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Siemens hatte sowas auch schon

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  1. Siemens hatte sowas auch schon

    Autor noname-remebers 06.01.10 - 18:29

    Hologramme waren bisher sehr aufwendig. Die Nutzung als Projektor ist etwas neues.

    Heute sind "touch-screens" fancy und in und hype.
    Aber Siemens hatte vor 10-20 Jahren aber schon Systeme vorgestellt, wo man auf einer projezierten Tastatur schreiben konnte.
    Einsatzzweck wären vandalismus-sichere Eingabe-Systeme gewesen.
    Heute hingegen hat fast jeder seinen Touchscreen in der Tasche dabei. Wieso also kann man nicht die Karte bei McDonalds-Drive in einem einheitlichen Standard aufs Handy downloaden und markieren was man will und per Bluetooth uploaden.
    Oder Überweisungen am Bankautomaten per Handy+Bluetooth auf dem eigenen nicht versifften Handy machen.

  2. Re: Siemens hatte sowas auch schon

    Autor fsauth 06.01.10 - 19:00

    ... onlinebanking?

  3. Re: Siemens hatte sowas auch schon

    Autor Fingerheber 06.01.10 - 19:30

    noname-remebers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber Siemens hatte vor 10-20 Jahren aber schon Systeme vorgestellt, wo man
    > auf einer projezierten Tastatur schreiben konnte.

    Da musste ich auch gleich dran denken. Das war ein schnuckeliger kleiner Würfel.

  4. Re: Siemens hatte sowas auch schon

    Autor foobar1234 06.01.10 - 19:32

    ... Bezahlbare Mobil-Tarife ?
    Zusätzliche Bestätigung im Inland oder Ausland per EC-Karte oder Personalausweis-RFID

    Und wieso braucht Deine Oma einen PC, wenn sie die Handwerker-Rechung gleich online am Bank-Automaten eintippen könnte.
    Doof nur wenn das jeder macht und sich eine Schlange bildet.
    Und wer schlau ist, und seine eigene Tastatur+Bildschirn hat, kann sich virtuell an der Schlange vorbeibewegen und gleich sofort ohne Wartezeit seine Sachen erledigen.
    Oder einfach einen Kontoauszug virtuell ohne Papier aufs Handy ziehen. Beispielsweise um zu sehen, ob genug Geld für einen Bar-Kauf auf dem Konto liegt.

  5. Re: Siemens hatte sowas auch schon

    Autor Hendrick 06.01.10 - 19:39

    noname-remebers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hologramme waren bisher sehr aufwendig. Die Nutzung als Projektor ist etwas
    > neues.
    Hologramme sind nach wie vor aufwendig. Zumindest, wenn es richtig sein sollen. Hier braucht man meistens ein Gas um in den Raum eine wahrnehmbare Tiefe zu erzeugen.

    > [...] Wieso
    > also kann man nicht die Karte bei McDonalds-Drive in einem einheitlichen
    > Standard aufs Handy downloaden und markieren was man will und per Bluetooth
    > uploaden.
    Und jemand fährt dann einfach vor dieser Person und nimmt die fertigen Sachen entgegen. (Gab so einen Fall schon öfters in den US)

    > Oder Überweisungen am Bankautomaten per Handy+Bluetooth auf dem eigenen
    > nicht versifften Handy machen.

    Es gibt schon einige Handykaufsystem für ÖPNV Tickets. Diese sind aber größtenteils unausgereift bzw bieten keine breite Kompatibilität für Handys noch ist die Nachfrage bisher groß genug um Interesse für Investitionen zu erzeugen. Vielleicht ändert sich das jetzt mit der Generation SmartPhones!
    Bei Banküberweisungen wäre ich nach wie vor vorsichtig. Es gibt auch bei Bluetooth einige Tricks um mitzuhören und eine Man-in-the-Middle Attacke durchzuführen. Man sollte eher einmal eine Möglichkeit finden bewährte Konzepte(Authentifizierung, Verifizierung und Validierung) wie Kerberos kontinuierlich anzuwenden.

  6. Re: Siemens hatte sowas auch schon

    Autor noname-remembers 06.01.10 - 20:57

    Das Hologramm dient hier ja nur als Hilfsmittel um ein flaches Bild zu erzeugen. Die Oberfläche muss ja leider flach sein.

    Früher hat man mit Klebestreifen Layouts geklebt und dann projeziert und geätzt usw. Heute bei CPUs 35nm usw. muss man bei den Masken auch die Lichtbeugung und Wellenverhalten einkalkulieren. Da sehen die Masken vermutlich auch nicht so aus, als wenn man die Strukturen vom Elektronenmikroskop-Foto der CPU abfotografieren würde. Früher vor 30 Jahren wäre das vielleicht noch gegangen.

    Interessant ist das mit diesen groben Hologrammen und Bilderzeugung über Beugung trotzdem.
    Und wenn man Rechenzeit sparen will, lädt man einfach vorberechnete Daten hinein. Dann hat man die Daten für Tastaturen aller möglichen Länder oder Formulare oder Umfragen pre-calculated vorliegen.


    Und das mit McDrive ist natürlich ärgerlich. Aber bezahlen muss man hier in Deutschland ja normalerweise bei Übergabe. Das dürfte die meisten abhalten. Auch kann man eine Parole oder Passwort oder Zahlenkombination festlegen, die auf dem Handy erscheint und bei Abholung eingetippt oder gesprochen werden muss. Und wenn es nichts wertvolles wie Diamantenabholung im UPS-Lager ist, kann man auch mit seinem Handy vor der Kasse wedeln und sich damit ausweisen.


