ein Grossteil der kommerziellen Software ist aus Design- und Stilgesichtspunkten völliger Mist und Wegwerfsoftware. Und das ist auch durchaus logisch.
Ein Systemhaus, das projektspezifische Software schreibt, muss diese über dieses Projekt finanzieren. Ob später ein zweites Projekt kommt, in dem die Software auf Grund ähnlicher Anforderungen wieder verwertbar ist, ist unklar. Und bei unklarer Lage investiert keiner Geld in Wartbarkeit, die er auch über einen Wartungsvertrag bei dem einzelnen Kunden bekommen kann.
Wartbarkeit, Portabilität und gute Coding-Styles von vorne herein kosten erst mal schlicht mehr Geld und Zeit. Und wenn man eines von beidem nicht hat, oder nicht sieht, wann es wieder herein kommt, lässt man es eben.
Dieser Mechanismus funktioniert auch bei Consumerprodukten wie den WLAN-Routern. Hier ist der Reuse für künftige Produkte vielleicht naheliegend, aber Consumerprodukte müssen schell und preiswert an den Markt. Also beibt die SW-Qualität der Erweiterungen aus der Strecke.
So funktionieren Kommerz und Kapitalismus halt. Die beliebte Einlull-Lüge der Manager und Unternehmen, sie würden nur an ihre Kunden denken, ist eine Verküzung des wahren Gedanken. Sie denken nur an das Geld ihrer Kunden.
Der primare Ziel ist leider üblicherweise die eigene Gewinnmaximierung. Soziale Verantwortung ist bei den meisten Unternehmen nur eine Phrase.
Dort wo geht, ohne an den Kunden zu denken (z.B. Öl- und Gashandel oder die Medienindustrie, wo der Kunde per default zum Kriminellen erklärt wird), maximiert man seine Gewinne halt anders.
Diesem purkapitalistischen System, das wie jeder Extremismus auf dauer nicht funktionieren kann, soll eigentlich ein Mechanismus wie unsere soziale Marktwitschaft mit staatlichen Regelungsmechanisemen zum Wohle der Gesellschaft entgegen steuern. Nur leider wird dieses System von korrupten Politiker und deren finanzierenden Heuschreckn immer weiter unterhöhlt.
Aber was unterhöhlt wird, bricht früher oder später zusammen...
Nur haben die Korrupten Politiker und die Blinden Manager keine weite sicht, sie sehen nur das hier und jetzt oder warum glaubst du werdenn Leute entlassen obwohl die Firma Millionen Gewinne macht. Ganz einfach damit sich die Manager eine schöne gehaltserhöhung geben können.
nahezu jeglicher code ist auf die eine oder andere weise wiederverwendbar und sei es, um ihn auszubildenden zum selbststudium zu überlassen.
die meisten projekte sind mit fertigstellung der software nicht abgeschlossen. wird innerhalb der gewährleistungsfrist noch ein schlimmer fehler gefunden, hat man bei schlecht wartbarem code natürlich erstmal die lampe an.
man spart viel geld, wenn die beteiligten entwickler ordentlich, wartbar und nach engen richtlinien arbeiten - auch und gerade wenn mal jemand ausfällt.
ich kann mir nicht vorstellen, dass du oder deine firma in irgendeiner weise als software-entwickler erfolg haben. liest sich alles sehr nach 2-mann-frickelbude.
x1XX1x schrieb:
-------------------------------------------------------
> ich kann mir nicht vorstellen, dass du oder deine
> firma in irgendeiner weise als software-entwickler
> erfolg haben. liest sich alles sehr nach
> 2-mann-frickelbude.
Gerade die haben Erfolg. Nur ein dummer Mensch schreibt guten kommerziellen Code, wenn es sich irgendwie vermeiden laesst. Je schneller das Produkt draussen ist, desto besser. Mit einer guten Rechtsabteilung und einem lauten Marketing, das immer schreit, wie hervorragend das Produkt ist, kommt man mit Muell viel besser weg. Mit etwas Glueck und Frechheit, kann man den Kunden sogar noch recht lange aufgrund eigener Fehler melken.
