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Ende der Modularität?

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  1. Ende der Modularität?

    Autor KillerJiller 30.06.11 - 10:17

    Irgendwie bin ich vom Konzept der in die CPU integrierten GPU nicht überzeugt. Natürlich wird die gesteckte Grafikkarte (so schnell) nicht aussterben, das ist mir auch klar, aber dennoch habe ich da so meine Bedenken.

    Die Grafikkerne sind natürlich alles andere als schnell, aber das hat ja auch keiner behauptet. Büroanwender wird das nicht stören, Gamer kaufen sich so oder so eine potente Grafikkarte (und bei den Kosten für ein so leistungsfähiges System fällt das eh nicht ins Gewicht), aber das "dazwischen" zahlt in meinen Augen ein wenig drauf. Mir würde ein derartiger Grafikkern rein gar nichts bringen, da zu schwach, eine Radeon 6970 wäre aber absoluter Overkill für mich.

    Gut, so viel kostet das jetzt auch nicht, aber wenn es ganz blöd läuft hat man evtl. ein Upgrade-Problem: angenommen die integrierten Grafikchips kommen in die Region der Mittelklasse, dann werden die gesteckten Mittelklassegrafikkarten aussterben. Also muss ich bei einem Upgrade die ganze CPU tauschen und wenn noch ein wenig Pech dazu kommt auch gleich noch das Board und den Speicher. Danach tritt Murphys Law ein und der PCI Steckplatz ist auch nicht mehr verfügbar, d.h. es ist auch noch eine neue Soundkarte fällig (bleibt mir mit diesen Onboardverzerrern vom Leib). Statt einer Grafikkarte für 150¤ habe ich jetzt eine neue CPU für 150¤, ein Board für 120¤, Speicher für 50¤ und nochmal 100¤ für eine Soundkarte ausgegeben (gut, irgendwann ist die ohnehin fällig, das ist mir auch klar).
    Freilich habe ich mir für das Geld auch mehr Leistung erkauft, das ist ja unstrittig, aber ich brauche vielleicht nicht global mehr Leistung, sondern nur punktuell. Bei mir läuft immernoch ein K8 dual core aus dem Jahre 2006 und an dem lag's bei zu wenig Leistung bisher nicht...

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  2. Re: Ende der Modularität?

    Autor Tantalus 30.06.11 - 10:34

    KillerJiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwie bin ich vom Konzept der in die CPU integrierten GPU nicht
    > überzeugt. Natürlich wird die gesteckte Grafikkarte (so schnell) nicht
    > aussterben, das ist mir auch klar, aber dennoch habe ich da so meine
    > Bedenken.

    Die meisten einfacheren Heim-PCs sowie fast alle Büro-PCs (also jene, bei denen es nicht so sehr auf Grafikleistung ankommt) haben sowieso schon OnBoard-Grafik, und für die beschrieben Szenarien reicht das auch völlig aus. Hier wäre also der einzige Unterschied der, dass nun beides in einem Chip steckt, anstatt in zweien. Für den Nutzer macht das keinen Unterschied.

    > Gut, so viel kostet das jetzt auch nicht, aber wenn es ganz blöd läuft hat
    > man evtl. ein Upgrade-Problem: angenommen die integrierten Grafikchips
    > kommen in die Region der Mittelklasse, dann werden die gesteckten
    > Mittelklassegrafikkarten aussterben. Also muss ich bei einem Upgrade die
    > ganze CPU tauschen und wenn noch ein wenig Pech dazu kommt auch gleich noch
    > das Board und den Speicher.

    Praktisch alle PCs mit OnBoard-Grafik hatten zusätzlich auch noch einen Slot für eine gesteckte GraKa. Und ich denke nicht, dass sich daran so schnell etwas ändert.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

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  3. Re: Ende der Modularität?

    Autor 7hyrael 30.06.11 - 11:15

    Die Modulare Bauweise wird so schnell nicht verschwinden, dafür ist das High- und Mid- Segment zu groß. Den Aktuellen Weg halte ich jedoch in jedem Szenario für den richtigen. Was bei notebooks schon lange standard ist wäre beim PC ebenso sinnvoll: Energiesparen durch integrierte (spar-)grafik. Oft genug sitz ich vorm Fernseher und schau nur nen Film vom PC aus, der aber rennt mit der dicken Grafikkarte und schluckt nicht wenig strom. Sinnvoller wäre es, wenn die Große Karte erst dann eingeschaltet wird, wenn sie auch nötig wird (Spiele, CAD, evtl 3D Modeling, Videoschnitt etc...).

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