Hallo,
ich frage mich "WARUM wird immer mehr (bzw. immer wieder) die vertikale Auflösung reduziert?".
Mein Dell 24" (ca. zwei Jahre alt) bietet 1920x1200 Pixel. Es wurde (damals) u.a. damit geworben, das Display auch um 90 Grad hochkant drehen zu können (etwas für größere Seitenansichten).
Wenn ich mir als Nicht-Profil-Grafiker-etc, sondern als Endverbraucher-Normalo-etc. die Praxis anschaue, dann stelle ich fest:
- Es fehlen eher Pixel in der Vertikalen/Höhe als in der Horizontalen/Breite.
- - Bei Exceltabellen ist es "fast" ausgeglichen und die Breite hilft zur Übersichtlichkeit
- - Bei vielen anderen Anwendungen ist es "umgekehrt": Wordtexte, Webseiten - sogar bei Bildbearbeitungen mit Aperture etc. ist "oft" rechts noch Platz übrig, aber nach oben/unten wird gescrollt!!!
Ganz ehrlich:
Mich kotzt diese vermeintliche Verbesserung und die Formatvielfalt die sich aus igendwelchen Herstellkostensenkungen ergeben haben mittlerweile an sorry - das muss mal geschrieben werden)...
Das ist ähnlich wie mit/bei diesen mittlerweile als "toller Mehrwert i.S. der Farbbrillianz"-Hochgelobten Bildschirmen mit Spiegel-all-In. (Egal ob Notebooks, iMac oder Netbook) Noch vor ein paar Jahren war es toll, endlich zu entspiegeln!
- Schlussendlich sehe ich hier vermehrt "Massen-Veralberung" und immer weniger Qualitätssteigerung bzw. Produktverbesserung
.
PUNKT
Bildschirme im Breitbildformat sind eben angenehmer für das menschliche Auge. Auch fällt uns das Bewegen des Kopfes in horizontaler Richtung einfacher wie in vertikaler Richtung.
Ich persönliche finde so breite Bildschirme auch ganz nützlich. Vor allem in Kombination mit Tiling-Window-Manager (Win7 bringt nun ja auch Funktionen in die Richtung mit). Man kann wunderbar 2 Dokumente nebeneinander platzieren.
Was mir aber irgendwie noch fehlt sind speziell dafür angepasste Browser.
Auch wenn es angenehmen für das Auge und die BEwegung sein soll, ist es doch besser kurze Texte (breite) und dafür längere zu haben, aus genau dem Grund ist Golem auch nur ka 900-1000px breit und jeder halbwegs gescheite text ist auch in mehreren Spalten so.
Es ist wohl eher technisch einfacher in die breite als in die höhe zu gehen oder es hat sich auf irgende einem dämlichen grund so entwickelt. Aber ansonsten kann ich mir das auch nicht erklären wieso die Auflösung in der horizontalen ständig wächst und in der vertikalen stagniert oder gar reduziert.
Ich persönlich werde mir lieber einen 1900x1200 Monitor holen, als einen 1920x1080.
wingwing schrieb:
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> Hallo,
>
> ich frage mich "WARUM wird immer mehr (bzw. immer wieder) die vertikale
> Auflösung reduziert?".
>
Es wird nicht die vertikale Auflösung reduziert, sondern bei gleicher vertikaler Auflösung die horizontale erhöht. Aber vermutlich ist bei dir das Glas auch eher halb leer statt halb voll.
Die Diagonale taugt über Seitenverhältnisklassen hinweg nämlich schlicht nicht als Vergleichskriterium. Ein 24" 16:10-Monitor ist nicht in der Klasse der 24" 4:3-Monitore mit reduzierter vertikaler Auflösung zu sehen, sondern eher in der Klasse der 20" 4:3-Monitore, nun aber mit 1920 statt 1600 Pixeln in der Horizontalen.
Darüber hinaus ist das menschliche Gesichtsfeld eher in der Breite orientiert und es hat sicher auch eine Bewandtnis, dass das menschliche Gehirn Seitenverhältnisse im "goldenen Schnitt" als angenehm empfindet und der eben nicht quadratisch ist, sondern 16:10 am nächsten kommt.
