankommt, das wird dann
> weiterentwickelt.
Falsch. Canonical entwickelt das weiter, was für Ubuntu ein Alleinstellungsmerkmal bedeutet und von anderen Linux-Distributionen abgrenzt und sich gegenüber dem DAU als Vorteil vermarkten lässt.
Das Hauptproblem ist, dass Canonicals Progragandaabteilung Ubuntu als DAS Linux für Windows-Nutzer und Einsteiger anpreist - viele potentielle Linux-Anwender, probieren statt Linux leider Ubuntu aus und werden davon so abgeschreckt, dass sie weiterhin bei Windows bleiben. Am Ende profitiert nur Microsoft.
Rabenkind schrieb:
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> Verkorkste Menüstrukturen gibt es leider zu oft - diese werden nun aber
> einfach nur durch verkorkste, umständliche Befehle ersetzt, die man jetzt
> auswendig lernen muss. Hier sollte man lieber die Zeit investieren, die
> Menüstruktur zu verbessern.
Ich freue mich schon darauf das Ding gerade bei verkorksten Menüs zu testen. z.b. bei GIMP (in welcher Rubrik war jetzt der "Rand abschrägen" Filter schon wieder?) oder beim VLC (Vorallem im Vollbildmodus mit den unter-untermenüs)
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