Wenn man anstelle einer GTX eine ATI/AM HD eingesetzt hätte ,könnte ich mich evtl. hinreißen lassen mir mal so ein Pc für nen 16 Jährigen teenie in der Familie zu holen der eh nix anderes kann als nur daddeln. Aber ansonsten ist diese Kiste nicht im geringstem mein Kaufinteresse Wert. Wenn ich Sowas selbst zusammenstecken würde und auch die Komponenten einzeln kaufen ,wäre ich günstiger dran als wenn MSI das anbietet ! . Ausserdem kriege ich für den Preis so oder so ne Kiste mit AMD/ATI Komponenten günstiger und besser zusammen. Meine Meinung ist das eher ein Armutszeignis für MSI ,sowas anzubieten. Fast jeder guter Gamer baut seine Kisten selbst zusammen da es meist in der Konfig wie der Gamer es haben will die Kisten nicht zu kaufen gibt.
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Also ich weiß ja nicht, ob man wirklich eine CPU, die mt 4GHz läuft, mit einer von AMD vergleichen kann, die so etwas nur im Namen trägt. Für Spieler ist das ein super Aufbau und manchmal ist man es nach 20 Jahren eben leid, immer wieder selber zu schrauben. Der hier hat viel RAM, gute Kühlung und zwar eine kleine, aber wenigtens schon mal eine SSD drin.
Was Gamer dagegn nie kaufen sollten, sind diese Gamestar-Rechner, bei denen es an mehreren Ecken mangelt und die teilweise schon bei der BS-Installation meckern, dass CPUund Board nicht zusamen passen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.12 16:34 durch Endwickler.
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Endwickler schrieb:
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> Also ich weiß ja nicht, ob man wirklich eine CPU, die mt 4GHz
> läuft, mit einer von AMD vergleichen kann, die so etwas nur
> im Namen trägt.
Nun ja, wenn eine CPU mit 4 Ghz läuft, läuft sie mit 4 Ghz, egal ob von Intel oder von AMD. Dass Intel derzeit bei gleichem Takt mehr Rechenleistung bringt, ist ja kein Geheimnis - ebenso wenig, dass diese Rechenleistung für Spiele oft gar nicht benötigt wird.
Die Frage ist dann eher, welche Zielsetzung man hat: Die aktuellste Technik aus reinem Selbstzweck heraus zu kombinieren oder Komponenten exakt so auszuwählen, dass sie bei möglichst geringen Kosten die benötigte Leistung erbringen. Der erste Fall ist für Hardware-Enthusiasten durchaus legitim, aber Hardware-Enthusiasten wollen zumeist selbst Hand anlegen und kein Komplettsystem kaufen. Der Gamer (im Sinne von "Anwender mit dem Schwerpunkt auf Spielen") könnte mit weitaus geringeren Kosten eine Plattform haben, welche die gleiche Bedarfsleistung ohne Overhead erbringt - und hätte dadurch mehr freies Budget für den Kauf von Spielen.
> Für Spieler ist das ein super Aufbau und manchmal ist man
> es nach 20 Jahren eben leid, immer wieder selber zu
> schrauben. Der hier hat viel RAM, gute Kühlung und zwar
> eine kleine, aber wenigtens schon mal eine SSD drin.
Der Knackpunkt ist meines Erachtens ein anderer.
Wenn ich mal meinen Rechner als Maßstab nehme, hat der gerade mal ein Viertel gekostet, hat eine größere SSD als Systemplatte und ganze 3 TB als Datengrab. Die Menge an Arbeitsspeicher ist die gleiche und bei den derzeitigen Preisen ohnehin kein Hexenwerk. Die CPU und die Grafikkarte liegen deutlich unter denen dieses Gamer-PCs, erbringen aber die gleichen Ergebnisse, die auch MSI zusichert: Über 60fps bei Battlefield 3 (bei Full-HD, versteht sich) und CPU/GPU-Temperaturen unter 65°C. Und der Hit des Ganzen: Meine Maschine wird spielend von einem 350-Watt-Netzteil befeuert, dass nie ausgelastet wird.
Die Gretchenfrage: Warum sollte ich das Vierfache ausgeben, um ein paar fps mehr zu haben, die mir - außer einen Vorsprung beim Schwanzvergleich - rein gar nichts bringen und mir dafür in anderen Kategorien sogar schlechtere Werte einhandeln?
