Die Intel-Southbridges sind keine Hardware-RAIDs. Sie sind nichtmal Fake-RAIDs mit Hardware-Support. Wozu auch, selbst ein Atom schafft die Parityberechnung mit ca. 1GByte/s.
Hardware-RAIDs erkennt man am mindestens dreistelligem Preisschild. Und die sind meistens langsamer als vergleichbare moderne Software-RAIDs (hier ein 12er das satte 1,5GByte/s schafft und beim Seeken sogar schneller wie eine SSD ist) - moderne Fake-RAIDs mal ausgeschlossen, die sind am langsamsten von allen.
ja und? davon sprach ja auch im artikel niemand, oder? es liegt ja an den herstellern wie qnap und thecus, was sie für ein raid verwenden. aufgrund der tatsache, dass viele hersteller linux nutzen, gehe ich einfach mal von nem stinknormalem software-raid unter linux aus. meist ist aber ja eh das netzwerk der flaschenhals.
"we have computers, which can beat your computers"
Netzwerk der Flaschenhals? Dann sollte es doch keine so krassen Unterschiede geben, ob von Raid0 oder nicht gelesen wird usw. Vor allem bei den meisten billigen NAS (mit irgendeinem alten Arm) liegen die Schreib-/Leseraten bei 10MB/s und da ist nicht mal 100Mbit LAN eine Begrenzung (solange der Controller da mithält). Aber ich muss sagen, ich finde es krass, dass in so Kisten jetzt Atoms eingebaut werden, anstatt einem Arm einen leistungsfähigeren Krypto-baustein o.ä. zu geben.
asdfgh schrieb:
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> Netzwerk der Flaschenhals? Dann sollte es doch keine so krassen
> Unterschiede geben, ob von Raid0 oder nicht gelesen wird usw.
welcher **** nutzt denn ein raid0 auf nem nas?!
> Vor allem bei
> den meisten billigen NAS (mit irgendeinem alten Arm) liegen die
> Schreib-/Leseraten bei 10MB/s und da ist nicht mal 100Mbit LAN eine
> Begrenzung (solange der Controller da mithält).
doch, so war das mal mit nas. nslu2 oder so bspw. die dinger waren lahm wie ne kröte. denen hätte ge auch nicht geholfen.
> Aber ich muss sagen, ich
> finde es krass, dass in so Kisten jetzt Atoms eingebaut werden, anstatt
> einem Arm einen leistungsfähigeren Krypto-baustein o.ä. zu geben.
weil krypto nichts an der raid-performance dreht? dedizierte prozessoren auf den lan-chips evtl., aber auch dann fliesst immer noch ein ganzer haufen durch den armen arm. die sind für solche io-massen einfach nicht gemacht.
"we have computers, which can beat your computers"
1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.08.10 16:18 durch sh (golem.de).
tunnelblick schrieb:
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> welcher **** nutzt denn ein raid0 auf nem nas?!
Keiner, aber es gibt durchaus einige, die damit Testen.
> doch, so war das mal mit nas. nslu2 oder so bspw. die dinger waren lahm wie
> ne kröte. denen hätte ge auch nicht geholfen.
Das ist aber auch absolut nicht die Zielgruppe - das Ding kostet soviel wie der Prozessor alleine.
> weil krypto nichts an der raid-performance dreht? dedizierte prozessoren
> auf den lan-chips evtl., aber auch dann fliesst immer noch ein ganzer
> haufen durch den armen arm. die sind für solche io-massen einfach nicht
> gemacht.
Das bezog sich auf den Artikel - dass die Arm Prozessoren mit Verschlüsselungen und auch Paritätsberechnungen überfordern wären. Und ich gehe davon aus, dass man günstiger einen Arm für die Anwendung finden könnte (wenn nicht irgendwie Windows Home Server drauf laufen muss).
ich zweifel immer noch daran, dass ein arm ge-taugliche mengen ordentlich befördert. nicht ohne grund setzt man mittlerweile auf x86 bei nas-geräten, wo es wirklich auf durchsatz ankommt. wenn es alternativen geben würde, dann würde man die wohl auch einsetzen. man hat es mit arm und ppc versucht, aber da kamen halt die lahmen kröten raus.
"we have computers, which can beat your computers"
tunnelblick schrieb:
> meist ist aber ja eh das
> netzwerk der flaschenhals.
Netzwerk der Flaschenhals? Welches aktuelle NAS der Klasse in der diese Atom-Dinger spielen bekommt denn ein stinknormales Gigabit-Netz überhaupt gesättigt? Und welches outperformt GigE regelmässig dermassen, dass es schon einen "Flaschenhals" darstellt?
