Die sind nicht in der Lage auf der Webseite klar zu schreiben was ihr Produkt kostet:
Wenn man die Preise anschaut soll der Server 290¤ pro Jahr ohne Support kosten:
http://www.univention.de/fileadmin/uni_pdf_dokumente/preislisten/121128_pricelist_EUR.pdf
Kein Wort davon auf wieviele User das beschränkt ist. Man könnte denken vielleicht für unbegrenzt User... Wenn man sich dann alles durchschaut und die FAQ liest und überlegt wie das gemeint sein soll findet man raus das pro User (ab dem ersten) noch mal 13,90¤/Jahr fällig werden.
Damit kommt man dann auf die 290¤+50*13,90¤ = 985¤ die im Golem Artikel erwähnt werden. Rabatte für die Folgejahre scheint es nicht zu geben, jedes Jahr fällt anscheinend der volle Preis an.
Bevor ich 985¤ zzgl. MwSt jedes einzelne Jahr zahle schau ich mir die Samba4 Doku vielleicht doch mal selber an und verzichte aufs GUI :-)
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Joa - oder ich kauf mir gleich den echten Microsoft Server...
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da_huawa schrieb:
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> Joa - oder ich kauf mir gleich den echten Microsoft Server...
ja aber ich glaube die leute wollen damit arbeiten und sich nicht mit bluescreens rumärgern
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da_huawa schrieb:
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> Joa - oder ich kauf mir gleich den echten Microsoft Server...
Oh Gott... Nein. Meine Firma hat vor zwei Jahren versucht auf Sharepoint und Exchange umzustellen. Ein reinstes Desaster. Das Ding kackt fast täglich ab, muss mehrfach in der Woche neugestartet werden, ist langsam wie Sau, und ist ein Graus zum Konfigurieren. Von Windows' Logging-Funktionalität wollen wir erst garnicht anfangen.
Unser Chef hats dann endlich eingesehen und nun sind wir -Gott sei Dank- wieder bei einem Samba-Server mit SVN im Hintergrund. Seither kein einziges Problem mehr, nicht eines!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.12.12 13:26 durch c3rl.
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ubuntu_user schrieb:
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> da_huawa schrieb:
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> > Joa - oder ich kauf mir gleich den echten Microsoft Server...
>
> ja aber ich glaube die leute wollen damit arbeiten und sich nicht mit
> bluescreens rumärgern
Tolle Argumentation. Dann wollen sie sich also stattdessen mit Kernel Panics rumärgern oder wie?
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jarod1701 schrieb:
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> Tolle Argumentation. Dann wollen sie sich also stattdessen mit Kernel
> Panics rumärgern oder wie?
Wir reden hier von Linux, nicht Mac OS X.
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Sorry, aber dann seid ihr einfach Krücken. Es gibt genug Firmen in denen das Zeug problemlos läuft. Selbst bei uns und unserer nicht geraden super aktuellen Hardware tut es das.
Dein Kommentar ist eine typische "Microsoft ist scheiße"-Aussage, mehr nicht.
U.N. Special Department NERV - Allied with SEELE, SYNAPS and the JSSDF Armed Forces.
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da_huawa schrieb:
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>Oh Gott... Nein. Meine Firma hat vor zwei Jahren versucht auf Sharepoint und Exchange umzustellen. Ein reinstes Desaster. Das Ding kackt fast täglich ab, muss mehrfach in der Woche neugestartet werden, ist langsam wie Sau, und ist ein Graus zum Konfigurieren. Von Windows' Logging-Funktionalität wollen wir erst garnicht anfangen.
Entschuldige, aber nur wer [etwas|mehr] kann, der kann.
Wenn man den Umgang mit den Produkten LERNT, dann kann man mit fast jedem arbeiten.
Egal ob nun MS oder nicht. Aber so eine dumme und unqualifizierte Aussage ist einfach nur Muell.
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c3rl schrieb:
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> jarod1701 schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Tolle Argumentation. Dann wollen sie sich also stattdessen mit Kernel
> > Panics rumärgern oder wie?
>
> Wir reden hier von Linux, nicht Mac OS X.
Weil Linux noch nie abgestürzt ist ^^
"Jeder Mensch kann aus dem Nichts heraus eine Statistik erfinden, 14% der Leute wissen das..." - Homer Simpson
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Danke für den Kommentar. Dass wir unser Preismodell auf der Webseite etwas
besser darstellen können, haben wir jetzt schon ein paar mal gehört, da
geloben wir Besserung :-)
Selber machen ist natürlich prima. Viele Unserer Kunden suchen aber eine
Lösung, bei der sie sich für die Technik nicht interessieren müssen und sich
trotzdem darauf verlassen können, dass alles funktioniert, auf dem Stand der
Technik sowie gut getestet ist und außerdem sicher und stabil läuft. Deswegen
umfasst unser Produkt ja nicht einfach nur die Software (die ja auch offen
ist), sondern Maintenance, Support und Produkthaftung.
Eine Nutzer- oder Client-basierte Komponente haben wir im Preismodell,
einerseits damit es vergleichbar und kompatibel zu wichtigen Wettbewerbern
ist, andererseits steigen Aufwand für Support und Risiko für Produkthaftung
tatsächlich mit der Anzahl der User.
