Ich selber war noch nie in einem 3D-Kino, ich weiß also nicht genau, wie die Brillen beschaffen sind. So wie ich hörte, sind das aber keine Shutterbrillen, dafür aber von der Neigung der Brille abhängig (heißt, man könne den Kopf nicht zur Seite neigen). Wäre es nicht möglich, die Brillengläser innerhalb des Gestells so drehbar zu lagern, dass sich die Gläser immer richtig ausrichten (z.B. durch ein leichtes Gewicht an ansonsten runden Linsen mit kleinen Kugellagern)?
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Der Molch macht's.
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Nein, dafür gibts zirkulare Polarisation, da macht das Neigen des Kopfes nichts aus.
Kinos mit RealID Systemen benutzen zirkulare Polarisation.
Aha, interessant. Bin gespannt, wann das in private Haushalte einziehen kann. Meiner Erachtens müsste dazu der Monitor doch nicht einmal die doppelte Bildrate können, oder? Nur die Grafikkarte sollte eben doppelt so schnell rechnen können. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.
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Doch, der Monitor muss die doppelte Frequenz können, also min. 60 Hz * 2,sonst hättest du bei 60 Hz /2 = 30 Hz ein Flackern, was kaum zu ertragen wäre. Ja bei der Grafikkarte hast du Recht, um 3D-Spiele stereoskopisch wiederzugegeben muss die Grafikkarte die doppelte Arbeit machen.
Jovis schrieb:
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> Nein, dafür gibts zirkulare Polarisation, da macht das Neigen des Kopfes
> nichts aus.
>
> Kinos mit RealID Systemen benutzen zirkulare Polarisation.
Im Kino sollte das Neigen des Kopfes aber trotzdem was ausmachen, weil ja der stereoskopische Versatz im Bild immer waagerecht bleibt. Zwar verdunkeln sich bei zirkularer Polarisation dann die Brillengläser nicht, aber der 3D-Eindruck geht flöten.
Nur bei 3D-Systemen (CAVE u.ä.) mit Head-Tracking bringt das was, weil dort der Rechner die Bilder in Echtzeit an die Position und Neigung der Brille anpasst.
Gruß
Erster
Es gibt auch Polarisations oder Prisma-ansätze für Heimische Bildschirme.
In den modellen verliert dann der Bildschirm die hälft der Spalten, da die Spalten des Bildes jeweils abwechselnd für das eine bzw. das andere Auge polarisiert werden.
Polarisation ist auch bei Beamern ein Thema, setzt sich aber nicht wirklich durch, da man hierfür extrem ebene (silber Beschichtete) Leinwände braucht, um das Licht nicht gleich auf der refelktionsschicht wieder zu streuen. für den Beamer + Leinwand wäre dann wieder ein hoher vier bis fünfstelliger Betrag zu berappen :)
mfg
Aileron
Erster schrieb:
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> Jovis schrieb:
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> > Nein, dafür gibts zirkulare Polarisation, da macht das Neigen des Kopfes
> > nichts aus.
> >
> > Kinos mit RealID Systemen benutzen zirkulare Polarisation.
>
> Im Kino sollte das Neigen des Kopfes aber trotzdem was ausmachen, weil ja
> der stereoskopische Versatz im Bild immer waagerecht bleibt.
Sollte, tut es aber trotzdem nicht :)
Und verdunkeln tun sich die Brillengläser bei zirkulaer Polarisation trotzdem. Mutmaßen sie nur oder beruht diese Info auf irgendwelchen Fakten?
Ich habe mir OBEN in einem 4K-RealID Saal angesehen, und das Neigen des Kopfes hatte keinen Einfluss auf die 3D-Wahrnehmung.Hatte ich sogar bewusst ausprobiert und war erstaunt über das Ergebnis :)
Das Bild verdunkelt sich auch nur sehr geringfügig, kaum bemerkbar.
> Sollte, tut es aber trotzdem nicht :)
Interessant.
> Und verdunkeln tun sich die Brillengläser bei zirkulaer Polarisation
> trotzdem. Mutmaßen sie nur oder beruht diese Info auf irgendwelchen
> Fakten?