> Mein Dell 24" (ca. zwei Jahre alt) bietet 1920x1200 Pixel. Es wurde
> (damals) u.a. damit geworben, das Display auch um 90 Grad hochkant drehen
> zu können (etwas für größere Seitenansichten).
Das kann man doch mit fast allen guten Bildschirmen.
>
> Wenn ich mir als Nicht-Profil-Grafiker-etc, sondern als
> Endverbraucher-Normalo-etc. die Praxis anschaue, dann stelle ich fest:
> - Es fehlen eher Pixel in der Vertikalen/Höhe als in der
> Horizontalen/Breite.
> - - Bei Exceltabellen ist es "fast" ausgeglichen und die Breite hilft zur
> Übersichtlichkeit
> - - Bei vielen anderen Anwendungen ist es "umgekehrt": Wordtexte, Webseiten
> - sogar bei Bildbearbeitungen mit Aperture etc. ist "oft" rechts noch Platz
> übrig, aber nach oben/unten wird gescrollt!!!
>
Das Problem ist eher, dass die meisten Nutzer auf das in der prä-Win95-Ära bei MS verbreitete "anwendungszentrierte Arbeiten" konditioniert sind und deshalb alles im Vollbild aufhaben. Das hat MS damals aus Lizenzgründen so gemacht, denn hätten sie Windows 2 und 3 dokumentzentriert wie z.B. MacOS aufgebaut, hätten sie Probleme mit Apple bekommen. Ist Vollbild bei niedrigen Auflösungen noch sinnvoll, schwindet der Sinn immer mehr, je weiter sich die horizontale Auflösung von 1280 Pixeln entfernt.
Vollbild ist bei einigen Anwendungen durchaus sinnvoll, aber gerade bei diesen Anwendungen (IDEs, Bildbearbeitung etc) kann man die Paletten ja links und rechts anordnen und in der Mitte einen hochkantigen Streifen fürs Dokument haben.
> Ganz ehrlich:
> Mich kotzt diese vermeintliche Verbesserung und die Formatvielfalt die sich
> aus igendwelchen Herstellkostensenkungen ergeben haben mittlerweile an
> sorry - das muss mal geschrieben werden)...
> Das ist ähnlich wie mit/bei diesen mittlerweile als "toller Mehrwert i.S.
> der Farbbrillianz"-Hochgelobten Bildschirmen mit Spiegel-all-In. (Egal ob
> Notebooks, iMac oder Netbook) Noch vor ein paar Jahren war es toll, endlich
> zu entspiegeln!
>
Der Spiegel ist genau so eine Sache. Im gedämpften Licht oder mit Lichtquellen im Rücken stört er, das ist richtig. Doch kann man Desktops so aufstellen, dass man keine Lichtquelle im Rücken hat. Bevor jetzt dagegen angebracht wird, dass man nicht seine Räumlichkeiten an den Rechner anpassen will: Warum wird bei der Musikanlage akzeptiert, Möbel ggf. nach der Raum-Akustik auszurichten und Boxen nicht einfach irgendwo hinzuknallen, bei Rechnern aber nicht auf Lichtverhältnisse zu achten?
Bei Notebooks sehe ich ein Spiegeldisplay eher als Vorteil. Denn ein mattes streut einfallendes Licht. In sehr hellen Lichtverhältnissen, z.B. direkte Sonneneinstrahlung draußen, was bei Notebooks durchaus öfter vorkommen dürfte, braucht man dann schon eine extrem helle (=teure und Akkulaufzeit raubende) Hintergrundbeleuchtung, damit man wenigstens noch rudimentär was erkennt und nicht alles in einer grauen Soße absäuft. Einen Spiegelbildschirm dreht man einfach 3-4 Grad beiseite und hat wieder freie Sicht. Und der funktioniert auch an hellen Tagen ohne direkten Sonnenschein draußen.
> - Schlussendlich sehe ich hier vermehrt "Massen-Veralberung" und immer
> weniger Qualitätssteigerung bzw. Produktverbesserung
Ich sehe eher eine Anpassung an die Biologie des Menschen, siehe "goldener Schnitt". 16:9 mag ich selber nicht, aber 16:10 finde ich für PC-Monitore perfekt.
