vielleicht bin ich Naive aber ich vermute im Desktop Bereich wird wohl bei Max. 16 Kerne pro Sockel das Ende der "add more cores" Entwicklung erreicht sein. Bei den Servern wird das Sicherlich anders aussehen.
Also in beim Takt ist ja schon schluss (viel mehr als 3GHz machen kein sinn) also wird mittelfrietig nur mehr cores überig bleiben, obwohl dort softwaretechnisch noch viel nachgholt werden muss, aber langfriesitg wag ich keine Prognosse abzugeben, aber denke nicht das man einfach sagen kann das bei 16 schluss ist können gneausogut 2^16 kerne werden (wenn die software mitspielt), bis dennen mal was neuses einfällt
Das war wohl ein freudscher Verschreiber. Hoffentlich kommt nicht so schnell ein Schluss.
> Also in beim Takt ist ja schon schluss (viel mehr als 3GHz machen kein sinn)
das würde ich nicht so einfach behaupten. Klar der P4 war ne Sackgasse, aber seit der Entwicklung danach sind die Taktraten doch kontinuierlich (wenn auch wesentlich langsamer als vorher) gestiegen. Mit neuen Fertigungsprozessen werden sicherlich auch die 4GHz irgendwann wirtschaftlich (bezahlbar in Anschaffung und Betrieb) im privaten Bereich.
> langfriesitg wag ich keine Prognosse abzugeben, aber denke nicht das man einfach sagen kann das bei 16 schluss ist
Da die Taktratenentwicklung nur noch moderat verläuft und der Leistungszugewinn durch mehr Kerne sich auch sehr bald nur noch begrenzt zur Leistungssteigerung verwenden lässt, vermute ich mal, dass wir in zukunft wieder mehr in richtung spezieller Beschleunigerchips gehen werden. Im Moment siehts ganz so aus, als sind Grafikkarten da das Mittel der Wahl.
Ist nur die Frage wo die Waerme hin soll ...
fettfleisch schrieb:
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> Ist nur die Frage wo die Waerme hin soll ...
Ozonschicht
Die Frage stellt sich nicht primär "woher mit der Abwärme", sondern eher: wohin soll die Desktop-Welt?
Es ist doch momentan so:
- neue Hardware mit mehr Leistung kommt auf den Markt
- neue Software kommt auf den Markt, welche die Hardware voll auslastet
- Hardware wird "modernisiert", umd noch mehr Leistung rauszukitzeln
- neue Software kommt auf den Markt, welche die neue Hardware voll auslastet,
- Hardware wird...
Und das seit geraumer Zeit mit CISC-Prozessoren auf gleicher technischer Grundlage wie vor x Jahren... Die Fertigung wird ausgefeilter, die nm immer geringer, aber das Prinzip ist nach wie vor das selbe wie Anfang des Jahrtausends (Gott das schreibt sich so dahin), und in den 1990ern...
Es fehlt also an wirklichem Fortschritt.
Dabei kann man diesen - pikanterweise gerade im Gaming-Bereich - beobachten: CUDA (oder das ATI-Pendant).
Der (spezialisierte) Grafikkarten-CPU (RISC) übernimmt von der PC-CPU (CISC) die paralellisierten Aufgaben, und kann die wegen seiner spezialisierten Ausführung schneller bearbeiten als es eine Mehrkern-CPU jeh könnte...
Meiner Meinung nach sollte man die "all inclusive-Units" wieder aufteilen (hat schon bei den Grosskonzernen zu verheerenden Auswirkungen geführt; alles integrieren bis nichts mehr geht bringts nicht); das Konzept ist dabei ein altes:
Schon zu 386-er (auch bei den 286ern?) Zeiten gab es dies; meist wurde damals aus Spargründen ein 386SX verbaut, ohne numerischen Coprozessor. Für diesen gab es auf dem Board einen speziellen Sockel, und von Intel (auch den Konkurrenten) passende Co-CPU spezialisiert auf die numerischen Befehle...
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie seinerzeit ein 386SX-25Mhz mit einem entsprechenden Coprozessor die ersten 486DX-Systeme ausgestochen hat...
