Was sagen eigentlich Augenärzte zu dem Teil? Ist das auf Dauer gesund, sich Bilder "auflasern" zu lassen? Ist doch bestimmt nach ner Weile belastend, weil das Auge das nicht gewohnt ist, auch wegen des durchscheinenden Bildes, worauf soll es sich scharfstellen?
Auf jeden Fall ist so ein HUD interessant und manche Berufsgruppen könnten sowas sicherlich gebrauchen (vielleicht sogar im OP?).
Nur wie die Bilder erstmal zu dem Teil kommen aus dem Artikel leider noch nicht so ersichtlich.
Das scharfstellen über das Auge entfällt, da diese Funktion bereits vom Gerät erledigt wird. Sprich die optimale Auftreffentfernung regelt man dann eben an einem Stellrädchen oder per Software, je nachdem.
Was die Gesundheit angeht, dürfte das auch relativ unproblematisch sein.
Ob ich jetzt auf einen Monitor starre, oder ob das Licht direkt ohne Streuverluste ins Auge gestrahlt wird macht so gesehen keinen großen Unterschied. Laser ist auch nur Licht.
Der Grund warum man z.B. nicht in einen Laserpointer schauen soll, liegt in dessen Energieniveau. Bei den Lasern die der Mensch so kennt würde dabei sovie Energie auf die Netzhaut gebracht, dass diese Schaden nehmen würde.
Nehm ich jetzt aber einen sehr niedrig dosierten Laser kann ich einzelne Bildpunkte problemlos auf der Netzhaut abbilden, ohne dass dort mehr Energie auftrifft als es beim Licht, welches vom Monitor ausgeht der Fall wäre.
Das sich die schärfe durch die software einstellen lässt ist schon klar - die frage war doch wohl eher auf was soll sich die iris im Auge denn fokussieren wenn mur paar transparente effekte einbendet. Da es ja noch experimenteler status ist gibt es dazu aber wohl eh noch keine antworten...
Die Antwort wurde bereits gegeben!
Bei einer Projektion in das Augen ist die Iris für das Fokussieren nicht nötig.
Picco schrieb:
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> Das sich die schärfe durch die software einstellen lässt ist schon klar -
> die frage war doch wohl eher auf was soll sich die iris im Auge denn
> fokussieren wenn mur paar transparente effekte einbendet. Da es ja noch
> experimenteler status ist gibt es dazu aber wohl eh noch keine antworten...
Genau, das habe ich auch gerade gedacht. Die Iris ist ja vorne im Auge die Netzhaut hinten. Somit ist das Bild des Projektors immer scharf, völlig egal auf welchen Punkt in der Ferne man sich konzentriert.
Die Iris ist für das Fokussieren sowieso nur sekundär von Belang. Sie hat nur Einfluss auf die vom Auge wahrgenommene Tiefenschärfe und die Menge des einfallenden Lichts. Primär für das Fokussieren ist die Linse zuständig.
Wobei ich hier sagen muss, dass diese schon Einfluss auf das vom Projektsionsgerät eingelaserte Bild haben müsste, da sie dessen Licht ja ebenfalls bricht.
Golum schrieb:
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> Genau, das habe ich auch gerade gedacht. Die Iris ist ja vorne im Auge die
> Netzhaut hinten. Somit ist das Bild des Projektors immer scharf, völlig
> egal auf welchen Punkt in der Ferne man sich konzentriert.
