Das ist doch alles Fuchsschwanzmanie, fährt der Manta nicht nicht mehr schneller legt man ihn tiefer und verziert ihn mit Fuchsschwanz. Mit Leistung hat das alles nichts zu tun.
Ich übertakte auch ganz gerne mal ein wenig. Kostet ja nichts und mein Q6600 läuft wunderbar mit 2,7Ghz. Der P35-Chipset ist damit defakto noch unterfordert und mein DDR2-800-RAM ist bei einem 2.0-Multiplikator auch mit 600Mhz kaum gefordert. Der Rechner ist kein Quentchen lauter und braucht nicht mehr Strom. Für 10% Mehrleistung ist das OK.
Und wenn mich der Hafer sticht dann übertakte ich auf 3,0Ghz, da wird der Lüfter erstmals minimal schneller aber der Rest bleibt im Rahmen.
Noch höher gehen? Wozu? Da kauf ich mir lieber eine Xeon-Architektur mit zwei CPUs und Quadchannel-RAM, das ist auch nicht viel teurer als der ganze Overclocker-Hokuspokus, bringt aber anstatt 10-20% mehr Leistung ganz locker 100% mehr Leistung.
Und was willst Du jetzt damit sagen? Dass alle Autotuner Idioten sind?Die werden Dir das gleiche sagen wenn Du sagst dass Du im PC Bauteile hast die mehrere hundert € kosten (GraKa, CPU, BluRay-Brenner, etc). Also, was ist das Fazit?
Und BTW: Ein 6 GB Kit Dominator GT kostet nur ~140 € mehr als das 6GB-Triple-Kit Corsair TR3X6G1600C8D DDR3, CL8. Wem die paar € schon zu viel sind sollte sich ein anderes Hobby suchen... ach übrigens, zum billigen Fuchsschwanz gehört immer ein teueres Auto.
XMS1-User schrieb:
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> Und BTW: Ein 6 GB Kit Dominator GT kostet nur ~140
> € mehr als das 6GB-Triple-Kit Corsair
> TR3X6G1600C8D DDR3, CL8.
wie bitte, 140€? und wieviel prozent mehrleistung bekommt man für diesen doch beachtlichen haufen geld?
kaum.
Speicherübertaktung ist das am meisten überschätzte Gebiet des Übertaktens.
Früher hat man da tatsächlich noch ne Menge rausholen können, das lag aber an der allgemein niedrigen Geschwindigkeit der Speicherchips.
Das hat sich seit DDR/DDR2-Zeiten gelegt.
Durch Zufall hab ich mit zu Athlon-XP-Zeiten mal DDR-500-Riegel im Karstadt gekauft (waren so verpackt, dass man den Hersteller nicht lesen konnte und zu der Zeit recht günstig für 512MB-Riegel.
Zuhause ausgepackt, umgedreht, vom Stuhl gefallen: Twinmos Twister!)
Eine echte Mehrleistung konnte ich trotz "passend" übertaktetem Barton 2500+ nicht bemerken, die alten DDR400 liefen genausogut. Board war das gute alte Abit NF7-S, damals schon unter Wasser.
Im Endeffekt hat mehr CPU-Takt immer mehr gebracht als Ram-Takt.
Allerdings: Wer das letzte, aber auch wirklich allerallerletzte Quentchen rauspressen will, der braucht passenden Speicher.
Aber das ist genauso, wie wenn man beim Auto bereits einen größeren Turbo, geänderte Luftführung, größere strömungsoptimierte Auspuffanlage usw... hat - dann fängt man mit Wunder-Zündkerzen, stärkeren Einspritzdüsen, größerer Benzinpumpe usw auf der Suche nach den letzten paar PS an und endet bei speziellen Nockenwellen, die nur 5PS mehr bringen, aber sauteuer sind.
Genauso ists beim PC, die Basis (solides Board, gute CPU) kostet schon, bringt aber auch viel. Passende Graka (die Auspuffanlage) dazu, und ab geht die Luzi.
Aber den Rest auch noch zu optimieren bringt vielleicht 3% mehr, kostet aber aufs Ganze hochgerechnet 15-20% der Gesamtkosten.
Keine Ahnung... ich hab auch teueren XMS-Speicher. 10 % sind schon drin, allerdings sind die Rechner heutzutage von Haus aus schon so schnell dass es darauf gar nicht mehr ankommt. Früher musste man mehr rauskitzeln um Spiele ruckelfrei spielen zu können. Da ich heute nur noch selten zocke ist mir das mittlerweile egal...
Andererseits muss man auch fragen: Wie viel schneller fährt denn ein Auto mit 3-teiliger Alufelge im Vergleich zu einer einfachen Stahlfelge? ;)
Die zusätzlichen Kühlkörper am RAM sind schon brauchbar, alles andere ist Prestige.
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