Irgendwie bin ich vom Konzept der in die CPU integrierten GPU nicht überzeugt. Natürlich wird die gesteckte Grafikkarte (so schnell) nicht aussterben, das ist mir auch klar, aber dennoch habe ich da so meine Bedenken.
Die Grafikkerne sind natürlich alles andere als schnell, aber das hat ja auch keiner behauptet. Büroanwender wird das nicht stören, Gamer kaufen sich so oder so eine potente Grafikkarte (und bei den Kosten für ein so leistungsfähiges System fällt das eh nicht ins Gewicht), aber das "dazwischen" zahlt in meinen Augen ein wenig drauf. Mir würde ein derartiger Grafikkern rein gar nichts bringen, da zu schwach, eine Radeon 6970 wäre aber absoluter Overkill für mich.
Gut, so viel kostet das jetzt auch nicht, aber wenn es ganz blöd läuft hat man evtl. ein Upgrade-Problem: angenommen die integrierten Grafikchips kommen in die Region der Mittelklasse, dann werden die gesteckten Mittelklassegrafikkarten aussterben. Also muss ich bei einem Upgrade die ganze CPU tauschen und wenn noch ein wenig Pech dazu kommt auch gleich noch das Board und den Speicher. Danach tritt Murphys Law ein und der PCI Steckplatz ist auch nicht mehr verfügbar, d.h. es ist auch noch eine neue Soundkarte fällig (bleibt mir mit diesen Onboardverzerrern vom Leib). Statt einer Grafikkarte für 150¤ habe ich jetzt eine neue CPU für 150¤, ein Board für 120¤, Speicher für 50¤ und nochmal 100¤ für eine Soundkarte ausgegeben (gut, irgendwann ist die ohnehin fällig, das ist mir auch klar).
Freilich habe ich mir für das Geld auch mehr Leistung erkauft, das ist ja unstrittig, aber ich brauche vielleicht nicht global mehr Leistung, sondern nur punktuell. Bei mir läuft immernoch ein K8 dual core aus dem Jahre 2006 und an dem lag's bei zu wenig Leistung bisher nicht...
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
KillerJiller schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Irgendwie bin ich vom Konzept der in die CPU integrierten GPU nicht
> überzeugt. Natürlich wird die gesteckte Grafikkarte (so schnell) nicht
> aussterben, das ist mir auch klar, aber dennoch habe ich da so meine
> Bedenken.
Die meisten einfacheren Heim-PCs sowie fast alle Büro-PCs (also jene, bei denen es nicht so sehr auf Grafikleistung ankommt) haben sowieso schon OnBoard-Grafik, und für die beschrieben Szenarien reicht das auch völlig aus. Hier wäre also der einzige Unterschied der, dass nun beides in einem Chip steckt, anstatt in zweien. Für den Nutzer macht das keinen Unterschied.
> Gut, so viel kostet das jetzt auch nicht, aber wenn es ganz blöd läuft hat
> man evtl. ein Upgrade-Problem: angenommen die integrierten Grafikchips
> kommen in die Region der Mittelklasse, dann werden die gesteckten
> Mittelklassegrafikkarten aussterben. Also muss ich bei einem Upgrade die
> ganze CPU tauschen und wenn noch ein wenig Pech dazu kommt auch gleich noch
> das Board und den Speicher.
Praktisch alle PCs mit OnBoard-Grafik hatten zusätzlich auch noch einen Slot für eine gesteckte GraKa. Und ich denke nicht, dass sich daran so schnell etwas ändert.
Gruß
Tantalus
___________________________
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Die Modulare Bauweise wird so schnell nicht verschwinden, dafür ist das High- und Mid- Segment zu groß. Den Aktuellen Weg halte ich jedoch in jedem Szenario für den richtigen. Was bei notebooks schon lange standard ist wäre beim PC ebenso sinnvoll: Energiesparen durch integrierte (spar-)grafik. Oft genug sitz ich vorm Fernseher und schau nur nen Film vom PC aus, der aber rennt mit der dicken Grafikkarte und schluckt nicht wenig strom. Sinnvoller wäre es, wenn die Große Karte erst dann eingeschaltet wird, wenn sie auch nötig wird (Spiele, CAD, evtl 3D Modeling, Videoschnitt etc...).
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Xbox One mit neuer Kinect und Blu-ray-Laufwerk
Neuer Energiespeicher mit kurzer Ladezeit
Microsofts Tablet überzeugt als Notebook
Bundesweite Störung beim mobilen Internet der Telekom
Freiminuten, Gratis-SMS und Datenflatrate für 10 Euro
Kommentare: 472 | letzter Beitrag 11:55 Uhr
Kommentare: 234 | letzter Beitrag 11:52 Uhr
Kommentare: 213 | letzter Beitrag 11:45 Uhr
Kommentare: 208 | letzter Beitrag 08:37 Uhr
Kommentare: 159 | letzter Beitrag 10:49 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Heute wird Apple-Chef Cook vor dem US-Senat zu dem Netzwerk aus Briefkastenfirmen befragt, mit dem der Konzern Auslandsgewinne verstecken soll.

Samsung wird einige der Funktionen des Galaxy S4 per Firmware-Update auf das Galaxy S3 bringen. Das enthüllt eine Vorabversion von Android 4.2.2 für das Galaxy S3. Die neuen Möglichkeiten der Galaxy-S4-Kamera sind nicht dabei.

Das Tallinn-Manual der Nato, das im Cyberwar das Töten von Hackern erlaubt, beschäftigt jetzt auch die Bundesregierung. "Es obliegt nicht der Bundesregierung, eine breite gesellschaftliche Debatte über die Regeln zu führen", heißt es trocken.

Nach einem Entwurf des Architekturbüros NBBJ will Amazon eine extravagante neue Konzernzentrale bestehend aus drei riesigen Gewächshauskugeln und Bürohochhäusern errichten.

Die Xbox One beobachtet den Spieler zwingend per Kinect - und könnte die Daten zumindest zum Teil an Microsoft weiterreichen. Sie hat eine 500-GByte-Festplatte und muss zum Spielen nicht immer mit dem Internet verbunden sein.

Nur Tage, nachdem Brian Krzanich zum CEO von Intel wurde, beginnt die Reorganisation: Außer der Fertigungssparte will Krzanich alle Abteilungen direkt kontrollieren und die Entwicklung neuer Geräte vorantreiben.