L_tD schrieb:
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> Auch wenn es angenehmen für das Auge und die BEwegung sein soll, ist es
> doch besser kurze Texte (breite) und dafür längere zu haben, aus genau dem
> Grund ist Golem auch nur ka 900-1000px breit und jeder halbwegs gescheite
> text ist auch in mehreren Spalten so.
Deswegen beherrschen alle GUIs heute Fenster. Wenn man natürlich alles im Fullscreen betreibt, ist so ein Breitbild blöd. Aber warum sollte man das auch heute noch tun...
Einfache sache
1) Warum immer Breiter?
- Man orientiert sich wie gesagt am Menschlichen Gesichtsfeld
- Kinoformate, gehen immer mehr in die Breite und somit wäre es DUMM höhere anstatt breitere Monitore zu verkaufen da es sich nicht lohnt, da viele halt Kino Gefühl haben wollen
2) Zielgruppe?
- Ich denke nicht das es für den (Sorry) DAU gemacht es der Bildschirm ehr für Entwickler damit diese Farbunterschiede DIREKT sehen können und besser erkennen. Mal daran gedacht?
Gruß Coldi
Hi oni,
danke für deine sehr ausführlichen Hintergründe. Finde ich erstmal gut/einleuchtend.(!)
DAVIN abweichende Punkte:
1. 24" - Veränderung (erster Absatz):
Nun, da ich bereits seit langer Zeit mit einem 24zöller arbeite besteht für mich die Veränderung in erster Linie in der Wahrnehmung und weniger in technischen Hintergründen. D.h. Ich bin bei 24" eine Auflösung von 1920x1200 "gewohnt". Im Zusammenhang mit dem typischen hoch/runter-scrollen bedeutet dies in der Praxis mit 1080pixel (statt 1200) wird noch mehr scrollen nötig.
Ich habe schon seit längerem die "Menüleisten" bzw. "mein Dock" (ich nutze MacOSX-Hackintosh und Apple MacBookPro17) an die Seiten verschoben, damit ich wenigstens die max. mögliche Höhe Nutzen kann.
"Goldener Schnitt" ist ein guter Punkt (endlich bin ich nicht mehr der Einzige, der davon spricht *g*). Aber es geht hier am PC (mir) ja nich um die "reine Betrachtung" oder um eine "losgelöste Wahrnehmung", sondern es besteht eine hohe Bindung an die Tätigkeit (also am Rechener etwas tun statt Filme/Bilder gucken). Je schmaller das Feld, desto "mehr" muss ich z.B. die Hand(Mouse) Bewegen! ...
Letztlich hast du mit dem "Was ist das VergleichsKRITERIUM?" natürlich genau den Punkt getroffen. - und für mich wird mit den Geräten leider die GUTE-ARBEITS-Bereich kleiner statt "besser".
2. Deine Aussage zum spiegelnden Display:
Mit "... Bei Notebooks sehe ich ein Spiegeldisplay eher als Vorteil. ..." widersprichst du deiner eigenen Aussage. Gerade im mobilen Einsatz kann ich wenig im Umfeld beeinflussen. Auf dem Tisch drehen o.k. - aber z.B. im Zug ist es eine echte Katastrophe (Helligkeitswechsel am/durch Fenster - Sonnenstrahlrichtungen - Tunnel etc.).
Und für die "ganz großen" Flächen gibt es dann leider auch nur eingeschränkte Möglichkeiten, weil bei 24zoll aufwärts auch an den Seiten "immer" etwas nicht mehr paßt - die Verteilung der zu berücksichtigen Fläche nimmt schliesslich auch über die Blickwinkel zu ;))
How Ever - danke für deine Ausführung - ich werde auch weiterhin mehr auf meine eigenen Punkte Rücksicht nehmen als auf die MassenMarktArtikel (klar, sollte Selbstverständlich sein - ist es in der/den Masse/n aber nicht)...
tbc
Hi!
zu 1)
Jedoch sind die von dir genannten Punkte "Betrachtungs"-Bezogen. Hier geht es aber eben nicht um Bilderrahmen oder um Video/Kino/TV etc., SONDERN um Bildschrime für Rechner - und daran wird also auch etwas getan (arbeiten z.B.) - d.h. die Betrachtung ist zusätzlich mit einer Aktion (interaktion - z.B. Mousezeiger bewegen/anschauen(zielen) etc.) verbunden.