MS-Admin schrieb:
-------------------------------------------------------
> ein Grossteil der kommerziellen Software ist aus
> Design- und Stilgesichtspunkten völliger Mist und
> Wegwerfsoftware. Und das ist auch durchaus
> logisch.
>
> Ein Systemhaus, das projektspezifische Software
> schreibt, muss diese über dieses Projekt
> finanzieren. Ob später ein zweites Projekt kommt,
> in dem die Software auf Grund ähnlicher
> Anforderungen wieder verwertbar ist, ist unklar.
> Und bei unklarer Lage investiert keiner Geld in
> Wartbarkeit, die er auch über einen
> Wartungsvertrag bei dem einzelnen Kunden bekommen
> kann.
>
> Wartbarkeit, Portabilität und gute Coding-Styles
> von vorne herein kosten erst mal schlicht mehr
> Geld und Zeit. Und wenn man eines von beidem nicht
> hat, oder nicht sieht, wann es wieder herein
> kommt, lässt man es eben.
>
> Dieser Mechanismus funktioniert auch bei
> Consumerprodukten wie den WLAN-Routern. Hier ist
> der Reuse für künftige Produkte vielleicht
> naheliegend, aber Consumerprodukte müssen schell
> und preiswert an den Markt. Also beibt die
> SW-Qualität der Erweiterungen aus der Strecke.
>
> So funktionieren Kommerz und Kapitalismus halt.
> Die beliebte Einlull-Lüge der Manager und
> Unternehmen, sie würden nur an ihre Kunden denken,
> ist eine Verküzung des wahren Gedanken. Sie
> denken nur an das Geld ihrer Kunden.
>
> Der primare Ziel ist leider üblicherweise die
> eigene Gewinnmaximierung. Soziale Verantwortung
> ist bei den meisten Unternehmen nur eine Phrase.
> Dort wo geht, ohne an den Kunden zu denken (z.B.
> Öl- und Gashandel oder die Medienindustrie, wo der
> Kunde per default zum Kriminellen erklärt wird),
> maximiert man seine Gewinne halt anders.
>
> Diesem purkapitalistischen System, das wie jeder
> Extremismus auf dauer nicht funktionieren kann,
> soll eigentlich ein Mechanismus wie unsere soziale
> Marktwitschaft mit staatlichen
> Regelungsmechanisemen zum Wohle der Gesellschaft
> entgegen steuern. Nur leider wird dieses System
> von korrupten Politiker und deren finanzierenden
> Heuschreckn immer weiter unterhöhlt.
>
> Aber was unterhöhlt wird, bricht früher oder
> später zusammen...
>
Ja natürlich ist das so, auf diese Weise funktioniert der moderne Kapitalismus. Im Grunde ist es schon nicht in Ordnung, aber man muss langsam lernen, dass ein anderes System von den Menschen nicht akzeptiert wird. Oder sollen wir zurück zum Kommunismus? Lieber nicht, denn dort schaut schliesslich auch wieder jeder darauf, möglichst viel Geld bzw. Macht zu erhalten. So funktioniert der Mensch. Und dann finde ich geht es uns momentan doch ganz gut im Vergleich zu den kommunistischen bzw. post-kommunistischen Nationen.
MS-Admin schrieb:
> Der primare Ziel ist leider üblicherweise die
> eigene Gewinnmaximierung.
Wieso leider? Es ist gut so.
Soll jeder die Gewinne anderer maximieren? Das wäre Sklavenarbeit und unmenschlich. Außerdem weiß jeder selbst für sich am Besten, was er mehr und was er weniger mag. Selbst eine "Expertenkommission", die 5-Jahres-Pläne erstellt, weiß es nicht besser.
> Soziale Verantwortung
> ist bei den meisten Unternehmen nur eine Phrase.
Nonsens. Sie wird dort gelebt und ist die einzige Quelle sozialer Verantwortung - ohne Moos ist nun mal nix los.
