DLT & Co. war schon 2006 zu Ende. Die Mondpreise dafür stehen nicht mehr im Verhältnis zu alternativer Sicherungstechnik. Da kann man auch mehrere 1,5TB HDDs im USB-Rahmen oder SATA-Wechselrahmen nehmen. Keine offene Mechanik, minimale Abhängigkeiten, fallende Preise...
... und keine Ahnung wovon man redet....
Schonmal dran gedacht, dass manche Unternehmen jede Nacht mehrere Terrabyte oder sogar Petabyte wegsichern? Natürlich schaltet man heute aus Performancegründen noch Platten dazwischen.
Oder stell dir mal vor du müsstest jede Woche 2TB Revisionssicher für 10 Jahre aufbewahren. Was macht deine Platte in 10 Jahren? Schonmal ne Platte 10 Jahre liegen lassen und dann angefahren? Mir kommt da nur eines in den Sinn - das bekannte "klick-klick-klick".
Mein Tip an dich:
Denken, Knopf drücken, Posten.
Du sagst es überdeutlich! Da kaufen sich doch Firmen Libraries mit 4 und mehr solcher Laufwerke und >100 Kassetten-plätze für >50 T€...
Die haben doch einfach keine Ahnung, gell?
.... und keine Ahnung.
LTO wird nicht für Privatanweder konzipiert sondern für Firmen, Behörden usw.
Leg mal deine super ! alternativen ein paar Jahre in den Save, und dann schauen wir mal....
Gruß Final
1,5TB sind schonmal süss. bringt man evtl die fotos von den firmenfeiern drauf und des auch nur einmal und nciht incrementel.
und keine offene mechanik als vorteil von hdds zu bringen is auch geil. gerade deswegen werden ja bäder hergenommen, weil wenn was an der mechanik fehlt isses rel simpel wieder gerichtet bzw. zumindest können die daten ncoh gerettet werden. bei ner festplatte hat man meistens nen totalschaden.
Terrabyte? Die wollen die ganze Erde abspeichern??
Hey, wenn du die Erde speicherst hast von allem ein Backup! Freu dich doch!
Es geht hier nicht um deine Pornofilmsammlung. In Krankenhauslaboren macht man auf Band seine Backups, die lagern dann im Panzerschrank...
De.ppen.detektor schrieb:
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> Terrabyte? Die wollen die ganze Erde
> abspeichern??
good one! ;)
Schon mal was von Langzeitarchivierung auf Disk gehoert?
Z.b. EMC Centera?
Naja, überleg mal wieviel Daten die Erde so erzeugt - wenn man sie fotografiert und mit google Earth dem Volke anbietet...
jajaja schrieb:
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> Schonmal dran gedacht, dass manche Unternehmen
> jede Nacht mehrere Terrabyte oder sogar Petabyte
> wegsichern?
Auch dafür gibt es inzwischen ganz ordentliche VTLs auf Plattenbasis.
> Natürlich schaltet man heute aus
> Performancegründen noch Platten dazwischen.
Das hat weniger etwas mit Performance als solches zu tun, sondern mit dem grunsätzlichen Problem der Tape-Systeme, stets eine konstante Datenrate zu erwarten. Gibt es die mal nicht, geht sonst das in der Tat Performance-fressende "stottern" des Tapes los, dass dann Tapes beschädigen und Laufwerke killen kann.
> Oder stell dir mal vor du müsstest jede Woche 2TB
> Revisionssicher für 10 Jahre aufbewahren.
Revisionssicherheit ist für magnetische Medien grundsätzlich nicht gegeben, da sie nicht gegen Veränderung bzw. Verfälschung geschützt sind.
> Was
> macht deine Platte in 10 Jahren? Schonmal ne
> Platte 10 Jahre liegen lassen und dann angefahren?
> Mir kommt da nur eines in den Sinn - das bekannte
> "klick-klick-klick".
Sticky Disks waren aber eher ein Phänomen der 90er. Lt. den Plattenherstellern soll das jetzt eigentlich nicht mehr vorkommen (und zur Not einmal im Jahr Strom ran sollte reichen.) Tapes mögen lange Lagerung auch nicht unbedingt (vor DLT4 durfte man die eh alle 1-2 Jahre umspulen, wenn man die Daten behalten wollte). Hinzu kommt, dass man dann auch noch die Laufwerke 10 Jahre und länger vorhalten muss, da Abwärtskompatibilität bei neuen Generationen auch im Tape-Bereich inzwischen ein Fremdwort ist. Nur kostet das Zusatzlaufwerk bei halbwegs vernünftiger Kapazität ein Vermögen.
> Mein Tip an dich:
> Denken, Knopf drücken, Posten.
