Statt dass sie z. B. fordern, dass Apple sein Betriebssystem öffnet, so dass sie sich ihre jeweils benötigte Hardware selbst zusammenstellen können, wird eine schwerere Eisenkugel für die eigenen Füße gefordert. Ja wie dämlich muss man eigentlich sein?
Statt dass sie die Zeichen der Zeit erkennen - nämlich das Apple gnadenlos auf reine Massenmärkte abzielt - und die passenden Konsequenzen ziehen, betteln sie würdelos um ein neues Gerät, um ihre Unfreiheit wenigstens etwas zu verlängern. Hier zeigt sich die Kehrseite von geschlossenen Plattformen, die komplett unter der Kontrolle des Herstellers liegen: Sobald der die Lust daran verliert, steht man verlassen da und muss sich auf Grund eigener Abhängigkeit selbst erniedrigen.
Statt also diese Petition zu unterzeichnen, um weiter in Leibeigenschaft Apple dienen zu dürfen, sollten die Betroffenen ihre Energie lieber darauf verwenden, ob und wie sie in Zukunft mit offenen Plattformen arbeiten können. Bei der Hardware ist das ja überhaupt kein Problem, bei der Software ist das eventuell schwieriger - aber selbst proprietäre Software unter Windows wäre gegenüber der völlig abgeschotteten Apple-Welt schon ein Fortschritt, wobei natürlich quelloffene Anwendungssoftware und Betriebssysteme noch deutlich mehr Freiheit einräumen würden.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.05.12 09:45 durch Mingfu.
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OSX wäre nicht so gut wenn nicht alles aus einem Guss wäre. Das System zu öffnen damit es auf jedem System läuft kann ich verzichten, dann kann ich mir auch Win7 kaufen. Wie dämlich muss man sein, dass es nur das GUI sei was man besser findet?
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Auch und wenn Entwickler eines OpenSource-Projekt die Lust verlieren, weil jetzt z.B BiernenOS total hip und modern ist passiert das nicht?
Es kommt nämlich sehr häufig vor das OS-Projekte einschlafen. Und dann.?Ok du hast den Sourcecode aber beherrschst du auch den ;-). Dein angesprochen Problem ist im properitären Bereich weniger das Problem sondern eher im OS-Bereich.
Außerdem ist die aktuelle Hardware von Appel für alle Workstation- und Serveranwendungen leistungsfähig genug wenn nicht kann man ohne Problem auf Windows wechseln.
Und bitte versuchte doch auf so Polemik wie Sklaven und Leibeigenschaf zu verzichten das ist sehr unsachlich und man könnte meine du wolltest damit eine eventuell nicht vorhandene Kompetenz kaschieren.
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rafterman schrieb:
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> OSX wäre nicht so gut wenn nicht alles aus einem Guss wäre. Das System zu
> öffnen damit es auf jedem System läuft kann ich verzichten, dann kann ich
> mir auch Win7 kaufen.
Das Argument, dass OSX nur so gut läuft, weil Apple das an eigene Hardware kettet, ist absoluter Quatsch. Unter der Haube steckt auch bei Apple-Hardware inzwischen ein derart großes Sammelsurium an Prozessoren, Chipsätzen und Grafikkarten, dass OSX mit einer gewaltigen Anzahl verschiedener Hardware umgehen muss und kann. Zumindest für jeden Rechner mit einigermaßen gängigem Intel-Prozessor könnte man OSX ohne Probleme freigeben. Apple tut das ausschließlich aus Gründen der Kundenbindung nicht - man will dem Kunden keine Wahlmöglichkeiten einräumen, sondern er soll auf Apple angewiesen sein.
Und es ist ja schön, wenn du dir Windows 7 kaufen kannst. Das können diese Leute aber gar nicht, weil für sie - zumindest im Moment - elementare Programme unter Windows 7 gar nicht laufen. Diese Wahlfreiheit besteht für sie also gar nicht.
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Nogger schrieb:
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> Auch und wenn Entwickler eines OpenSource-Projekt die Lust verlieren, weil
> jetzt z.B BiernenOS total hip und modern ist passiert das nicht?
