Da ich kurz davor bin mir einen neuen Rechner zu kaufen, wollte ich natürlich bei der HDD eine SSD einsetzen. Insbesondere die X25-M in der 80gb oder 160gb variante.
Sollte ich auf die SSD setzen, weil es wäre schon ein Vorteil für mich? Oder doch lieber, eine ganz normale HDD einsetzen?
Das System ist für den Produktiven Einsatz, also nicht für Private zwecke.
Oder könnt Ihr mir eine andere ähnlich gute SSD empfehlen?
>>Das System ist für den Produktiven Einsatz, also nicht für Private zwecke.
wasn - zum kaffee kochen oder wie?
Meine Fresse, hauptsache bist du kein IT Admin - oberste Flasche
Was ist denn los? Ich habe doch nur eine Frage gestellt!
MeineGüte schrieb:
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> >>Das System ist für den Produktiven Einsatz, also nicht für Private
> zwecke.
>
> wasn - zum kaffee kochen oder wie?
>
> Meine Fresse, hauptsache bist du kein IT Admin - oberste Flasche
Du solltest schon schreiben für was der Rechner sein soll. Normal würde ich eine Mischung empfehlen, SSD für OS, Auslagerungsdatei und Programme und HDD für sonstiges, wo es nicht auf Geschwindigkeit ankommt, aber auf viel Speicherplatz, z.B. Videos, Musik, Backups usw.
Noch hab ich selbst keine SSD, aber ist für Anfang nächstes Jahr eingeplant, warte nur auf die nächsten Preissenkungen, damit die SSD vom Preis/Leistungsverhältnis noch etwas besser sind (im Moment ist günstig noch zu sehr gleich Schrott).
Es muss übrigens nicht immer die schnellste SSD sein, auch eine aus der mittleren Preisklasse ist schon durchaus erheblich besser als eine HDD, wichtig ist hier nur der verwendete Controller.
Manche Fragen kann man aber ohne mitgelieferte Hintergrund Infos nur schlecht beantworten. ;)
@hotohori
Also das System wird für Photoshop, Illustrator und InDesign verwendet. Ausserdem ist die Bridge von Adobe immer am laufen. So kann es eben vorkommen, das ich alle vier anwendungen geöffnet habe. Plus natürlich die anderen anwendungen wie thunderbird, firefox, windows explorer usw. Office anwendungen.
Was ich mir vorgestellt hatte ist:
-Die Intel X25-M in der 80 oder 160gb version als OS (Win 7 Prof. x64) und Anwendungen Platte.
-Eine Veloci Raptor in der 300gb version für die Daten
Jedoch irritieren mich die meldungen über die SSD's, welche immer mit neuen Firmwares bestückt werden. Daher meine Frage ob ich dann nicht lieber die SSD weglassen sollte?
sly020 schrieb:
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> Jedoch irritieren mich die meldungen über die SSD's, welche immer mit neuen
> Firmwares bestückt werden. Daher meine Frage ob ich dann nicht lieber die
> SSD weglassen sollte?
Also ich würde grob davon ausgehen, dass die SSD beim sequentiellen Lesen/Schreiben etwas doppelt so schnell ist wie eine Magnetplatte. Ignorieren wir den ganzen Rest mal, und sagen "insgesamt doppelt so schnell", vielleicht sogar bei der Bootzeit und jedem Anwendungsstart. Ist es das Geld Wert? Kannst nur du beurteilen.
Das Problem mit den SSDs ist das "Abnutzen" nach dutzenden Schreib/Lösch-Aktionen. Das lässt sich jedoch in Theorie so ähnlich wie mit Defragmentierung lösen, nennt sich hier "Trim".
Und genau da liegt der Hund mit den vielen Firmwares begraben: Bei mindestens drei OS/SSD-Kombinationen hat der Trim-Befehl das System kaputtgetrimmt. Bei Indilinx soll die Firmware der SSD das in Zukunft selbst erledigen, im Idle-Zustand.
Bei einem Notebook würde ich kaum zögern, da ist eben auch noch Robustheit und Lautstärke ein Argument. Aber das entfällt bei dir für die Preis/Leistungs-Bewertung im Desktop.
Eine Intel Postville ist deutlich schneller als doppelt so schnell.
Bootzeit hat sich mal eben von 65 sekunden auf 21 sekunden reduziert (ja selbes System).