> Dort wo geht, ohne an den Kunden zu denken (z.B.
> Öl- und Gashandel
Hä? Das sind Staatsmonopole, also eher Kommunismen, nix mit Kapitalismus.
>oder die Medienindustrie, wo der
> Kunde per default zum Kriminellen erklärt wird),
Naja, mittlerweile handeln 90% der Kunden kriminell und raubkopieren, was das Zeug hält.
> maximiert man seine Gewinne halt anders.
Gewinne zu maximieren ist gut, das sagt doch schon der Begriff "Gewinn". Einzige Alternative dazu: Sollte man stattdessen die Verluste maximieren?
> Diesem purkapitalistischen System, das wie jeder
> Extremismus auf dauer nicht funktionieren kann,
> soll eigentlich ein Mechanismus wie unsere soziale
> Marktwitschaft mit staatlichen
> Regelungsmechanisemen zum Wohle der Gesellschaft
> entgegen steuern.
Es gibt nirgendwo "purkapitalistische" Systeme, wie Du sie meinst. Allerdings sind alle unsere Marktwitschaften kapitalistisch = privates Eigentum ist in hohem Maße möglich.
> Nur leider wird dieses System
> von korrupten Politiker und deren finanzierenden
> Heuschreckn immer weiter unterhöhlt.
Schwachsinns-Populismus. 99% aller Politiker sind hochehrenwerte Leute, die sich bestens bemühen - aber die natürlich auch nur Menschen sind. Viele Skandale gibt es naturgemäß, da wir ein offenes System sind, wo Missetaten gottseidank eher aufgedeckt werden.
> Aber was unterhöhlt wird, bricht früher oder
> später zusammen...
Das lässt ja hoffen, das einige Schwachmaten doch noch schlauer werden...
x1XX1x schrieb:
-------------------------------------------------------
viel Mist, er hat die wahre Sachlage am Markt nicht erkannt!
Daher durchgefallen, setzen => 5!
Stiffler
Rakoon schrieb:
-------------------------------------------------------
> Nur haben die Korrupten Politiker und die Blinden
> Manager keine weite sicht, sie sehen nur das hier
> und jetzt oder warum glaubst du werdenn Leute
> entlassen obwohl die Firma Millionen Gewinne
> macht. Ganz einfach damit sich die Manager eine
> schöne gehaltserhöhung geben können.
Mann, warum schreibst Du von Dingen, von denen Du absolut nichts verstehst? Seit wann gibt es eine Relation zwischen Gewinn und Anzahl Mitarbeiter?
Anders formuliert: Wieso muß ein Unternehmen Mitarbeiter, die es nicht braucht, beschäftigen? Nur weil gute Umsätze da sind? Es gibt zwar Politiker, die das behaupten, aber deswegen sind sie ja Politiker und zu nichts anderem zu gebrauchen.
Ausserdem verwechselst Du wahrscheinlich Gewinn mit Umsatz und so weiter.
Wahrscheinlich fändest Du es besser, wenn die Manager so wenig verdienten, daß nur die Schlechtesten den Firmen voranstehen. Ein gutes Prinzip, die bestehenden Arbeitsplpätze zu erhalten.
Die Mischung aus völligem Stuss und auch guten Beobachtungen Deines Vorredners ist schon beachtenswert. Aber ich würde gerne einige Deiner Kommentare ergänzen.
titrat schrieb:
-------------------------------------------------------
> MS-Admin schrieb:
>
> > Soziale Verantwortung
> ist bei den
> meisten Unternehmen nur eine Phrase.
>
> Nonsens. Sie wird dort gelebt und ist die einzige
> Quelle sozialer Verantwortung - ohne Moos ist nun
> mal nix los.
>
Hier würde ich unterscheiden: Soziale Verantwortung im eigenen Interesse, d.h. den Mitarbeitern soll es gut gehen. Einverstanden. Wenn es dem Unternehmen aber, wegen seiner Mitarbeiter schlechter geht, muß abgespeckt werden. Schon alleine aus der sozialen Verantwortung für die benötigten Mitarbeiter.