> Es kommt nämlich sehr häufig vor das OS-Projekte einschlafen. Und
> dann.?Ok du hast den Sourcecode aber beherrschst du auch den ;-). Dein
> angesprochen Problem ist im properitären Bereich weniger das Problem
> sondern eher im OS-Bereich.
Gängige OpenSoruce-Projekte schlafen relativ selten ein. Denn bei einer breiten Anwenderbasis finden sich oft Leute, die das weiterführen. Und wenn es doch nicht weiter geht, dann gibt es meist Alternativen, die sich oft auch Gedanken darum machen, wie man alte Werke importieren kann.
Selbst wenn man OS-Projekten also eine höhere "Ausfallrate" bescheinigen wöllte (was ich aber bei gängigen Projekten keineswegs für ausgemacht halte - denn es passiert selten und natürlich gibt es ebenfalls proprietäre Hersteller, die ab und zu mal eine Software einstellen), dann bekommt man oftmals zumindest nicht direkt die Pistole auf die Brust gesetzt, sondern kann mit Alternativen weiterarbeiten.
> Außerdem ist die aktuelle Hardware von Appel für alle Workstation- und
> Serveranwendungen leistungsfähig genug wenn nicht kann man ohne Problem
> auf Windows wechseln.
Wenn man ohne Probleme auf Windows wechseln könnte, dann bräuchten diese Leute keine neue Hardware zu fordern. Es gibt also nur zwei Szenarien:
1. Diese Leute können nicht auf Windows wechseln, weil sie bezüglich ihrer Anwendungssoftware von OSX abhängig sind.
2. Diese Leute sind dermaßen verbohrt, dass sie den Wechsel aus reinen Überzeugungsgründen ablehnen, obwohl er ihnen reichlich Vorteile böte.
Ich weiß noch nicht, was schlimmer wäre...
> Und bitte versuchte doch auf so Polemik wie Sklaven und Leibeigenschaf zu
> verzichten das ist sehr unsachlich und man könnte meine du wolltest damit
> eine eventuell nicht vorhandene Kompetenz kaschieren.
Das mag dir nicht gefallen, ist aber lediglich eine drastische Beschreibung der Situation.
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OS X ist abgeschottet? Wieso gibt's dann tausende Apps (und wachsend) und zig DMGs die ich mir aus allen möglichen Quellen installieren kann?
Selbst LibreOffice wird für PPC und Intel-Macs angeboten.
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jealousy strikes hard on this one ...
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Natürlich gibt es interoperable Software, die unter verschiedensten Betriebssystemen läuft. Aber das ist ja nicht der Kern des Problems über was wir in diesem Fall diskutieren.
Der Kern ist, was man macht, wenn es eine Software gibt, die nur unter OS X läuft, man mehr Rechenleistung wünscht, von Apple aber keine entsprechende Hardware angeboten wird. Und hier hat Apple eine künstliche Schranke hochgezogen, indem der Kunde keine Wahlfreiheit bezüglich der Hardware hat, sondern vollständig von Apple abhängig ist. Das ist Abschottung der Plattform.
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> zig DMGs die ich mir aus allen möglichen Quellen installieren kann?
Noch.
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Mingfu schrieb:
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> Natürlich gibt es interoperable Software, die unter verschiedensten
>Und hier hat Apple eine künstliche Schranke
> hochgezogen, indem der Kunde keine Wahlfreiheit bezüglich der Hardware hat,
> sondern vollständig von Apple abhängig ist. Das ist Abschottung der
> Plattform.
Thunderbolt ist wohl die schlimmste Abschottung überhaupt, noch viel schlimmer als Firewire ...
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rafterman schrieb:
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> OSX wäre nicht so gut wenn nicht alles aus einem Guss wäre. Das System zu
> öffnen damit es auf jedem System läuft kann ich verzichten, dann kann ich
> mir auch Win7 kaufen. Wie dämlich muss man sein, dass es nur das GUI sei
> was man besser findet?
Die Hardware kanns ja kaum sein, da bekommt man fürs halbe Geld bessere :D
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Mingfu schrieb:
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> Statt dass sie z. B. fordern, dass Apple sein Betriebssystem öffnet, so
> dass sie sich ihre jeweils benötigte Hardware selbst zusammenstellen
> können, wird eine schwerere Eisenkugel für die eigenen Füße gefordert.