Wie war das noch mit Glashäusern und Steinen?
schumischumi schrieb:
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> und keine offene mechanik als vorteil von hdds zu
> bringen is auch geil. gerade deswegen werden ja
> bäder hergenommen, weil wenn was an der mechanik
> fehlt isses rel simpel wieder gerichtet bzw.
Ja, man ruft den Klempner. Der richtet das Bad schon wieder her.
> zumindest können die daten ncoh gerettet werden.
> bei ner festplatte hat man meistens nen
> totalschaden.
Nicht ganz. Ontrack und Co. haben einen guten Wiederherstellungsservice.
Ich arbeite zufaellig fuer einen Storage Hersteller. Fuer 50K Euro bekommst du grade mal die Software, aber noch keine Hardware. Das ist preislich eine ganz andere Liga.
Hin oder her: bei grossen Volumina und hohen Anforderungen gibts nur Tape. Alles andere kannst Du in die Tonne treten. Wir haben neulich erst einen Autochanger mit knapp 5000 Tapes in Betrieb genommen - der Kunde weiss, was gut ist. Plattenlibraries sind dagegen nicht brauchbar. Bei den Dimensionen sind dann auch Energiekosten (Betrieb und Kuehlung) ein Thema.
Und wenn das Unternehmen mal nicht so gross ist und tatsächlich ein BACKUP von einer ARCHIVIERUNG trennt und dann noch eine externe Kopie der SAP DB lagern will auf täglicher Basis? Nein, ich montiere nicht jeden Tag eine Centera und nehme die von der nächtlichen Sicherung mit zum Safe ...
Hast Du Dir mal deren Preise angesehen?
Ein kaputtes Tapegehäuse kann jeder Praktikant reparieren.
Nur Lochkarten sind das wahre. Bei einem Band halte ich mal eben einen Magneten daran und das wars mit dem Bändchen.
...und an den lochstreifen das feuerzeug...
Nachdem ich letztens erst drei LTO 2 Bänder, die nur vier mal beschrieben wurden, als defekt aussortieren musste, macht mit die Archivierung auch bei LTO Sorgen... Das waren übrigens Bänder von Fuji.
für dich gilt ja noch viel mehr als für den poster den du zitierst dass man, wenn man keine ahnung hat, lieber die fresse halten soll.
dein halbwissen dass du hast ist bemerkenswert gefährlicher als gar kein wissen dass viele andere haben ...
Ellerium114 schrieb:
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> jajaja schrieb:
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> > Schonmal dran gedacht, dass manche
> Unternehmen
> jede Nacht mehrere Terrabyte oder
> sogar Petabyte
> wegsichern?
> Auch dafür gibt es inzwischen ganz ordentliche
> VTLs auf Plattenbasis.
>
> > Natürlich schaltet man heute aus
>
> Performancegründen noch Platten dazwischen.
> Das hat weniger etwas mit Performance als solches
> zu tun, sondern mit dem grunsätzlichen Problem der
> Tape-Systeme, stets eine konstante Datenrate zu
> erwarten. Gibt es die mal nicht, geht sonst das in
> der Tat Performance-fressende "stottern" des Tapes
> los, dass dann Tapes beschädigen und Laufwerke
> killen kann.
>
> > Oder stell dir mal vor du müsstest jede Woche
> 2TB
> Revisionssicher für 10 Jahre aufbewahren.
>
> Revisionssicherheit ist für magnetische Medien
> grundsätzlich nicht gegeben, da sie nicht gegen
> Veränderung bzw. Verfälschung geschützt sind.
>
> > Was
> macht deine Platte in 10 Jahren?
> Schonmal ne
> Platte 10 Jahre liegen lassen und
> dann angefahren?
> Mir kommt da nur eines in
> den Sinn - das bekannte
> "klick-klick-klick".
>
> Sticky Disks waren aber eher ein Phänomen der
> 90er. Lt. den Plattenherstellern soll das jetzt
> eigentlich nicht mehr vorkommen (und zur Not
> einmal im Jahr Strom ran sollte reichen.) Tapes
> mögen lange Lagerung auch nicht unbedingt (vor
> DLT4 durfte man die eh alle 1-2 Jahre umspulen,
> wenn man die Daten behalten wollte). Hinzu kommt,
> dass man dann auch noch die Laufwerke 10 Jahre und
> länger vorhalten muss, da Abwärtskompatibilität
> bei neuen Generationen auch im Tape-Bereich
> inzwischen ein Fremdwort ist. Nur kostet das
> Zusatzlaufwerk bei halbwegs vernünftiger Kapazität
> ein Vermögen.
>
> > Mein Tip an dich:
> Denken, Knopf drücken,
> Posten.
> Wie war das noch mit Glashäusern und Steinen?
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