Das mit dem Kino war eine Mutmaßung aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit verschiedenen 3D-Systemen.
Eine CAVE mit Head-Tracking habe ich schon in Aktion erlebt, daher beruht der Teil auf Fakten.
> Ich habe mir OBEN in einem 4K-RealID Saal angesehen, und das Neigen des
> Kopfes hatte keinen Einfluss auf die 3D-Wahrnehmung.Hatte ich sogar bewusst
> ausprobiert und war erstaunt über das Ergebnis :)
Ich denke, ich muss mir bald auch mal einen 3D-Kinofilm ansehen.
Das überrascht mich nämlich auch.
Wie weit haben Sie denn den Kopf geneigt?
> Das Bild verdunkelt sich auch nur sehr geringfügig, kaum bemerkbar.
So etwa 45 ° in beide Richtungen.
Bald kommt Avatar in 3D in die Kinos, da haben Sie ja die Möglichkeit.
Hier eine Liste:
http://www.heise.de/ct/artikel/3D-Kinos-in-Deutschland-Oesterreich-und-der-Schweiz-301476.html
Es ist wirklich eine schöne Erfahrung.
Nach links/rechts oder vorne/herunter geneigt...
Links/Rechts drehen gibt es auch noch.
_O_ entspricht _|_
_/_ oder _\_ geht auch noch (Links/Rechts NEIGEN)
O ist hier |
H H
\ (nach Oben gucken) / (nach Unten gucken)
H H
Links/Rechts drehen brauche ich wohl nicht grafisch darstellen.
Ich hab zwar fast nichts verstanden, was du geschrieben hast aber,
den Kopf habe ich auf der Achse die senkrecht zur Leinwand steht, gedreht. Also Längsachse. Hochachse drehen geht auch. Querachse ebenso :)
Meiner Meinung nach hat der Shutter-Ansatz mehrere gravierende Nachteile:
1. Die Brille muss aktiv was tun -> d.h. sie enthält Mechanik oder Elektronik, was sich a) beim Gewicht widerspiegelt und b) beim Preis.
2. Dadurch dass immer eine Seite verdunkelt wird, wird das Bild insgesamt dunkler.
3. Genau wie bei der Lüge dass 60 Hertz flackerfrei sind (schon mal ausm Augenwinkel auf einen Röhrenmonitor mit 60 Hz geschaut?) sind auch die momentanen Shutterlösungen nicht flackerfrei (hab die NVidia-Lösung getestet).
Von daher wäre mein Favorit die Polarisationstechnik.
Überlegt mal wie viele Leute nicht ordentlich 3D sehen können. ...bei diesen funktioniert das leider nur mit Shutter-Brillen wie gewünscht. Bei der Polarisationstechnik könnten diese auch bei herkömmlichen Monitoren bleiben, da sich kein nennenswerter Unterschied zeigen wird, bis auf etwas Unschärfe...
Da zum Verdunkeln LCDs genutzt werden, ist auch nicht viel Technik von Nöten und diese lässt sich recht einfach auf kleinsten Raum integrieren. Die auftretende "Verdunklung" des Bildes hält sich in Grenzen und lässt sich ganz einfach durch einen hellere Bildausgabe kompensieren!... (ist getestet)
xpyrus schrieb:
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> Meiner Meinung nach hat der Shutter-Ansatz mehrere gravierende Nachteile:
>
> 3. Genau wie bei der Lüge dass 60 Hertz flackerfrei sind (schon mal ausm
> Augenwinkel auf einen Röhrenmonitor mit 60 Hz geschaut?) sind auch die
> momentanen Shutterlösungen nicht flackerfrei (hab die NVidia-Lösung
> getestet).
>
> Von daher wäre mein Favorit die Polarisationstechnik.
Dem kann ich nur Zustimmen. Ich bin relativ empfindlich, was Flackernde Monitore an geht. Und 60 Hz bei Rühreen sind mir einfach zu wenig.
Da sich die Gläser der Shutterbrillen abwechselnd verdunkeln, gehe ich erst mal davon aus, dass der Effekt wieder wie auf einem Röhrenfernseher ist.
Bitte korrigiert mich, wenn das falsch sein sollte.
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