Wenn man das jetzt auf die heutige Technik übertragen würde, könnte das so aussehen:
- ein "Prozessor" für die 0815-Aufgaben
- einer für paralellisierte Anfragen
- einer für Grafik
- weitere spezialisierte
Bei allen könnte es sich um (Mehrkern)RISC-CPU's handeln, da für die "spzeialisierte" Aufgaben ja "Spezialisten" zur Verfügung stehen. Der Vorteil läge auf der Hand:
- Austauschbarkeit (bsp. neue, leistungsfähigere Einheit für Grafik etc)
- Energieverbrauch (was nicht benötigt wird, wird kurzerhand in den Tiefschlaf geschickt)
- Skalierbarkeit des gesamten Systems verbessert sich...
Sozusagen ein "Schritt zurück nach vorn"... Hauptsache es geht endlich mal wieder (technologisch betrachtet) vorwärts...
(Ach ja, Tagträume sind doch was feines)
ymmd
najalklkj schrieb:
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> Also in beim Takt ist ja schon schluss (viel mehr als 3GHz machen kein
> sinn) also wird mittelfrietig nur mehr cores überig bleiben, obwohl dort
> softwaretechnisch noch viel nachgholt werden muss, aber langfriesitg wag
> ich keine Prognosse abzugeben, aber denke nicht das man einfach sagen kann
> das bei 16 schluss ist können gneausogut 2^16 kerne werden (wenn die
> software mitspielt), bis dennen mal was neuses einfällt
Dir sei mal ein gutes Lektorat ans Herz gelegt. Sowas tut doch in den Augen weh beim Lesen ...
> Dir sei mal ein gutes Lektorat ans Herz gelegt. Sowas tut doch in den Augen
> weh beim Lesen ...
tja, es gibt ja diesen Spruch "Schrift ist nicht zum Schreiben da". Das betrifft auch die Sprache an sich... Leider beachten das heute nur noch wenige Prozent der Bevölkerung...
--
Chow-Chow
Schlamperladen
Es wird kein Ende geben. Die verfügbare Leistung kann noch um ein vielfaches höher sein als sie momentan ist, ohne dass du schneller arbeiten wirst.
Intelligente Automatisierung beispielsweise. Das System erlernt deine Arbeitsweise und steht dir hilfreich zur Seite, indem es Dinge tut, die du normalerweise auf eine Aktion hin tust. Wenn das System gut und erfolgreich lernt, dann wird dir Arbeit abgenommen. Der Grund für die Nutzung eines klassischen Computers. ;)
Mehr Leistung bedeutet verbesserte Software. Das Problem ist momentan einfach nur, dass die Parallelisierung auf einmal da war. Ja gut nicht auf einmal. Aber es gab bis zu dem Zeitpunkt keine Erfahrung mit solchen Dingen. Momentan lernen die Softwareschmieden erst einmal genau das. Was ist gut zu parallelisieren, wie setzt man das um. Wo gibt es Fallstricke und wie verhindert man sie. Die Spieleschmieden mußten das natürlich eher lernen als die Anwendungsentwickler. Der Markt hat das erwartet. Und wenn genug Erfahrung gesammelt wurde, dann sind immer mehr Kerne eine gute Sache, da immer mehr Einzelaufgaben gleichzeitig abgearbeitet werden können.
Zu viel Leistung wird es nicht geben. Momentan ist das Problem einfach die "neue" Herangehensweise und das geänderte Konzept. Irgendwann ist das kein Problem mehr und jeder profitiert von vielen Kernen. Vordenken durch das System, Hilfe vom System während der Arbeit, mehr Aufgaben gleichzeitig ausführbar. Vielleicht machst du irgendwann ein Fingerschnippen und in nicht messbarer Zeit ist die Anwendung da, die du dir beim Fingerschnippen gewünscht hast.
"Computer: Wo ist mein Haustürschlüssel?"
"Links oh du epischer Gagerich."
"Danke. Ich gehe dann mal es wird spät."
"Ich bestelle schon mal die Kopfwehtabletten und schalte die Türklingel ab."
Har!