    Mit den ÖPNV-Automaten hast Du Recht. Die sind alle unterschiedlich zu bedienen. Die lernen und gucken nichts voneinander ab. Auch sind häufig die Touch-Screens schlecht zu benutzen weil der Finger woanders drückt als wo der Mauspointer erscheint. Speziell bei unterschiedlichen Körpergrößen dürfte das deutlich bemerkbar sein. Moderne Touchscreens sind hoffentlich besser.

    Einheitliche Interfaces und Standards wären nett. Nur für Haltestellen und Busfahr-Pläne braucht man ja quasi keine Rechenleistung. 25 Euro-Handies mit Bluetooth und eine SD-Karte mit den Daten würden locker ausreichen.

    Da gingen schöne Sachen mit sehr wenig Geld, wenn die nicht immer so träge wären.

  7. Re: Siemens hatte sowas auch schon

    Autor Flying Circus 07.01.10 - 09:38

    foobar1234 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wer schlau ist, und seine eigene Tastatur+Bildschirn hat,
    > kann sich virtuell an der Schlange vorbeibewegen und gleich
    > sofort ohne Wartezeit seine Sachen erledigen.

    Dafür gibt es Online-Banking. Die Idee, sich in den Bankautomaten einzuklinken, ist daher überflüssig. Bitte nicht noch eine Sicherheitsbaustelle aufmachen ...

  8. Re: Siemens hatte sowas auch schon

    Autor TheAnonymous 07.01.10 - 10:22

    >Oder Überweisungen am Bankautomaten per Handy+Bluetooth auf dem eigenen nicht versifften Handy machen.

    Ähm weil Bluetooth das unsicherste Protokoll ever ist ?

  9. Re: Siemens hatte sowas auch schon

    Autor noname-remebers 07.01.10 - 11:31

    Deswegen verschlüsselst Du keine Emails weil Email genau so unsicher ist ?

    Es gibt kein unsicheres Protokoll, wenn man die Datenpakete frei selber kodieren kann.

    Es hindert Dich keiner, eine BT eine serielle Verbindung aufzubauen und darüber dann http zu machen. Und danach machst Du https und dann machst Du immmer gleich https.
    Oder Wave mit crypt. Dort kann man die Daten auch frei verschlüsseln und sich gegenseitig authentisieren. Oder du machst einen ssh-Tunnel. Die Libraries sind alle kostenfrei vermutlich in 2-3 Lizenzen verfügbar.

    Es wäre ja eine Bank-App und die wäre so sicher, wie man gerne möchte. Dort kann man ein Zertifikat der Bank ablegen und jeder Bank-Automat muss sein Zertifikat damit unterschrieben haben. Ansonsten redet die App gar nicht mit diesem unsignierten Bank-Automaten. Und die Keys werden regelmäßig ausgetauscht.
    Oder man verschlüsselt mit seinem private Key und das onlinebanking auf dem Zentralserver der Bank hat den zugehörigen Public-Key zum Kunden-Konto. Man verhandelt also gleich mit der Bank-Zentrale und die Automaten geben die verschlüsselten Daten nur weiter und spielen dumme Post.
    Rentner haben oft eher keine Laptops und PCs, oft aber Handies.

  10. Re: Siemens hatte sowas auch schon

    Autor Tingelchen 07.01.10 - 14:32

    Oder gleich einen vorgedruckten Zettel ausfüllen und in den Bankbriefkasten werfen ;) Das versteht dann sogar die Oma. Was man von der Bediehnung mit Bluetooth und Handy nicht behaupten kann... ist schließlich alles schwarze Teufelsmagie für ältere Menschen ;)

  11. Re: Siemens hatte sowas auch schon

    Autor TheAnonymous 07.01.10 - 18:19

    noname-remebers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deswegen verschlüsselst Du keine Emails weil Email genau so unsicher ist ?
    >
    > Es gibt kein unsicheres Protokoll, wenn man die Datenpakete frei selber
    > kodieren kann.
    >
    > Es hindert Dich keiner, eine BT eine serielle Verbindung aufzubauen und
    > darüber dann http zu machen. Und danach machst Du https und dann machst Du
    > immmer gleich https.
    > Oder Wave mit crypt. Dort kann man die Daten auch frei verschlüsseln und
    > sich gegenseitig authentisieren. Oder du machst einen ssh-Tunnel. Die
    > Libraries sind alle kostenfrei vermutlich in 2-3 Lizenzen verfügbar.
    >
    > Es wäre ja eine Bank-App und die wäre so sicher, wie man gerne möchte. Dort
    > kann man ein Zertifikat der Bank ablegen und jeder Bank-Automat muss sein
    > Zertifikat damit unterschrieben haben. Ansonsten redet die App gar nicht
    > mit diesem unsignierten Bank-Automaten. Und die Keys werden regelmäßig
    > ausgetauscht.
    > Oder man verschlüsselt mit seinem private Key und das onlinebanking auf dem
    > Zentralserver der Bank hat den zugehörigen Public-Key zum Kunden-Konto. Man
    > verhandelt also gleich mit der Bank-Zentrale und die Automaten geben die
    > verschlüsselten Daten nur weiter und spielen dumme Post.
    > Rentner haben oft eher keine Laptops und PCs, oft aber Handies.

    Stimmt da haste recht hab ich nicht bedacht.

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