> > maximiert man seine Gewinne halt anders.
>
> Gewinne zu maximieren ist gut, das sagt doch schon
> der Begriff "Gewinn". Einzige Alternative dazu:
> Sollte man stattdessen die Verluste maximieren?
Sehr richtig.
>
> > Diesem purkapitalistischen System, das wie
> jeder
> Extremismus auf dauer nicht
> funktionieren kann,
> soll eigentlich ein
> Mechanismus wie unsere soziale
> Marktwitschaft
> mit staatlichen
> Regelungsmechanisemen zum
> Wohle der Gesellschaft
> entgegen steuern.
>
> Es gibt nirgendwo "purkapitalistische" Systeme,
> wie Du sie meinst. Allerdings sind alle unsere
> Marktwitschaften kapitalistisch = privates
> Eigentum ist in hohem Maße möglich.
Ich glaube, man muß erst mal fragen, was er unter Kapitalismus versteht. Nicht daß auch er glaubt, daß Protestanten = Demonstranten sind.
>
> > Nur leider wird dieses System
> von
> korrupten Politiker und deren finanzierenden
>
> Heuschreckn immer weiter unterhöhlt.
>
> Schwachsinns-Populismus. 99% aller Politiker sind
> hochehrenwerte Leute, die sich bestens bemühen -
> aber die natürlich auch nur Menschen sind. Viele
> Skandale gibt es naturgemäß, da wir ein offenes
> System sind, wo Missetaten gottseidank eher
> aufgedeckt werden.
Hier ist das Problem, daß er nicht verstanden hat, was das mit den Heuschrecken auf sich hat. Heuschrecken können gar nicht wirkungsvoll agieren, wenn es sich um gesunde Unternehmen handelt. Dies aber zu erreichen muß oberstes Ziel aller Mitarbeiter eines Unternehmens sein. Ist das nicht gewährleistet (siehe den Armaturenhersteller Grohe), sind Heuschrecken eine der möglichen Konsequenzen.
>
> > Aber was unterhöhlt wird, bricht früher
> oder
> später zusammen...
>
> Das lässt ja hoffen, das einige Schwachmaten doch
> noch schlauer werden...
Die Hoffnung habe ich aufgegeben.
Hi,
wwer denkt denn da nur so 1 Dimensional? Also es gibt noch andere
Syteme außer Kapitalismus & Kommunismus. Einige sind noch nicht einmal beschrieben worden ;-).
Gewinnmaximierung ist eine sehr kurzfristige Sache, die langfristig niemals zu halten ist (John Nash & Co, wer es mathematisch möchte :-)) und immer auf Kosten anderer geht. 2 Gründe, wieso man davon lieber Abstand halten sollte und BWLer in den Knast gehören. Kettenspiele sind schließlich verboten! Und nichts anderes ist Kapitalisms, - den letzten beissen die Hunde!
stoffel010170 schrieb:
-------------------------------------------------------
> andere Syteme außer Kapitalismus & Kommunismus.
1. das und 2. haben nicht mal die 10% der Schreiber hier WIRKLICH verstanden, was Kommunismus heißt. Denn das, was sich bisher als "kommunistisch" oder auch nur "sozialistisch" bezeichnet hat und noch bezeichnet, hat mit der eigentlichen Gesellschaftsordnung nicht das geringste zutun. Ergo lehnt nahezu jeder den Kommunismus erst mal ab, weil er gehört hat, dass da dieses und jenes sein soll und jeder jeden überwacht und jeder alles mit anderen teilen muss und bla-sülz.
Aber wer sich mal versucht, damit zu befassen, sollte feststellen, dass Kommunismus ganz andere Ziele hat, als Macht, Macht und nochmals Macht - und die Ölindustrie als eher kommunistisch, denn kapitalistisch anzusehen, ist ja der größte Witz in diesem Threat!!!