> Was Gamer dagegn nie kaufen sollten, sind diese
> Gamestar-Rechner, bei denen es an mehreren Ecken
> mangelt und die teilweise schon bei der BS-Installation
> meckern, dass CPUund Board nicht zusamen passen.
Ich habe die Gamestar-Rechner bisher keines Blickes gewürdigt (Ebenso wenig den Zusammenstellungen anderer Magazine ...) , gehe aber mal davon aus, dass auch dort CPUs nur auf Sockel gesteckt werden, die für diese CPU gedacht sind. Welche Probleme sollte es darüber hinaus geben, die ausgerechnet die Installationsroutine des Betriebsystems aufdeckt?
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Dein Rechner hat ein Viertel gekostet und hat ne größere SSD drin?
Sprich 500 Euro für nen Spiele-PC mit 160GB SSD oder größer?
Wenn ich mal die aktuellen SSD-Preise einsehe und feststelle dass die günstigste SSD mit 160GB schlappe 150 Euronen kostet (OCZ Agility 3 180GB, damit auch der I/O-Vergleich hinhaut) + ca. der gleiche Preis für die 3TB Festplattenplatz, dann frage ich mich wie Du mit ca. 200 Euro noch NT, MB, CPU und ne potente Graka hinbekommst. Wir reden hier immerhin von nem Komplettpreis und nicht von einer Übernahme von Komponenten aus nem Altsystem. Selbst wenn ich nur überschlage sind 500 Euro Neuanschaffung bei der Ausstattung nur mit wirklich "billigen" Komponenten echt schon eine enge Kiste. Immerhin sind die ausgewählten Teile was Garantie / Support usw angeht auch nicht von schlechten Eltern. Ob man die Kiste nun braucht oder nicht, aber Dein Vergleich mit Deinem eigenen Rechner hinkt stark!
BTW: Ob Dein Rechner mit 350 Watt auskommt ist unerheblich, denn bei der Auswahl des NT gilt immer die maximale Last der Komponenten zu berücksichtigen; zudem heißt weniger Watt nicht gleich günstiger und umgekehrt. Leider wird grad beim NT immer gespart was übrigens gerade "Von-der-Stange"-Rechner als häufigstes Problem kennzeichnen. Hier lobenswerter Weise mal nicht. (Heißt nicht, dass man ein 1000 Watt NT braucht, was auch gerne ein Trugschluss ist)
Wer selber nen Spiele-PC mit halbwegs brauchbaren Komponenten zusammebaut, sollte auch heute noch ca. 800¤ einplanen und zwar nicht um den Schwanzvergleich zu gewinnen, sondern hochwertige und stimmigen Komponenten zu erwerben!
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JOKe1980 schrieb:
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> Wenn ich mal die aktuellen SSD-Preise einsehe und feststelle
> dass die günstigste SSD mit 160GB schlappe 150 Euronen
> kostet (OCZ Agility 3 180GB, damit auch der I/O-Vergleich
> hinhaut) + ca. der gleiche Preis für die 3TB Festplattenplatz,
> dann frage ich mich wie Du mit ca. 200 Euro noch NT, MB,
> CPU und ne potente Graka hinbekommst.
Zufällig habe ich sogar die OCZ Agility 3. ;-)
Das Ganze mit kaufmännisch gerundeten Preisen:
AMD Phenom II 720 BE // 80,00 Euro
Radeon HD 6850 // 130,00 Euro
OCZ Agility 3 // 150,00 Euro
Gigabyte GA-870A-UD3 // 80,00 Euro
2 Western Digital Green HDDs (1 x 1TB, 1 x 2TB) // 120,00 Euro (Kaufpreise vor der Flut ...)
Cooltek K2 Midi Tower // 30,00 Euro
BeQuiet PurePower 350 Watt // 30,00 Euro
==================================
Gesamt: 620,00 Euro
Nun gut, etwas mehr als ein Viertel, aber dennoch Lichtjahre von den 2000,00 Euro entfernt, die man - wie nicht nur das Angebot von MSI beweist - locker für Enthusiasten-Systeme ausgeben kann. ;-)
Natürlich ist der Leistungsunterschied beträchtlich, aber dafür gibt es ja die Unterscheidung zwischen Enthusiasten und Pragmatikern.