Viele Grüße,
Peter
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> Danke für den Kommentar. Dass wir unser Preismodell auf der Webseite etwas
> besser darstellen können, haben wir jetzt schon ein paar mal gehört, da
> geloben wir Besserung :-)
Danke! Wenn die Preise schwierig zu verstehen sind hat man auch als Kunde immer das Gefühl das man vielleicht was falsch gemacht hat und andere viel weniger zahlen könnten :-)
Bitte vor allem klar machen was passiert wenn man aufhört euch das Geld jährlich zu zahlen:
- Stellt die Software den Dienst ganz ein?
- Gibt es nur keine Major Updates mehr?
- Gibt es auch keine Minor Updates mehr?
- Gibt es auch keine Sicherheitsupdates mehr?
> Eine Nutzer- oder Client-basierte Komponente haben wir im Preismodell,
> [...] andererseits steigen Aufwand für Support und Risiko für Produkthaftung
> tatsächlich mit der Anzahl der User.
Wenn ich ein "UCS with installation support" habe mit 50 Usern und dann jährlich 1000¤ zahle dürfte euer Support in Jahr 2-5 nicht allzu sehr beansprucht sein, denn wer installiert schon dauernd neu - die kosten bleiben aber konstant...
Wenn die Kosten pro User einmalig anfallen würden (bei Microsoft konnte man Server 2008 CALs z.B. auch auf 2008r2 hernehmen und muss sie grundsätzlich nicht jährlich neu kaufen) käme mir das ganze schon interessanter vor [als jemand der den Support wirklich nur anfänglich zur Installation braucht - falls überhaupt sofern es ein Wiki/Forum gibt]...
> Viele Grüße,
> Peter
Ui, der Chef antwortet persönlich :-)
Danke!
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Hallo nochmal,
das Nutzungsrecht ist zeitlich unbegrenzt. D.h. man darf alles was man während der Maintenance bekommen hat auch weiterverwenden, wenn man die Maintenance abbestellt.
Update stellen wir derzeit faktisch bis zum nächsten Major-Update zur Verfügung, allerdings besteht darauf kein Anspruch, weil der Vertrag mit uns dann ja beendet wurde. Wir geben auch keine Garantie, dass wir das immer weiter machen werden. Auch übernehmen wir für Kunden ohne laufenden Maintenancevertrag keine Verantwortung, wenn es doch mal ein Problem geben sollte.
Es stimmt, viele Installationen laufen jahrelang durch, ohne dass wir in Anspruch genommen werden müssen. In Einzelfällen kann es dann aber doch auch mal sehr aufwändig werden. Der Vorteil ist, dass einem das als Kunde egal sein kann, man zahlt einen festen Preis und kann den Support beliebig häufig in Anspruch nehmen und es kostet auch nicht mehr, wenn das Problem kompliziert ist.
Die hier im Wettbewerb stehenden Modelle sind ja:
Entweder zahle ich einmal verhältnismäßig viel und bekome in einem begrenzten Umfang Updates. Bei diesem Modell habe ich kaum Möglichkeiten, im nachhinein mit dem Geldbeutel zu entscheiden, wenn mir Update- oder Pflegepolitik des Herstellers nicht passen.
Oder ich zahle eine regelmäßigen Preis, bekomme Updates und kann außerdem immer die neueste Version der Software nutzen. Hier muss ich mir als Hersteller immer auch wieder die Nicht-Kündigung der Maintenance verdienen (ok, es gibt auch Leute, die schliessen gleich für drei Jahre ab). Als Kunde behalte ich einen größeren Teil des Geldes erstmal bei mir und wenn ich mich im Laufe der Zeit entschliesse, doch etwas anderes zu machen, muss ich nicht mehr weiterzahlen.
Und natürlich sind die Produkte nicht identisch und müssen deswegen nicht den selben Preis haben. Es gibt sicher Szenarien, in denen es vorteilhaft ist, bei Microsoft zu bleiben. Wir sehen natürlich eher die Kunden, bei denen unser Produkt besser passt.
> Ui, der Chef antwortet persönlich :-)
> Danke!
Wenn passt, gerne. Der Preis ist ja kein unwichtiger Aspekt eines Produktes :-)
Viele Grüße, Peter Ganten
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Daran, dass der Chef persönlich antwortet zeigt sich doch, dass Univention keineswegs beabsichtigt, sein Preismodell bewusst intransparent zu gestalten. Was hätten Sie auch davon? Sicher geht es dabei auch ein stückweit um die Vergleichbarkeit mit Microsoft, wie Peter Ganten selbst sagt. Wir sind jedenfalls bisher zufriedener Kunde. Auch wie hatten anfangs Probleme, das Preismodell zu durchschauen, aber Univention ist ja keine Mega-Unternehmen, will sagen: Alles lässt sich zeitnah, direkt und im persönlichen Gespräch klären, nicht immer, aber oft auch mit Peter Ganten selbst. Im Übrigen brauchten wir Support nicht nur beim Installieren das Basis-Systems (das ist eher das kleinste Problem), sondern Vor Allem auch beim späteren Aufsetzen von Diensten oder der Integration von Partnerprodukten. Und ja: Upates laufen immer bis zum nächsten Major-Release durch. Das gilt auch für die kostenfreie Version.
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