Apple hat gute Gründe ihr System nicht zu öffnen. Das ist der Grund, warum MacOS X so stabil und so problemlos läuft. Es muss eben nicht mit jeder noch so beschissenen und abstrusen Hardware laufen, die sich ein Kunde zusammengestöpselt hat, es muss nur mit der Hardware laufen, die Apple selber ausgesucht hat; nur diese muss es unterstützen und nur für diese braucht es Treiber.
Das hat auch Vorteile für Entwickler: Sie können sich z.B. darauf verlassen, dass bestimmte Hardware vorhanden ist, da alle Macs so eine Hardware haben, bzw. sie können sich darauf verlassen, dass diese Hardware bestimmte Funktionalität bietet (z.B. bestimmte OpenGL Funktionalität wenn 3D gerendert wird), da alle Macs diese Funktionalität bieten. Ein Windows/Linux Entwickler kann sich auf absolut GAR NICHTS verlassen und muss entweder eine gigantische Liste von Hardwareanforderungen seines Produktes vorlegen oder aber gigantische Mengen an Code schreiben, der versucht auch auf dem exotischsten System noch halbwegs passabel zu laufen, was nicht immer gelinkt. Deswegen werden Windows/Linux Anwender häufig von Apps enttäuscht, die auf ihren System langsam oder instabil laufen, oder wo bestimme Features nicht funktionieren. Ein Phänomen das Mac Anwender fast gänzlich fremd ist. Hier ist die OS X Version so ziemlich die einzige Anforderung, die erfüllt sein muss.
Vergleiche mal PCs mit Spielekonsolen. Spielekonsolen sind PCs eigentlich nur am Tag ihres Releases ebenbürtig. Schon ein halbes Jahr später hat jeder neue PC deutlich bessere Hardware zu bieten. Und obwohl Spielekonsolen Zeit ihres Lebens eigentlich veraltete Hardware bieten, sehen Spiele dort meist nur unbedeutend schlechter aus als auf PCs, teilweise sehen sie sogar besser aus, obwohl der PC eine doppelt so schnelle CPU und dreimal so schnelle Grafikkarte hat. Wie ist das möglich? Ganz einfach: Die Hardware der Konsole ist den Entwicklern exakt bekannt, sie können das letzte Prozent Performance aus ihr heraus quetschen. Die Hardware eines PCs hingegen ist ihnen unbekannt, woher sollen sie wissen, was für Komponenten dein PC daheim hat? Also müssen sie ihre Software so schreiben, dass sie auf einer möglichst breiten Palette von Hardwarekonfigurationen läuft und das bedeutet Abstriche zu machen, damit die Kompatibilität möglichst hoch bleibt.
Die Zeichen der Zeit sprechen eher gegen dich, denn viele Anwender gehen zunehmend Weg von PCs, hin zu SmartPhones und Tablets, und die können sie sich auch nicht selber zusammenbasteln, hier gibt auch der Hersteller die Hardware vor. Klassische PCs werden zunehmend etwas, dass nur "Produzenten" brauchen, und hier rede ich nicht von Filmproduzenten, ich rede von Leuten die Content Produzieren. Programme/Spiele schreiben, Grafiken erstellen, Musik komponieren, Webseiten erzeugen, usw. Normale Anwender verlieren zunehmend das Interesse an klassischen PCs, da sie zum Spielen eine Spielekonsole haben, mit ihrem Tablet im Internet surfen, mit ihrem Fernseher YouTube Videos anschauen und mit ihrem Handy chatten. Und bei all diesen Komponenten kauft man eine fertige Blackbox, aufladen/anschließen, einschalten, benutzen.
/Mecki
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Mingfu schrieb:
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> rafterman schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > OSX wäre nicht so gut wenn nicht alles aus einem Guss wäre. Das System
> zu
> > öffnen damit es auf jedem System läuft kann ich verzichten, dann kann
> ich
> > mir auch Win7 kaufen.