Programme starten als wären sie nur minimiert gewesen.
"Doppelt" würde ich also also untertreibung ansehen.
Als Systemplatte würde ich ne SSD prinzipiell einsetzen.Der Performance-Gewinn ist enorm. Allerdings würde ich noch ne Weile warten, bis Kinderkankheiten beseitigt sind und die Preise noch etwas sinken.
Und da mache ich auch keinen Unterschied ob privat oder geschäftlich. Geschäftlich vielleicht sogar noch eher, da eine defekte Platte/SSD nicht so sehr weh tut (liegen ja eh keine Daten auf dem Client).
Daten würde ich aber nicht groß drauf ablegen. Hier passt Preis-Leistung einmfach nicht und der großen Vorteil der Zugriffszeit spielt da auch nicht die große Rolle. Hier kann man mit nem RAID fürs gleiche Geld die gleiche Geschwindigkeit erreichen und hat die Daten dann sogar noch redundant.
Hin und her gerissen wäre ich zur Zeit bei einem Notebook im privatem Einsatz. Performance und mechanische Robustheit sprechen dafür. Aber der Preis und die Sache mit dem Altern spricht dagegen.
Was denn fürn Altern?
Ich habe hier riesige Unterschiede bei SSDs (die zwei im eee-pc): die größere hat unendliche Zugriffszeiten (bis zu 750 ms kann das wohl betragen). Da dauert das starten des Systemes schon lange, Anwendungen, die viele Dateien aufmachen, ewig (2-3 min).
Schreibgeschwindigkeit ist nicht alles...
Swap und cache solltest du halt nicht drauf machen (RAM-disk einrichten :-)
Also die Sache mit dem "Altern" ist mittlerweile vernachlässigbar. Da dreht es sich darum das die einzelnen Speicherzellen nur begrenzt beschreibbar sind und nach 10.000 Schreibzyklen(MLC) den Geist aufgeben. Durch die Größe der heutigen Festplatten und den Controllern die dafür sorgen das die Zellen nicht einseitig belastet werden, musst du über Jahrzehnte 24/7 die Festplatte mit voller Performance beschreiben bevor man an die Grenzen stößt. Mit ziemlicher Sicherheit haben die SSDs die kaputt gehen, eher ein anderes Problem als einzelne Speicherzellen die ihren Inhalt verlieren.
Genau wie bei den normal unzuverlässigen Festplatten sollte man eh immer ein Backup haben.
Und nochmal zum Laptop. Gerade im Laptop reichen mir die heutigen SSDs noch nicht, da diese nur eine begrenzte Speicherkapazität mitbringen. 160GB reichen mir nicht, da ich mehrere Betriebssysteme fahren muss und auch sehr viel mit Virtualisierungen arbeite. Da man beim normalen Laptop nur eine Festplatte reinbekommt, fällt für mich ne SSD leider aus. Meine Desktops sind jedoch mit SSD bestückt und machen viel mehr Spaß dadurch.
Gerade auch Spiele die lange Ladezeiten zwischen Bereichen haben, oder MMORPGs die permanent im Hintergrund streamen sind dadurch schneller und flüssiger.
160GB reichen für mehrere OS-Systeme locker aus. Selbst wenn jeder VM 80GB zuteilst. Die werden ja nicht gleich am Stück belegt. Es sei denn du läst deine Disks nicht dynamisch wachsen ;)
Ein OS verbraucht inkl. Applikationen runde 15GB an Platz (inkl. Swap). Das ist natürlich ein Schnittwert ;) Hängt natürlich stark davon ab welche Anwendungen man nutzt.
Sehr traurig für Windows ist natürlich das man hier nicht die Variablen Daten auslagern kann. Als reine Systemplatte wo nur die Anwendungen drauf laufen ist eine SSD schon ideal. Dummerweise kann man nicht wie etwa beim ext file system /var und /home auf eine normale HD legen.
> Bei Indilinx soll die Firmware der SSD das in Zukunft
> selbst erledigen, im Idle-Zustand.
???
Was soll die erledigen? Ohne Trim weiß selbst die beste Zauber-Firmware nicht, welche Blöcke vom Dateisystem nicht mehr benötigt werden. Ohne Trim ist das alles nur sinnfreies Rumdoktorn an Symptomen, ohne die Ursache anzugehen.
