Alter scheiß...170W bei ner Core-Voltage von 1V...170A durch so n kleines Chipple...wie machen die des bitte??
1.85 Milliarden Transistoren IIRC. (2-3x von Desktop CPU's)
Ja warum die 170A Strom brauchen is mir scho klar...aber wie die den da reinbringen...des mir schleierhaft...16mm² Leitungen oder wie :)
Ganz einfach: sehr viele Pins nur für die Stromversorgung.
Wobei man sagen muss, dass 170W wirklich indiskutabel viel sind. Wer will heute noch so eine Heizung? Die Stromkosten steigen doch stetig!
Gerade auch, da der Tukwila nach dem was so bekannt ist überhaupt nicht konkurrenzfähig ist zu aktuellen x86ern/PPCs...
Ich sehe gerade, diese Folien sind von 2008. Vielleicht hat sich da ja doch noch etwas geändert...
default schrieb:
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> Ganz einfach: sehr viele Pins nur für die Stromversorgung.
>
> Wobei man sagen muss, dass 170W wirklich indiskutabel viel sind. Wer will
> heute noch so eine Heizung? Die Stromkosten steigen doch stetig!
>
> Gerade auch, da der Tukwila nach dem was so bekannt ist überhaupt nicht
> konkurrenzfähig ist zu aktuellen x86ern/PPCs...
da man die 'normalen' cpus nicht mit der itanium architektur vergleichen kann, steht der stromverbrauch auch in keiner relation...ich behaupte mal, dass bei vielen PC die tpd von cpu und gpu zusammen auf einem ähnlichen niveau liegen...
Inwiefern? Bei HPC stehen die Itaniums doch in direkter Konkurrenz und sind sehr wohl vergleichbar. Wenn ein Tukwila da nun 170W braucht und ein Opteron oder Nehalem 100W, dann sieht es recht düster für den Tukwila aus (und diese Zahlen schätze ich als realistisch ein).
wenn du den tukwila vergleichen willst, dann bitte mit den Sparc VIII oder ähnlichen und nicht mit einer aufgeborten x86 architektur wie die xeons/operons.
ein itanium kann dank seiner architektur bis zu sechs instruktionen gleichzeitig ausführen und zwar pro core/takt.
schlussendlich ist nicht interessant wie viel die cpu an strom frisst sondern wieviel sie pro Watt an Rechenleistung bringt.
fiktives beispiel:
ich nehme xeons mit nur halb so viel TDP, dafür sind sie aber auch nur halb so schnell.
dafür brauch ich dann doppelt so viele xeons um die selbe leistung/watt zu erreichen wie mit der halben anzahl itaniums.
die xeons würden in diesem beispiel also nicht nur mehr platz sondern auch mehr hardware benötigen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.02.10 16:53 durch DrAgOnTuX.
DrAgOnTuX schrieb:
>
> ein itanium kann dank seiner architektur bis zu sechs instruktionen
> gleichzeitig ausführen und zwar pro core/takt.
>
Toll. x86 ist seit 1993 superskalar; das ist nichts Neues. Ein AMD K10 bspw. hat 3 ALUs, zwei FPUs und dann noch zwei SSE-Einheiten, die allesamt parallel arbeiten können.
Neu ist beim Itanium explizite Parallelität mit VLIW, d.h. ohne passenden Compiler geht nicht viel. Und das ist bis heute eins der Probleme des Itanium.
> schlussendlich ist nicht interessant wie viel die cpu an strom frisst
> sondern wieviel sie pro Watt an Rechenleistung bringt.
>
Sicher. Und gerade deshalb zweifle ich ja am Tukwila. Ich glaube nicht, dass er ernsthafte Konkurrenz für die neuen x86-CPUs (Nehalem-EX, Magny-Cours) ist.
default schrieb:
>
> Toll. x86 ist seit 1993 superskalar; das ist nichts Neues. Ein AMD K10
> bspw. hat 3 ALUs, zwei FPUs und dann noch zwei SSE-Einheiten, die allesamt
> parallel arbeiten können.
Was ist das für ein schwachsinninger Vergleich?
Schau dir den Assembler Code für eine K10 an, da steht ein Befehl pro Zeile. Beim Itanium stehen da bis zu drei, somit werden explizit drei Befehle und nicht eventuell mehrere Teiloperationen ausgeführt. Außerdem sind immer drei Befehle Gleichzeitig möglich. Von der Skallierbarkeit ( Real 2 TB RAM und 64 Sockel) mal gar nicht zu sprechen.
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