Kredo schrieb:
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> Das Problem ist momentan
> einfach nur, dass die Parallelisierung auf einmal da war. Ja gut nicht auf
> einmal. Aber es gab bis zu dem Zeitpunkt keine Erfahrung mit solchen
> Dingen.
Wie bitte? Das einzig "neue" war doch in den letzten Jahren dass mehrere Kerne in EINER CPU stecken und Gamer immer mehr Kerne unbedingt haben wollten. PCs mit 2 oder 4 CPUs gabs schon Ewigkeiten vorher und spätestens seit Pentium III-S war's auch gut bezahlbar.
wer-wolf schrieb:
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> Der (spezialisierte) Grafikkarten-CPU (RISC) übernimmt von der PC-CPU
> (CISC) die paralellisierten Aufgaben, und kann die wegen seiner
> spezialisierten Ausführung schneller bearbeiten als es eine Mehrkern-CPU
> jeh könnte...
Ich weiß nicht, was daran ein "echterer" Fortschritt sein soll, als die normale Entwicklung der letzten 10 Jahre. Ein wirklicher Fortschritte wäre es z.B. wenn man endlich mit Licht statt Strom rechnen würde oder halt auch der Quantencomputer. An beidem arbeitet man ja schon länger, es ist halt noch lange nicht marktreif...
Dass eine Technologie irgendwann nicht mehr die rasanten Entwicklungssprünge macht, ist aber auch nichts besonderes. Das ist bei jeder anderen Industrie genauso gewesen. Ein 30 Jahre alter Porsche fährt auch schon 240km/h...
Nur nebenbei:
Deine angebliche CISC-CPU ist übrigens schon seit 486er Zeiten intern ein RISC.
Kredo schrieb:
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> Mehr Leistung bedeutet verbesserte Software. Das Problem ist momentan
> einfach nur, dass die Parallelisierung auf einmal da war. Ja gut nicht auf
> einmal. Aber es gab bis zu dem Zeitpunkt keine Erfahrung mit solchen
> Dingen.
Naja... es gibt schon ziemlich lange SMP-Systeme im HPC-Umfeld. Eine Cray T3D kam Anfang/Mitte der 90er im letzten Jahrhundert raus mit bis zu 512 CPUs (oder waren es sogar 1024?) im Vollausbau. Im Unix-Umfeld (egal, ob IBM, HP, Sun, SGI) gibt es ebenfalls seit spätestens Anfang der 90er Systeme mit mehr als einer CPU. Ab Mitte der 90er sogar mit deutlich mehr als einer (Sun E10000 mit 64CPUs, genauso HP Superdome oder auch SGI O2000). So arg plötzlich ist Parallelisierung also nicht über die Menschheit herein gebrochen. Das einzig relativ neue ist die Integration mehrerer bis vieler Kerne auf den selben Die. Und auch das gibt es schon seit ein paar Jahren, bei Sun z. B. als Niagara aka CMT aka UltraSPARC T1, T2, T2+ (verschiedene Generationen, vgl. auch http://www.opensparc.net/).
wolfgang
aber erst seit dem mehrere cores auf einem sockel untergebracht werden ist otto-normal-coder gezwungen die auch zu unterstützen
Die Ghz haben nur indirekt mit der Wärme zu tun. Oder wird Dein Prozessor wärmer, wenn Du ihn schneller taktest? Meiner macht das nur, wenn ich die Spannung erhöhe...
uob schrieb:
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> Ich weiß nicht, was daran ein "echterer" Fortschritt sein soll, als die
> normale Entwicklung der letzten 10 Jahre. Ein wirklicher Fortschritte wäre
> es z.B. wenn man endlich mit Licht statt Strom rechnen würde oder halt auch
> der Quantencomputer.
Das wäre auch kein Fortschritt, da schon Realität. Es ist nur noch kein Massenmarkt. ;-)
Opto-elektronischer CPU dank Photodektoren statt Transistoren siehe hier
http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703862704575099820596495884.html?KEYWORDS=ibm+researchers+claim+chip+design+advance
und Quantum Computer zur Quantenberechnung siehe hier
http://www.sciencenews.org/view/feature/id/56259/title/Quantum_on_Quantum
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