Es reicht mir, wenn Du eins nennst, das das mit einer Bulk-Datenübertragung schafft, gleichzeitigen wahlfreien Zugriff vieler Clients verlange ich gar nicht.
Hab ich jedenfalls noch nicht gesehen.
gut, ge wahrlich nicht. aber bei nas ist ge auch alles andere als stinknormal. rein theoretisch übersteigt die reine raidperformance allerdings locker fe. die meisten haben wohl noch fe statt ge. klar, 100 mbyte/sek. wirst du kaum für wenig geld bekommen. aber selbst mein via epia mit 533 mhz konnte locker 10 mbyte/sek. schaufeln. und ein nas kann man sich ja auch locker selber mal zusammenbasteln und dann mal testen, was so rauskommt.
"we have computers, which can beat your computers"
Nagut, die Frage ist halt auch, ob die in der gleichen Preisklasse angesiedelt sind - anscheinend gibt es ja wieder verstärkt Bemühungen Arm auch in leistungsstärkere Klassen zu bekommen. Da werden die bestimmt auch mithalten können. Was klar ist, dass irgendein Arm, der eigentlich für einen Router o.ä. gedacht ist nicht mit nem Atom mithalten kann.
ich muss allerdings meine aussage revidieren - mittlerweile gibt es sehr fähige ppcs, die in nas-geräten eingebaut werden.
"we have computers, which can beat your computers"
Also ich dachte in Zeiten wo ein Gigabit-Switch knapp über einen Zehner kostet, ist Fastethernet ausgestorben. Habe das auch schon länger nirgends mehr gesehen, zumindest nicht dort, wo NASe rumstehen.
ich schon. bei den nasen.
"we have computers, which can beat your computers"
Crass Spektakel schrieb:
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> Die Intel-Southbridges sind keine Hardware-RAIDs. Sie sind nichtmal
> Fake-RAIDs mit Hardware-Support. Wozu auch, selbst ein Atom schafft die
> Parityberechnung mit ca. 1GByte/s.
Und genau das ist der Grund, warum die Teile im SO/HO-Bereich so interessant sind.
Ich liebäugle ja schon einige Zeit mit so 'nem kleinen Acer-Würfel (Qnap ist leider schon wieder ne Preisklasse wo ich meiner Regierung Rechenschaft ablegen muss).
Wenn es den nun auch mit nem D-Atom gibt, werde ich wohl bei nächster Gelegenheit zugreifen.
Ich habe auch einige Zeit lang nach einem passenden NAS für zuhause gesucht. Aber die Preise von Geräten, die 8 HDDs unterstützen liegen bei rund 1000€.
Daher habe ich mir einen günstigen Rechner zusammengebaut mit einem Celeron Dual-Core (wegen dem Preis und dem Stromverbrauch) und 2GB und habe noch 200€ für eine Hardware-RAID-Karte ausgegeben.
Kosten für den Server (ohne Platten) also ca. 350€.
Performance mit 8HDD im RAID5-Betrieb (Seagate 1,5TB 5400rpm) ca. 70MB/s lesen & schreiben übers Gigabit-Netzwerk. Komplett mit Truecrypt verschlüsselt (AES256) komme ich immerhin noch auf 35MB/s.
ich weiß ist schon älter der Thread, aber vom Hocker haut mich die Performance mal nicht von deinem Eigenbau NAS. Zumal schon diese fertige Intel Kiste mit Singlecore Celeron ss4200 oder so eine bessere Performance hatte.
Mein NAS sempron mit 2,4Ghz auf einem 760G Board mit 6 Sata, 1Gb RAM WD 1TB Green HDD´s je nach Material - große Dateien wie Raw´s / Videos etc ca. 85MB/s lesen bei extrem vielen kleinen Dateien geht es natürlich in den Keller. Es handelt sich um einen Software Raid unter Ubuntu Server, welcher automatisch auf anwesende Clients prüft und wenn niemand online ist (oder auch kein User über das VPN-Gateway angemeldet ist) in den Ruhemodus geht. Bootzeit incl. Bios nach WOL-Weckruf ca 45sec :)
Hatte das ganze Testweise auch auf einem 2Kern Celeron laufen, war aber auch nicht schneller. Den Celeron hab ich dann mit einem Intel Board lieber fürn ESXi genutzt
weil sparsam, billig , Intel VT, 64Bit - absolut perfekt, nichtmal die kleinen core2 und core2quad haben IntelVT. Auf meinem läuft ein w2k8R2-DC, 2xUbuntu ( Nagios und VPN-Gateway) eine Sharepoint Testumgebung und noch eine Windows XP Installation für längere Downloads. Mit 8GB RAM läufts wirklich recht rund.
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