Verstehe diese Werbemeldung nicht.
Bei Ubuntu gibt es den Network-Manager, der bereits eine Einwahl per UMTS ermöglicht. Wenig Konfiguration und keine Treiber notwendig.
Gibt es damit Probleme, greift man einfach zum quelloffenen UMTSmon. Warum also dieses überflüssige und teure Programm?
BTW: Mit einem Huwai-Modem wird auch eine Software für Windows und OSX ausgeliefert, die auch die Einwahl ermöglicht.
Warum MS Office, es gibt doch OpenOffice.
Warum Windows, es gibt doch Linux.
Geschmäcker sind eben verschieden, und wer sich einen Geschmack leisten kann, der Geld kostet, der soll es doch machen. Für den könnte diese News durchaus interessant sein.
Das Problem ist, dass Linux und Kostenpflichtige Software irgendwie nicht zusammen in die Köpfe der Leute passen. Aber ganz klar, in dem Sektor wäre es nicht notwendig da das schon alles von Haus aus geht. Außer anscheinend bei MacOSX. Dort muss man für bezahlen. Gibts dort keine kostenfreie Software für UMTS (quelloffen übers inet)?
Hallo,
beim Mac geht es auch mit Bordmitteln, aber ohne Statistik und ohne autoamtische Konfiguration. Wenn Du z.B. im Urlaub eine PrePaid-Karte nimmst, um die hohen Roaminggebühren zu sparen, hängst Du erst mal in der Hotline des Anbieters, um die Zugangsdaten zu erfahren. In launch2net Mac sind die schon drinnen, Du kannst also gleich loslegen. Nach einem bestimmten übertragenen Datenvolumen kann automatisch die Verbindung beendet werden, etc. pp.
Mir geht es nur darum zu sagen, dass viele Kunden die Bequemlichkeit und Zuverlässigkeit mögen und dafür auch die Software kaufen. Es spart eben Zeit und Roamingkosten...
LG
Jan Fuellemann (nova media)
blubbber schrieb:
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> Verstehe diese Werbemeldung nicht.
> Bei Ubuntu gibt es den Network-Manager, der bereits eine Einwahl per UMTS
> ermöglicht. Wenig Konfiguration und keine Treiber notwendig.
>
> Gibt es damit Probleme, greift man einfach zum quelloffenen UMTSmon. Warum
> also dieses überflüssige und teure Programm?
Hallo Blubber,
das geht mit dem richtigen technischen Verständnis natürlich. Auf der Webseite zu UMTSmon steht zum Beispiel:
>Debian, Ubuntu
>
> For Debian, some .deb files are available, but these are not >maintained in a coordinated fashion yet.
wir wollen das gerade vermeiden. Es soll für den Kunden eine einfachste Installation und Nutzung vorhanden sein, ohne sich mit weiteren Details zu beschäftigen.
Also eine andere Zielgruppe, als Du sie siehst und anspricht. Unsere -ich nenne Sie einmal non-technikaffin - Ansprechpartner sind also die, die Linux gerne als Mainstream nutzen wollen.
LG
Jan Fuellemann (nova media)
Ich könnte mich natürlich auch vor meiner Abreise ins Ausland über die paar Sachen informieren, die ich wissen muss ;-) Weiß nicht, ob ich diesen "Aufwand" mit knapp 50€ berechnen würde :-D
Ich weiß nicht, was jetzt wieder alle meckern.
Kümmert sich ein Hersteller nicht um Linux, sollte er nach deren Meinung boykottiert und ausgerottet werden.
Bringt jemand die Ressourcen auf, um Linux massentauglich zu machen ist er auch böse, weil er seine Arbeit gerne vergütet hätte.
Ich glaube, manche Leute hier im Forum wollen einfach nur gern meckern.
Volle Zustimmung!
Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Warum MS Office, es gibt doch OpenOffice.
Falsch gefragt. Es muesste lauten: Warum fuer MS Office bezahlen, wenn doch schon OpenOffice drauf ist und zu 100% funktioniert?
> Warum Windows, es gibt doch Linux.
Falsch gefragt. Es muesste lauten: Warum fuer Windows bezahlen, wenn doch schon Linux drauf ist und zu 100% funktioniert?
> Geschmäcker sind eben verschieden, und wer sich einen Geschmack leisten
> kann, der Geld kostet, der soll es doch machen. Für den könnte diese News
> durchaus interessant sein.
Das ist ja prinzipiell auch gut so. Ich finde es aber bloedsinnig, zur bereits vorhandenen Loesung, die 100% funktioniert, noch eine kostenpflichtige Loesung zusaetzlich zu installieren, die mglw. sogar noch Probleme macht (Closed Source und womoeglich noch Konflikte mit der vorhandenen Loesung!).
Ich finde es ja auch schön, wenn ein Anbieter Linux-Software herausbringt. Hier ist halt nur der Punkt, dass dieses Produkt gerade für das anvisierte Ubuntu völlig überflüssig ist oder sogar schlechter funktioniert als die Bordmittel.
Zumindest in der Karmic-Beta auf meinem Netbook (ich habe es mit Jaunty auf meinem Laptop noch nicht probiert) erkennt der standardmäßige Gnome Network Manager (bzw. Modem Manager) sowohl UMTS-Modems als auch Handys beim Einstöpseln per USB und inzwischen sogar nach Verbindung per Bluetooth-PAN oder -DUN vollkommen automatisch. Ohne Treiber- oder Softwareinstallation erscheint beim ersten Mal einfach nur ein Dialog, in dem man seinen Provider auswählt und nach einem weiteren Knopfdruck ist man im Internet. Auf Wunsch verbindet er zukünftig automatisch oder nach Auswahl über das Network Manager Menü.
Vermutlich hat man mit der 49€-Software auch das Problem, dass der Network Manager nichts von der Verbindung "weiß". Einige Programme denken dann, dass der Rechner offline ist und funktionieren nicht richtig (z.B. die Last.FM-Anbindung von Banshee).
Viele Grüße
Christian
Also das Linux 100% problemlos funktioniert, kann ich nichtmal als zufriedener Linux-User behaupten ohne eine lange Nase zu bekommen. Ähnlich verhält es sich bei OpenOffice.
Ja, das war leicht uebertrieben - wollte nur darauf anspielen, dass ein System nicht besser laeuft, wenn man zu etwas Funktionierendem noch zusaetzlich eine Zweitloesung installiert. Wir kommen aber vom Thema ab. Hier ging es weder um L noch um O.
Verstehe ich auch nicht, zumal diese Lösung ebenfalls Kostengünstig ist.
Ich hatte übrigens schon Probleme mit meinem umts-modem unter Linux, weil das nicht richtig lief und umts-mon auch nicht mehr richtig funktionierte auf neueren Distros.
Das einzige was anzumerken wäre, dass bei Installation eine zusätzliche Quelle in die source.list eingetragen wird.
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