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$ fällt auch stetig. Wieder 1 EURO = 1,50 $

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  1. $ fällt auch stetig. Wieder 1 EURO = 1,50 $

    Autor Siga9876 22.10.09 - 12:56

    Hilfreich ist auch der stetige Verfall des US-Dollar.

    Von $ 1,50 $ auf $ 1,51 sind zwar nicht 1% aber auch kein 0.5%.
    D.h. man denkt sich nix dabei wenn der $ von 1,50 auf 1,60 absinkt um 10 Cent absinkt, aber das sind ca. 6-7% billigere Preise für US-Hardware. Innerhalb von wenigen Tagen/Wochen.
    Im Prinzip auch 6-7% billigere Preise für Benzin an der Tankstelle.

    Importieren lohnt sich bald richtig. Eigentlich oft jetzt schon.

  2. Re: $ fällt auch stetig. Wieder 1 EURO = 1,50 $

    Autor nie (Golem.de) 22.10.09 - 13:11

    Wie immer gilt: Die OEM-Preise der CPUs sind ohne jegliche Steuern angegeben. Im Moment(!) ist aber schon auffällig, dass die AMD-CPUs im Vergleich zu den Intel-Prozessoren günstiger sind, wenn man USD->EUR gleich umrechnet.

    Nico Ernst
    Redaktion Golem.de

  3. Re: $ fällt auch stetig. Wieder 1 EURO = 1,50 $

    Autor Siga9876 22.10.09 - 13:42

    Zum Zoll und 19% abdrücken muss man ja oft eh leider.
    Sowas muss man bei Importen immer einkalkulieren.
    Wenn man nicht gerade unter den 22 Euro (*1.5 $/EURO = $ 33 !) bleibt. Was bei DVDs, BluRays und inzwischen auch Staffel-Boxen inzwischen oft schon der Fall ist. Manche Versender senden eh Einzelsendungen und die Versandpreise sind für so kleine Güter (Taschenbücher, DVDs, Musik-CDs,...) fair. Bei Staffelboxen weiss ich es nicht.

    CPUs sind aber mainstreamig genug, das sie scharenweise kommerziell importiert werden und daher auch in Europa (Zollfrei) zu bestellen sind.

    Importieren ist eher für Sachen die hier (noch) nicht oder nur teuer zu haben sind. EReader sind so etwas. IPods/IPhones sind/waren wohl auch beliebt.

    Mir ging es auch eher darum, das der $ zur Zeit stetig fällt und damit die sowieso meist (SD-Karten, USB-Sticks sind zur Zeit Ausnahmen) vorhandene Deflation bei Computer-Hardware auch noch unterstützt wird.

  4. Re: $ fällt auch stetig. Wieder 1 EURO = 1,50 $

    Autor Zwergli 22.10.09 - 14:24

    Siga9876 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hilfreich ist auch der stetige Verfall des US-Dollar.
    Naja, nur für den Import. Für den Export der für die Wirtschaft unmittel erstmal wichtiger ist, ist es ja genau andersrum. Alle Einkäufe von Dollar Ländern in der EU werden teurer.

    > Im Prinzip auch 6-7% billigere Preise für Benzin an der Tankstelle.
    Zum Glück hast du "im Prinzip" geschrieben. Die Preisbildung bei Benzin ist eine der undurchsichtigsten die es gibt und ich hab des Gefühl das die sich immer das raussuchen was sie grad brauchen. Wird Rohöl billig kaufen sie es ein, senken aber den Benzinpreis nicht, mit der Begründung es sind Termingeschäfte und das Öl was grad verkauft wird, wurde teuer eingekauft. Wird Öl teurer dann sagen se nicht wir haben Öl günstig eingekauft, also wird auch Benzin erstmal net steigen, stattdessen hauen sie ne Preiserhöhung bei Öl sofort aufs Benzin rauf. Und Dollar/Euro Wechselkursgeschichten benutzen die auch zu ihrem gunsten um alles schönzurechnen. Es kann doch nicht sein dass eine Firma wie ExxonMobile 45 Milliarden Dollar Gewinn macht. Klar müssen die viel investieren für die zukünftige Förderung. Aber was da über bleibt reicht immer noch um den Benzinpreis bissle von Ölpreisschwankungen zu entkoppeln. Früher ging das auch noch. Wo Benzin letztes Jahr so teuer war hatte man Schwankungen von 10 Cent die Woche oder gar noch mehr - früher bliebs teilweise Wochen konstant ein Preis ...

