Sicherlich stellt es schon einen Fortschritt gegenüber USB 2 dar, aber warum nicht gleich wesentlich höher ansetzen, sodass da noch Reserven nach oben sind. Durch die schnellen SSD läufts doch ohnehin schon am Limit.
Weil es USB ist. "USB-2.0-fähige Massenspeicher können theoretisch an einer USB-2.0-Schnittstelle Daten mit einer Übertragungsrate von bis zu 480 Mbit/s (60 MByte/s) speichern und auslesen, in der Praxis werden jedoch aufgrund des großen Protokoll-Overheads selten mehr als 240-280 MBit/s (30-35 MByte/s) erreicht."
Das ist auch mit USB3 nicht anders. Wer Performance braucht benutzt nen eSATA Port oder FireWire800.
USB an sich ist ja schon 'ne tolle Sache - für Kleingeräte. Ab 10 GB Größe wirds schon mühselig.
eSATA Port oder FireWire800 hat keines meiner Geräte. Nicht einmal aktuelle CAD-PCs haben das bei uns in der Firma. Somit wärs schon nicht schlecht einen Standard für viele Geräte zu haben, der nach oben viele Reserven bietet.
USB 3.0 ist bis 5 Gigabit/s spezifiziert.
Das Problem sind doch idR nur die langsamen Festplatten und die noch frühen, unausgereiften Controller.
edit: Und außerdem wohl nur über noch nicht erhältliche Kabel mit Lichtleitern machbar. Aber selbst mit den normalen Kupferkabeln sollte man locker auf FireWire800 Niveau kommen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.07.09 12:08 durch skicu.
Das Limit liegt hier im Controller und den Festplatten. USB 3.0 sieht bis zu 5 GBit/s vor.
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Der Molch macht's.
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> edit: Und außerdem wohl nur über noch nicht
> erhältliche Kabel mit Lichtleitern machbar. Aber
> selbst mit den normalen Kupferkabeln sollte man
> locker auf FireWire800 Niveau kommen.
lwl ist aus der spec rausgefallen, die 5gbit/s gibts auf kupfer:
http://www.golem.de/0811/63602.html (im update)
Wenn ich das richtig verstehe, kommt der Controller erst bei
Vollauslastung durch Verschlüsselung ans Limit.
Meiner Meinung nach dürfte das bedeuten, daß wenn man die
Verschlüsselung nicht aktiviert, auch eine schnelle SSD
die USB3.0 Schnittstelle voll auslasten wird.
Im Artikel steht, daß der ARM Kern in dem Baustein mit,
nur Zeit, nur 75Mhz läuft. Das könnte zum Zwecke der
Stromaufnehme so geregelt sein. Eventuell würde eine
schnellere Taktung des ARM Kerns auch anderweitig
höhere Kosten verursachen. Sicherlich wird Fujitsu
diesen Kern auch schneller takten können, wenn nötig.
John2k schrieb:
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> Sicherlich stellt es schon einen Fortschritt
> gegenüber USB 2 dar, aber warum nicht gleich
> wesentlich höher ansetzen, sodass da noch Reserven
> nach oben sind. Durch die schnellen SSD läufts
> doch ohnehin schon am Limit.
Naja, eSata ist ja keine Kunst, kann man einfach mit einem Slotblech nachrüsten, SATA-Anschlüsse hat wohl jedes aktuelle Board.
Weil das der allererste am Markt verfügbare Chip für die Aufgabe ist... und die sicher noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben...
Die Wahl eines Arm7 Chips zeigt das Fujitsu eine schnelle Lösung aus dem Hut zaubern wollte um die Nachfrage der Billighersteller zu befriedigen die um jedenfall auf ihre externen Festplatten fürs Weihnachtsgewschäft noch USB 3.0 draufschreiben wollen...
Die nächste Generation der USB 3.0 Hostcontroller für SATA wird dann sicherlich ein dedizierter "custom silicon" chip sein, der nicht auf einem feldwalundwiesen IP Core von ARM aufbaut...
...kurz: der nächste USB 3.0 SATA Hostcontroller wird bestimmt schneller als der erste überhaupt verfpgbare...
Theoretisch geht das, in der Praxis sind die Anforderungen an eSATA aber höher als die an SATA. Deshalb sind die Anschlüsse auch mechanisch inkompatibel.
Edit: Trotzdem gibt es natürlich die Slotblechadapter, weil die Dinger signalkompatibel sind.
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1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.07.09 15:16 durch Der braune Lurch.
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