Da ich nicht annehme, dass der Projektor durch die Hand hindurchsehen kann, wie im Video absurderweise angedeutet wird, verstehe ich das Funktionsprinzip nicht ganz. Woher kann der Projektor wissen ob ich den Tisch berühre oder der Finger sich nur knapp über der Oberfläche befindet? Sehen kann er es ja nicht (er sieht ja von schräg oben auf den Finger). Ahnen eigentlich auch kaum, denn dazu müsste er wissen, in welcher Höhe sich der Tisch befindet, in welcher Höhe der Finger und wie dick der Finger ist.
So wie ich das sehe düfte die Tatsatur ständig fehlauslösen, wenn sich ein Finger nur in der Nähe der Tischoberfläche befindet. Oder übersehe ich ewtas?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.01.10 19:16 durch Blair.
Zwei Laser am unteren Ende des Gehäuses in Verbindung mit einem Laser am Projektor würden ausreichen um die Position des Fingers eindeutig zu bestimmen. (3-Punkt-Bestimmung)
Die Tischoberfläche lässt sich durch den Stand des Gehäuses wohl eindeutig bestimmen oder durch eine Messung des Lasers unmittelbar beim Projektor (s. Prinzip einer Radarfalle bzw eines schlichten Entfernungsmessgerätes mittles EM-Wellenreflexion).
Was mich interessieren würde, wäre wie das Gerät unebene oder komplexere (z.B. halbdurchlässige o.ä.) Oberflächen beleuchtet und verarbeitet!
Blair schrieb:
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> Da ich nicht annehme, dass der Projektor durch die Hand hindurchsehen kann,
> wie im Video absurderweise angedeutet wird,
Wie im Artikel schon geschrieben, wird das Licht gebeugt. Dass heisst, dass das Bild nicht verzerrt wird wenn es auf eine unebene Fläche trifft. Dadurch entsteht nur der Eindruck, als wäre die Hand transparent.
Wodurch kommen eurer Meinung nach die Grauwerte dunkler als die Tischplatte zustande? Schwarzlicht?
Wenn man einen Infrarotlaser einen Strahlenfächer knapp über der Oberfläche erzeugen läßt, kann man mit einer Infrarotkamera von oben sehen wo die Finger den Fächer berühren. Ich vermute es funktioniert so.
Ein uraltes Prinzip: 3D-Rekonstruktion aus Streifenprojektion (hier mit nur einem Streifen).
das wär's.
"Airborne Ultrasound Tactile Display", siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Schallstrahlungsdruck
Dann wären die Tasten auf der Wand sogar fühlbar.
Nö, lediglich Auslöschung durch Interferenz, simpler aber eindrucksvoller Effekt mit dessen Hilfe man dir sogar (theoretisch) ne Glühbirne temporär verdunkeln könnte ohne sie auszuschalten.
der minister schrieb:
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> Blair schrieb:
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> > Da ich nicht annehme, dass der Projektor durch die Hand hindurchsehen
> kann,
> > wie im Video absurderweise angedeutet wird,
>
> Wie im Artikel schon geschrieben, wird das Licht gebeugt. Dass heisst, dass
> das Bild nicht verzerrt wird wenn es auf eine unebene Fläche trifft.
> Dadurch entsteht nur der Eindruck, als wäre die Hand transparent.
Das glaube ich nicht, denn bei einer (scheinbar) transparenten Hand ändert sich das Bild, wenn man sie aus verschiedenen Blickinkeln betrachtet. Wie sollte der Projektor das erkennen und umsetzen?
Nebenbei passt deine Interpretation überhaupt nicht mit den Fotos überein, wo die Hände überhaupt nicht durchsichtig sind. Und das Video macht einen sehr gerendeterten Eindruck... Wobei auch die Fotos subjektiv manipuliert sein könnten.
Danke, das klingt einleuchtend.
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