>
> Das Argument, dass OSX nur so gut läuft, weil Apple das an eigene Hardware
> kettet, ist absoluter Quatsch. Unter der Haube steckt auch bei
> Apple-Hardware inzwischen ein derart großes Sammelsurium an Prozessoren,
Ach ja, wo sind denn die AMD Prozessoren, Atoms?
> Chipsätzen und Grafikkarten, dass OSX mit einer gewaltigen Anzahl
> verschiedener Hardware umgehen muss und kann. Zumindest für jeden Rechner
> mit einigermaßen gängigem Intel-Prozessor könnte man OSX ohne Probleme
> freigeben.
Klar und die Treiber für Grafik und Chipsets bringt der Weihnachtsmann gleich mit vorbei.
> Apple tut das ausschließlich aus Gründen der Kundenbindung nicht
> - man will dem Kunden keine Wahlmöglichkeiten einräumen, sondern er soll
> auf Apple angewiesen sein.
>
Man kann wählen, einfach mal den Bestellvorgang auf deren Seite ausprobieren. Einigen reicht das, für den Rest gibts ja Windows.
> Und es ist ja schön, wenn du dir Windows 7 kaufen kannst. Das können diese
> Leute aber gar nicht, weil für sie - zumindest im Moment - elementare
> Programme unter Windows 7 gar nicht laufen. Diese Wahlfreiheit besteht für
> sie also gar nicht.
--
http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html
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So viel Text und so wenig Inhalt..
Also meine knapp 1000 Kollegen arbeiten komischerweise alle an PCs und keiner auf einem Smartbook oder Tablett.. selbst die die nicht prodzuieren...
Das mit den Problemen mit verwschiedener Hardware ist so 90er dass ich gar nicht erstz drauf eingehe.. genau wie der Rest, deines von Unwissenheit strotzenden Beitrages..
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bstea schrieb:
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> Ach ja, wo sind denn die AMD Prozessoren, Atoms?
Wurde ja im nächsten Absatz geklärt.
> Klar und die Treiber für Grafik und Chipsets bringt der Weihnachtsmann
> gleich mit vorbei.
Es sind inzwischen dermaßen viele Grafikchipsätze in den verschiedenen Macs verbaut, dass das ein absolutes Nichtargument ist:
- Intel GMA
- Geforce M / Geforce GT
- Radeon HD
Da all diese Hersteller Unified-Treiber einsetzen, könnte praktisch jede gängige Grafikkarte unter OSX laufen. Bezüglich der Treiber für den Mainboard-Chipsatz sieht es - zumindest im Intel-Lager - nicht viel anders aus.
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/mecki78 schrieb:
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> Apple hat gute Gründe ihr System nicht zu öffnen. Das ist der Grund, warum
> MacOS X so stabil und so problemlos läuft. Es muss eben nicht mit jeder
> noch so beschissenen und abstrusen Hardware laufen, die sich ein Kunde
> zusammengestöpselt hat, es muss nur mit der Hardware laufen, die Apple
> selber ausgesucht hat; nur diese muss es unterstützen und nur für diese
> braucht es Treiber.
Es wäre ja schon mal ganz nett, wenn Apple OSX für die Hardware öffnet, für die es ohnehin Treiber mitschleppt:
- Intel-Prozessoren zusammen mit einer relativ breiten Palette an Mainboard-Chipsätzen
- praktisch alle gängigen Grafikkarten vom Intel GMA, über Geforce M, Geforce GT bis hin zur Radeon HD
> Das hat auch Vorteile für Entwickler: Sie können sich z.B. darauf
> verlassen, dass bestimmte Hardware vorhanden ist, da alle Macs so eine
> Hardware haben, bzw. sie können sich darauf verlassen, dass diese Hardware
> bestimmte Funktionalität bietet (z.B. bestimmte OpenGL Funktionalität wenn
> 3D gerendert wird), da alle Macs diese Funktionalität bieten.
Oh ja! Ich wusste gar nicht, wie groß die Überschneidungen zwischen einem immer noch von Mac OS X Lion unterstützten MacBook aus 2007 mit Intel GMA 950 und einer Radeon HD 6970 M aus dem aktuellen iMac sind - gerade im 3D-Bereich mit OpenGL...