Hat eigentlich jemand mal ne zuverlässige Aufstellung was welche SSD jetzt im vergleich zu ner Magnetplatte bringt?
Ich miene selbst unter den SSD Laufwerken gibt, es ja große Unterschiede.
Wie schauts eigentlich aus zwei Magnetscheiben ins Raid0 zu hängen, mit 10 oder sogar 15k U/min, sie schaut vorallem da der Unterschied zu den SSDs aus?
Werde mir auf jedenfall im laufe des nächstes Jahres auch nen neuen Rechner zulegen (für den privaten heimeinsatz, quasi bisschen programmieren, normale Anwendungen und natürlich Spiele)
Im Moment schwanke ich halt zwischen Raid0 und SSD.
Und nochwas wieso sollte man die Auslagerungsdatei nicht auf die SSD packen, ma abgesehen vom häufigen zugriff aber das ist ja ein Hardwareproblem, der Swap bzw. Auslagerung ist doch genau der Flaschenhals, wenn im Ram zu wenig Platz ist. Gerade den würde ich doch auf ne schnelle Platte legen, damit der unterschied zwischen Ram und Swap nicht mehr so extrem ist?!
Gruß
Ich würde gerade die Auslagerungsdatei auf die SSD packen. Die Auswirkungen auf den Alterungsprozess werden überschätzt. Sofern die SSD die Daten intelligent verteilt und somit nicht ständig die selben Zellen überschreibt, kann man das getrost ignorieren.
LOL, nicht dein Ernst, oder? Die Auslagerungsdatei wird ständig gelesen und geschrieben, da kann man die SSD ja gleich kurzschliessen :-)
SSD mag zwar cool sein und technisch neuer als eine konventionelle HD, aber muss man wirklich eine SSD ohne Not einsetzen? Dass das noch nicht wirklich ungefährlich ist, sieht man ja an dem Murks mit Intels Firmware. Ich würde mir an deiner Stelle ganz normale Festplatten holen, vielleicht eine kleinere für System und Programme und eine größere für alles Andere. Besonders wenn es ein Produktivsystem ist würede ich nicht gerade auf den neuesten Zug aufsrpingen wollen, wer ersetzt dann den Datenverlust den vielleicht viele mit ihren SSDs jetzt beklagen müssen? Kann man die überhaupt noch auslesen? Wäre mir zu riskant. Oder du sicherst eben regelmässig deine Daten mit entsprechenden Programmen und nimmsteine SSD, bist dann aber relativ sicher vor dem Ausfall. Ein NAS wäre da auch eine Überlegung wert. Auf die SSD nur Betriebssystem, Programme etc aufs NAS, regelmäßig aufs NAS sichernund bei Ausfall der SSD vielleicht nur ein Image auf eine evtl schon vorhandene ältere Festplatte einspielen müssen.
Tingelchen schrieb:
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> Sehr traurig für Windows ist natürlich das man hier nicht die Variablen
> Daten auslagern kann. Als reine Systemplatte wo nur die Anwendungen drauf
> laufen ist eine SSD schon ideal. Dummerweise kann man nicht wie etwa beim
> ext file system /var und /home auf eine normale HD legen.
Hi, doch das ist mit NTFS kein Problem, Stichwort "NTFS junction points" :
http://support.microsoft.com/?scid=kb%3Ben-us%3B205524&x=9&y=12
Grüße,
@Treadmill. Du meinst jawohl nicht, das man keine SSD einsetzten soll, weil diese unzuverlässiger sind als Festplatten. Festplatten sind jawohl megaunzuverlässig. Wir haben hier einen größeren Rechnerpark und da raucht jeden Monat eine Festplatte ab. Weniger zuverlässig sind SSDs auf keinen Fall. Egal welches Speichermedium man einsetzt, ohne Backup spielt man russisch Roulet mit wichtigen Daten.
Und es ist kein Problem die Außlagerungsdatei auf ner SSD zu haben und wird von Mircosoft sogar empfohlen mit der Aussage das es kaum bessere Files gibt, die man auf die SSD packen könnte:
http://blogs.msdn.com/e7/archive/2009/05/05/support-and-q-a-for-solid-state-drives-and.aspx
Und hier gibts was zu den Mythen das man aktuellen SSDs durch dauerndes Schreiben kaputt schreiben kann:
http://www.storagesearch.com/ssdmyths-endurance.html
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