Soweit ich mich erinnere, wurden damals pro Riegel SD-Ram ca. 10W veranschlagt.
Wie sieht das heute aus?
~Fisch~
Da die Dinger auf dem Bild einen ziemlich großen Kühler haben,
und SD-Ram gar keine Kühler hatte, würde ich mal vermuten:
deutlich höher! :-)
Das lässt sich pauschal nicht sagen, weil man den Modulen von aussen nicht ansieht, wie viele Chips und in welcher Strukturbreite verbaut sind.
Bei typischen Overclocking-Speichern sind es aber meist die wenigsten Bausteine (hier also 8) und in kleinster Struktubreite, also etwa 40 Nanometer. Nur so lassen sich in der Regel die hohen Takte bei relativ geringer Spannung erreichen.
Der Unterschied zu Standardtakten wie 1.333 MHZ, welche die JEDEC maximal zertifiziert hat, und Übertaktungen ist aber erheblich. Wir haben auf einem X58-Board mit verschiedenen Modulen bei 1.333 MHz / 1,5 Volt zu 1.600 MHz / 1,65 Volt jeweils um 20 Watt Mehrleistung gesehen. Das jeweils für 3 x 2 GByte.
Diese 20 Watt mehr nimmt das System immer auf, nicht nur unter Last. Besonders hohe Speichertakte sind also nicht nur bei der Anschaffung echter Luxus ;)
Nico Ernst
Redaktion Golem.de
DDR3 braucht prinzipiell überhaupt nicht viel Leistung. Die Spannungen sind hier, trotz leichter Überspannung, noch immer weit unter denen von DDR2, und auch da waren Kühlrippen i.d.R. unnötig. Die sind generell Spielerei und sollen hübsch aussehen, einen Sinn haben die sonst nicht.
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