Also, auf der einen Seite finde ich die Schrift ziemlich hässlich...auf der anderen Seite sind die Ränder kein Stück ausgefranst. Unter Linux hatte ich bisher immer das Problem, dass die Schriften irgendwie angefressen aussahen (es sei denn, man hat sich irgendwie Arial oder Tahoma von Windows rübergeholt), keine Ahnung wie die korrekte Bezeichnung für dieses Verhalten ist, in Ausdrucken oder PDF Dateien sahen die Fonts dann wieder spitze aus (OpenSans, Deja Vu und wie sie nicht alle heißen).
Wenn das bei der Schrift mit dem Lochfraß nicht sein sollte, dann freu ich mich drauf!
Ich glaube du meinst das "bleeding". Also ich empfinde es eher als angenehm. Ansichtssache. Ich nehm immer DejaVu Sans, DejaVu Serif und DejaVu Sans Mono.
Grüße vom Planeten Deviluke!
Font-Antialiasing ist auch deaktivierbar über Einstellungen -> Erscheinungsbild -> Fonts -> Kantenglättung.
Ich denke, dass das dein "ausfrans"-Problem betrifft. Vielleicht musst du auch nur eine andere Methode bei der Subpixelverwendung auswählen (ebenfalls dort einzustellen). Das Ergebnis sieht man ja direkt und variiert je nach Display, deshalb kann ich hier keine perfekte Einstellung für dich nennen.
Durch die ganzen Einstellungen hab ich mich schon mehrfach gewühlt. Aber mit meinem Monitor hab ich bisher nur mit den MS-Fonts sehr gute Ergebnisse erzielt. Ja, zugegeben, der Monitor ist ziemlicher Schrott (Yakumo-Expert-Schleuderware), aber unter Windows (mit Cleartype) siehts ja auch dufte aus.
Die Liberty-Fonts sahen bei mir auch noch verhältnismässig gut aus, haben mir aber dann bei den für meine Augen besten Einstellungen einige Dialoge unter Ubuntu zerhauen (Schrift breiter als Fenster und so Scherze).
Sonderbarerweise hatte ich mal eine Zeit lang LinuxMint im Einsatz, da sah es ootb in Ordnung aus. Aber bei der Rückkehr zu Ubuntu hab ich die Einstellung nicht mehr so hinbekommen.
Wahrscheinlich steh ich wohl mit meinem Problem ziemlich alleine da...naja, hab auch ne dicke Brille, da wird man eh sensibler.
Es gibt mitlerweile ne ganze Website über dieses klassische Linuxphänomen: http://www.sharpfonts co cc (<- wg. Golem Spamfilter)
Und wenn Du mal nach sharpfonts googels, findest Du noch mehr zu dem Thema.
Ich weiß bis heute nicht, warum Linux alles kann, aber nicht-hässliche, nicht-verwaschene, nicht-ausblutende Fonts immernoch Rocketscience sind.
Es liegt an Patenten von Apple an Hinting und Patenten von Microsoft an SubpixelRendering bei Schriften. Ubuntu als Beispiel ignoriert dies und liefert gepatched Libraries mit. Fedora als Distribution aus den USA kann sich das leider nicht erlauben.
FatFire schrieb:
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> Ja, zugegeben, der Monitor ist ziemlicher Schrott
Daran muss es wohl liegen, denn…
> aber unter Windows (mit Cleartype) siehts ja
> auch dufte aus.
…bei mir sieht die Schrift mit Cleartype unter Windows grauenhaft aus. Ein entspanntes lesen von längeren Texten ist damit kaum möglich. "Deja Vu Sans" mit Glättungsart "Bester Kontrast" erzeugt hier mit Abstand die besten Ergebnisse.
Leider ist es unter Windows weder möglich, die Schriftart *für alle GUIs* anzupassen, noch stehen vernünftige Schriftglättungsarten zur Auswahl (Entweder verpixelt [keine Glättung, "Standard"] oder extrem verwaschen und fett [Cleartype]).
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