- Ähnliches Beisoiel (auch wenn meine MagicMouse einen ScrollGnubbel(kleine Kugel?) hat):
Ich will nicht Kilometer um Kilometer nach rechts in die Laufleiste und wieder zum Kern des Textes/der Webseite etc. zurück, "nur" weil unten eingespart wird (und wenn es nu diese 120Pixel sind).
zu 2)
Irgendwie verstehe ich dich hier nicht - ist das analog zu Punkt eins gemeint? Für mich wäre das ein Widerspruch zu deiner vorherigen Aussage bzw. denke ich eher genau anderherum wird ein Schuh daraus: DER Bildschirm IST für die MASSE gedacht und weniger für "Bildbearbeitungsplätze". Bzw. WAS meinst du für Entwickler (die Farbunterschiede Direkt sehen müssen).
- Für mich sind Entwickler eher Programmierer
- Farbunterschiede betreffen eher Grafiker
In dem Zusammenhang ist doch ein Dreher drin - oder nicht?
Grüße
16:9 gegenüber 16:10 aus Nutzersicht:
Pro:
- höherer Protzfaktor, da nur die Diagonale zählt
- geringer Preis, da Massenware (Verhältnis TV=Computer)
- gut zum Film schauen
Contra:
- zum Arbeiten (ausser Excel) schlechter geeignet
- Internet ist meist nicht für Breitbild ausgelegt
Ich bin froh noch ein 16:10 Notebook gekauft zu haben (4:3 gab es da leider schon nicht mehr).
Aufgrund der erschreckenden Marktentwicklung habe ich auch noch schnell einen 24" 16:10 gekauft, bevor es keine mehr gibt.
Bleibt abzuwarten wann es nur noch 21:9 zu kaufen gibt.
Ich wage vorherzusagen, dass das der Hit in ein bis zwei Jahren wird, spätestens aber zur WM 2014.
Aus Herstellersicht sieht die Sache ja leider eindeutig aus:
Je größer das Seitenverhältnis desto höher der Profit, da gilt:
Gleiche Diagonale und dabei das Seitenverhältnis erhöhen ergibt eine kleinere Bildfläche und damit den höheren Profit.
Leider halten ja immer mehr Admins und so genannte Entscheider Pythagoras für eine Ferieninsel in Griechenland (soll heißen, die merken nicht, dass sie verarscht werden), so dass von dieser Seite wohl keiner den Herstellern in die Suppe spucken wird.
So paradox es klingen mag, setze ich in diesem Zusammenhang voll auf Microsoft. Weil wer schon mal Office 200x auf Windows 7 gesehen hat und dabei feststellt, dass dann nur noch ein Sehschlitz für das eigentliche Dokument übrig bleibt, da würde es mich nicht wundern, wenn man uns demnächst den 'Windows 7 ready' Monitor mit 4:3 oder gar 5:4 unterjubeln will.
Also zum Schluss die Bitte an die Hersteller:
-Lasst bitte den Benutzern die Entscheidungsfreiheit ob 16:9 für Film, 16:10 als Kompromiss oder 4:3 zum Arbeiten und das am Besten zum gleichen Preis bei gleicher Diagonale ;)
wingwing schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Hi oni,
>
> danke für deine sehr ausführlichen Hintergründe. Finde ich erstmal
> gut/einleuchtend.(!)
>
> DAVIN abweichende Punkte:
>
> 1. 24" - Veränderung (erster Absatz):
> Nun, da ich bereits seit langer Zeit mit einem 24zöller arbeite besteht für
> mich die Veränderung in erster Linie in der Wahrnehmung und weniger in
> technischen Hintergründen. D.h. Ich bin bei 24" eine Auflösung von
> 1920x1200 "gewohnt". Im Zusammenhang mit dem typischen hoch/runter-scrollen
> bedeutet dies in der Praxis mit 1080pixel (statt 1200) wird noch mehr
> scrollen nötig.