Sorry, wer sowas schreibt, hat wirklich keine Ahnung, wovon er schreibt, sondern drischt nur Phrasen...
> Gewinnmaximierung ist eine sehr kurzfristige
> Sache, die langfristig niemals zu halten ist (John
> Nash & Co, wer es mathematisch möchte :-)) und
> immer auf Kosten anderer geht.
Sehe ich ganz genauso. Klar muss die Firma von irgend was leben, klar soll sie Gewinne machen, um neue Produkte herstellen zu können, um zu expandieren, investieren usw. ABER:
heute ist es ja so, dass die Aktienkurse derart rasant ins STEIGEN!!! geraten, wenn eine Firma ankündigt, dass sie 1000, 2000, 10000 Arbeitsplätze streicht, dass man sich fragen muss, wer hier kranker im Hirn ist - die Firmen, oder die Aktionäre??
UND - klar, alle an die Börse, alle sollen ruhig ihre Belegschaft entlassen - komischerweise kann heute aber nahezu keine Firma mehr ihre Aufträge erfüllen!!! Beispiele??
Ich habe nen Wäschetrockner von AEG bestellt - 8 Wochen Lieferzeit, weil die Firma nicht hinterher kommt, die Bestellungen zu bearbeiten; Möbel bestellt - 9 Wochen Lieferzeit!!!!, weil die Firma nicht mit der Abarbeitung der Aufträge hinterherkommt, Auftrag an Baufirma für ne Terasse erteilt - kann dieses Jahr nicht mehr erfüllt werden, weil keine Leute da sind, die er dafür frei hat - KEINE LEUTE?? Bei 5 Mio Arbeitslosen??? Aber dann Leute entlassen, um Gewinne zu maximieren??? Wie gesagt - Gewinne sind ok, aber dieses neue Schlagwort "Gewinnmaximierung" ist kurzfristig, kurzsichtig und absolut tödlich für die Wirtschaft auf etwas längere Sicht!!
> Kettenspiele sind schließlich verboten!
> Und nichts anderes ist Kapitalisms - den letzten beissen die Hunde!
Ohne weitere Worte!!!!
Schön wäre es wenn ab einer gewissen Größe des Entwicklerteams wirklich Wert auf guten Code gelegt werden würde. Ich arbeite an einem Projekt an dem 250 Leute mitarbeiten, und die Qualität der Dokumentation und der Zulieferungen (auch Code) ist unter aller Sau.
MS-Admin schrieb:
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> ein Grossteil der kommerziellen Software ist aus
> Design- und Stilgesichtspunkten völliger Mist und
> Wegwerfsoftware. Und das ist auch durchaus
> logisch.
>
> Ein Systemhaus, das projektspezifische Software
> schreibt, muss diese über dieses Projekt
> finanzieren. Ob später ein zweites Projekt kommt,
> in dem die Software auf Grund ähnlicher
> Anforderungen wieder verwertbar ist, ist unklar.
> Und bei unklarer Lage investiert keiner Geld in
> Wartbarkeit, die er auch über einen
> Wartungsvertrag bei dem einzelnen Kunden bekommen
> kann.
>
> Wartbarkeit, Portabilität und gute Coding-Styles
> von vorne herein kosten erst mal schlicht mehr
> Geld und Zeit. Und wenn man eines von beidem nicht
> hat, oder nicht sieht, wann es wieder herein
> kommt, lässt man es eben.
>
> Dieser Mechanismus funktioniert auch bei
> Consumerprodukten wie den WLAN-Routern. Hier ist
> der Reuse für künftige Produkte vielleicht
> naheliegend, aber Consumerprodukte müssen schell
> und preiswert an den Markt. Also beibt die
> SW-Qualität der Erweiterungen aus der Strecke.
>
> So funktionieren Kommerz und Kapitalismus halt.
> Die beliebte Einlull-Lüge der Manager und
> Unternehmen, sie würden nur an ihre Kunden denken,
> ist eine Verküzung des wahren Gedanken. Sie
> denken nur an das Geld ihrer Kunden.
