Da gibt es schon entsprechende Releases für 3.3 und 3.4, statt darauf zu warten, dass Apache und die anderen Resteverwerter in die Gänge kommen?
Oder ist es so, dass die Fixes schon längst in LO sind und TeamOO ihren Kunden Gründe liefern muss, warum sie nicht wechseln sollen?
Zickenkrieg
Da sie damals zu Oracle gehalten haben, hindert nun vermutlich ihr falscher Stolz sie, sich LibreOffice anzuschließen.
Und die Profis sind alle schon zu Office 2010 abgewandert.
ms sah sich wegen der erfolgreichen konkurrenz( zb: http://www.golem.de/1112/88559.html ) der sehr guten alternativen in den letzten jahren gezwungen den preis für eine basisversion seiner sw in den letzten jahren von version zu version immer weiter zu senken...eben weil die profis(die du wohl meinst) zu oo gewechselt sind...ne profilizenz ist mittlerweile auch spottbillig zu haben...
man-in-the-middle schrieb:
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> Da sie damals zu Oracle gehalten haben, hindert nun vermutlich ihr falscher
> Stolz sie, sich LibreOffice anzuschließen.
Tja und andersrum könnte man sagen dass der falsche Stolz der LO-Leute erst dazu geführt hat, dass diese gegangen sind weil ihnen was nicht passte und nun alles in mehrere Projekte aufgesplittet ist. Hätten ja bleiben können...
Rulf schrieb:
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> eben weil die profis(die du wohl meinst) zu oo
> gewechselt sind...
Lol, die meisten Profis sind doch schon längst wieder zurück zu MSO, weil OO/LO einfach viel zu oft Probleme gemacht hat und zudem kein gutes Gesamtpaket abliefert, weil nur Writer und Calc so halbwegs zu gebrauchen sind. Der Rest davon ist total furchtbar und unbrauchbar. Es reicht halt nicht dass ein Programm nix kostet und der Code OpenSource ist, das Programm muss auch den Anforderungen standhalten.
Einzig in privaten Bereich kann OO/LO Punkten, weil da die meisten eh nicht mehr machen als Briefe schreiben und hier und da mal Tabellenkalkulation.
Kampf gegen Windmühlen. OO galt früher als cool und voll toll, heute gilt dagegen LO als cool und voll toll. Wer nicht bei LO mitmacht ist böse und hat "falschen Stolz".
Bis es bei LO mal Streit gibt und wieder ein Fork entsteht, dann gilt der als cool und voll toll und LO ist böse und scheisse und überhaupt. So ist das immer.
Und das verwirrt den normalen Nutzer auch. Jahrelang wurden alle vollgelabert dass sie OO installieren sollen, dann installieren sie es und heute heisst es auf einmal "installier lieber LO", nur weil das den "IT-Profis" im Internet besser gefällt, weil ihnen irgendne Ideologie wichtiger ist als der praktische Nutzen (der bei LO nunmal nicht anders ist als bei OO). Und irgendwann ist der normale Nutzer genervt und nimmt wieder MSO.
Team OpenOffice.org hat sich den Namen ja nicht zum Spaß gegeben. Die wollen so tun, als würden die das offizielle OpenOffice.org anbieten und Spenden abgreifen.
Der Golem-Artikel ist einfach mal faktisch falsch, wenn behauptet wird: „Das Team Openoffice besteht aus zahlreichen ehemaligen Openoffice-Entwicklern“.
Hätte der Artikel-Praktikant sich mal die Mühe gemacht, auf die Webseite http://www.teamopenoffice.org/en/the-team-en.html zu schauen, wäre längst klar geworden, dass dieses Team nicht aus zahlreichen, sondern nur aus 4 Leuten besteht, von denen die Hälfte mit Software-Entwicklung nichts am Hut hat:
"Götz Wohlberg (..) team expert for sales and product marketing at OOo"
"Thomas Mitzka (..) explaining OpenOffice.org, training people in the software and helping potential users understand what OOo has to offer them."
Die 5 Bugfixes, die WLO 3.3.1 enthält, sind allesamt auch nicht von TeamOO geschrieben wurden, was sich glücklicherweise leicht erschließen lässt, da TeamOO auf Apache-BugTracker-Einträge verweist.
Auch hier hat der Artikel-Autor schlechte Arbeit geleistet.
Sowohl das mit den 4 Leuten, als auch die Herkunft der 5 Bugfixes hätte sich durch nicht mal 5 Minuten Rechercheaufwand herausfinden lassen.
