Irgenwie versteh ich hier was nicht?!?
>Die mittlerweile vierte Generation der Deskstar 7K2000 arbeitet mit fünf Scheiben (Platter) und erreicht so eine Kapazität von bis zu 2 TByte.
>Ebenfalls neu aufgelegt wird die Serie 7K1000.C, die 500 GByte pro Scheibe speichert und mit Kapazitäten von 160 GByte bis 1 TByte angeboten wird
Warum benutze ich dann nicht die 500 GByte Scheibe und erzeuge eine 2,5 TB Platte oder mit 4 halt ne 2 TB ?!?
Hoffe irgendwer da draussen kann mir helfen ?!?
-Mmmh
Ähm weil die 400GB Scheiben günstiger herzstellen sind? Vielleicht gibt es auch keinen Markt für 2,5TB Platten? Evtl. sind die 500GB Scheiben aber auch minimal dicker oder schwerer als die 400er wesshalb man das nicht macht. Kann mir viele Gründe vorstellen.
Evtl. sind es ja auch 5x 500GB Scheiben und man hat halt aufgrund von produktionsfehlern bereiche ausgegraut...!
Mit 2,5TB wird es erste Probleme geben, wenn man diese nicht mit GPT partitioniert... d.h. 32-Bit-Windowsversionen werden höchstens 2GB damit addressieren können (mit Trick17 gehen auch knapp 4GB, verteilt auf zwei 2GB-Partitionen), und selbst mit 64bit-Versionen kann es noch Treiberprobleme geben, sodass nach 2GB wieder der Anfang überschrieben wird. Wird also lustig, sobald solche Platten rauskommen oder gar schon im RAID0 oder 5 zusammengeschlossen sind.
Wäre eigentlich eine nette Sache:
5x500GB, 2TB direkt freigeschaltet und 500GB - defekte Sektoren dann für das "defect management" reserviert.
Dürfte mehr Zeit lassen, bis eine sterbende Platte dann "bin am Ende" meldet.
> 5x500GB, 2TB direkt freigeschaltet und 500GB -
> defekte Sektoren dann für das "defect management"
> reserviert.
>
> Dürfte mehr Zeit lassen, bis eine sterbende Platte
> dann "bin am Ende" meldet.
Bis das soweit ist, sind die Reservesektoren von selbst zerfallen, oder die Laufwerksmechanik ist im Eimer. Das lohnt sich gar nicht, soviele Reservesektoren einzubauen.
Ein deutlich spannenderer Effekt wäre der, dass jede Scheibe nur zu 80% (von außen) beschrieben wird. Da die Datenrate in den hinteren 20% immer rapide abfällt, würde sich so eine gleichmäßig hohe Datentransferrate ergeben. Und man hätte noch ne Menge Reservesektoren.^^ Mit einem geeigneten Controller könnte die Platte sogar noch eine Art Striping betreiben, bei dem z.B. die ersten 20% hinten gespiegelt werden. Für sequentielle Zugriffe würde dies die Datenrate noch weiter erhöhen.
Aber ich glaube, dann nehm ich lieber eine SSD, die ist bei jedem Bit gleich schnell.
2TB als SSD - könnte teuer werden.
Ich würde eine SSD eher als Boot, Betriebsystem und Programmablage verwenden und TB Platten dann für die Datenablage nutzen.
Wobei bei meinem altersschwachen Rechner der Controller sowieso langsamer ist als jede aktuelle 2.5" Platte ;-)
Ein paar TB hat man mit seinem eigenen (Foto)"Datenmüll" schnell zusammen.
Na Klasse noch mehr daten die crashen können
RCf schrieb:
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> Mit 2,5TB wird es erste Probleme geben, wenn man
> diese nicht mit GPT partitioniert... d.h.
> 32-Bit-Windowsversionen werden höchstens 2GB damit
> addressieren können (mit Trick17 gehen auch knapp
> 4GB, verteilt auf zwei 2GB-Partitionen), und
> selbst mit 64bit-Versionen kann es noch
> Treiberprobleme geben, sodass nach 2GB wieder der
> Anfang überschrieben wird. Wird also lustig,
> sobald solche Platten rauskommen oder gar schon im
> RAID0 oder 5 zusammengeschlossen sind.
HÄH? Das musst Du mal bitte näher erklären. Ich lese immer 2GiB, da denke ich aber an RAM und nicht an Festplatten (48bit LBA adressiert z.B. 128 PiB, das sind Petabyte!!!)?
Grüße habichauch
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.08.09 10:37 durch habichauch.
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