Zumindest meine Cherry bade ich regelmäßig.
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Die ist auch mechanisch. Bei den neuen gängigen Tastaturen sind viele einzelne Plastikschichten auf denen dann die Leitungen laufen. (Sind auch nur ganz dünn, so wie das Plastik)
Wenn man das Ganze jetzt wäscht hast du zwischen den Plastikschichten Wasser liegen und alle Leitungen sind verbunden und die Tastatur verhält sich so als ob du ununterbrochen auf die Tastatur hämmerst.
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ich wunder mich auch grade... meine tastaturen kommen schon immer einmal jährlich in die spülmaschine.auch neuere wie meine logitech wave. ein bekannter von mir hat das sogar problemlos mit seiner G15 gemacht. man muß denen hinterher nur genug zeit zum durchtrocknen geben.
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Hmm also meine Logitech überstand es nicht auf Anhieb.
Musste sie komplett zerlegen, alle einzelnen Plastikschichten trocknen und dann wieder zusammenbauen. Das Wasser in der Tastatur zwischen den Schichten konnte von alleine gar nicht weg.
Problem danach war noch, dass manche Tasten klemmten und nicht mehr richtig fein zum drücken waren.
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Meine allererste Tastatur von einem Fertig PC war wasserdicht anno 1996. Das ganze Innenleben war einfach in einem Plastiksack eingeschweisst und man hat durch den durch gedrückt. Ein uralter Hut also.
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Genau das war mein erster Gedanke.
Die meisten kann man glaub ich problemlos waschen, da sie ja Ablaufrinnen haben.
Ich weiß wieder nicht warum über sowas banales einen Artikel macht. Oder ist das wieder nur versteckte Werbung (Advertorial), dann müsste man das auch so kennzeichnen. Ich vermute es ist nur journalistische Armut.
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Floh schrieb:
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> Die ist auch mechanisch.
Was eher negativ ist, denn diese haben oft Federn (bzw. ähnliche Mechanismen) oder andere Metallteile, die natürlich nicht rostfrei sind, denn normalerweise kommen ja Tastaturen nie mit Wasser in Berührung.
> Bei den neuen gängigen Tastaturen sind viele
> einzelne Plastikschichten auf denen dann die Leitungen laufen.
Richtig, und normalerweise dringt dort kein Wasser ein, diese Folien schließen relativ dicht ab an den Rändern. Genauer gesagt haben diese Tastaturen 3 Folien, die sich "Gummiartig" anfühlen. Auf der oberen Folie laufen innen Leiterbahnen und auf der unteren auch, die Folie dazwischen ist ein reiner Isolator und hat genau dort, wo die Tasten sitzen, löcher. Drückt man eine Taste, dann drückt man die obere und untere Folie durch das Loch zusammen und somit entsteht ein Kontakt zwischen einer Leiterbahn der oberen und der unteren Folie.
Probleme mit Wasser in der Folie ist eher unwahrscheinlich. Wenn die Tastatur Schaden nimmt, dann eher deswegen, weil die Elektronik nicht Wasserdicht ist und das Wasser auch an die Chips kommen, die die Signale auswerten und per USB bereit stellen. Diese Chips sind zwar auch Wasserdicht, aber deren Metallfüße nicht unbedingt rostfrei. Wobei ich auch schon Tastaturen gesehen habe, wo die gesamte Elektronik noch mal intern in einem Gehäuse verpackt war, welches auf der oberen Folie befestigt wurde; ich denke derart verpackt kann auch im Geschirrspüler nichts passieren.
Außerdem wäscht man das Schmiermittel ab, das meistens unterhalb der Leertaste sitzt, die in der Regel einen Metallbügel hat. Ohne dieses Schmiermittel läuft die Leertaste recht schwerfällig und quietscht auch manchmal.
Es gibt auch Tastaturen mit X-Federn. Dort befindet sich nur eine Folie mit einem kleinen Plättchen aus leitenden Material unter jeder Taste und darunter eine Platine mit einem unterbrochenen Kontakt. Hier kann durchaus Wasser zwischen die Folie laufen, allerdings kommen diese Tastaturen in der Regel nur als Notebooktastaturen vor und ein Notebook würde man wohl kaum in den Geschirrspüler geben, oder? ;-) Gut, es gibt mittlerweile auch externe notebookartige Tastaturen, diese sollte man vielleicht auch nicht unbedingt waschen komplett waschen.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der rupft alle Tasten aus seiner Tastatur (das geht meistens recht einfach, vorsichtig mit einem Schraubendreher heraushebeln führt in der Regel zu keiner Beschädigung), packt die in einen Wäschesack und dann ab den Geschirrspüler. Das restliche Keyboard einfach aufschrauben, Ober- und Unterschale kann auch in den Geschirrspüler. Ich empfehle ein Kurzprogramm, nicht zu heiß, aggressive Reiniger sind gar nicht notwendig, der meiste Dreck ist sowieso wasserlöslich, ansonsten ein bisschen normales Spülmaschinenpulver (ein viertel der normalen Menge) reicht vollkommen (keine Tabs, die sind meistens extrem aggressiv). Wenn der Waschvorgang abgeschlossen ist und nur noch getrocknet wird, würde ich das Zeug schon wieder aus der Maschine holen. Die Hitze tut den Teilen nicht unbedingt gut und ist auch unnötig; das ganze trocknet auch bei Raumtemperatur recht schnell.
Die Folie einfach mit einem Feuchten Tuch oben abwischen, denn wenn sich irgendwo Dreck und Staub befindet, dann nur dort (die Elektronik hängt meistens an der Folie, wenn nicht, sollte man die auch vorher entfernen). Am Ende wieder alles zusammenbauen und den Metallbügel der Leertaste mit etwas Schmierfett schmieren (oder Silikon-/Teflonspray funktioniert sehr gut).
Tastaturen mit X-Federung lassen sich auch auseinander bauen, allerdings muss man hier sehr vorsichtig sein und die richtige Technik beherrschen. Die X-Bügel lassen sich herauslösen und dann von den Tasten entfernen. Ist etwas mehr Arbeit beim zusammenbauen, da man die Bügel erst wieder vorsichtig an den Tasten befestigen muss, dann platziert man die Bügel korrekt über dem Einrastmechanismus (etwas herumgefrickel) und erst dann kann man sie mit leichtem Druck wieder festdrücken.
Habe ich alles schon gemacht. Es gibt glaube ich keine Tastaturart, die ich nicht schon komplett zerlegt und wieder zusammengebaut habe und viele sind bei mir schon im Geschirrspüler gelandet. Waschmaschine kann ich nicht empfehlen, auch mit Wäschesack könnten durch die Drehung kleine Plastikteile abbrechen. Bei beklebten Tasten kann es passieren, dass sich die Aufkleber lösen oder stark verblassen, leider werden die meisten Tastaturen heute nur noch beklebt, bedrucken oder gar Lasern ist wohl zu teuer.
/Mecki
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Tip: Man dreht die Tastatur um und wischt von unten ;-)
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Ich denke gerade an den alten "Krümelkasten" von Apple. Der war garantiert nicht spülmaschinenfest. Deshalb ist so ein Hinweis auf Tastaturen, die das sind, schon interessant.
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