Wegen BD muss man Windows kaufen. Die Standalone-Player können wohl nicht sämtlichen AVCHD-Formate und/oder sind teuer/laut (PS3) und/oder können nicht von Samba/YouTube/RTSP/... abspielen, was ich bei BD-Live-Geräten mit Ethernet/WLAN-Anschluss ja für einfach nur noch absolut armselig halte.
MacOS und Linux dürfen offiziell ja wohl gar kein BD abspielen.
Wenn Cyberlink/PowerDVD/... schlau wären, würden sie also einen von Disney (größter PrivatAktionär ist wohl Steve Jobs) bzw. AACS/... zertifizierten "OS-Freien" Player programmieren.
> Bitte BD-Player für im Bios o.ä.
Bitte, was?
> Wegen BD muss man Windows kaufen.
Quatsch.
Ich kann unter Linux (und jedem anderen aktuellen System) ganz problemlos BluRays lesen und beschreiben. Warum sollte es auch nicht gehen? Ist nen Datenträger wie jeder andere auch.
Okay, kommerzielle Filme kann ich nicht abspielen, aber hey, das ging aus lizenzrechtlichen Gründen bei der DVD anfangs auch nicht.
> MacOS und Linux dürfen offiziell ja wohl gar kein BD abspielen.
Auch falsch!
Die entsprechenden Lizenzen ließen sich auch durch 3rd-Party-Tools nachliefern.
Windows Vista und Win 7 haben diese halt schon ab Werk dabei, was es für die Anbieter von Abspielsoftware einfach und vorallem billig macht.
Und was die Kritik an den unterschiedlichen, teilweise noch inkompatiblen Features der einzelnen standalone BD-Player angeht, so sei angemerkt, dass BD noch eine vergleichsweise junge Technologie ist und sich die Hersteller und Anbieter erst mal ausprobieren, was möglich ist, was funktioniert und was der Kunde am Ende will.
Warte mal 2-3 Jahre, dann gibt es die Geräte mit sinnvollen, einheitlichen Features, zu günstigen Preisen und sehr wahrscheinlich auch sehr stark gelockerten Wiedergabebeschränkungen. Die Entwicklung war bei der DVD ähnlich. Das vergessen viele.
Alte Player werden üblicherweise NICHT nachgepatcht. Wenn man Glück hat, hat man einen Medion-Player mit hoher User-Anzahl so das gepatchte Firmwares möglich sind. Ansonsten bist Du verkauft und vergessen und sollst jedes neue Modell kaufen obwohl rechentechnisch vielleicht kein Grund besteht und Du nur die Nutzbarkeit oder andere Container (nicht neue codecs, die gehen oft/meist nicht, weil Sigma/Zoran/...-Chips das erledigen) oder Untertitel-Spezialkrams nachrüsten will.
Und wenn Du golem lesen würdest, würdest Du wissen, das die totale AACS-Kryptochain mit ständig wechselnden Keys an der Macht ist.
Und CSS bei DVD ist immer noch nicht gefallen und die wehren sich mit Händen und Füßen dagegen.
Und das ich BD-Filme meinte, sollte klar sein. Ich bin ja der einzige hier, der BD-Brenner für ok hält. Die Rohlinge sind noch etwas teuer (im MediaSaturnMarkt) und evtl muss man die dann im Versandhandel kaufen was auch blöd ist (Portokosten oder "große" Mengen).
Man darf die laut DENEN nicht mal unverschlüsselte BD-Filme (im BD-Format, mpg/mp4 auf normale ISO/UDF-BD packen ist ja nicht verboten) releasen was ich für illegal halte aber die EU anscheinend nicht.
Und nachpatchen ist bei MacOSX und Linux aktuell nicht.
Lies die entsprechenden Golem-Artikel über die Forderungen der AACS/Disney/... .
Wer an BluRay under Linux/MacOS glaubt, glaubt auch an gute Politiker.
Aber für New York Times Leser ist der Weihnachtsmann echt.
Und in den Forbes(?)500 der reichsten USBürger/Asiaten/Europäer/deutschen/fiktiven Personen ist der Weihnachtsmann nach Protesten mit seinem geschätzten Vermögen aus der Liste der fiktiven Personen entfernt worden. Auf welcher Liste er jetzt steht, weiss ich aber nicht. Nordpol ist ja wohl nicht US-Gebiet.
Runkelrübe schrieb:
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> > MacOS und Linux dürfen offiziell ja wohl gar kein BD abspielen.
> Auch falsch!
> Die entsprechenden Lizenzen ließen sich auch durch 3rd-Party-Tools
> nachliefern.
> Windows Vista und Win 7 haben diese halt schon ab Werk dabei, was es für
> die Anbieter von Abspielsoftware einfach und vorallem billig macht.
1. Seit wann hat Windows die Lizensen dabei?
2. Unter Linux herscht ein ganz anderres Problem. Linux ist wie Weit bekannt ein offenes Betriebssystem. In einem solchen lässt sich nunmal kein geschützer Speicherbereich wie unter Windows einrichten, welcher für Bluray gefordert wird. Fals man es doch im Kernel, X11, Treiber... einbaut wäre schnell ein Hack drausen, der dies Rauspatcht und dem Programm vorgaugelt, ei ich hab hier ne verschlüsselung, leg nun los und schick die Daten.
Somit wird es wohl nie möglich sein legal Blurays unter Linux zu schauen, weil ein Linuxuser wird sich die Freiheit nie nehmen lassen zu bestimmen was ein OS auf seinem PC macht und somit irgent einer Industrie die möglichkeit gibt Datenströme vor ihm zu verstecken. Mal davon abgesehen das dies nur noch mehr Fehlerquellen mit einbaut...
Daraus folgt das Bluray unter Linux nur möglich wäre, wen z.B. Slysoft einen Treiber, oder eher eine Biliothek rausbringt, welche wie Anydvd Funktioniert und jeglichen Kopierschutz ausschaltet, was aber in der Benutzung bei uns illegal wäre.
Ist dies einmal getan könnte es jeder brauchbare freie Player egal ob nun ffmpeg, mplayer, xine, vlc ... diese abspielen.
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