Die Netzhaut hat aber nur am sog. "Gelben Fleck" die maximale Auflösung in Sachen Farbensehen. Periphär werden die Rezeptoren für Farbe weniger und es gibt mehr Rezeptoren für Hell-Dunkel...
http://de.wikipedia.org/wiki/Gelber_Fleck_(Auge)
Insofern ist es vielleicht nicht ganz egal, auf welchen Punkt man sich konzentriert... Weil dann der Laser sich entsprechend auf diesen Bereich der Netzhaut minimal ausrichten müsste, um wirklich "immer scharf" zu sein... jedenfalls nehme ich das jetzt mal an... Bin eher Laie als Medizintechniker ;-)
Das Auge muss natürlich den virtuellen Bildschirm fokussieren. Wenn Du auf ein Objekt neben oder hinter dem Bild blickst, wird der virtuelle Bildschirm genauso unscharf wie ein echter Bildschirm. Das ist ja gerade der Trick an der Netzhautprojektion, das Auge kann die künstlichen Informationen nicht mehr von "normalem" Lichteinfall unterscheiden. Bis auf die am Anfang etwas seltsame Tatsache, dass da so ein halbtransparenter Bildschirm vor einem herschwebt, kann man ganz normal gucken: Wenn man Information aus dem Display braucht, fokussiert man dies, wenn man andere Gegenstände genau sehen will, fokussiert man eben diese und das Display wird entsprechend unscharf. Die Einstellungen sind nur für die Kalibrierung aufs Auge des Benutzers, damit das Bild genau dann scharf ist, wenn das Auge die Stelle, an welcher der Bildschirm erscheinen soll auch fokussiert.
Bis die Tage,
KK
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Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
(Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
der gelbe fleck lässt sich aber auf "verschieben"
wenn du deinen kopf stillhälst kanns du deine augen ja acuh noch bewegen und auf bestimmte sachen gucken (beim lesen zum beispiel)
das wirst du auch mit dem bild schaffen das auf die netzhaut kommt
zivvvv schrieb:
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> der gelbe fleck lässt sich aber auf "verschieben"
>
> wenn du deinen kopf stillhälst kanns du deine augen ja acuh noch bewegen
> und auf bestimmte sachen gucken (beim lesen zum beispiel)
> das wirst du auch mit dem bild schaffen das auf die netzhaut kommt
Dass ich willentlich das projezierte Bild durch meine Augenbewegung fokussieren kann, bestreite ich nicht... Wenn aber das Bild "immer scharf" sein soll (wie vorher gemutmaßt), egal wie ich mein Auge drehe und wende, dann müsste sich der Laser an mehr anpassen, als (vielleicht) an die Brechung der Linse hinter der Iris... Nämlich an die Position des "Gelben Flecks".
Das soll der Laser aber wahrscheinlich sowieso nicht: Es wäre ja auch schon genial, wenn ich vor mir ein Bild schweben sehe, das ich willentlich fokussieren kann, wenn ich die Informationen benötige... und darum wird es gehen... Quasi ein "Ghost In The Shell" -Light :-D
Alles andere erinnert mich an "A Clockwork Orange": Keine andere Wahl zu haben, als eben diese Leinwand zu sehen... Scharf und immer im Fokus, egal wohin ich schaue... Das wäre unter Umständen sehr ungesund, um wieder zum Thema des Threads zu kommen ;-)
> Nur wie die Bilder erstmal zu dem Teil kommen aus dem Artikel leider noch
> nicht so ersichtlich.
ja dafür müssem auch erst noch bahnbrechende technologien entwickelt werden, für die noch ein paar physikalische grundsätze aus dem weg geräumt werden müssen. erste sehr wage versuche arbeiten mit sogenannten "kabeln", die versuche laufen sehr gut, andere (im prototyp "funk" genannt) stossen schnell an die grenzen der menschlichen vorstellungsfähigkeit, weil sie keine sichtbaren teile zur verbindung nutzen...
:-D
> Die Iris ist für das Fokussieren sowieso nur sekundär von Belang. Sie hat nur Einfluss auf die vom Auge wahrgenommene Tiefenschärfe und die Menge des einfallenden Lichts. Primär für das Fokussieren ist die Linse zuständig.
> Wobei ich hier sagen muss, dass diese schon Einfluss auf das vom Projektsionsgerät eingelaserte Bild haben müsste, da sie dessen Licht ja ebenfalls bricht.
Laser-OP? xDDDDDD
___
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