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Unity rockt

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  1. Unity rockt

    Autor __destruct() 24.11.11 - 15:16

    Bei 11.04 war ich noch kritisch und bin bei 10.04 geblieben, auch Tests in virtuellen Maschinen konnten mich nicht überzeugen, aber bei 11.10 als OS außerhalb einer VM habe ich erkannt, dass Unity zwar zuerst ungewohnt wirkt, aber dann, wenn man sich daran gewöhnt hat, wesentlich besser ist.

    Es bedarf zwar noch einigen Verbesserungen, aber diese werden bis 12.04 bestimmt kommen und schon jetzt ist Unity ganz klar besser als Gnome 2.

  2. Re: Unity rockt

    Autor Klau3 24.11.11 - 16:13

    Sehe ich auch so.

    Unity macht genau was ein Desktop-Shell machen soll, sie hält sich im Hintergrund.

    Dadurch das der Launcher bei maximierten Fenstern nicht sichtbar ist, füllt der Inhalt fast den gesamten Bildschirmplatz aus (bis auf die 0,5 cm oben). Die Overlay Scrollbars sind dann noch das i-Tüpfelchen oben drauf. Das fokussierte Programm nimmt 98% der Denktopoberfläche ein und trotzdem sind noch alle Funktionen des Betriebssystems leicht erreichbar (die verschiedenen Indicators, das Dash). Super! Ich frage mich schon seit langem, warum man nicht schon früher dem Content mehr Platz gewidmet hat.

    Die Browser-Hersteller haben dies als erstes verstanden (Google war mit Google Chrome der Vorreiter) und jetzt ziehen die OS-Hersteller langsam nach.

  3. Re: Unity rockt

    Autor Altruistischer Misanthrop 24.11.11 - 19:45

    __destruct() schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei 11.04 war ich noch kritisch und bin bei 10.04 geblieben, auch Tests in
    > virtuellen Maschinen konnten mich nicht überzeugen, aber bei 11.10 als OS
    > außerhalb einer VM habe ich erkannt, dass Unity zwar zuerst ungewohnt
    > wirkt, aber dann, wenn man sich daran gewöhnt hat, wesentlich besser ist.
    >
    > Es bedarf zwar noch einigen Verbesserungen, aber diese werden bis 12.04
    > bestimmt kommen und schon jetzt ist Unity ganz klar besser als Gnome 2.


    Ich find Unity einfach inkonsistent. Manche Fenster haben ihre Buttons auf der anderen Seite, ein anderes Design (durchsichtig z.B.)... das alles hat mich zu Gnome3 gebracht wo zwar auch "alles anders" ist, aber dafür konsistent.

  4. Re: Unity rockt

    Autor Ravenbird 25.11.11 - 10:25

    Na dann sag mal an was an Unity besser ist als bei Gnome2. Da bin ich ja wirklich mal gespannt. Den es ist immer so das Unity Befürworter das neue DE in den Himmel loben, aber dann nicht mit konkreten Informationen die man verifizieren kann herausrücken wollen.

  5. Re: Unity rockt

    Autor Klau3 25.11.11 - 18:52

    Ravenbird schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na dann sag mal an was an Unity besser ist als bei Gnome2. Da bin ich ja
    > wirklich mal gespannt. Den es ist immer so das Unity Befürworter das neue
    > DE in den Himmel loben, aber dann nicht mit konkreten Informationen die man
    > verifizieren kann herausrücken wollen.

    Neben den Gründen die ich oben aufgeführt habe (geringer Platzverbrauch):
    - Programme/Dateien lassen sich schneller finden - SUPER-Taste [1-4 Buchstaben] + Enter
    - Unity sieht einfach besser aus als GNOME 2.x

    Bild (privater Rechner)

    Man sieht, dass fast der gesamte Bildschirmplatz vom Programm eingenommen wird und sich das Betriebssystem weitestgehend im Hintergrund hält. Zudem ist Unity nicht nur DAU freundlich, sondern auch Tastatur freundlich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.11.11 18:57 durch Klau3.

  6. Re: Unity rockt

    Autor Ravenbird 25.11.11 - 21:27

    Klau3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Neben den Gründen die ich oben aufgeführt habe (geringer Platzverbrauch):

    Ich muss schmunzeln. Ich habe genau ein Panel auf dem Desktop und das oben. Und zwar nur auf einer meiner beiden Bildschirme. Sprich ich verbrauche mit Gnome 2.3 noch weniger Platz als Du mit Unity. Die Programme die ich schnell benötige befinden sich bei mir rechts neben dem Menü direkt im Panel. Was bei Unity klar ein Vorteil vom vertikalen Platzverbrauch ist, ist das Global Menü. Doch das finde ich zum einen umständlich und zum anderen braucht man es bei zwei 23" Bildschirmen nicht so arg.

    > - Programme/Dateien lassen sich schneller finden - SUPER-Taste [1-4
    > Buchstaben] + Enter

    Mit Super startet bei mir auch das Menü, um genau zu sein das Anwendungsmenü. Sicher hätte man auch ein entsprechendes Menü mit Suchfunktion fürs Gnome-Panel bauen können. Oder denkst Du es wäre schwieriger als z. B. bei KDE? Auch das ist kein Grund für Unity.

    > - Unity sieht einfach besser aus als GNOME 2.x

    Das ist dann Dein rein privater Geschmack. Wobei es mir persönlich eher auf ein schlichtes Design und optimale Funktionalität ankommt. Sicher hätte man da auch bei Gnome 2 bzw. bei dessen Konzept so manches verbessern können. Aber dieses 'das Kind mit dem Bade ausschütten' und den Anwendern etwas ganz anderes vorsetzen geht so rein gar nicht.

