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nVidia ist am Ende

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  1. nVidia ist am Ende

    Autor MaxFM 20.03.10 - 01:14

    Sehr viele Tatsachen beweisen eindeutig, das nVidia am Ende ist. Wenn ich mir die letzten 6 Monate anschaue, was nVidia da gebracht hat in Bezug auf Pressemitteilungen und Dummy-Produkten, dann ist das eindeutig ein Beleg dafür, das nVidia mit damit versucht, neue Investoren zu finden. Neue Produkte kann man momentan nun wirklich nicht erwarten.

    Selbst namhafte Grafikkartenhersteller halten sich in Bezug auf neue nVidia Chips sehr bedekt.

    Ich sehe bei nVidia Parallelen zum Konkurs von Commodore. Hier hat man sich zum Einen auf einem Produkt (Amiga) ausgeruht und zum Anderen wollte man in einem Markt (PC) mitmischen, in dem man von Grund auf keine Chance hatte. Am Schluß hat man verzweifelt mit irgendwelchen "Pseudoprodukten" und dubiosen Pressemitteilungen Investoren gesucht, aber keine gefunden.

    Im Grunde genommen hat nVidia nur ein Produkt, die GForce Chips, die auch nur teilweise verfügbar sind. Bei Chipsätzen kann man bei nVidia nicht von einem Markt sprechen. Jeder CPU-Hersteller liefert mittlerweile optimierte Chipsätze für seine CPUs. Da gibt es für nVidia keinen Markt. Der ION Chipsatz für Intel Atom CPUs wird immer ein Schattendasein fristen, da Intel die Atom-CPUs nur in Verbindung mit einem Chipsatz ausliefert. Somit ist es für Mainboardhersteller wirtschaftlich recht unsinnig, einen zusätzlichen Chipsatz einzukaufen, um diesen dann mit dem Atom Prozessor auf dem Board auszuliefern.

    Für mich bedeutet das Verhalten von nVidia nur eines. Die Firma steht kurz vor dem Konkurs. Wer das nicht glaubt, der sollte sich mal intensiv mit dem IT-Markt befassen und auch mal zwischen den Zeilen lesen.

  2. Re: nVidia ist am Ende

    Autor Ernuwieder 20.03.10 - 11:26

    Die Informationspolitik seitens Nvidia zeigt dies überdeutlich.
    Am 29. März wird Nvidia öffentlich Selbstmord begehen. Ich habe mir Urlaub genommen und werde es genießen.

  3. Re: nVidia ist am Ende

    Autor Sigatyp 20.03.10 - 15:40

    Siga altes Haus! Wie geht's dir?

  4. Re: nVidia ist am Ende

    Autor auaaua 20.03.10 - 16:14

    MaxFM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    [...]
    > Im Grunde genommen hat nVidia nur ein Produkt, die GForce Chips, die auch
    > nur teilweise verfügbar sind. Bei Chipsätzen kann man bei nVidia nicht von
    > einem Markt sprechen. Jeder CPU-Hersteller liefert mittlerweile optimierte
    > Chipsätze für seine CPUs. Da gibt es für nVidia keinen Markt. Der ION
    > Chipsatz für Intel Atom CPUs wird immer ein Schattendasein fristen, da
    > Intel die Atom-CPUs nur in Verbindung mit einem Chipsatz ausliefert. Somit
    > ist es für Mainboardhersteller wirtschaftlich recht unsinnig, einen
    > zusätzlichen Chipsatz einzukaufen, um diesen dann mit dem Atom Prozessor
    > auf dem Board auszuliefern.
    [...]

    Also von den gesamten unbelegten Meinungen die jetzt nicht von
    mir zitiert wurden...

    a) VW hat im Prinzip nur ein Produkt Kraftfahrzeuge...
    b) Der ION Chipsatz ist famos wenn man ein sehr kleines System
    haben will was aber dennoch Media streamen/HD wiedergeben will.
    Ichhab mir nen ATOM/ION gekauft und da kann man für 150 Euro
    nen kompletten Mediaserver bekommen der auch unter Last nur
    so um die 40 Watt Strom zieht - dh kann man 24/7 rennen lassen
    und es frisst kein Brot. ION Chipsatz kann ich echt empfehlen.

  5. Re: nVidia ist am Ende

    Autor darkfate 20.03.10 - 22:46

    Wenn du dich damit befasst hättest, würdest du merken, dass es alle paar Jahre so einen Umbruch gibt.

    NVIDIA ist sicherlich nicht am sterben. Auch werden sich genügend Investoren finden, wenn es denn sein muss. Es stimmt schon dass Jen Hsun ein hochgradiger Lügner ist. Ich kenne zumindest keinen CEO der mehr in seiner Laufbahn gelogen hat. Dadurch kommen auch solche Dummy Produkte zustande.

