Wichtigstes Merkmal des Open-Source Gedankens ist doch gerade das es keine Individuen in dem Sinne gibt. Ein jeder kann sozusagen kontributieren ohne das es eine Rechtfertigung gibt, was ja gerade die Schönheit von Open-Source ausmacht. Ein homogener Programmierer-Brei, in welchem die einzelne Code-Zeile keinem Finger zuzuordnen ist. So gesehen stellt Open-Source quasi das Flagschiff des kommunistischen Gedankens da, ein Paradebeispiel an selbstloser, opferbereiter Zusammenarbeit.
Deshalb ist die Frage nachdem WER vollkommen nichtig, es zählt einzig die Frage nach dem WAS!
Ich will das schon wissen. Nicht dass mein Filesystem am Ende von einem Mörder stammt.
Ob das FS von einem Mörder stammt oder nicht, ist mir relativ egal. Solange er gute Arbeit leistet. Wobei ich zugeben muss, dass ich eigentlich immer ext3 benutze. Bisher nie Probleme damit gehabt :)
XPpp schrieb:
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> Nicht dass mein Filesystem am Ende von einem Mörder stammt.
> implizieren, dass man mit der Benutzung diesen Mörder unterstützen würde
6/10
Das geht noch besser!
[ ] du hast den Open-Source Gedanken verstanden
elskandalo schrieb:
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> Wichtigstes Merkmal des Open-Source Gedankens ist doch gerade das es keine
> Individuen in dem Sinne gibt. Ein jeder kann sozusagen kontributieren
Eben das ist nicht die Realität - weder beim Linux-Kernel, noch bei anderen pseudo-offenen "Community"-Projekten wie z.B. der Wikipedia.
Natürlich ist es die Realität - wie bitte erklärst du dir sonst den unglaublichen Erfolg von Open-Source?? Es ist doch vollkommen klar das dieser lediglich auf dem Gemeinschaftsgedanken fusst!
Es kommt immer auf den Blickwinkel an ...
Wenn es um die reine Technik geht, wäre es tatsächlich nicht wichtig, wer etwas dazu beisteuert. Hauptsache es funktioniert.
Nur interessiert das rein Technische die Wenigsten. Software wird ja oft nur eingesetzt, weil man den Namen kennt (Microsoft ist das beste Beispiel oder auch Android von Googel).
Wenn nun Intel, Googel, etc. den Kernel mit entwickeln gibt dies für viele ein gewisses Vertrauen in das Produkt. Das künftig Firmen auf Linux setzten ist deshalb umso wahrscheinlicher. Ob dies nun gut oder schlecht ist, das will ich gar nicht beurteilen.
So lange der Kernel OS ist, und die "kleinen" Entwickler die gleichen Rechte habe, solange kann ich mich damit abfinden.
Problematisch wird es allenfalls für Microsoft. Aber meine Theorie ist ja eh, dass sich Microsoft irgendwann die teure Softwareentwicklung spart, und z.B. auf Linux setzt (natürlich mit einem eigenen UI). Dafür konzentriert man sich mehr auf das Anbieten von Dienstleistungen im Support-Bereich (das Verkaufsnetz hätten Sie ja auch). Gut ist ein bisschen gewagt, aber wenn man sich die Geschichte von IBM anschaut ach nicht ganz abwegig :-)
elskandalo schrieb:
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> Natürlich ist es die Realität - wie bitte erklärst du dir sonst den
> unglaublichen Erfolg von Open-Source??
Auch wenn Linus Torvalds die GPL als Lizenz für sein Linux benutzt hat, bitte ich Dich, Open Source nicht ständig mit diesem "Free Software"-Gedankengut in einen Topf zu werfen.
Das sind immer noch zwei verschiedene Dinge.
Danke.
Stefan_bereits_benutzt schrieb:
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> Ob das FS von einem Mörder stammt oder nicht, ist mir relativ egal.
Mir auch.
> Wobei ich zugeben muss, dass ich eigentlich immer
> ext3 benutze.
Für Linux verwende ich immer noch am liebsten ReiserFS (3.6), schade dass Version 4 nicht weiter gefördert wird. In Zukunft vielleicht btrfs, oder ZFS wie bei FreeBSD und Solaris, wenn es doch noch über die Lizenzhürden in den Kernel gelangen sollte.
Und was wissen wir schon über die persönlichen Macken der anderen Entwickler? Alles biedere, brave Streber, die keiner Fliege ein Haar krümmen können?
Er hat nicht mit einer Silbe kostenlos, gratis, umsonst oder Freesoftware erwähnt...
gabs da nicht sogar mal was? mir fällt gerade der Name nicht ein...
mario_zh schrieb:
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> Problematisch wird es allenfalls für Microsoft. Aber meine Theorie ist ja
> eh, dass sich Microsoft irgendwann die teure Softwareentwicklung spart, und
> z.B. auf Linux setzt (natürlich mit einem eigenen UI).
Wobei dabei die Frage wäre wo der Vorteil für MS wäre den NT-Kernel gegen Linux auszutauschen...
> sozusagen kontributieren
Der usus der verba aliena ist auf ein minimum zu reduzieren.
QDOS schrieb:
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> Wobei dabei die Frage wäre wo der Vorteil für MS wäre den
> NT-Kernel gegen Linux auszutauschen...
Man würde Entwicklungs- bzw. Pflegekosten für einen eigenen Kernel sparen.
Ich halte es aber für wahrscheinlicher, daß ich am Samstag den Lotto-Jackpot knacke.
(Ich spiele übrigens kein Lotto)
QDOS schrieb:
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> gabs da nicht sogar mal was? mir fällt gerade der Name nicht ein...
http://de.wikipedia.org/wiki/Reiserfs
http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Reiser_%28Entwickler%29
Schönen Abend noch
Just Me.
It_sMe@jabber.org
Was hat das mit Kommunismus zu tun? Es ist für die großen Unternehmen einfach wirtschaftlicher, diese MS-Konkurrenzplattform gemeinsam zu pflegen, als dass jeder sein eigenes Süppchen kocht - und genau für so etwas ist diese Statistik gut: Transparenz. Denn wer die meisten Entwickler stellt, der hat auch den meisten Einfluß auf die Richtung, in die es geht. -- Wer das nicht versteht, versteht die Marktwirtschaft nicht. Und die finanziert das Ganze.
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