Rapmaster 3000 schrieb:
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> Tja und andersrum könnte man sagen dass der falsche Stolz der LO-Leute erst
> dazu geführt hat, dass diese gegangen sind weil ihnen was nicht passte und
> nun alles in mehrere Projekte aufgesplittet ist. Hätten ja bleiben
> können...
Nein, das könnte man nicht sagen – nicht ernsthaft jedenfalls.
Die bürokratischen Hürden, die Sun und später Oracle externen Entwicklern in den Weg gelegt hatten, haben sich die LibreOffice-Abspalter ja nicht ausgedacht. Man war z.B. zu zahlreichen Papierkriegen mit Suns/Oracles Rechtsabteilung gezwungen um sein Copyright an Sun/Oracle abzutreten und Patches verifizieren zu lassen.
Da man das Copyright abtreten musste, war's z.B. nicht erlaubt, LGPL-Code aus anderen Projekten in OO einzubauen. Dazu müsste man erst den Code-Autor des anderen Projekts dazu bringen, dass er den Papierkrieg durchmacht.
Rapmaster 3000 schrieb:
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> Tja und andersrum könnte man sagen dass der falsche Stolz der LO-Leute erst
> dazu geführt hat, dass diese gegangen sind weil ihnen was nicht passte und
> nun alles in mehrere Projekte aufgesplittet ist. Hätten ja bleiben
> können...
Die Mehrheit der freien OpenOffice-Entwickler war mit dem Vorgehen von Oracle zutiefst unzufrieden. Von "was nicht passte" kann keine Rede sein. Oracle hat sich einen Dreck um freie Entwickler gekümmert.
Nach fast einem Jahr Warte- und Bedenkzeit, ob Oracle vielleicht doch noch die Wende schafft, hatten die freien Entwickler genug von Oracles Geschäftsgebaren und haben sich und ihr Hobby nicht länger von einem großen Konzern unterdrücken lassen. LibreOffice entstand als Nachfolger von GoOO, einer vor Jahren von Novell initierten OpenOffice-Abspaltung.
nope...funktioniert ganz gut...
welche anforderungen meinst du?...möglichst teuer zu sein?....den kunden mit immer neuen, zur vorgängerversion nicht kompatiblen dateiformaten zu ärgern?...möglichst unkontrolliert und in den unmöglichsten situationen abzustürzen(inkl dateiverlust natürlich)?...für schadsoftware möglichst anfällig zu sein?...könnte jetzt noch hundert andere punkte anführen...sämtliche argumente pro mso haben sich in meinen augen jedenfalls mittlerweile vollkommen erledigt oder sogar ins gegenteil verkehrt...
Ich musste vor wenigen Tagen für die Schule in Windows booten, weil wir C# "lernen" und ich eine Hausaufgabe zu erledigen hatte. Wie ich später erfahren habe, habe ich dem Lehrer nur mal wieder nicht zugehört und die war freiwillig, weswegen nur ich die am Ende gemacht habe ^^.
Naja, dieses MS VisualStudio gabs nur in der 2010er-Version, die Schule hat aber die 2008er-Version.
Weil es schon geschönt wäre, wenn ich sagen würde, mein Vertrauen in alles, das von MS kommt, sei im Keller, habe ich den Quellcode am Ende in ein Word-Dokument kopiert.
Warum ein Word-Dokument? Naja, bei der letzten Hausaufgabe, habe ich erfahren, dass es Unglück bringt, unter Windows Textdateien zu verwenden und die Schule hat kein Office, das OpenDocument versteht, sondern setzt voll auf MS-Office.
Obwohl die Schule WinXP verwendet, ich das dafür auch verwendet habe, und auch noch die gleiche Version von MS-Office verwendet wurde, ist mein Vertrauen in MS derart im Eimer, dass ich den Code auch noch als PDF gedruckt habe.
Und das war auch sehr gut so: Denn trotz dieser optimalen Umstände, hat es MS fertig gebracht, dass der Code mit seinen Einrückungen und den Kommentaren absolut unleserlich wurde.
Verwendet wurden ausschließlich MS-Produkte (außer den PDF-Drucker, der das ja gerettet hat) und zum Einrücken wurde nur die Tabulator-Taste verwendet. An meinem Rechner und dem Rechner meines Vaters war das Dokument auch nachdem ich in der Schule mal wieder mein Vertrauen in MS stärken durfte, leserlich eingerückt. Dankeschön, MS, fahr’ zur Hölle!!EinsElf
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.12.11 21:25 durch __destruct().
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