Das ist einfach ein unsinniges Argument - die Plattform ist bezüglich der Hardware dermaßen heterogen, dass es zu Windows und Co kaum einen Unterschied für den Programmierer gibt.
> Ein Windows/Linux Entwickler kann sich auf absolut GAR NICHTS verlassen und
> muss entweder eine gigantische Liste von Hardwareanforderungen seines
> Produktes vorlegen oder aber gigantische Mengen an Code schreiben, der
> versucht auch auf dem exotischsten System noch halbwegs passabel zu laufen,
> was nicht immer gelinkt. Deswegen werden Windows/Linux Anwender häufig von
> Apps enttäuscht, die auf ihren System langsam oder instabil laufen, oder wo
> bestimme Features nicht funktionieren. Ein Phänomen das Mac Anwender fast
> gänzlich fremd ist. Hier ist die OS X Version so ziemlich die einzige
> Anforderung, die erfüllt sein muss.
Ziemlicher Quatsch, siehe oben.
> Vergleiche mal PCs mit Spielekonsolen. Spielekonsolen sind PCs eigentlich
> nur am Tag ihres Releases ebenbürtig. Schon ein halbes Jahr später hat
> jeder neue PC deutlich bessere Hardware zu bieten. Und obwohl
> Spielekonsolen Zeit ihres Lebens eigentlich veraltete Hardware bieten,
> sehen Spiele dort meist nur unbedeutend schlechter aus als auf PCs,
> teilweise sehen sie sogar besser aus, obwohl der PC eine doppelt so
> schnelle CPU und dreimal so schnelle Grafikkarte hat. Wie ist das möglich?
> Ganz einfach: Die Hardware der Konsole ist den Entwicklern exakt bekannt,
> sie können das letzte Prozent Performance aus ihr heraus quetschen. Die
> Hardware eines PCs hingegen ist ihnen unbekannt, woher sollen sie wissen,
> was für Komponenten dein PC daheim hat? Also müssen sie ihre Software so
> schreiben, dass sie auf einer möglichst breiten Palette von
> Hardwarekonfigurationen läuft und das bedeutet Abstriche zu machen, damit
> die Kompatibilität möglichst hoch bleibt.
Und auch das ein weiteres Nichtargument, weil man sich halt auch bei Mac OS auf überhaupt nichts bezüglich der zu Grunde liegenden Hardware verlassen kann.
> Die Zeichen der Zeit sprechen eher gegen dich, denn viele Anwender gehen
> zunehmend Weg von PCs, hin zu SmartPhones und Tablets, und die können sie
> sich auch nicht selber zusammenbasteln, hier gibt auch der Hersteller die
> Hardware vor. Klassische PCs werden zunehmend etwas, dass nur "Produzenten"
> brauchen, und hier rede ich nicht von Filmproduzenten, ich rede von Leuten
> die Content Produzieren. Programme/Spiele schreiben, Grafiken erstellen,
> Musik komponieren, Webseiten erzeugen, usw. Normale Anwender verlieren
> zunehmend das Interesse an klassischen PCs, da sie zum Spielen eine
> Spielekonsole haben, mit ihrem Tablet im Internet surfen, mit ihrem
> Fernseher YouTube Videos anschauen und mit ihrem Handy chatten. Und bei all
> diesen Komponenten kauft man eine fertige Blackbox, aufladen/anschließen,
> einschalten, benutzen.
Bis dann auch diese Leute merken, dass es plötzlich problematisch sein kann, wenn man nicht mehr Herr seiner eigenen Daten ist und der Plattform-Betreiber vorgibt, was man überhaupt mit den Daten machen darf. Apple geht ja auch da als schlechtes Beispiel mit der iOS-Plattform voran, indem sie knallharte Zensur ausüben und willkürlich entscheiden, was überhaupt auf iOS-Geräten ausgeführt werden darf.