  5. Re: $ fällt auch stetig. Wieder 1 EURO = 1,50 $

    Autor Siga9876 22.10.09 - 14:46

    Das Tier treibt die Gier...

    Die USA können jetzt günstig exportieren.
    Oder auch UK (Brompton-Falt-Räder wenn man kein deutsches Birdy will) seine Produkte sind günstiger.
    Sowas pendelt also hin und her. Da muss man immer mit rechnen.
    Gute Firmen produzieren auch vor Ort. Damit sind sie kompetitiv gegen Konkurrenten in diesem Land auch wenn man es nicht gleich vermutet. Man zahlt für Strom, Rohstoffe,... ja dort dieselben Preise wie die Konkurrenten und muss halt Produkte bringen, die interessanter sind als die der Konkurrenten. Sowas ist eigentlich besser als ständig nur vom $-Kurs abhängig zu sein. Macht aber einen schlechten Eindruck in der Bilanz wenn man in USA 10% mehr Autos verkauft, aber in Euros weniger Umsatz und Gewinn erzielt, weil die $ nix mehr wert sind. Fairerweise muss man sowas immer mit PEP (Paritätischem Einkaufs-Preis-Wert oder sowas) vergleichen. Da gibts doch immer die Urlaubs-Statistiken "1 Euro ist in Türkei 1.0x Euro wert und in Italien und Spanien usw...". Sowas spielt in der Bilanz aber leider keine Rolle.

    Die Presse taugt auch nicht viel um Normalos das Öl-Zeugs klarzumachen.
    iirc haben die USA inzwischen viel weniger von Saud-Arabien importiert und viel mehr aus Afrika.
    Auch ist die Kalkulation in $ eigentlich doof, wenn die Emirate und Europa selber andere Währungen haben und die meisten Produzenten/Konsumenten längerfristige Lieferverträge haben.
    Auch die Fixierung auf die Ölsorte "Brent" kann man kritisieren. Das ist als ob man nur Linda-Kartoffeln in der Statistik rechnet und alle anderen Sorten ignoriert.

    Bei Aktien ist das aber auch so und am einsehbarsten: Die meisten haben zum aktuellen Kurs ja gar nicht gekauft oder verkauft sondern ganz wo anders. Und wollen nicht verkaufen. So gesehen bestimmen gerade wenige den Preis. Wenn es zu billig wird, kaufen die Leute aber, weil ein echter Wert/Buchwert/FirmenWert/Besitztümer dahinter steckt.
    Und bei Öl gibts ja auch längerfristige Verträge.

    Ich habe aber die Vermutung, das zu viele Spieler mit Öl-Optionen/Spekulationen u.U. so sind wie Autos die in der Wohn-Straße parken: Man kommt viel schlechter durch als wenn keiner dort parken würde. D.h. die Spekulanten treiben den Preis hoch weil zu viele mitmischen wollen. So wie eine Flüsterkette mit Würstchen wo 20 Würstchen reingesteckt werden und am Ende nur 5 Würstchen übrig sind, weil jeder sich was weggenommen hat. So ähnlich könnte es mit dem Ölpreis sein, wenn Spekulanten mitmischen und Reibung ins System bringen. In einem Getriebe hat man meist ja wohl auch nicht mehr Zahnräder als nötig. Zur gleichmäßigen Kraftverteilung oder geringeren Abnutzung vielleicht schon.
    Ist aber nur eine Vermutung (mit den Getrieben und den Öl/Rohstoff-Spekulanten).

    Dann doch lieber an schönen Importen (BluRays, Artbooks,...) erfreuen.
    BluRays werden schön billig.

  6. Re: $ fällt auch stetig. Wieder 1 EURO = 1,50 $

    Autor blager 22.10.09 - 15:21

    10 cent schwankung haste doch heute auch schon in einer Woche. Montag ist meistens der biligste Tag. Nächsten tag ist es oft 4-8 cent teurer. Begründung dafür gibt es keine!

  7. Re: $ fällt auch stetig. Wieder 1 EURO = 1,50 $

    Autor Freihandel 22.10.09 - 15:36

    Freihandel würde vieles vereinfachen...

  8. Re: $ fällt auch stetig. Wieder 1 EURO = 1,50 $

    Autor Morpf 22.10.09 - 15:59

    Was genau ist am Handel mit den USA bezüglich Computerhardware unfrei?

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