Ohne das Programm zu kennen, fällt mir doch gleich wieder auf, wie verschwenderich GTK-UIs mit dem Platz umgehen. Auf meinem Notebook mit 1024x768 Pixel ist Evolution beispielsweise fast nicht benutzbar.
Das hat ganz sicher nichts mit GTK zu tun. Das Problem ist mir schon bei seit Windows XP geläufig. Also über seit etwa 10 Jahren. XGA ist zum ernsthaften Arbeiten oder nur Surfen gänzlich unbrauchbar, selbst die WXGA Auflösung auf 16:10 ist nur grenzwertig. Deswegen verstehe ich noch weniger, warum man mit 16:9 wieder auf die kleinere Auslösung zurück geht. Viele Leute die ich kenne haben deswegen schon die Taskleiste nach Links gezogen, weil dort Platz ist den keiner braucht. Soviel also zum Widescreenwahn. Ich hab zwar auch 16:10, weils bereits damals nicht viel anderes gab, aber mit 1680x1050 auf 15" lässt sich sehr angenehm arbeiten. Surfen zaubert zwar große ungenutzte Fläschen, aber da passt dann eine Sidebar und ein Messenger noch hin. Wäre bei XGA unmöglich gewesen.
Dass die XGA-Auflösung nicht ideal ist, dass ist mir nicht neu, mein 5 Jahre altes Notebook läuft aber ansonsten ganz gut unter Ubuntu, weshalb ich nicht einsehe für eine höhere Auflösung ein neues Gerät anzuschaffen.
Auf wenn heute größere Auflösungen üblich sind ändert das nichts daran, dass GTK Interfaces zur Platzverschwendung und auch zur Unübersichtlichkeit neigen, da das UI aufgrund von Platzmangel von den Designern häufig zurechtgequetscht wird. Wenn man sich den Screenshot von Pitivi ansieht: Man könnte auf der gleichen Fläche viel mehr Informationen unterbringen, bzw. die gleiche Information deutlich übersichtlicher darstellen. Und das liegt sehr wohl auch an GTK.
Schau dir mal im Vergleich dazu das UI der Alphaversion von Blender 2.5 an. Um diese Informationen in ein GTK-UI zu packen bräuchte man mindestens die doppelte Fläche.
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