Ganz im Gegenteil: Dieses Geschäftsmodell kann sogar völlig nach hinten losgehen, wenn irgendwann Kartellbehörden hellhörig werden. Und das wird kommen, sobald iPhone und Co noch weiter verbreitet sind. Die EU-Parlamentarier haben es wunderbar bei den Roaming-Gebühren vorgemacht, dass wenn sie Kundennachteile sehen, sie nicht zimperlich sind. Mal schauen, wann die kritische Masse an iPhones im EU-Parlament zusammen gekommen ist und irgendwas dank Apples Intervention nicht so funktioniert, wie sich die Parlamentarier das vorstellen...
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Mingfu schrieb:
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> Oh ja! Ich wusste gar nicht, wie groß die Überschneidungen zwischen einem
> immer noch von Mac OS X Lion unterstützten MacBook aus 2007 mit Intel GMA
> 950 und einer Radeon HD 6970 M aus dem aktuellen iMac sind - gerade im
> 3D-Bereich mit OpenGL...
https://developer.apple.com/graphicsimaging/opengl/capabilities/
Gibt es so etwas für Windows? Nein, da Microsoft keine Kontrolle über die PC Hersteller hat, über die Komponenten, die verbaut werden, über die Treiber, die installiert werden.
Diese Seite steht stellvertretend für das komplette Mac Universum. Ein Gerät, aus einer Hand, Software und Hardware, und Apple gibt die Garantie, dass alles funktioniert. Eine Garantie, die dir Microsoft noch nie gegeben hat und nie geben wird in Bezug auf Windows.
/Mecki
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deutscher_michel schrieb:
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> Also meine knapp 1000 Kollegen arbeiten komischerweise alle an PCs und
> keiner auf einem Smartbook oder Tablett..
1. Deine 1000 Kollegen interessieren die Welt einen feuchten Dreck. Wenn sie alle von der Brücke springen, springt die Welt nicht hinterher. 1000 Leute sind eine so lächerlich geringe Zahl.
2. Sprach ich von einem Prozess, der gerade angefangen hat, und du tust so, als wäre er vor 10 Jahren bereits fertig gewesen. Mal sehen was deine Kollegen in 50 Jahren benutzen, sofern sie dann noch leben.
/Mecki
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Schon mal was davon gehört, dass ein Intel Chipset Treiber nicht alles unterstützen muss und kann. Was nützt mir das wenn das System hochkommt, er entweder mit Volllast oder mit angezogener Handbremse arbeitet? Nochdazu, wenn gar keine Unterstützung von neueren Prozessoren und Grafik existiert wie bei akt. AMD Prozessoren. Schau doch mal in die Liste der akt. unterstützt. Grafikkarten.
Unified Treiber, deswegen bastelt Intel seinen Treiber unter Linux zurecht. Ohne Zertif. und Tests wirst du fremde Grafikkarte nicht stabil zum laufen bekommen.
Bei dir existieren wohl nur Intel Chipsätze?
--
http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html
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Der Link ist ja nun nichts, was auf Apples Mist gewachsen ist, sondern das ist weitgehend die Übernahme der jeweiligen OpenGL-Versionen. Da kann man auch im Versionsstandard nachschauen.
Vor allem bringt es so ja wenig, weil es einfach nur der kleinste gemeinsame Nenner ist. Das ist in etwa so hilfreich als wenn man unter Windows den Hinweis hätte, dass alle gängigen Grafikkarten DirectX 7 unterstützen würden. Mit derartig veralteten 3D-Bibliotheksversionen kann man heutzutage nichts mehr anfangen. Die aktuellen Grafikkarten unterstützen OpenGL 4.2 - und nicht nur 1.4, 2.1 oder 3.2 wie in obigen Apple-Dokumenten.
Wenn du irgendwas Anspruchsvolles machen willst, fängst du also doch wieder an zu suchen, welche Grafikkarte mit welcher OpenGL-Version zusammenarbeitet und musst Einschränkungen vornehmen. Denn wenn du alle unter Lion lauffähigen Systeme unterstützen willst, dann klebst du an OpenGL 1.4 des Intel GMA 950 fest - damit reißt du keinen mehr vom Hocker.
Letztlich wird man also sowohl unter Windows als auch unter OSX so heran gehen, dass man sagt, dass man z. B. OpenGL 3.0 benötigt und hinterher schaut, welche Grafikkarten das unterstützen.
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