Das ist richtig. Wie ich bereits schrieb: 16:9 halte ich für PC-Displays nicht für sinnvoll. Ich finde 16:10 am besten.
>
> Ich habe schon seit längerem die "Menüleisten" bzw. "mein Dock" (ich nutze
> MacOSX-Hackintosh und Apple MacBookPro17) an die Seiten verschoben, damit
> ich wenigstens die max. mögliche Höhe Nutzen kann.
Ja, das ist z.B. einer der Vorteile. Insbesondere wenn man nicht mit allem im Vollbild arbeitet oder wenigstens eine vernünftige IDE bzw. vernünftige Vollbild-Anwendungen nutzt (wo man Paletten anordnen kann wie man will oder bei der IDE die einzelnen Sachen in Einzelfenstern organisiert sind)
>
> "Goldener Schnitt" ist ein guter Punkt (endlich bin ich nicht mehr der
> Einzige, der davon spricht *g*). Aber es geht hier am PC (mir) ja nich um
> die "reine Betrachtung" oder um eine "losgelöste Wahrnehmung", sondern es
> besteht eine hohe Bindung an die Tätigkeit (also am Rechener etwas tun
> statt Filme/Bilder gucken). Je schmaller das Feld, desto "mehr" muss ich
> z.B. die Hand(Mouse) Bewegen! ...
Richtig. Aber Hochkant-Anwendungen sind eher Textverarbeitung oder Webdesign. Das meiste andere ist querformatig. Und wie du schon schreibst, kann man auf 1200 vertikalen Pixeln fantastisch arbeiten und den freien Platz an den Seiten gut nutzen.
>
> Letztlich hast du mit dem "Was ist das VergleichsKRITERIUM?" natürlich
> genau den Punkt getroffen. - und für mich wird mit den Geräten leider die
> GUTE-ARBEITS-Bereich kleiner statt "besser".
>
Dann musst du eben nach der reinen Diagonale betrachtet einen größeren kaufen.
>
> 2. Deine Aussage zum spiegelnden Display:
>
> Mit "... Bei Notebooks sehe ich ein Spiegeldisplay eher als Vorteil. ..."
> widersprichst du deiner eigenen Aussage. Gerade im mobilen Einsatz kann ich
> wenig im Umfeld beeinflussen. Auf dem Tisch drehen o.k. - aber z.B. im Zug
> ist es eine echte Katastrophe (Helligkeitswechsel am/durch Fenster -
> Sonnenstrahlrichtungen - Tunnel etc.).
Ich hatte bisher mit meinem matten Display mehr Probleme als andere mit Spiegeln. Aber in Szenarien wie im Zug sind beide Varianten problematisch: Strahlt die Sonne direkt aufs Display, erkennt man auf einem matten nichts. Strahlt sie in einem ungünstigen Winkel, erkennt man auf einem Spiegel nichts.
Ich halte es aber immer so, dass Fahrzeiten im Zug für mich Entspannung ist. Da arbeite ich nicht, meistens habe ich sogar das Handy aus, da im Zug sowieso ein Funkloch das nächste jagt.
> Und für die "ganz großen" Flächen gibt es dann leider auch nur
> eingeschränkte Möglichkeiten, weil bei 24zoll aufwärts auch an den Seiten
> "immer" etwas nicht mehr paßt - die Verteilung der zu berücksichtigen
> Fläche nimmt schliesslich auch über die Blickwinkel zu ;))
>
Naja, ich habe einen 24" iMac, der bekanntlich relativ stark spiegelt. Ich habe aber keine störenden Reflexionen, obwohl er direkt neben dem großen Wohnzimmerfenster mit der großen, bis auf den Boden reichenden Balkontür steht. Die Deckenlampe hängt weit genug entfernt und die Stehlampe habe ich so verruckt, dass sie direkt hinter mir steht und somit der Schatten meines Körpers auf den Bildschirm fällt.
Wie gesagt, man muss eben ein bisschen die Einrichtung umrücken. Halte ich aber nicht für ein Problem - wird ja auch bei anderen Geräten wie Musikanlage akzeptiert.
> How Ever - danke für deine Ausführung - ich werde auch weiterhin mehr auf
> meine eigenen Punkte Rücksicht nehmen als auf die MassenMarktArtikel (klar,
> sollte Selbstverständlich sein - ist es in der/den Masse/n aber nicht)...