    > Man sieht, dass fast der gesamte Bildschirmplatz vom Programm eingenommen
    > wird und sich das Betriebssystem weitestgehend im Hintergrund hält. Zudem
    > ist Unity nicht nur DAU freundlich, sondern auch Tastatur freundlich.

    Auch das ist mit Gnome 2 bzw. dem zu Grunde liegenden Bedienkonzept problemlos möglich. Wo soll das ein Argument für Unity und gegen Gnome 2 sein?

  7. Re: Unity rockt

    Autor Klau3 25.11.11 - 22:11

    Ravenbird schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch das ist mit Gnome 2 bzw. dem zu Grunde liegenden Bedienkonzept
    > Wo soll das ein Argument für Unity und gegen Gnome 2
    > sein?

    1. Du vergleichst ein Modifiziertes GNOME 2 mit einem unmodifiziertem Unity.
    2. Es ist einfach super praktisch mit SUPER+F nach Dateien suchen zu können und die Ergebnisse bei Bedarf filtern zu lassen (nur Bilder, Textdateien, Audio...).
    3. Lassen sich z.B. Programme die im Launcher abgelegt sind über SUPER+[Zahl] öffnen (Beispiel für bessere Tastaturunterstützung).
    4. Ein Starter der nicht auf dem Desktop/dem Panel in GNOME 2 abgelegt ist, ist weit umständlicher zu erreichen verglichen mit Unity - z.B. die Display Settings.
    5. Anwendungen unter Gnome 2 (Panel oben + Panel unten + Menüleiste) brauchen mehr Bildschirmplatz im Vergleich zu Unity.

    Im Grunde können alle Desktop-Shells das Gleiche, manche machen es eben nur eleganter. :)

  8. Re: Unity rockt

    Autor Ravenbird 27.11.11 - 00:05

    Klau3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Du vergleichst ein Modifiziertes GNOME 2 mit einem unmodifiziertem
    > Unity.

    Klar, den bei Gnome2 habe ich als User zumindest die Möglichkeit alles bequem nach meinen Vorstellungen und Vorlieben einzustellen und bekomme nichts aufgezwungen.

    > 2. Es ist einfach super praktisch mit SUPER+F nach Dateien suchen zu können
    > und die Ergebnisse bei Bedarf filtern zu lassen (nur Bilder, Textdateien,
    > Audio...).

    Es wäre absolut kein Problem gewesen das auch in Gnome2 zu integrieren. Das ist also nichts das für Unity spricht.

    > 3. Lassen sich z.B. Programme die im Launcher abgelegt sind über SUPER+
    > öffnen (Beispiel für bessere Tastaturunterstützung).

    Auch das hätte man problemlos in Gnome2 integrieren können. Also auch nichts das explizit für Unity spricht.

    > 4. Ein Starter der nicht auf dem Desktop/dem Panel in GNOME 2 abgelegt ist,
    > ist weit umständlicher zu erreichen verglichen mit Unity - z.B. die Display
    > Settings.

    Bei Unity habe ich auf dem seitlichen Panel auch nur die Programme liegen die ich häufig benutze. Bei allen anderen muss ich suchen. Und ich wage zu bezweifeln das man als normaler Anwender z. B. die Display Settings nicht unter System => Systemeinstellungen etc. findet. Zumal man sie eben im Normalfall nur genau ein mal braucht. Die Suchfunktion hätte man wie bereits oben erwähnt auch problemlos in Gnome2 integrieren können.

    > 5. Anwendungen unter Gnome 2 (Panel oben + Panel unten + Menüleiste)
    > brauchen mehr Bildschirmplatz im Vergleich zu Unity.

    Und das bringt genau was wenn man große Bildschirme hat? Ah ja gar nichts. Aber auch dafür gäbe es Lösungen auf Basis von Gnome2

    > Im Grunde können alle Desktop-Shells das Gleiche, manche machen es eben nur
    > eleganter. :)

    Ich sehe nicht wo Unity irgend etwas eleganter als Gnome2 kann. Wie bereits erwähnt hätte auch Gnome2 der Weiterentwicklung und Erweiterung bedurft. Aber man hätte mit einer Portierung (bei der man auf den Gnome Fallback Modus hätte aufsetzen können) von Gnome2 auf GTK3 nicht einer großen Menge von Anwendern massivst vor den Kopf gestoßen.

  9. Re: Unity rockt

    Autor AniX72 28.11.11 - 13:40

    Erinnert mich ein wenig an die Fenster-Dekoration, als sie in Ubuntu (ab 10.04?) nach links gewandert ist. Ich lehnte es anfangs ab und konfigurierte sie bei jedem Setup wieder auf die rechte Seite. In einem schwachen Moment habe ich dann gezögert und sie einfach links gelassen.

    Und was soll ich sagen: Sie gehören links hin. Sie hätten schon immer links sein müssen.

    Nun, bei Unity geht es wieder los. Ich bin ein großer Fan des oberen Panels in Gnome 2. Anwendungen, Orte, System... Sehr übersichtlich für Dinge, die man selten braucht. Der Rest kommt als Launcher rein.

    Aber ich habe aus meinem persönlichen Deko-Fiasko gelernt und hüte mich, neue Ideen und Konzepte nur deshalb zu verdammen, weil sie sich gegen meine Gewohnheit richten. Ubuntu 11.10 läuft jetzt in einer VM und enthält wirklich viele Verbesserungen. Mit Unity habe ich auch etwas herum gespielt und finde es sogar ziemlich gelungen. Ich bin jedenfalls auf die 12.04 (LTS) gespannt, bei der ich erwarte, dass die scharfen Kanten geschliffen werden (wie bei jeder LTS) und ich wechseln kann.

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