    Wenn wir gerade von Auskennen sperchen. NVIDIA versucht gerade etwas neues. Sie wollen die alte Rasterzier Engine Schritt für Schritt durch Rohleistung der Streaming Prozessoren in Richtung Raytracing ersetzen. Das ist ein sehr schweres aber dennoch ein sinnvolles Unterfangen.

    NVIDIA generiert mehr als die Hälfte des Gewinns aus Tesla und Quadro Geschäften. Der Privatverbraucher ist zwar nicht uninteressant aber immer noch zweitrangig. Das Quadro/Tesla Geschäft läuft gut.

    Ihre Chipsätze waren schon immer Crap, es liegt nicht daran dass die CPU Hersteller eigene Chipsätze haben sondern an den NVIDIA Chipsätzen selber. Sie verbrauchen zu viel Strom und sind dementsprechend zu heiß und lassen sich so gut wie nie passiv kühlen. Das Resultat sind kleine quierlende Staubsauger auf den Mainboards die keiner der ein wenig Verstand hat haben möchte. Früher oder später bringen sie jedem Mainboard den Tod.

    Warte erst einmal ab. ATI steht derzeit auch nicht rosig da. Die Verfügbarkeit lässt ja sehr zu wünschen übrig, die Preise auch.

  6. Re: nVidia ist am Ende

    Autor DerRofl 21.03.10 - 17:48

    darkfate schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > NVIDIA generiert mehr als die Hälfte des Gewinns aus Tesla und Quadro
    > Geschäften. Der Privatverbraucher ist zwar nicht uninteressant aber immer
    > noch zweitrangig. Das Quadro/Tesla Geschäft läuft gut.
    Auch wenn ich deine grundsätzliche Haltung teile das Nvidia wohl nicht so schnell verschwinden wird, ich finde das hier ist kein soo dolles Argument. Die Tesla und Quadro Karten sind ja keine eigenständigen Chipentwicklungen sondern eher die normalen Desktop-Chips mit ein paar mehr freigeschalteten Features. Genauso macht es ja auch AMD/ATI, folglich würde sich jener Markt von Nvidia wohl auch kaum rosig entwickeln, wenn man mit seinen Chips ins Hintertreffen gerät...

    > Warte erst einmal ab. ATI steht derzeit auch nicht rosig da. Die
    > Verfügbarkeit lässt ja sehr zu wünschen übrig, die Preise auch.
    Klar könnte das besser sein, aber es war wohl auch schon viel schlimmer. Im Moment scheint es mir doch eher so, das sie mit ihren Chips zwar keine traumhaften, aber doch recht vernünftige Margen reinholen. Sie sind bei weiter nicht mehr so arg unter Druck wie früher. Die Verfügbarkeit ist ebenfalls nicht so rosig, aber gerade im aktuellen Fertigungsprozess zunehmend besser, da sieht es bei der Konkurrenz den Gerüchten nach um einiges schlimmer aus.

    -> derzeit läuft es doch eigentlich relativ gut für AMD/ATI. Sollte dann Fermi wirklich mehr oder weniger floppen, und danach sieht es ja irgendwie schon aus, dann könnte der kleine Rivale ATI dem Primus Nvidia in nächster Zeit vielleicht schon ein wenig den Rang ablaufen. Das heißt aber noch lange nicht das dies das Ende von Nvidia bedeuten würde, so schnell sollte man die Jungs nicht abschreiben...

  7. Re: nVidia ist am Ende

    Autor pingu 22.03.10 - 10:55

    Das Problem ist doch ein ganz anderes. Schaut doch mal was im Mom. für Schrott-Spiele (außer für die PS3, wer glaubts ;) ) rauskommen. Früher war der Spiele-Markt viel interessanter als heute. Ich kenne mindestens 10 Gamer, denen das lieblose Design der heutigen Spiele auf den Sack geht. Zudem ist die Power von Grafikkarten auch schon bei kleineren Modellen immer noch mehr als ausreichend. Warum dann immer das aktuellste Modell kaufen? Bei der GT 8800 hat das ja noch Sinn gemacht. Aber mir scheint es so, als würden den Spiele-Entwicklern generell die Ideen ausgehen. Es kommt nichts Neues mehr. Der Markt ist extrem ausgelutscht. Das altbackene wird einfach immer wieder abgeklatscht und kopiert. Mal besser, mal schlechter. Auf Story legen die Entwickler viel zu wenig Wert. Ich denke das es wieder eine Revolution geben wird. Es kommt gerade wieder die Zeit, wo Grafik nicht alles ist. Die meisten interessieren sich nicht dafür, ob ein Spiel mit 16AA flüssig läuft oder nicht. Es sind immer weniger Gamer bereit dazu, viel Geld in eine Grafikkarte zu stecken. Eine Fusion zwischen ATI und NVIDIA wäre eine Lösung, ist aber wegen Monopolismus nicht möglich ;).

    Wie gesagt. Ich bin mir sicher das es eine Revolution geben wird.

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