>
> tbc
Jo. Was ich traurig finde, ist, dass Apple jetzt auch mit dem 16:9-Müll anfängt. Sie hätten bei 16:10 bleiben sollen - das ist, kann ich nur immer wieder schreiben, für mich das beste Format für Computermonitore.
ProVielfalt schrieb:
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> 16:9 gegenüber 16:10 aus Nutzersicht:
> Pro:
> - höherer Protzfaktor, da nur die Diagonale zählt
> - geringer Preis, da Massenware (Verhältnis TV=Computer)
> - gut zum Film schauen
>
> Contra:
> - zum Arbeiten (ausser Excel) schlechter geeignet
> - Internet ist meist nicht für Breitbild ausgelegt
>
Die Contras gelten nur, wenn man wie vor 10 Jahren alles immer maximieren muss. Tipp: Fenster können auch verkleinert und verschoben werden. Zieht man sich das Dokument eben so groß auf wie man es braucht und den freien Platz packt man mit Toolbars, Paletten etc. voll.
> Ich bin froh noch ein 16:10 Notebook gekauft zu haben (4:3 gab es da leider
> schon nicht mehr).
> Aufgrund der erschreckenden Marktentwicklung habe ich auch noch schnell
> einen 24" 16:10 gekauft, bevor es keine mehr gibt.
>
Ich hoffe doch, dass zumindest 16:10 weitergeführt wird. 4:3 ist eher eine Notlösung, die aus technischen Mängeln in den 50ern entstanden ist: Das menschliche Auge sieht den goldenen Schnitt als am angenehmsten an, aber Bildröhren konnte man mit gleichmäßiger Ausleuchtung nicht im goldenen Schnitt produzieren. 4:3 war das höchste der Gefühle, was damals machbar war. Und so hat sich das eingebürgert.
16:9 indes halte ich auch für wenig sinnvoll.
> Bleibt abzuwarten wann es nur noch 21:9 zu kaufen gibt.
> Ich wage vorherzusagen, dass das der Hit in ein bis zwei Jahren wird,
> spätestens aber zur WM 2014.
> Aus Herstellersicht sieht die Sache ja leider eindeutig aus:
> Je größer das Seitenverhältnis desto höher der Profit, da gilt:
> Gleiche Diagonale und dabei das Seitenverhältnis erhöhen ergibt eine
> kleinere Bildfläche und damit den höheren Profit.
>
> Leider halten ja immer mehr Admins und so genannte Entscheider Pythagoras
> für eine Ferieninsel in Griechenland (soll heißen, die merken nicht, dass
> sie verarscht werden), so dass von dieser Seite wohl keiner den Herstellern
> in die Suppe spucken wird.
Verarscht wird nur der, der immer noch nicht begriffen hat, dass die Diagonale über Seitenverhältnisgrenzen hinweg kein Vergleichskriterium ist. Das ist eher die Auflösung und DPI-Zahl. Leider ist das aber noch nicht in den Elektronikmarktprospekten angekommen. Bis dahin sollte folgende Faustregel gelten: x" im 4:3-Format entsprechen (x+1) bis (x+4) Zoll im 16:10- oder 16:9-Format.
>
> So paradox es klingen mag, setze ich in diesem Zusammenhang voll auf
> Microsoft. Weil wer schon mal Office 200x auf Windows 7 gesehen hat und
> dabei feststellt, dass dann nur noch ein Sehschlitz für das eigentliche
> Dokument übrig bleibt, da würde es mich nicht wundern, wenn man uns
> demnächst den 'Windows 7 ready' Monitor mit 4:3 oder gar 5:4 unterjubeln
> will.
Da sind aber nicht die Monitorhersteller dran schuld, wenn MS pennt und seine Office-Pakete immer noch für 4:3- oder 5:4-Anachronisten konzipiert, die nachwievor immer nur eine Anwendung im Vollbild offen haben. Warum das ganze nicht wie bei OSX dokumentbasiert machen, also ein Fenster fürs Dokument und dann zusätzliche Fenster mit den Paletten oder wie MS es nennt, "Ribbons"?
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