>
> Der primare Ziel ist leider üblicherweise die
> eigene Gewinnmaximierung. Soziale Verantwortung
> ist bei den meisten Unternehmen nur eine Phrase.
> Dort wo geht, ohne an den Kunden zu denken (z.B.
> Öl- und Gashandel oder die Medienindustrie, wo der
> Kunde per default zum Kriminellen erklärt wird),
> maximiert man seine Gewinne halt anders.
>
> Diesem purkapitalistischen System, das wie jeder
> Extremismus auf dauer nicht funktionieren kann,
> soll eigentlich ein Mechanismus wie unsere soziale
> Marktwitschaft mit staatlichen
> Regelungsmechanisemen zum Wohle der Gesellschaft
> entgegen steuern. Nur leider wird dieses System
> von korrupten Politiker und deren finanzierenden
> Heuschreckn immer weiter unterhöhlt.
>
> Aber was unterhöhlt wird, bricht früher oder
> später zusammen...
>
Ich seh schon den reuse per default kommen!
mfg qpid
x1XX1x schrieb:
-------------------------------------------------------
> liest sich alles sehr nach
> 2-mann-frickelbude.
2 Mann Frickelbuden haben den Vorteil, dass ein einziges vermurkstes Projekt, genau die 2 Mann nicht nur in den Firmenpleite und sondern auch in den persönlichen Konkurs treiben.
Nutzt man das als Kunde seine Macht nicht schamlos aus, so hat man den zuverlässigsten Lieferanten, den man sich wünschen kann. Selbstverständlich kommt es dabei immer auf das Auftragsvolumen an.
Auch sollten die, die den Großkonzern zu ihrem persönlichen Übervater machen, mal einen Blick hinter die Kulissen werfen. Dort werkeln Freelancer aus aller Welt ein Produkt zusammen, bei dem oft noch nicht mal Schlüssel-KnowHow bei denen liegt, die ihre Brand drauf pappen.
Michael - alt schrieb:
-------------------------------------------------------
> Wahrscheinlich fändest Du es besser, wenn die
> Manager so wenig verdienten, daß nur die
> Schlechtesten den Firmen voranstehen. Ein gutes
> Prinzip, die bestehenden Arbeitsplpätze zu
> erhalten.
Da ist er wieder der alte Aberglaube, dass der Gierigste auch der Chef ist, der Kunden, Mitarbeitern und Gesellschaft am meistens nützt.
MS-Admin schrieb:
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> So funktionieren Kommerz und Kapitalismus halt.
> Die beliebte Einlull-Lüge der Manager und
> Unternehmen, sie würden nur an ihre Kunden denken,
> ist eine Verküzung des wahren Gedanken. Sie
> denken nur an das Geld ihrer Kunden.
Falsch sie denken an die eigene Wohlstandsmehrung. Dazu gibt es mehrere Vorgehensweisen. Das Modell Kundenabzocke ist in erster Linie für Monopolisten und Oligarchen in Schlüsselmärkten geeignet.
> Der primare Ziel ist leider üblicherweise die
> eigene Gewinnmaximierung.
Wieso leider ? Gewinnmaximierung ist aller Erfahrung nach die einzig dauerhaft verlässliche Motivation unternehmerisch oder politisch tätig zu sein. Es gilt also den inkompetenten Egoisten aber auch den humanen Leistungsträgern Gewinnziele vorzugeben die allen nützen. Die alleinige Zielvorgabe Kapitalmehrung taugt da sicherlich nicht
> Soziale Verantwortung
> ist bei den meisten Unternehmen nur eine Phrase.
Richtig, das sind in der Regel PR-Massnahmen, die wie jede Werbung den Absatz mittelbar oder unmittelbar fördern sollen.