> BTW: Ob Dein Rechner mit 350 Watt auskommt ist
> unerheblich, denn bei der Auswahl des NT gilt immer
> die maximale Last der Komponenten zu berücksichtigen;
> zudem heißt weniger Watt nicht gleich günstiger und
> umgekehrt.
Entscheidend sind die Lastbereiche. Ich habe mich ganz bewusst für ein Netzteil in diesen Dimensionen entscheiden, da das System im Idle/Desktop-Modus und unter Last ziemlich genau in den Bereichen von 20% und 80% Auslastung unterwegs ist, wo die Effizienz am höchsten ist. Genug Overhead für "kalte" Elkos und anlaufende Festplatten ist ebenfalls drin.
Dass das bei dem MSI-System genau so ist, kann mir niemand erzählen. Dass Dumme bei Systemen, die primär auf Leistung getrimmt sind ist doch gerade, dass man unter last sehr viel Luft nach oben braucht, wodurch die Effizienz bei geringer Last zuweilen massiv verschlechtert. Das wäre hinfällig, wenn der Rechner wirklich nur zum Zocken eingeschaltet würde - was aber kaum realistisch ist. Die meiste Zeit dürfte auch ein Bolide wie das System von MSI im Desktop-Modus vor sich hin schleichen.
> Leider wird grad beim NT immer gespart was übrigens gerade
> "Von-der-Stange"-Rechner als häufigstes Problem kennzeichnen.
Das Problem bei Rechnern von der Stange ist meines Erachtens eher, dass dort häufig billige Netzteile (China-Böller oder geringfügig besser ....) verbaut werden, die bei geringer Last ineffizient sind und bei hoher Last durchbrennen, weil die paar hundert Watt, die auf der Packung stehen, bestenfalls zu zwei Dritteln bereitgestellt werden können.
Ein kleines, aber hochwertiges Netzteil ist jedem 1000-Watt-Noname-Böller vorzuziehen.
> Hier lobenswerter Weise mal nicht. (Heißt nicht, dass man ein
> 1000 Watt NT braucht, was auch gerne ein Trugschluss ist)
650 Watt sind für so ein System durchaus vernünftig dimensioniert. Mit 500 Watt wäre es meiner Berechnung nach näher am Optimum der Lastbereiche. Aber da MSI nicht weiß, was die Kunden sonst noch mit den Rechner anstellen wollen (Der Selbstbauer weiß das in aller Regel ...) ist ein bißchen mehr Luft nach oben gar nicht verkehrt.
> Wer selber nen Spiele-PC mit halbwegs brauchbaren
> Komponenten zusammebaut, sollte auch heute noch
> ca. 800¤ einplanen und zwar nicht um den
> Schwanzvergleich zu gewinnen, sondern hochwertige
> und stimmigen Komponenten zu erwerben!
Ohne Frage, zumal es (die derzeitigen Festplattenpreise beweisen es ...) nicht immer möglich ist, so günstig einzukaufen, wie man es gerne hätte. 800 Euro einzuplanen ist daher vernünftig. Wenn es günstiger wird, freut man sich dann um so mehr.
Was im Einzelfall "stimmige" Komponenten sind, hängt auch stark vom Nutzer ab.
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Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
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> ,,,
> Ich habe die Gamestar-Rechner bisher keines Blickes gewürdigt (Ebenso wenig
> den Zusammenstellungen anderer Magazine ...) , gehe aber mal davon aus,
> dass auch dort CPUs nur auf Sockel gesteckt werden, die für diese CPU
> gedacht sind. Welche Probleme sollte es darüber hinaus geben, die
> ausgerechnet die Installationsroutine des Betriebsystems aufdeckt?
Nun, ich durfte einmal so einen Rechner für jemanden kaufen und starten und da kam eben die lustige Meldung, die ich sonst noch nie gesehen hatte, dass Windows Vista der Meinung sei, dass CPU und Board nicht zusammen passen und ob man wirklich installieren wolle. DAvon abgesehen, war er ganz brauchbar, wenn man RAM erweiterte und die Grafikkarte austauschte.
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Ja, im Selbstbau kommt man billigeren Komponenten durchaus mit 600 bis 800 Euro aus. Das ist komischerweise seit zehn Jahren ein konstanter Oreis für ein aktuelles System.
Will man aber nur ein wenig mehr als den aktuellen Durchschnitt, dann kommt man leicht über die 1000 und noch etwas mehr ... naja, die Preise sind da nicht ganz linear in der Steigung. :-)
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