> Diesem purkapitalistischen System, das wie jeder
> Extremismus auf dauer nicht funktionieren kann,
> soll eigentlich ein Mechanismus wie unsere soziale
> Marktwitschaft mit staatlichen
> Regelungsmechanisemen zum Wohle der Gesellschaft
> entgegen steuern. Nur leider wird dieses System
> von korrupten Politiker
Drohungen internationaler Organisationen, Korruption, Inkompetenz und falsch verstandenes Gutmenschentum sind der Cocktail der die soziale Marktwirtschaft in Deutschland zerstört hat.
> und deren finanzierenden
> Heuschreckn immer weiter unterhöhlt.
Die Heuschrecken die, wie z.B. bei Grohe oder Tank und Rast, die Einkünfte vieler Arbeitnehmer und Kleingewerbetreibender an sich reißen, sind sicherlich zu verurteilen. Allerdings kann man mit einer Axt Menschen den Schädel spalten, ihnen aber auch ein wärmendes Feuer geben.
> Aber was unterhöhlt wird, bricht früher oder
> später zusammen...
Wie die Geschichte der Revolutionen dieser Erde lehrt, sollte man für diesen Fall allerdings ein tragfähiges Gesellschaftsmodell zur Verfügung haben, sonst geht der noch steuerbare Raub in unkontrollierbares Raubrittertum über.
Die Ghettobewohner unseres Landes oder auch Frankreichs wissen mittlerweile was das bedeutet. Daher aber ach nur deswegen ihre momentane Langmut gegenüber den Chaosregierungen in der EU. In diesem Bevölkerungsschichten fischen die Radikalen, sehr erfolgreich, momentan insbesondere die, die Nationalismus als Werbeträger nutzen.
So, und das ist sehr wohl im Sinne der momentanen Profiteure, werden alle Denkansätze blockiert territorial begrenzte Lösungen zu entwickeln.
qwert schrieb:
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> Und dann finde ich geht
> es uns momentan doch ganz gut im Vergleich zu den
> kommunistischen bzw. post-kommunistischen
> Nationen.
Momentan - richtig. Da aber keine grössere Region existiert bei der der unbegrenzter Egoismus zu Breitenwohlstand geführt hat bzw. in der Lage war erreichten Wohlstand zu sichern, besteht durchaus Bedarf an neuen Wirtschafts bzw. Gesellschaftsmodellen wenn humanistische Grundsätze dauerhaft verwirklicht werden sollen.
>> Gewinnmaximierung ist eine sehr kurzfristige Sache, die langfristig niemals zu halten ist (John Nash & Co, wer es mathematisch möchte :-)) und immer auf Kosten anderer geht.
> Sehe ich ganz genauso. Klar muss die Firma von irgend was leben, klar soll sie Gewinne machen, um neue Produkte herstellen zu können, um zu expandieren, investieren usw.
> ABER: heute ist es ja so, dass die Aktienkurse derart rasant ins STEIGEN!!! geraten, wenn eine Firma ankündigt, dass sie 1000, 2000, 10000 Arbeitsplätze streicht, dass man sich fragen muss, wer hier kranker im Hirn ist - die Firmen, oder die Aktionäre??
> UND - klar, alle an die Börse, alle sollen ruhig ihre Belegschaft entlassen - komischerweise kann heute aber nahezu keine Firma mehr ihre Aufträge erfüllen!!!
> KEINE LEUTE?? Bei 5 Mio Arbeitslosen??? Aber dann Leute entlassen, um Gewinne zu maximieren???
> Wie gesagt - Gewinne sind ok, aber dieses neue Schlagwort "Gewinnmaximierung" ist kurzfristig, kurzsichtig und absolut tödlich für die Wirtschaft auf etwas längere Sicht!!
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
>> Der primare Ziel ist leider üblicherweise die eigene Gewinnmaximierung.
> Wieso leider? Gewinnmaximierung ist aller Erfahrung nach die einzig dauerhaft verlässliche Motivation unternehmerisch oder politisch tätig zu sein.
Es gibt auch noch Prestige und Spass.
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
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Kommentare: 160 | letzter Beitrag 26.05. 23:16
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
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